Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 10 (10.3.1916)
- Date
- 1916-03-10
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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3WHK PofoyttiH- Kr. ,o sticht uft Kr«»«-. Sin Virrtagtui*) a» »nfett Settgiauea. Bn neOrfarakh. De. (noiii, (tllliaii. „Oroh weeimcioh* tderschreide ich tat Gruß. bei Mt die Hei»»t entbietet. Lacht »ob Kreide mitten in einer stnrmMweglen. schmerz, eiiblltiv Zeit. »Uten in einer Veit, w» das Dinkel des Hafies »ailii »ad die finsteren Schalten des Leides sich breiten. Und bei de« »am« Klang strahlt ein Sannengsauz in kein Gemüt: ,Zn der Heimat, in der Heimat, da gibt'« ein Wiede,sehn'. Und IM Geiste schaust du sie jetzt schau, unsre lirdliche, gute Siadt mit ihrem hügelnmrahmten Klasse, »i> Ideen strängenden »einbergen, mit ihren stanlichen Gedanken in drei»» Sliaßen und Mit ihren alterlümlichen Häusern in «inilige» Gesten. Unk dein Elleraho»« stehst du und de« Freitagabend beulst tu, »a beim milden Scheine der Sabballempe die Sargen eniiLmande». und Friede and Krahfinn. .Litt und FienM' in die Seele zag. Und unser herrliche« Gatleebaus erhebt fich dar keine« Geistesange Mil seine» prächtigen Kuststeln. kn gehst wieder karch seine Eingaagkstsane, da. rf bee die Wäiic lenchle»: de«! de» taphilloh jikkora lecbol demrnrniw. .mein Han« säst ein Beihan« heißen skr alle kdile,'. Unk die «eifilchimmernde. hetstge Lade «blickst du, .unk' dir ist'«, als »nßieft kn mit kinn Psalm,sten sprechen: .Herr, ich liibe deine« Hauses Stätte, den Drt, kn kerne Heiligkeit lhranef, und big Lieder ltnen wieder an der» Ohr, d e srammen, heiligen, reinen Gesänge, die dn in hdld» seliger Kindheil hast nernammeu ... .ach Heimatglück, ach Helmalsriede»'! wie liegt ihr «eit, wie liegt Ihr feen, und du wirst weich und stutzest: ,O dn Heimalftur, a du Heimatstur. last zu deinem seligen Gaum, mich nach einmal nur, mich nach, einmal nur, hinziehen in Traum'! Gemach, mein Lieder! .Licht ll»b.Fre»de' ist dieLasnng. Pichl Wehmut, sandern lasten Sinn will mein 8«rl in deinem Inner» «ecken. Slalz darsst du dich in die Brust Wersen. Du geht,st durch Galle« willen zur schimmernde» Wehe, die Deulschlands Fluren schirmt uar de» Feinde« znrnnintigem stnfturm. Du bist ein Kümpser sür .Licht und Krerrde', sür deulsehe Gestitung nril ihrer lichten Klarheil und ihrer gemülnallen wärme gegen die Kälte westlicher llederdildnng und gegen die Kinsterns tstlicher Unbil'ung, und für da« bleich der Fien»; lämpsst du, sür er» srese«. glückliches Lalerland. dem kern neid,scher Gegner mehr.de» Platz an der Sanne streitig machen sall. . , .Licht und Freude'! du» ist auch der Feftgrnß des Purinrtage«. Bilder länglt entschwundener Zeiten werden lebendig. Gestalten reden wieder z» dst. die m deinen Kindertage» mächtig dich ergriffe» haben, ein Wann i» wallenden Barte, ansrecht nn« ungedeug, trag des luei« Last, will dir segnend die Hände aus« Haupt lege,: er, Jude, der statt seinen Glaubeu« sich rühmet, de» Glaubens. dem die Menlchhck, aieGedate «ea stknhtes uu» der Liede dankt, und die ist'«. als ah dieser Piardachai ans der allen Esihngeschichle mlk Freute