Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 24 (16.6.1916)
- Date
- 1916-06-16
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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. . . . - NW< *rf»chc». cto« mtfyMt'ttfc« U>H <)«■ ysß»»«a»>»ßM«> kn Anfcatfltgt t» H«iff>» 8mW jajOMitfli nt, t« Gesaßk 4« CMlugt ist, rVftflrt Wt C>bMsti»«a ciafntn ja »»Om. Die Spevde» Botn (»kcaMMMa Zeivivp», ncatadl »ach ra Za^tii un'oar aeatßeaUich«. Na bte -ene» VMfUniai flmtttS** ttemz*-£tW4** axabn teil aas ■« falgoba Bittet Hochgeehrter Herr Präsiden!! Unter htflichn Bezagnah», aas den »dizen »ufnif deehren Wir aa«. Sie and Ihren geschätzte» Borgond zar Tellnab me an uaserem HilsOaterk noffea I» Laad« der Bitter Sir bitten Sie, Ihre» v. Rothschild, Vien, I, Bez-, die WaMai »ltalanos unsere fnaha Glavbevsgeutadea, trag an das Bankhau« S. M enaaafse g, sür Ungarn : an Badapeft, sür DentichKrnd: an die Deatsch« Bang, Berlin.! Pastscheck-Kövtv Nr. 1000 — für sämtliche aaf bat Konto ^strieggspitalshUse für Palästina' — za senden und uns zu er landen, Ihren lbblichen Verein in unsern Mitgliederliste alt Gründer za fghren. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Alftch Stern. Präsident dn israel. stultutgemeinde Vien. Dr. Jnlint Schlag, k. k. Hosrnt. Hermann v eint erg er. Präses der Shemra-Kndischa snr di« westlichen Bezirke Vien«. Adresse snr Znschristen - K. k. Hosrnt Dr. JuliasS chl ag. Vien, I. Bezirk, Obere Donanstrage 1VS. , mnaMtft. y«fni.''Vaf der diesstihrige» Pgstoralkonserrnz hierseldft hielt Herr Prosestor Dr. Steneraagel aus Breslau nach Mitteilungen unserer Tageszeitung«» einen Vortrag über: .Iehonahals Volksgott und veltgott in de n K r ie g e n I s r a« U*. „»«Hetzend von der Anschauung vom deutsch» Bast, dn de» dentschen Balte unbedingt Helsen Müsse, . ihr entgegensetzend die andere, die von tnserem Bott nicht red» misste, fragte er nach der »uschanung des Volke« Israel. Er sichet» aus, wie das Volk Israel trotz mancher Kried»sstrh»ung, die d» allgemeinen Vhlkerftied» nhostten. den Kries dnrchaa«! mit seinem Bwtt verein» konnte. Die Realität des Välkerledens nnd dn Geschichte war dem Volke Israel, weaa auch vielleicht unbewußt, mehr ausgegangen als viel» dn Gegenwan. die bloß am Individnnm und an dn Ihn dn Mevschtzeli ihre Religion orientinen. Jehova h ist dn Kriegsgott Israels, Israel sein Hnr, es folgt ihm als seinem Kützrer, hat iha i» setzier Mitte. Ar hilft seinem Volke zu» Sieg« und tut fein» MI» durch- Prolchetenamnd und PriastnsPrnch kund. Sa ist Jehovah dn Boitsgoit, dn sein Volk sieg» läßt. Loueb» akn geht nnd steigt nllniählich hichn eine andne »aschannag von Jehovah als dem Bott dn Welt, der dn Herr ist gdn die Ralurkräfte, über die Engel, auch über die Bblkn. Bei»« Anichamtug» beeinstnst» sich gegenseitig. Dn Bland», »aß Zeh»ah als Volksgott sein Volk sieg» läßt, erhält eine Steigerung durch d» Glaub» an ihn als