Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 28 (14.7.1916)
- Date
- 1916-07-14
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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p Unabhängiges Ürgmi furdie Jnlmssrn LEWNL-MWML« 1 jJ I Br.laau Iknati M «» „3*MMi i i» SmftW L tr *»'l glnfpraittirt^tet M. im llvamm» w Dr.laau Iknatndt' Mt «»->>->»- tto hM km M M limMi Mt Hta Ihm k^tama. 3a | < I a t> nM artt M ft. Rk Mi «MlraM* ««taMtb M MH > M Mt Gftchchftsttllt tb-U ja* »-4 ifc. ®d)tlftleitung, Verlag unS Vas, Fernsprech.Anschluß 7606 und 7607. — 3ufcj und Sonntag (oon 1 Uhr ab) ist »stell« inVr«olaul.»chH»>Hnitzarstraß«L7 (gcgtafbK Im t ten und veldsendurtgrn stnd darthl» zu richten. — Dl« veschüstofheli» Ist r schloffen. —Bohnung de» tz«rm»Wk>»r»: Morltzstr. 46, hpt., Ftmnsprech-Anschiag 7607. jMmzl w. 28 MM Ma JMfcira: O SeöeAvf-«. 3«a 15. 1846 gib. Prof. St. Adolf Schwarz. Kdtot in Btcn. >«- 18Mg«b.i.8a»if(biii d.Physiol^ePro,.«osrathal-Erl-uge». 17. ISO« ft. I. Bed Tdft: Jnftizrat Jul. Fenfl-München 18. 1844 ft. i, London Prof. Hyman Hurwitz, Sag«, d. Hebe. I87S ft. i. Krakau Mal» Mos. BolUieb .Bet. Z. Sntob* 19. 1510 w. i. JBfilia 86 I. gifolt. n. vmbran« 1842 gib. t Berlin 1 b». Novellifti, Iba Barbn.Wft» ro. 1819 gib. i. Frankfurt I. m. Abg. Dl. H. B. vtchenheim lb51 gib. i. Berlin d. Hiftor.Pros. Dr. Fel. Liedermann 21. 1841 gib. i. «»«Horn Dicht. Minna «ohmt-Kl-rberg 1909 st. i. Nauheim Dr. Saft, Korpele« 1^78 gib. i. Mainz Aba. Dr. gute. Ba»berg» 1109 st. L Breslau Dr. Dav. Hv»ig»a»o,Syidäus d.Oe«. st- .i- Sa»»I»b-le «. Biet«. .Heini« junge Seiden- 28. 1847 Obs. ». d. bürgeri. Bleichberecht. d. I. i. Prenhen 1811 st. i. B»li» Avr. Tlbrahamsou, Stenftteffchneidm. Ja nur» 'd' 'LL stdiürnbmg »bg. Zuftizrat Wolf Frankenburger 1900 sti. Berlin Geh. «tat Dr. »iiftellm, Pr«f. b. D.- Bmta, öt« 14. Mi 10»» 20. 1818 Mb. i. stkftheim DMtrabb. 8. Isidor 1871 ' ----- - -;.5.*.e. 1804 ft. I.! ft. I -Prrb. Seit» M« tont .. ^->Iach Dr. Theodor Herr! 11!S?5 1 st «»bad» «i» Soa»,. «aal Scheat 22. 1718 ft. i. Breslau Schabt»! Bah. Drnckmeides., Sifthe «hachamin, «egr. ». hebt. Bibliographie 28. 1873 ,18. Juli) st. i. London Dav. Salomon« Lord Mayor 24. 1902 st. j. New.-Fork Oberrabb. Zac. Joseph 25. 1874 ft. i. Lercelti Prof. «ins. Seni. »ducaioee i«r. 1898 ft. Rabbi. J«r Zehoschua Kntna, Dalnu>bist. 1907 ft. i. Breslau Theo». Oschinsky, heraorr Philanthrop. S«tte $i)M|«ttt 8m frofrflti e. »rang (Sin). Der kürzlich auf f» tragische Weise verstorben« Lord tkitchencr war, »an soll-« nicht sür »»glich holten, in sein» Jugend auch Synagogenforsch» geaese». AU Äolonel würbe » znfa»»en mit Eoudm non dem Pilatjoe Exploration Food »Ü dm kartographischen »ufnah»e de« westlichen Palästina betraut, bei welch» «elegenheit <1872 bi« 1878) » auch de» galtläische» Synagogenrninen seine »usmerkfawkeit zu. wandte. Die Bekrllnung diese« seine« S»ke« solle » nicht sehen und nicht »leben:.die Deutschen haben auch hier, best» ai« ». die Arbeit »obendet. Die Vrnische Oiievtgeseüsthaft, an dnen Spitze ber Deutsche «eis» steht, hat 1908. 