uu» Zusiiedeuheil aus »sch. seine» ipälen Enkel, dliikl weil du, ihm gleich, lnpfer und unerschrocken für eine geiechle Sache kämpfst and »»ich deluen Heldenmut deinem Judentum Ehre machest. Milcht n,d Freude' war Kein »nh Sie,» der Feier, dieman allsähi iich beging >« stillen Dank an die erfahrene Gattesgnade. La Rächt »Nd Ral natlele, da wollte man »Licht und Freude' schaffen. ^ichlnrbFieiide' will auch dir deine HeimatgemeinM in die Seele zaubern. Darum Unkel sie Mt ein kleine« Zeichen Irene» Gedenken«, »ok ker. der in ihre» tziameu ktr diese Worte kielet, trägt dich ans beten >em Herze» »nd entbiet« dir seinen Segen : .DerEwige behüte Mts »ar allemvts". er behüte Heine Seele, der Herr beschütze d ine» Eoügang uük deine» Eingang zu» Leder, und zum Fneti, vvnnnn an d>» in Ewigkeil' Amen? 5rit-r»««err i> 8 ri«§» gebiet. JUIft i» spracht« 26. 2. Aimee-Radtziner Dr. Soaherliag, der vei Jsr . . Armee steht, fi Ha«dvrg vor eive^ zahlreich« Zahörnschatt i» großen Saal.'des Curio-Haujet. Der Lortragev-e hegiau »il dem Ruf ,Vrüß die Heimat') der ihm deaatze» ta»fevdfach für friae Reife irr« tUtcrUnJb aufgmage» sei. I» lebendiger Seife lchildcrte der Redner dava feine Tätigkeit alS Seelsorger i« Felde. Er betrachte seine Erfahrung«» drauße» aldie fchünsterr intiefster, seiie« Lebens. Er erzählte da»« eine Fülle packender Eiizelerlebarste »er» der Front. Mrt eiier sprachliche« Meisterschaft, wie man sie fette, hört, berichtete Dr. EonderUvß vva sri»er Arbeit au der Fn^l. Sshrrad die Seiftlrche» der christlichen Bekeovtiifse einzelnen Neiaenn Formatioueik^zugeteilt stad, liegt jede« Feld, radbmer die Seelsorge für die jüdische» Vaunfchoflen einer gavzen Armee ob. Das erschwert besoaders d« Dieust a» den hohe» jüdische« Feiertage», a« deuea der Felöradbiaer am gleichen Tag« Svtteadiea^e an verfchiedevev Orte» abhatten »uh. die «eileaweit auveinander liege«. Welch tief menschliche Erlebnisse rh» dadei begeguete», wußte Dr. Svoberttug in ergreifender Veile zu schkldern. . Die Eltabluvadie ,ohl alle Seist lichea a« der Front mache«, »st, daß r* cort »nfW eive Sorge für die Seele« gibt, während bei diele« Dievst t« der Heimat der Unterschied zwifchev SrmoÜtcw «,d Sekvaarem oft bitter za spüre« ist. Dr. Govderling sprach dar«« za allererst de» Dank aua« dir Heimat, de« Ei«zei»ra und dem Slagltwefeu, das auch a» das V«bürf«is des innere» Measchen dachte d»rch E»l« feudang der Gottesms»«er aller Veseüattrfste, auch dafür glänzend versorgte. Nicht v»r sür Vvuitt-u. Bnpflegvvg «»d Dmeiduug. Er schrlderte sota«» in packende« Augtublickedildera seine seei» soraerische« Erfahrunge«, »ie er a«f einer breite« Front »o« 900 Xilometan als .Salb-, Feldaad Siefearaddiaer* feine Gotteshieuste adhält, «ie einmal eiu* Scheune, daun wieder ' *) Lies er Grrch mtk« ih Ni GemeiNve »tr ctmct ItVkü« d« «rt dem IiMMHh Hell»«« stammoiNa Jhtaftr Feldferlsorgr. BmUa. 6«m 10. mag |9fr. eine zerschoffeoe Kirche all versawmlnngsart dient. Trotz aller ScheaienSeiten, die sie », Märschen zn überwinde» hatte», strtmlen die südische» Feidgraue» ihm zu. Und tiefste» Eindruck machte kU Schilsernnz ihrer Ardmmlgtril unk kie Frier