Weltherrn, endnerseits eia« Beschränkung in fittlichn Beziehung, in dem nur das Volt auf Sie, rechne» dars, das ihm gehorcht. Und umgekehrt dieidt etwa« von de» Volksgott, dn sein Volk nicht aufgeh» kau», um-seiner: Ehre und NM seiner Lied« willen hast» an de» neu» Begriff de« universal» Gottes. Ein« lebhafte Besprechung folgte d» klar» »vssichrungen. Mancherlei Frag» wurd» gestellt und d»nt> wartet. KU|L fa wirtlich KGchch. Das Hnausschneid» eine« Stärke« Neiich au« dem lebenden Mensch» infolge einn verte, eines Vetsprech»«. einer Schnldverschreibung findet filtz K der Literatur verschiedener Boiler, ta« älteste Beispiel dürfte wohl in dem indisch» Drama .Hariseondra der Lugrndhaste', da« dem 12. IahrhundeN angedirt. Vorkommen. Doch allgemein bekannt ist allein Shploeks Vertrag mit Antonio im .Kausmann von Venedig", und dn Shakespeaeesche Shvlotk ist unsdas MnftnbUd de« zugleich habgierigen «ie rachsüchtig» Juden geword». Da ist es ganz 'besonders üdeiralttzend, zu hbr». daß lei dem Hkrcheß. der Hhallelpeare »ermntNch als Jarkage »edtent hä. »n Zad» »er ketdira,»»«. »ich »er tändelnde Jeik gewesen iß. Zu Gregauto itetl«’ Leb» Sixtu« -V. wird ktt jolg»d« Beschichte erzätzll, die Prvseffor ». Snlzhach als »2. Stück seinn .Bildn av» dn jüdischen Bergungen heit' wiedngidr, und die hin in Umrissen folgen »dge. Der reiche Kausmaun Secchi in Rom hat im Jahre lühs-die Rachricht von dn Erobnung von San Domingo durchKranz Trat« erhallt,; er teilt fie dkm jüdisch» . Kausmann Simon Caueda mit. ftdßt -der dei ihm auf hartnäckig» Unglaub», dn schließlich i» d» Wort» zum »uedr rck kommt: .Ich will ein Psun» von meinem Leid« verwetten, daß diese« nicht wahr ist!' Stecht setzt dagegen 1000 Srndi. vor zwei Zeug», einem Ehrift» und einem Inden, wird die veue schrrsllrch gemacht. Roch vor Adlans von drei Wonaten wird di« Rachricht bestätigt. Serchi will durch Ausschneiden b» Psundes Kieisch an einn ,chähriicheu Siele d» Inden in Led»sgesahr dring». Diesn wendet fich an de» Bouvnneur der Stadt mit dn Blue, Secchi zu deiehi». a>» Entgelt 1000 S»di anzunehme». SU nun dn Bouvnneur die Sache vor Papst Sixtus V. gebracht halte, erklärt dieser, dn Veite muff« genüg« «erd»ab» n sagt zu Secchi: .Gebt hierbei wohl Achtung aus Euch selbst. Denn wasnu Ihn nur ei» einzig«« Ouinklein zu viel »der zu w»ig schneid» wndet. müßt Ihr ohne einzige Barmhnzigk eii häng»' — dasselbe, was Shakeipeare« klugn UN» ^rechter Richter sagt. Beide »oll» NU» »stieb» sein. w»n .man d» gqchetebene» Zettel zerreiße.' Aber jetzt zieht dn Papst str»g« Saiten auf, fie werden in« Gesingnis gesghrt, auch d» Enchchnldignugeu des Ganvnneur« - scheint »n Papst nicht zugänglich zu sein: "es wir» ihn» — als Märder und Selbstmärdn — das Leb» abgesproch». Aber Sixtus, dn »« harte schreest» mall», begnadigt fie »erb» sollten, wnrbe ßhaen anch diese Strafe erlass» geg» eine Sp»d« »an »000 Scudi, die jedn zu dem angesaug»» Baa