1905 nnb 1907 jene altehrwürdige» Ueberrefte »in» grohen Jett gründlicha »«graben und aufttchmen kaffen, nud da« Besnltal ihr» Arbeit lirgt nun in ein» prächtige» B»»ssentlichnng vor'). Wa» bedeute» uns die gatiltifchen Synagogenrninen 7 Sehtre, sie nur so zu den zahllose» llinine» de« rünrischen Sev> reich«, die »an überall »»trifft, »»hin di« Legionen ihre» S»h gesetzt, hierzulande zu» Beispiel in de» interessante» Aynincn» nrd Earnnntnw, ,d» sind sie etwa« Besondere«, in ihr» Alt einzig Daseiertdes? Ja, da« sind sie, jene Synagoge», rninen. etwa« Befand»-« und in ihr» Art llnn»gleichtiche«. den» nicht »,r stehen sie in der ganze» anlikea Weit soft beispielst»« d«, sondern sie stehe» auch in ei«» Lande, »ns da« noch iwwn di« Bücke zabllol» Slündigey geeicht» sind, sie stehe» in dn palästinische»-PtoMnz Saiiliia. die die eng«« Heimat Jesu M»b sein» Genossen gewesen, und «ne von ihnen, die in Kapenuuu». heute Tell-Hn» genannt, kan» sich wohl berühwr», dah Jesu« »ud seine llpostei in ihr oder doch in >hr» Borgüagerra gelehrt und g^redigt habe». Aber anch die rabbinisch« Welt ist an diesen Synagoge» oornehtaltch ininessien. denn sie stamme» au« d» Blütezeit de« Rabdinilmn«, etwa an« d» Wende de« zweiten nnd dritten Iah,, hnndrrt«, als die kraft»»»« Hand de« Pafttache» Inda L ge. roM H» hi» an» di« Beschicke de« Indent»»« leitete, «eileicht gar im Schatte» dies» Synagogen, in de,«« a nnd Iriac Schale da« für da« Jndentnm »och heute Mchwschtige Werk d» Misch»» schufen. Doch großm »l« ihr religiüser die Bedentnng, die sie sür die Knust damal« übliche» syrisch-hellenistische» Wpchenlag Ioteedeed und historisch» Wert ist »eichnchte hohe». Z» dem e erhant, »» sich non V Matth «min« ta MalMla, wa »-Acht »nd Kart tAmiing», >6 »asNa and 8oo ttMtldaagen rm tyr. »e*jtg, tot«. 8- « pt». Monat )»lljT». >lt* ’BUt »t 15.114. Ansnaag Kalendertag a. anttrlenr.Zest's 9- Torah. Borles. yevn'I lV25>—30' M« l.Kllaige 18»-19>il '> Mia« Flocht vor Zsedel; er kmnmi j. Berge Karmel. Clnta« nors -»t am» Fasttag Erober Jerusalem«. Beginn d. 8 Trauerwoch«. Mose bitt« n. Vergeh, f. d. Sünde wegen Rnbctnag d. gold. Kalbe«. Bor» n. Nachmittag II82"»-». 84»». Nachm. Jesaia« 158-57«. Srmah- £2t BCRCTgeine. Zosn» wird ,»m Nach,. Mosche« bestimmt. Von de» iähl., den Saddath-, Nenm.