ke< Sabdtlhs, ke« Renjahr«. auk Laudhiüleusrste« unter ke» Da»»er ker Kanoue». Dauu mnudte fich Dr. S. hem zmeite» Friede»simrrt im Eriegützediet zu. — der Seelsorge ker tithnuische»' »b turiänMschen Ja kn». Der lstekurr gab ei, erschüttern ke« BUk »au ihrem entsetzlichen Altchtliugselenh. ker schändlichen iiehankiung. die ffe »an der rnsfischeu Regiernntz zu -erknlsca halten, sprach davon, wie man kort jübliche« Geistelleden zenrat. »nd ferner non der »nnkerdaren Fähigkeit dieser Menschen, weiter zn arbeiten kratz alledem, »an ihrer Bekürsnialdfigkeit, dem Takt, der sie ausgezeichnet, »nd ke« »nankitschliche» Hunger »ach Wissen und Bildung. Er wie« »>! stumwenken Saite, daraus hin. daß es die jüdische Zntuusi ist, sie kar> leidet und fich selbst eritsen wird, ei, Palkswm. da« fich prächtig bewahrte, trotz aller Ber. zerruuge», die eiue schaukdaie ,ulfische Regierung ihm auf. zwaug. Z» Meuschc» »ollen wir sie wachen, treten wag »an fie. saoiel man will, ffe bleibe» ein Palt «all filtlichee Kraft und Zutunsl. da» in de» alten Ideale» lebt, ble die gklllichen fink. Der Srmeerndbiner schloß, daß da« schtue Wart »am Duichhalten auch hier gilt, sowie der Wille stark zu dleide», di» unser ist »er endgültige Sieg, der znm Aiiedenswerk führt. Lebhafter Beifall bankte Di. Saukerling sür seine inlereffanten Nnssührnugen nicht allein, sandern auch für da», was ber Fetkiabtioer den Saldalen an der Fron, geworden ist. Vrr 5t»a1rha»itzaüra»ilchitz st« Abgrord»«lticha»s« beriet am 4. Ritrz de» Paianschlng de« Mnisterinm« der »eiftliche» Eugelegenheiien unk des Unterricht«. Ein Abgeordneter der FartschiiMichen 8oil«parle> erttüne im Anschluß an Aenßetnageu oam aarigen iJahre, baß »«' jüdischen JetkgeiüNchen eine segensieichc Tätigkeit iu der Beranstuliung »an Gattes- Menfti» und Seestoig, für Perwundrte und kranke jüdische Saldalen entwickelten »nd hierbei große Unterstützung durch die mUttärilcheu Kammandadehörden i» Felde erführen. Es sei ihnen auch jetzt eine Besaldnug in der Hdhe der für die nicht ftstaugestelltrn christlichr» Geistliche» bewilliglen Bezüge autgesetzt und damv.etn ineileie« Enlgege»ia«men gegenüber der erste» Kriegszeft bewiesen. Der Redner bittet de» Knlm«- miiiifter, fich dafür z, nermendea. daß anch iw Felde eine feste Oigainsatio» für die Seelsarge der jüdische» Soldaten geschaffen würde »nd »aß dann anch im Frieden die Unierstntzung de« jüdilchen Kultus für »essen bedürftige Seweiuden eingesühi t werde i er muffe nach anerkenne», daß die katholischen und enaugeiischen Ptililürgeiftliche» den jüdische» Feldradbiner» großes Enigegenkamwcn und dnrchnn« kameradschaftliche Gest,»,« dnmeie» hälwn, was mit Dank anzuertenne» sei. Der Berichterstatter (rin evangelischer Feldprediger) bemerkte dazu, »aß er gleichfalü Me Täl,gleit der jüdischen Feld.ndbiner im Felde lehr hoch bemerlen «üffe; es bestehe das beste 8erhäUni« zwischen ihnen und den chftftllche» Feldgeistlichen. Die Anstrengungen der Feldrabbiner seien ganz bedenteute. Der Berichterstatter Hab Leijpieie einer ganz besonder« großen Tüligkeü dn jüdische» Feldprediger hervor, die anch dnrch dikle Reifen »ach erschwert sei. fUiaafe HIerta« für