de« Haspiral« di Paine Sifto gab. Dies Beispiel, baß Sstius eiu gesprochene« Urteil mtldnle, dürft« wohl allgemein schnei bekannt geword» sein; als Quelle für Shakespeare dürfen wir wohl Leti anseh». ‘ Kreberill na» Pbe», »er golländisch, Ik'Annttnzio. ndn »einlardi. Dn seinfinnige Dichter des .Kleine Johannes' verrät seit lauge« kein» Feinst»» »ehr. Sr beweist deutlich, daß dn Krieg viel mehr zur Verrohung neutraln Karoktne, als zu dn dn Kriegiührmdea selbst, beigetragen hat. Ban Eed» hnngert förmlich danach, seinn steinen holländisch» Umgebung sein» Haß geg» alles, was Deutsch ist. einzuimps». In seinem jüngsten Anffatz in der ,Gro»e Amfterdammn' beschäftigt n fich mit dem .Juden' Reinhardt, der. eb» weil n Jude ist, nach dn Anficht des ehemals .Feinfinnig»' nicht das Recht zü haben scheint, ein kluger Kops zu sei». Er schreibt: .... Mit Sicherheit kann man annehm», daß dieses Re i n h a r d t. G a ft s p i e l mit einn aewiffm Red»abficht und unter .allnhbchftn Protektion" vor fich gegangen ist. Zunft die vagnn-Aufführnug». danach das .Deutsche Theater". Gerüchtweise> verlautet, daß, als bei einn vagunaufführung Trompeten sthst», die Direktion ans Köln ein halbe« Dutzend Militäimnfikn in Zivil drahtlich beftelte nnd nhielt. Hin hatte natürlich die d»lsche Regierung die Hand im Spiel, gnade wie bei dn Reinhardt-Tournee. Holland muß so viel wie mäglich von dn Vortrefflichkeit der deutschen Kunst üdnzeugt wert» und bleib», damit wir solcherweise die .Lufitania" und .Tubantta'-Morde, die belgischen .Terrenrs' und den Rest — das Sündenregister ist zu lang, um hin Raum find» zu köan» — in mildem Lichte bcsehen . . . vir fühlen nicht« sür Kunst mit politischem Nachgeschmack .... wir nniedrigen die Mnse nicht gerne zur Di»ßmagd einn herrschiüchtigm Regierung, die in der Klemme fitzt. Jemand, der de« Mordes beschuldigt ist. besucht auch keine Besellichasten, um zu zeigen, »ie musikalisch n ist. Das heißt, wenn er jemand ist, der Stolz und Zartgefühl befitzt. Leidn hat fich iv letzteren Etgenlchasten die deutsche Kultur. nam»tlich die jüdlsch-deutsche Kultur, ai« nicht sehr stark nwsts». Max Reinhardt — er heißt natürlich nicht Reinhardt, sondern Nathansou odn Wollftrumpsskh. .gleich dem alld»tschen Maximilian Harden — Mar Reinhard! ist .-weisellos ein Jud- Germaue van großem Talent . . . Seine Neigung, tim große Effekte durch üußnliche Mittel zu erziel», durch Rarkllchreinei. Maffwmirknng. Beine nud Lärm — znm Nachteil des Reinen. Innerliche», dn Zurückhaltung nnd dr« lirien Bekühl» — ist ei» treffendes Kennzeichnt dn jüdisch-deuisch» Kultur von Heute. Man muß wohl im Auge dehatlcu. oaß die Kultur, welche fich innerhalb dn Gr»zeu des Deulsch» Reiche« eutwickeil hat. «ine jübisch-staviiche, jedoch in Hauptsache eine südliche ist. Wogten ist ihr muftrrgtlstgrr Berirnn. Muu behaupt.I. n sei »ou jüdischem Blute. Sogar Modln »errät häufig genug seine