< nutz Jestoysern. ) Die Au«ga»g«jeite» sind für folgende Orte: lag »••Uo*« I Jü'lO» toms» 1<Hn w> lieny granurnen hisstge VaKiktn Müschen «iirlen l e» streng griechischen antiken »ud für klassisch gehauene» t itil nur wenig unterscheidet, stellen sie dreischi^ bar, die auf heniichr» korinthischen und jonij r ihten, die t» Innern de« Behände« ans beet linsend, anch die Stü.e» waren für eine Empore, dir matzes betulich d» Standort der betende» Frauen war. Die Symat ogr» — man kennt etwa ei» Dutzend — waren «ff« zweis ickig nnd »hielten ihr Licht »ou Fenlstern, die teU« an d» s-ronialiraad, teil» an den Seitemotnden angebracht waren, t iine llidnhthnng de« Mittelschiffe«, wie man sie in spisteiM k rchliche» Bastlikeu sieht, hat bei d« Synagoge»basSikn nicht f attgesunden. Die Frontal»«ad, gemdhnlich nach Süden ger chlei, mar üd»an« «eich ornamentiert und hatte olden brat g iahen MiUetporial noch zwei sntlich« Einaünge, die eben in eit entsprechenden Schisse de» Behände« söyrrn Idstte». Dies» änhere Umriß d» antiken Synagoge» ist da» mich, t ggc an ihnen; darch ihren dasilikall» Anchan leiten st« atalsch über zu der cheistitcheu Basilika. Beit das Cristetesnm irr Konstantin dem Brohr» «taateyeiigion geworden, «rstch in seinem- Dienst« ans de» ganzen Erdenrnnd» gm* ic Basiliken, die in ihre» Aufbau tma der rbmiiche» Va> die im Grund« genwnmen blaß ein« Markthalle Her Forum eine« Tribnnal« war, sich Hsenttich »aterscheiden. >o» die beiden großen Kirchendanren der Kmchantinische» in Palästina, die Behnrtakirche in Bethiehem nnd die rabeskirch« io Jernsalem, zeig,-» dies« wesentliche» Eigen, tllmlichkeite, der Synagoge», »talich die Empore» and die elenchtnng de« Innern durch Fenster in de» Süngemlnden, ' j«, in denen gerade di« Synagoge, ooa de» heidnischen silike» »er späteren Kaiserzert sich scheide». Braucht man noch zu sraaen, woher die Uedereiustimmnug zwischen Kidche lab Synagoge? Die Tochter hat sich eben an M Kleid «er Utr ocliAlm! Lang« Zeit wußte man nicht entümliche Korbt der altchrtstliche» i« Mutter gemeldet, nnd man weiß, nohi» da« Kind , haben e« hier »ü einem nene» Band zu tu», da« die che nnlHUch mit der Synagoge rarbindet. Nicht I» dnrchstchtig wie »er Pta de« «nßerrn »nfbane» na« die inner« Etarichtnng der antür» Synagoge. Hi» i NN« die schon früh eingetreiene und »och inemer stetig IN. «ende Zerftdrnng alle« geraubt, well an« tat Men Mn. tb schon die «nßerrn tt»f»ff»»g«m»nerA im defodnden &t» de — rrlati, am beste» sind nach erhakkrn dte llknine» tat . kderaze Jrbid, Mrra», Kffr-Biri» —, so Netz »m geschälte Bautneister mit nechzrich,endet Hand nnd tatntegch Smie an« dem Schnithaeyra «ine» herrttchen Ba» erkann, w>« erst muß «k »ndsehra i» Innern de« wo die ArchsteBttrstückd Bel Hier nnd drmgchNsß —,-n - - -- Md |KlR fnM| MflW WWH WW mif recht Bescheid, wohei die «» Basti««? Nn» hat sich ' tzchttt. XCL etwa «ns