Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volkszeitung · 1916-04-13 · 15 (13.4.1916) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
15 (13.4.1916)
Date
1916-04-13
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
67% known words query
IRI
…/6682508-6377563-6450329--0520-4850319
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Ztdische DolUyiftmfl. nr. 15 Voo robbimlche Ersetz v«m falsche« Senge« . „v Otxrr^ddt»,- Tr. «..Verse: >» «Ilona Tat rübbiiische Gesetz vom falschen Zeugen. welche» vicle Dunkelheiten aufaeist. tat die Aufmeitiav.ke t hervLnagender jüdischer Kvrscher auf fich grkrft. D>r tutirrn untn andern Z. Franke!. >. Geiger. R. Brüll. D. Hoffwarn und I Hcro. »itz. El Kod vier Berle der heiligen rchn't. Diuteronom.nu' Kapitel IN Der» «6—19. die tu:-, ganze Literatur tzeivor« ger»fen toten. Dal did-i cfr.c 6(f<V ioi&tu. rast an tem falschen Zillgea davollzogen trete, nae er fernem Prüder zuzufiigrn getrachtet hat. >vf welche Weise ater fftm nt nie Nschrei, die den Fall soigfällig zu vntnfuchen haben. tie Falschheit dc:Z»ugcn nach, weise»? Die mündliche Uedctlilferung unterscheidet zwischen Zeugen, die einander wider sprechen, crgr,:?*) nnd Zeus en, he bajh’ifln. Hastigkeit und Falsch beit ub.ifüh't wurden <ne-,-) Das ltzirie tritt em. wenn durch andere Zeugen den erste«, nachgeuüsin wird, daß sie zu der Zeit. vo>« welcher ihre Aussage hanteli. nicht an dem Orte gewesen find, an w.'löem fich das angeh. liche Verbrechen ereigrel h<den soll. .Zu dieser Zeit leid ihr mit »vt au en eu'andern C g neftr!' Durch d.cse Auslage wird nicht die Tatsoch-? de« Votzrechene. soudern die Wahrhaftigkeit der Person i.' Zroge g.ftellt. Tie Person de« Zeuge« wird dadurch als sal'ch nachgewiesen. D:r Zeuee verwandet fich daher ,n ei« en Lngltla^len. (Dpi. Ehnmch - El) Geiger jetcch tat nie Hypoidese aufgisieUl. daß .man bei der umgrwandeltcn restlichen Anschauung rv die Worte der alten Halachoh d:e jümere A'iffafiung hincinbeutete.' Einen ,rcht sctlapcnd'N Bewu« für dies« Hyxorhese findet er in der Lehre von dem Nactwe.se der Li>§enh«ttig1e:l der Zeugin. Hoffman n hat jetcch die Grünt läge. ans der Seigeis Hypvthefe ruht, zerstört. Ne.ch Geiger lütte die alte Ha» lochah sestgesteüi. nnr ein Leibsin serlpiuch fübrc die Bestrafung der Zeugen Herder. Dir ipLl.re» juristisch err Auffaffuna wäre diese Anfcht zu slfirug glweser.. Dann aber Härte sie ci.r doppeltes totCnu wüffei. Etldsiu-derspluch und Gegcnzrngen. Hieror« ergib: fich unv.der!.glich, daß die überlieferte Vorschrift der Rischna die aulenltuschc Tradilicn ist. I. Hör ov itz tnr n«ch reoeie Momente zur Wldci» legung dreier Hypordelr huzuge»:^: >ud gewinnt dar Ergedms. daß da« ganze Getaute Gr'gr»« z"tru»»n«rt »st tap auch d:r Mörtel, unl dev: er die «snzittieu Bavstrine zusammenfügen möchte, von selbst adfalle. Wir »rrrderr hir«d<i erinnert an ein Urteil. d.'S^ciN Kr.'iker einst über inen fronzöfischeu Ecbnttsteller fäljte. Dltter 2 .«tter sogre von ihm. tust er Theorien auf» baue so rosch un* leid: nie Karienhäufer. Kaum ersonne«'. find sie schon Vollender. kaum vollendet, auch wieder umgedlasen, rnd mit der selben Schnelligkeit wieder veigeffro.