jüdisch« Art. Uns Holländnn find diele starken, auf Maffenmlrküng, Lärm nub Aeußnlichkelten »ersessenen Natur» zumidn. Reinhardt tut mit seinn Regir. was Wagner mil triuer Mufik tut. rr ndrückt und erstickt das Drama unter äußerlichem Effekt, Das iui er in beinahe all» seiuen Khokespeare-Aussührnug». Kein einziges Mal ist mir deutlich geworden, daß Reinhardi auch nur eine Spur literarisch» Bersländnisse« oder Gefühl sür «irftiche Dramalik befitzt . . . ' — (Und da« muß Richard Wagucr paifinrn! Na. dann können wir „ns trist».) _ | Aur Mk ZAßizvrrwaltuAg. fhlrtui« in bir -iste b. töanw: d. frühere Rechtsanw. Zuttijkat Lo»>« rohn b- »g. Prrsonolis» 114 ^«1« «ll, -» ßter»»»itz teil ein Mann, dessen VeburtstAA in die Siegiern,gHz«il Laifer I, lall. Srull I»ssel Verk»»icz 1801 in {h qedoren, und in seinem eindunbert- {«(btie^ntfn Lekent jahre mu&tt er run die Cchrrckniti, M Vettlri ges und der zwe,«»iigni Siuffen-Zkivafion noch wilerleben. Zetzi har die £ttgr seine« Nultlhoils seinen GeburldsLein au« den v-rpildten. säst ,u Eiaod xe»orden,v Tekuwerlen ou' den grünen T'jit gebracht, und so ertz iß die tkstentlichkeit »il di,s«m Dcthusalern bekannt tzeworben; denn er und seine U»ge-urß mifien kau», welchen kellenheitewert ein Älter r»n t»»d<rnÜRfj,hn Zahrtv bedeutet Zm Ghettovürtel der Eiabt, in der OrRdengosse, wRhui er nj,t seiner Familie; ein hagere» MLnachen. «it der'ßbtlchen Eomlwütze te» Lttdod»xen a>4 -opibeLeckiiti,. Seine L»chler. ein alte» Mütterchen i« Alker v,n mehr al» achtzig Zähren. prtfoBtfifeB. Ti, Krn« »on Uienketn häRat an ihrer Schürfe. Während die a»e Kran den Sedurttzschein de» LarerS i» Lasten sucht, unterhalten »ir tart «it de« rinhuRderliiili'jehnjöhrigen. -iachbanonen, die hinzu, komme» nnd die Saunen de» »ll.n genau kennen, bringen ihn zum Sprechen. Mancher Siedzig. und Achtäiaiahnge kiehl in Bewegungen und Besamt. Haltung »ersalener au« »I» dieser Mann Sein Blick schwimm: und kann nicht «ehr einen Pur»kt sesthall.n. «der immerhin fieht er noch mit freiem »nge nnd hm niemal» ein Gta» ber.ützt. Der Alte -h-n schlecht, aber die dvimellLenden Nachbarin-,'» 'laden eine gewifie ßertiokeit, sich ihm »erstindltch «achen. Die Be ftrtfrische de« «lt*n ift erst -.uniich: Er errinnen sic» an Kaiser -ranz l.. an die -reiheii»kr,ege. genauer an die Thrmdbetzeignoa Kaiser ^ranz Zntef», «i die 18<Ser Jahre, an »je »liege tßb>8. 1846 und 187t und «undert »"ich, dag gegenüber jenen -eld^ngen dieser Krieg s» lange dauert. >!» btt Staffen in die Stabt erndraugen. waren aße Nochharn und Nachbarinnen aefiuchlet, er nnd seine Tochter »nhten »urückbleiben. »r erzsthlt e» ,'elhß. er dnde sich nicht getürchtet, denn Gott stehe zu ihm. Nun könne der Tod für ihn nicht «ehr ferne »ein. den, mehr al» da» nirrteGeichlechti.Dor') hadenoch kein «enscherledt. Sg. >m 6. Znni beging Herr B-ernr.ard Hernemann i Geschaftajudiliu». Der Zabilar ist ieir vielen Zähren