Holz gebildet mar, üderhanp« keine» »stand! konnte, sobald die Zerfiürung einssttzt«. So stnd wir Beispiel llb« da«, ma» in Irder Syaegog« »ad wichl »talich üb« die heilig, La», »der üder den Thamtsü nicht nnierrichttt. Ztar wollen die Pionier, der! vrientgeiellschaft an gewiss« Btücken einer Kietarch». »- »He znr Fraatmand. in der Linie der südlichen i erkannt hHen, »aß anch dw j i nm hafte, wie . sich» in der tnarinm in dn Synnäta «t»eila?tmd da» leibe» Ptm üdeigettPHänd« midertaicht so -sehr setze» dm ljn nkmüßigkrit ckwm MnAche» Ante besonder« so sehe Um' Aedttlieserang«». l neijMmge» »nmdglsch richllg ftin kdanen Da i emHhnte Lord Kdichener die tach« wtastheln^. sehen; in seiner Zed. fast sünfstg Jahtt Mhs^ ha^ iura selbst »och besser ethattra w«ra». sah i tag «der Apffs an dm dm ffraetaiwand Bchtaffeit« dm einen Hm dm an bete» - an dm wechl hinter cknmn Vorhang dm war nnd die man tat »Mbgk dm wohl «i» da« Sanktnmin» da SynaMst' schau darnm. wckt anch da« taedild de« rißHigen Tempel» z, Smufaie» dafür staichü! »ndmuteil« mich die anckkr Kirche, die nta " daz» beitragen, ein Vanstück dm —i HHen. Dnßsckb. ist Lüh »m Tribüne, ran der ans man di, 8rche ihre öbn^MM »»*taaüagMiaMVHH antSra Synngigen in Hi»« sidüi» mchüümtH Mei BeiehmndH, »q e« nn» tckchi wnadlitllf,'- mH zustrae» jeta Stet» ran ihnen tat ta Mmr ‘ schchgenmt natnMt »d?»iil|rHjjtTt fürt gchaiten mmxU. Da gibt e, JaWPra, *8 tat Oranmente» nnd Banstmmra, die wir « lerne, kdnnen trab nirgend sonst. Darnm w» - sie ans,»nehme», denn hat» wertat st» ss^- ftin. UH bei Hm Bella»ltchkeit, mit dm" dm «enische» Oeieatgese»schuft grarbeitm 1 ihnen, H. «•£,, »Fidch m «est— grtttn« » die «Hast «Mb i»-“ zniehe», den» «a menchm «ata! ardeitri nn» »ta kennt' sie «er, soweit sta schriebe» wurde. Viesm Hm «ehrt pi seit mehr pmück . . . AH ta Krim »ft» »ft I »nmdgiich mache», den» die Nntnen ■nx ki " dmte» »ftTürkei ball Hnm gehdrra henft »« äff*» Da darf »ta mit Nacht fragen: würdigen «Ptagoge» in Batst«« dftftw W pm öpftr («•«' **t atrapüffche» Botall genug verwüstet worden, typische, ttnarsetzidtzel hllhm stünde dm VmÄst dm gaillüffche» ' AM tzg> GgWgßVstgst. Pom Umstand ta daatsiche» -nta i Wie »ft ersah»«»! wird nenmding« dft Vft, daß dm VetdaH dm Denffchen Inden ein« z dm jüdische» Bewein»«» Preußen« detraib«. entbehrt jeta Brnnde«. Dm Verband dm {_ hat nftmal« kk Absicht gchabt, ta jüdische» Oeganisatio» (»ta «in vkgauijatiansgffchl i ' tat ihm gnneiusam ta dem Dtafch-J««t tot ftramgeit »nsgmrbiltete Butaafeina« l stae nicht gegen ta Wille» sandar» ans Gemch ta s 0^mcWN1 |MI Wffitzo. ftag oon 1809, «11» seit siede» Mm, 4|! PtaHftüvagaösa" ' - Jnta noch tan I tatan tneistm in ta küqllch sch», getan habe nnd mH m.unna Hüfte jcht tah^dn«, ta Mg o I