^ Es we.r demnach uidt ein Bau. svndcrrr ein KaNenh.iu^. duö Geiger auipeiühn. Diescs ist nun umgedlafen und verbienr i iinmehr der Lerg-sienhcrk überlasten z«r werten. Da« Buch von Hoi ovrtz: .Unterstich urif.er» zi.r rovbmi'chcn Lehre von den 'ätschen Zeugen*, ze'chrct sich fi-uthui $o<jii0t ar 1. Durch lia toolle Änordliung und ndcrfichllrebe Eloff» nbteilung. gleichsam du ch den aichireklrniscken Luibau de« Ganzen. 2. Durch die positive Beleuchtung tcr te!mr.nd>säen Giund» lehren bei völliger Wahrung des ül'iriitserten «Ltandpunttr«. 3. Durch d«e Herdeifchaff-rng d«s ganzen Material-. da« in der alten und in der 1 ruerc» Literatur über die Lehre vee dem falschen Zeugen fich nur zerstreut findet. Ein besonderes Verdienst erwarb sich der Verfasser. t<l die Lehre der Zeugenüberführm g von E. 1—23 behandelt, daß er die Erklärung Hai G 0 0 n - in fernem Werte nyarr 'rcrs (Mischpeieh Hasch? boau-) gleichsam auSgegraden her. Nit Rechr findet H 0 r 0 v j tz. -qß die Erk.ärung t>ir Gaor.en. welche Radbenu Ehauaruel (eil Nigdal Lhonannei e. 5) ansühn, fich mit der Ruöluh'.ui'g Har Gaon« deckt. Nach H a i muffen d>e rb.i'tliitcll-Zkugen fich selbst als übafühl bezeichnrn; sonst gelten sie nicht al« überführt. Dieleerfolgt entweder durch SnllsLwe'gen oder durch Eiugeständar-. Der Verkoster erörtert eirigebend die Läwlerigkeiteo. die gegen Hat Gaon erhoben werden. Mernes stnffastuog nach schwinde» alle Cckwicrigkeitev. weuu u n.i fvigendcS Mov:e..r in Erwägung -reht. V b a 1 a, der e: 'scherdet: -er-rv-. >st d»r Lnficht, daß dir Bestimmung über den übcrfüdrten Zcugen nicht« Suffalleubeo enthalt«. Nach der Regel: ^x'2 ")«2 p'rST* ist Lre Eatscherdung Ädaja« in diestm Falle maßs.eberd. Deshalb aber finket Sbaja in dem Eesttze rom überfüdrten Zengen nicht« Anffallende«? Die Antwort ergibt nn« Hu, Gaon d»rch DieDefi»itio« des Begrifft» der Hafamah. Venn d:« üder'ührtrn Zeugen schweige» oder ihre Lchuld erogeftrhen. so ist es »rcht» -uffall«»de-. düß man drn nberführenden Zeuge» Glauben schenkt. Im zweiten Teil ,L<r Unterischungrn* (von L. 24 aus den wir bald zurucktouimen zu können hoffen, har der Bersaffer. mit Klarheit und Gerstc«lchärfe in vo» Thema ein, dringend, neue Gefichtepunkte für die Erklärung der Talmud» stell« (N'akkol Sb) eröffnet. Diese- Gesetz findet auch aus unsere so große und schwere Zelt Anwendung. Mögen die Lügenzcugrv unter de» Völkern, die den Lügenfeldzvg ge-e» u»fer deutsche« Volk untervommeu haben, die Erraten treffen, die fic über uns zu verhängen gesucht! Dann wird da- Böse vernichtet werden anunserer Ritte, unv die übrige» Nationen werten fich in Zukunft sürchren ein Unheil zu stifte», dem so» viele Rillwnra zum Dpfer gefallen find! va» 3atoMtaii als witzrafchastlichrs Problem 5] von Pr«< v. S k 2 t r l Mil riesen einfd)ii*titrgrv fint wiz uxn an ba »Nieren der beiten oben sestgestel:«» »dnrenznnße, angeln»gs, bei »er Kelastrophe de» Jahres 70 u. Thr Mil >h. erreich»« die E»!> »iiNung »c» Z>>»e»i»»e jni geistüche», kirchlich«, «e>elnsch,si Mffenschast. Seeslao. i*«e ,3. ypril {916. idic: „ »lürliche» Ubsaluh und d«.»a:in Sie ueelchichte ve lyv gvga .n Ludlniuu'» u»l<> der Hel>ia»lkl »e< siüdbma!