de» Verein» seldß. snb. Handwerker und Oewerdetrerdender und ß. Vorsitzender de« Zentraiverhande» seldst. jüb. Handwerker Lent chland»; er har in diesen nnd andern, gemeinnützigen Lrgamiat,»nen «rne sehr re« Tätigkeit entwickelt. Men. De» k Rar Lgna» » i l h e l «. H«au»geber » .Lorresp Lien' ift d. Titel e. Negiernntzarat» nntiehen worden. Men. >« 10. ». feierte dn Sekretär de« Z-sefstLdl« Tempel, douoneine» und de« GaUztschfn Hilfdvereine», ^gnaz Noseaderg, seinen 7V. Vednrtsttaa. ZKoken. Die Lhewro Kübischa feien, a» 4. 4 in rrner Keftfitznng chren Sekretär Zoteptz Pore,et gelegentlich der »&. Zahre«wenke seiner Wirksamkeit. Vristdent Jakob I. »lein überreichte ern SparkaßeMduch nder eine namhaft« Emiage al» Geschenk der Lhewra nnd einen künstlich aeatdesteken ffl». Hoknl zn» Zeichen der perfinÄchen verehrnng der Borßanbsmirgkeder a, einer schünen »nsprnche, in de» er die Verdienste Dr Vmbi na wen» der Knitn «gemein*,, Oman. Ach vereMchrepräsentaRz ZonstairktnapeL Ger hi»herige erste Urchsnar i« ockow rnlschen Mnisterinw de» Leutzern Zffdore Vep Gallimi»i wnrde »am Kan,leichek t« stab,n-tt desselben Mtnift."ln»I «aaant. Zür«r, Gitz Gallimidi ift ein hochgebildeter stkan». brffen aazqe»e1.chnetevienitteiftaa»en wiederholt Anerkennnnu gefunben haben, und seine dto»mZls,e •eftrb.TaM wurde auch in aßen Kreisen der tSrklshrn G.-feilsch,ft mit Ungeteilt-r Beifall «u'aenommen. , Zn Wem^Gorß starb im »ter von, 1P4 Jahren Bnmnel Aronsohn. Er htnkerlietz?S Enkel. 9 Urenkel art »inen llrnrenkel. Vor ßv Zähren wandeNe er «u» Nntzland ein, wo er 4v Zahre lau, Schammm in e,ner Synagoge war. die er t» Alter oon 78 Zadren bei einem Ooqrom dadurch vor Zerstörung schützte, tatz er den Mob mit einem Beil allein abwehrte. Zn Gakneßan tLexa») starb i« Alter von 74 Zähren Morris Sasker. der Bruder de» bekannten dentscher Parlawentarier» Ernard' kaske-. Ke lebte seit 1840 in Te-a», und die texanische Jadenheit spricht in gefühlvollen Nachrufen ihre tiefe Dankbarkeit für alle» da» au», »>) 2R. galfn für sie getan hat. Per Mann ohne chekmat. Zn einer Heilanstalt in New-Kork ift kstrzl-ch ern Man« grftord'n, der recht merkwürdige Schickjzle erlebt hat. Er hietz Nathan Lohen u.id war allgemein al» der »Mann ohne Heimat' oder ,der wrndernde Ztid^' bekannt. Dieser N rthan E»d:n kam im Znhre 1912 im Zwischendeck eine» englischen Dampfer» ,oa Ri» de Janeiro nach New.fiork.' Als sichnach einem Zarr bei Eoh.-a Ln- ^erch^n von geistiger.Umaachrnng b:tmr!b jr «achten, ward.' er, da er noch keine zwei Zahre im Lande war, oo.