« uuo ih'«l ijl hiaulorildi, dt« das ga»ze üedei ei»Ipa»»ll>dt» Gelchee. Diesle iuecnlum mit dcrFddc leiaer iiieeartsOe.n Echtpsauge». mit lce ici originellen geiiliiche» Aeiaolldaliu.ig unü jelnen lauft uh «eiledunge» zur G.llkuUui lj, d,r elgri-NIhe ne.^en, stand In? neilkll liehe- und Aoifchungdgebiele«, i"sstn Progla«« diel da gelegi werden fall. D e Probleme und Ansgad.-a der Sissenlchass oan Jndeue »tm liege» auf drei Hanplg-dicie» der gelehlieil iiideti: auf spruchli ».llicransche«. aus kuIiuihistonfLem und rcUgion^gefdjictUi »em. Auf allen drei Getielen Hai die biedeuge jlldisthe unk ni^ijüdifite tzoeildung schon »iel Werlvollell geleistet aber eine Ü ihe wichliger Prodfeme ist Sderhand» noch »ich! i» i>ngriff gl nomoien werden. <k« fehlt auch noch 4» |»t an großen ensam» eusaffendril Darstcllniigc». Sir habe» zur» Beilstiel noch inmcr keine bestiedigendc miffenschaslllche lHeschichle der lalmud >ch«n Lile>alur. geschweige denn eine OS samililre iiuratschich e de» Judentum«. Zarjell find wi, »och aal Lleinfchneidird allcrdlng« hco»«>rage„de ckdhaadlun^ ln der Ersch uud lHendcrscheu EatstklostLdle angewiesen. Ii, Ab. 17. e. 1->7ff. Manch) der früheren Uniersuchnngcn ein>einer Pravleme bedürfen I de, Nachprüfung aus Bruno lorgMigcrer Quellendrmltzi»») Si blcfot also für die Zuk»»fi einr Menge Arrest, so viel! daß sie von einer einjelnen wiffenschaisrlichen Ikrast gar nicht liewäliigi werden kann, ionder» der gcweipsamen Uligkeil ro» Minnein aa» den »elfchiadenen tzachwissenschaslen bedarf. Zu den Ansgade» dr« Selehrirn. der ersluialrg » Deutfe land die WiffeufchasI »om Judentum akahemifch zu oerirrieu padrn wird, gehör! als» »ehr als die UcllerwNltuns der 8iff««lftoffk au die studierend« Jugend, die Sinsührung in die Prodlgme u»d Methode ihrer Bedantlung und dir eigene Forschungdardeii aus dem einen oder andere, Hanstiaedlele. Er »> d zu gleicher Zeil ein Organisator der noch t» Iciftenden grlkhi! cn Arbeit sein muffen, indem er die oorh»»denrn wffstn. schal», chen Krllsle aus destimmte Hauplzlele chinsetitl. fi lerhtiluismthig am meisten ist bisher aus de« sstrachiichisterar scheu «ediere geletstrl worden. Da» »klärt sich icichl au« dem Philologischen Juiereffe der Orieniasipe» UN« The». logeu lau dr» lalmudischen Lurlle, und au» drm Bedürsuio nach l rauchbaren Auigaben und Uebeiirtznnge» «er anchiigftrn Lstrra irrftiUfe. Die indische Literatur zur tolmudischen und ueuhr! riische» Bstrachwiffenschasi «efft eine >«deutende Zahl tüchtizer Arbeiten aus. Immerhin bleibr auch für dre tpeachgeschi,,islche Durchforschung zumal de» lülmudlschra Behristluml, dae fich sa über »iele Jahrhunderte erftrrek! UN» in seiner grammatischen n»d lrxikatischen Seftaltung drn Sinstnß der oe schiedenste» stullarcn ersahien nat. noch genug za tun Bie wild inch ihren Jnteieffel.kieis über da« Ae»hedräische und die ii i lalmud »rnretencn aramäischen Jdiomr hinan« erweirern müffe l. indem fie da« Jiddische zum Segenftaad wiffenschaslsicher Aorschuug «acht. Jur Germanisten enthält diese« al» Berke irssprach« breiter ostjndiseher Schichten dedcntende Idiom eine Menge mltieffanler phüologlicher Prodlrnte. Wichliger sreilie > ,,»d für weitere Areise oo„ Bedeutung ist die Uterariiche »nd iiierainrgcschichiliche Arbeit au den Ueberlieserunge» de« Jude, tum«, besonder« an ihren älteren, künouffch gewordenen Berti lern Mischna und Lastnud. Die Uniersochung.über die Snlst hung der autorstaliieu Mischna. diese« gwheu enzyklostttische r Bammeltoerke« der reiigitscn Kuli», de« Judeustims der' beide, erjirn Jahrhunderte »nlerer Zritrrch ruug. ist nach in den illcrerftrn Anfängen. Bor alle« muh oersuchl »erden. >u dl, Geschichic der älteren Borlagen der Mthhnasaalmlungil, ri»zu>iingrn, die uns direki i, den geisstgsn Ledensstrazrß HI»ri,fuhren, au« dem das neue Indent,» »er Besetzesaul», rllät hervorgegaugen ist. So» der wertvollen parallele, Uederlieser mg, die I, »er Tosephta oorliegl. gilt dasselde. Bege». stand iilcrarkritiicher tzorsch,»g ist da»» wellkl der ungeheurr Trad lionsstoff. der uu« der gelehrten Diokusfion über die Mi!» nnsähe im dritte» dis fünften Jahrhundert hernorargaugeu ist. dle Bemarrn. »denso bedarf tue gratze ezegetisch« Midrasch, lstero lur dringend eingehender llnlersnchung der Bchlchleu. d« fich!,ier durch die Jahrhuudettc hi, üdetelnandergelagett kndei. Ihre Urdestnndtrile find NiederichlLq« »0, Predteren der >,bdi,Ischen Autorstlllen zum Dell der »orchrsftllche» Zelt. Sie irden uns als» ein anschauliches Bild »op der kirchliche» Srzü huug der Maffe» in je,er ältesten Periode de« Judeninm«. Der tiicralurgeschichltiche» Korschung pstttl da» Jndenlu« >m ast unüderschbaie« Material. Die ede, kurz erwähme ä.ier Liieiatur des lalmudischen ZeilaUci« ist in dieser Beziehung geradezu Neu>a»d. west »an hier drgreisllcherwei>e llder die ttstlschen Frage, kaum irgendwo hitia»sgeko»>e» ist In 1 almud und Midrasch liegen die mrschiedeuste» Isterarischen Bast lugen sriedlich uedeueinandcr. ein «irrer Hausen Material für ie Geschichte »er Spruch, und tzadeldichiung, der hift». nscheu und diograstistschen ssttekdole. der BoUssagc »nd Legende, der^ omiiie. derStrertgesstkäch«. der geschtchsticheuUrderliesernngen, der lllättyrrr- und Hestigengeschichle n. ». a. Wenn es eist etim il auch dem uichlzüdische, Forscher geimgt. mit Hstse prad ischer Eachregistrr selbständig <n »ie.cn streearischen Urwald «inzi dringe», wird man fta«>en über die Schätze, dl« hier Jahl hundene Indischer «knltur anentalischcr und adendländischer ßäri NN, ausgchtnst hoben. Jnzwffch«» ist man aus di« Hilf« der jüdischen Büehtteu angewiesen. Ern« Prod« »un de», slzstematlsche wissenschaftlich« Arbeit hier zi, leiste» »ermag, die seil kwrze» erscheinende Sammlung der Mizthe»,- n.