« den E nwaa»ern«g»drhöc-en zur Depottatioa verurteil«. Da Lohen n.ht anzuaed'n watzte. aa» welchem Länderer stammte, so sch'ckie man ihn an Bord des D,»pker» .vandyck'. der inzwischen >om deutschen streuz>r .Karlsruh»* »ersenkt worden ist. nach R«o de Janeiro zurück Dart weigerten ff h »>e Behörden jedoch ganz entschieden, den Gerste-kranken landen zu laff/n. »a er — w»S man ihm allerding» snf den ersten Blick ansah — kein Bcastlianer sei. Der Kapitän nahm hierauf seines Schädling mit nach Vaenot Lire- und versuchte aut dem Rückwege noch einmal sein Glück in N:o. Dort blieb man aber bei dem ablehnenden Beschude, so datz dem Kaouin nichts übrig blieb, al» den HeimaNofen wieder nach Newprrk z irück,uhringen. Hier enischieden die Behörden, daß Cohen wahrscheinlich »u» Ratzland stamme und man entschloh sich, ihn einmal probeweise dorthin zu versenden Znrwlschen brach aber der europäische Krieg aus, so datz zur Vollstreckung de» immer noch gültigen Devoctationsurteilr nicht« weiter übrig blieb.- al» den debanernS» rten Nithan Eahrn noch einmal nach Rio zn schicken. Ader man wollte nicht» von ihm wissen nnd so kam er. auf dem Umwege über Buenos Aires. iun drittenmal nach Nrwyork. Er halte »nzwischm ans seine ursprüngliche ^ahrkane hm, die ihn 4b Tollai» gekostet hatte, nicht weniger al» 35 003 Seemettea »arückze. legt. Zn Newnork nahm stch dann ichiietzlich ein: jüdische Wohllätigkeltr. organisation de» B elgeretsten an und brachte iha in emer Anstalt nnier. in der er vor einiger Zeit starb. -assa.!>r Abraham Ruppin wurde zum Inspektor nub Kontrolleur de» kommisiarischen Armeereparlement» in Jaffa ernannt. — Dem Ingenieur W i l d u s ch e w t tz wurden b,e wichtige militärische Konstrukl'.onlardeiten in Damosku« übertragen 2»»ba, ' Bor kurzem fand in Bombay ein Meeting der Noge'n David Kongregatto.: statt, das besonders Deswegen be» merkenswert war. weil die* ganzen Berharrdiungen in hebräischer Oprache gesüh''t wurden. Sir Jacob Zaffoon, Bart, wurde zum Prafioetiten wiedergewähU. Mr. Abrahnm Jacob Raymond wurde Bizeprandenl. D.'r Porsisende de» Meetings Mr. E. L- Gureh rühmle ln einer ichwnngvoklen hebräischen Anfprllche die großzügige phl'antrnplsche Tätigkeit vo i Sir Jacob Sassoon. AnmülansRwchelchl«». Verladt: stritz lLohn-Charlottendurq m Erna Lttchwann Kattowitz , Eregilie» Beil,-Tand,drck m. v:ru «vseabanm-Hamd«:, - Dr. Zna. Franz Adler-NiebälsiLön-weike' m Ilse Heler.Tek'.itz-Lchöaau: Zar Drukker- Amsterdam m Vmt» Lach? Eh'>rlorienb ,r,: Dr. Abraham Nadinsohn- Berlin m. Hedwig ifotke Bähe-Eöln a. Rh; Dt phil Arthur Striegel- (Lach, Ode-rl'untz» m Margarete Heiwann-Oberschreiderhau; Nichnr» Nietz «. Bett. Piatiel.München; v^tthold 8 chmann-Gohrau O-S. m. Bertha Berge: j Peter Sander. 8:mn. i 5 Lour"a«tichen Z»f. Nßt.!«« j. Zt. Fltrßer-E'satzabieiiung N'. 4 m Votte «sch Palen; Zalia» Caro- Hnsck-ber» i Sch!, m. h,tth« Lisniewki-Hode-ifalza: Julius Ka» Saatra m. Hanna Nosendera.N/uwebtt N. A.: E«»n Zuliusburger «. Vatte Tanzrger-Gl'iwitz: Fel>r Wollenderg z. Z. i. H Bromber» m. Hanne Cappel-Elberfel»: H.