- Saarn- »nd Legendenftoffe au« der lalmudischen 11, die Mich«Joses bi, Bon», „ler du» Aitei ..Sage» Uten" (Krankst,« 1912 ff.) herausgibl tst»»>s«tz»n» l»t»t> ^^esrüische Aklertgmer Tie »katemie der «Genschaste, Ncrshura erhiest oor kurzem aas Bersteis eine Sammln»« «Her heoräischer Manuzmpte »qd ulser kostbarer Drueke. diese, tefiitei sich a»ch eine sehr ult«' kkopte de« Bmhe« Zum UM). Gebuttitage vo^ Msritz Stell ichisider. Bi ad« i« ,.).,tn-»attrg Ze-tstuuk d. wo dt » seindiich« > Aue.and auch unserevseietirten mit finuloseu Sch «pstuotten. ' wie .Bardareu' nid .Hanner'. za ocramgllmpsc» sucht, ist es Nicht oh« Juiereffe, daraa zu errnarrn, >datz S riaschnetder j für sein ballgdrehente» Snt .Die hebräls in steter. | setzungen im Mltiesaller- 18-U »an der Pariser sÜrtemie der i Srffeaschasien einest Preis erhielr. und »atz die e Iglische fiie» 1 gieraug iha m ktetdott mit der Ordiiung »nd Aal Ilstgtstmtug i der hebräischen Hondschris.e» und D.uckr »er Bodleyauischen . Bidliottek in OriorS terraute. Ja. man ka»-> lagen, »atz Steinschuetter im Ausland« iellher und allgemeiner di« uer. Sieale Anerkennstng seihe» wiff.-nschaslltchen Schaffells aelnnte» l dal. als in te:wt österreichischen He>mal uu» >» Prentze». m» er sich seiurm Freunde llllchael Sach« salgend. I»«7 dauernd^ nied.rtietz.!Bi«lc Jahre ahn« feste Anfielluug. Mist de er I säll Lehrer an d i Mädh-rtschule ter iidrschen Bemeiud» in B 1 m uud I dfi» kiestar dieser Anstalt. S» »enia diese Stelluug. i» der er zwei iZaihrzehnle wirttr. seiner - wiff« ischustliche, Be» »eaiuna eniiprach. so Hai er seine Amtsstftichten doch stet» mit peinlicher Bemisteuchaitigkeit erfüllt und auch als »«Heer üter» aus skgeusrttch igechirkt. Sin merkwürdiger Zufall mollle es idei-rrn». datz tzleichzerrig mit ihm »och ei» tatet« gelehrter Orientalist, der sthrttuordluarins a» ter Berlinei Unioerfität. Pros. Haarstrückcr. alt Leiter eines Mädchenltzzeums der Bletoria« Schule in ter Prinzenftratze. fungierte. Arven tenrem Schul, am- und' regelmätzigeu Boriesungi» an der'Peitei-stpheirimscheai Slirinnq. »ie er »or wenigen, «der »mlo ausmerksamen, 3*1 htrern diel,, (tan» Steinschneider snst fünf Jahrtepute lau, b, enger Beziehung zur Otaiglichen Bidliorhei. Ja »er äußerlich descheitenea Sielluag eines Hilssarteiters war er viele Iahte hindurch Berater ter B.dliolheksoeroaltuug aus! de» fihstdtm ter OrieuikNnte, „0 nichl milder verdient machte er fich ach die Aata!l»gister»»g ter hebräische» »nd urablsM» Havdschristemi Bio in serue setzten Lebensjahre »rdeitstsrendi, ju> leistest snsch hiard er hochdriagl am is. Jaiuae 1907. Sl«i»Ich»«idte war ein Btlehrier van ßauueuswerlem didlivamphScho», stzeachs lichem und Iiteralrilch.tzlstottjchem Wiffen. Sei» jAriikel übest .Indische ftteratur* in ter .Allgemeine, Enzvk optdte', »Utz Arsch und Bruder soll einen gau»n Bau» dieses »ala mirtise» Sammelwerk«, .da« mü lei»«» h»utettst»I>em»»ds«hgig Bä»dn de»,.- noch unbvleudel ist. A« war ter erste »std luuge Zeit tiuzigc Borsuch einer zusammeusaffrnde, »nd g«dds>stten Dm» ftellung 00« ustermetzlrchen Stoffe«. Im «inzelae, durch nerlerst Forschungsergejbiriffe üdrrhutt. Ist dieser Attlkei. der als «ist besondere« Werk in« Anglisch« üdertrogn ward), dem Goch, mauue auch heute noch unentbehrlich. Das Bsttche gilt oust SlesaichueiterO reichnHaudschttsteakalaiogn. »»»Ikiun AltlisA llder die «fische Lrteralur ter Juten im Mttteiasler UN»,ihn» llcdrrietzua,en au« dem »riechischn. »oa stetest Forschatetet über einzrlte. ttUmeste