-lnrich Klemme ». Maraacete? Eichttbaum-Fttebenan; Cart Bloch-Stralsund m. ffiefet Lördchen-VremenErich Hirschnwitz Gerl, n m Marta Friedberger-Wilmeravorf: MrnNo Frilchenselb-Berltn m. KLihe Kronheim-Vlogau: Georg Zacabv-Charldttendur, m. Hanni Dreidusch'Wr,ezen O -S- Zn Berlin: Max Prager m. Alice Marcu»; Beruh- Rasenschein m. Selma Korn; (Z'i schneller m. Nosa Klein: ^ritz Matheus m. Margaret« Kreisin. Vermählt: Lderarz: 0 Nes. Dr, med. «arlin Goldftein m. Charlot.'c Goldstein Vichkerlelde: Dr. med Han» Barasch-Drerben m, Zrm« Bloch ttdemoitz: David Lppeuhetm'r-^ranksurt a. M m. Rosa Pappen- Hermrr-Pf- Bimbach: Ti. Liegsri,» S»lffenst:,n ». Grete Berger-Tharlottendura: Max rfe-vi-r-rriio m. Dlga Tag-Nürnberg: Erich M. Frey m. Eirdeth Zerkowrk, N-'-r-Tcmptthot; Gustav Krper-Herg m Else Meyersherg Zt. Monken: Ltio ^orwi m. ikiselotte Hoppe-Silmerst-ors : Dr. met>. i?eo Jacobsoh.l w Hebc^ 5l.ssche-Eharlottendurg. chetzarrn E i n S o h kr: Keg -Baumstr. Max Friedmann (vrodnipi Fiankiuri n C; Ir mrd. Paul Salomon :NoseatdaI;.P,jrn; Max Dai„r» (Kro,lheim --Hamdulg; Gv-nav Lieinbach > «rwinj-Korenverg Pom.; Slrgmund Heymann ^Veindera -: ochum : sia>k Hrymaun Polzln z. Zt. Stettin: Wlsty Hen-inger Heinrich) «. Zt ^pe-rnigl. 3 n Berlin: Xjviö (iadrn '»ug.: (Zun-Hril'ron (Nutzt; De. Sotznitzki (Slem); Anbur % itt (Lanner): Bruno Lpl (Benoheim): Hauvlkantor Gustav LvLanowc-kl -.Kuben); Emil Mose (Nofenthal): Max Michaeli» ^Sommers Id): Walter Schleich (F.lbdlum); Siegfried Sandmann (Finke). Eine Tochter: Alfred H-rfch (Tonatt -Eharlottendurg: Han» -Z oachiwslhal lLchwabc, DcrLbeu: Vle-org Stcnsch (Karfnntelftein)-Tleptaw: Eugen Goiostem (L>lbe,mann,.ttharloi!rnvurq: Hermann Kaul (Matzdorf>- Posen: Hermann Lalmoir (Nelke,-Pritzwalck; Nechtdanw. Dr. -ritz Nie'enseld (Jacobo^-Srunewalb Zn Berlin: Iagm» Eckstein z, Zr. i. Felde (Schlesinger); Han» Paul Browderg (Jachmann): Moritz varkanp (vatz-; Dc. Julin» Hrrzberg (PtziUp^sohr^ . . w GeKarsen : Emma Grünbrrg (schwarz), 77 I-Dottmund : Elle Hammerfchlag (Sohier» Halle a.-S : Selma Kaffel, 6r I -Orer Slogan Samnel Nun». 7» J.-srönigsbütte: Enma Srt:ger lVoehMj-Neiffe: Adolf Braun, Enurt; Emiste vaumgarten Seer.-nsohD-va» N:aheim; cuock. Utt. n*t. Hau» Block, 23 I Dahlem: Nann, Bergmann (Deruer). «iffa i,P,: Lheakerdtrektor Donbr Herrnfttd, 48 Z.-»tt«er»»orf; Alma Benda tPrii'-Dllmer«dorf: »>olf D:enftag. 78 Z..Nit«er»b»rf; Zustizrat «ropoid Eohn-Vppel«: vr. 8ina London (Jac»d).«Umer«d»r,j Sophie steichziner (Piek)-Dilmer«d»rs. Bertha kaod»derger (Goldscheo») 4S 3-: Fl l>r. Zenn» ikeoinstrin (Lchmanni-Kaikderger. Zn Berlin: veora Bedrr..», 6b Z: Soui« »olff: Martin Mrirftock: Albert Hetz. 34 I : Nola Glünhnt, 44 Z-; lLscar Gohrn; Auguste M»,kowitz <Maje»dl,»»ki) 74 Z.; Kusch» Wiudmhller: Max .Mayer. 4l I.; Amalie Porner (Ledermana); Max Meyer, 62 Z,: Minna 'Leyser (Lohn). fit Geme nde MeaMte (Nähere Anaaben teilt die Seschästdstele auf Antwott-.Karte mit), Jutmtrr: |*r »je Herbsneiettagc t Elberfrlb HpUMg»g«»»er»aaer: r. Heilbronn. Jtnatoc ». Hchtchter: t. Erkilaher« (Wüttt., fntctn: t Kc»toschrn. «Letzter: i. Halberftadt i. Gran»enz.