sehr ntlegete Bestiet«! der jtdischs» Literatur uust Misseuschasi — z. B. über jüdische Mathe»«- ttker. Aftranomen uud Aerzt« —. di« er i» zahlreiche» AujststM uud Adhaudlmuge» ter.Zeuschrift »er DeuischeuMostgeultudischm ltzeselljchast' und r» auoere» Kachorgaarn bekaaui gemacht hat. PeistuUch, schstchi und anspeuchäio« uud »0, säst itzanauischee Bedürsutekofigteii. erreichte er in eiserner BesuadAeit ei» hohes Alter. Bauz seiuc» tieigründlgen Studie» lebend 1— leidst aus der Stratz« sah man ihn fast immer in ei» Bach »erlieft — war «1 für di, Aeize etuer geiftdeiedte». Beftlliakm doch »ich« uvempiävglich. Laugjth.iae Freundschaft oerixin» ih, mll Mast Müller, techges-i-'ne» Saaotrist«, tervxsortest Unioerfität, mit tem Berlin» Physiker Dmoe UN» Mil »nher» »rsttzeu ter Siffeuschast. 1_ £tter«rtf4«s. . fit «« chtente»!>te»o«ns»,Ott«, »roe tarz« Aetste m Demck» itenta, gremrvea aweitiiiln l»r»» 11 ia B tMaiil«er *•»*» l).:t UH,r e Mt NM Ih* |i setnem so Aedanai Aanrerr« ver Pei-st'deseGsta" oearsstt.a Gtzeprl ,»» «»»ist»»« Aeaaedauer de» »eeste» Mertzee D» latt,» »e« ter..»»«. ll.ll»r»-rei»4; Gt»at«s«teetsr eine tieiemte»»teW« »usoeache »» »e» M -Itter. Gr W.tche »te «chnfta, »,»)'« t» ««, Sechzrzer. val »,« a!»»riie0« OatealVM a»««0tr» MI» betetet, ,» bontea sei. 0-l> bot >»>eeit»»tsche Jabnui« IlebvMnnM» baba. Aq»' emtetn« teb»m> bi» ae»rs»bete» .ttew»»-«, a»df Die «Ille»ä»sch« 2Mrrtuüiftr»».,-«« vrrbolmerichi, stestibete tzettol *u , kr.*«abW. A-rs-st teilte bn» I»btl»e mti.-bast »er ich ber nschsteo ste»«»am«q»m»>l»a, ,»m «stremtelGte»« Wsstte» «te tdm btervvrch bte teilte »Mtteicha»«. »»«ch» Sbvrmrltstte Ute «chetft. itesee »» et»ea stall «e» za venebea bast.-u, tirlabn mstda. »te t*f*- laltea ber «tbsatebst-stesstGst^t, f» Ab« stozate «Allst»«, beachte »,a> la ber,llchea>W-rIe», Jirtu (»Mstchs HillMMt nt Xd«M*)- I» ersten Bimchuhe »ich«« Iahte« mürbe stte jKWche Lcheh«« im Haus« Bielsterstratz« s um, 777 B«rs«»n stchuchii -otiiehe» warben in dieser Zeil »20 Bände. Die Tageszchtuuge» uud Zeftscheiftn stetrl vie «ayimiua, «negsdruchchrtstn . . schürea. Predigiea. stieb«akdiätter, Fchdstriessammg,»^») m»r»e weilrr aasaestaul. ,Ma« stte Suuokr»» vom chu» wist«» »mch- »a» Ichchch» Wirt» (Preis M-«0) Beel», .»chi uud Msrjue-, Dessau, isttt fiub tstergeugt. »uh bi« Neiue Schrisl such tuduchin» stch«. kreis« regstem Judemss« steuegaea min. Zeigt »ich *te hohe »astaoeu^ffr.. wr'.her «eWheit sich »ch« «stchch»» sch»» i» Oteitefte» kkreche» ersreul. Zu ber tut stielet es tu kurz «ehattner, «aschouiicher aud unterstaltewstee 8«» ch» solche FfiT« von Itchklststuuge» tzster ste»,richtigeu.ü»st durch stzursumeu Berstruuch das Bches uu» die Huudhastuug »er Bassteieuchtang sowie »er stoch, uu» Heizappartee. datz jeder es mft Berguiige» u»d*»tz«» lese» w^st. '**1 4e» aas t tstm rt tttcnrt« MmIIi iMMMl» itz> »iU|* 9»|f bBMtefbte Mt Zahl kn uüsliegeude» et rite a ugnstl ickltch 20. jiidtschea Ich»!»» (Bro- Wr stirse» aa serr geehrte» Leser, sich stai Bewerstuugn uud Aiuktusru ausdie.->»ii4«»,»,»ch«„,' zu herche». -WW. I

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.