die jüdisch«, Saldalen i, Besterreich-Mngar» Da« k. u. k. Piilitärkamniand» hat e»e» Befehl erlaffin. mittelst »elchem angeardnet wird, de» Sakdalen iaraekittsche» chtanken, währen» de» ganzen Hürrteüe» »am 17. chprit nachmittag» kl» 25. Kpril Agent« rilnette Aast zn »erasreiche». Dieser Schrill ber t. n. I. Ptililirdehtrden wild seiten» aller jüdischen Kieile mit der grüßten Genugtuung begrüßt, und Me leitende» Armeetreise köanen der Dnuldarkeit aller Inden Vesterreich-Uagarn» deifichert sei». . Der betreffende . Beseht hat uachstehenden Wortlaut. MNtüeüammnnda »eketzt Ar. Di »am 17. Aekinar 1»I« t. Rr. srs«. — l. Rr. »21». L. G. Rituelle Ofterkast. Laut Meldung der Israel. Militärseelsarge in Wien, Z. «i. aam 19. Januar 1918. degianl da» islaelilische Osterfest am 17. April I9l8 oochmiilägs und endet am rr. April 1918 abend«. Während dieser Zeit ist Mn Saldalen isiaeltlischen Glaubens die rituelle Kvft zu »erabrciche». J« allgemeinen gelten hieisür die Bestimmungen der Brr. artnunq I. Rr 2l8x<l69i 8. G vom 28. Januar 1918 sderiaulban im vftl.nKMaa..Besiht Rr. 2»sl8). Jm Besan deren wird veisstgt! t. J» allen jenen Lwtionen, in welchen fich Euftutgemeinden definken. kann die Auttpeisung durch dieselben im Lege der Bereintarnng mit .dem Statians-Kammanda gegen Entrichtung einer Vergüiung in der Hbhe de» tägliche» Menagegelte« und Bramlalum« erfolgen. 2. Jo jenen Slalione», in »eichen fich zwar KnliuSgewginden defiuden, der Bargang »ach Punkt l oder au« irgendeinim Grunde nicht durchführMir ist. muß die rituelle Berkdstignngj.i» eigrner Rogie durchgetührl wcrde». In diesem Fülle wirb die Bestellnng der Ofterbrate sowie M rituell geschlachtiten Fleisches,rechlze>.!g'.durch fHandkauf leiten« tft deftrssenden Truppenkörper »n» Anstalten _ bei der znnachftgele^enenjtKultnsgemetnde etnznleiic» sei». Da» Abkochen der Menage erfolgt diesfalls in einer eigen« hiezsir gewählten Kiche durch die^jühisch: Mannschaft selbst. J» solchen'Kiationen wird e« fich empfehlen, hie Mannschaft strael. Glauben«^.der ganzen Garai'o»^ zn «reinigen nutz tirftlbelan eine einzige Küche zü mcsten. £ 8. I» jene» Siatianen, in «eiche» sich israeiüilche Kick. tnügemeinde» nicht -befinden, ist s» »nrzngehen. »ie in» Puntt 2 enge geben. < In jene Gtationen, in welche, die Gesamtzahl der Mannschaft israel. Ginn den s dis Zahl 20 nicht «reicht, muß »an ein« rüuellen Bertdstianng in eigen« Regie abgesehen »«de», »nsgenammr». sie ließe fich dennoch dnrchsühren. ahne daß d« Heeresnrrwattnng Mehrkosten erwachsen (eneutnelle >»- Haie einzeln« Gemein demitglieder.) 5. Im nachstehenden folgt eine Anleitung znr Einrichtung ein« ritnellen Ost«1stehe. nnd zmar: ») Stau des State« find ungesäuerte Brote sMnzzat) ,» nrradrelchen; . ü) entweder find neue Keffel. Blechgeschirre uud Eßbestecke zu »erwenden, aber die gebranchten für diese» Zweck durch heiße» Laster mit Glühstein drauchdar zn machen; c) Brot »nd alle«, was Gärung hervdrbrtngt. darf in d« Küche nicht oarhandcn (rin; d) tat rttnell geschlachtete Fletsch ist nach den allgemein dekannwn reltgibsen^Speisegesetze» zuzubeeeiieniEinwäffern nnd Anssnizen); e) als Gemüse mären ooenehmlich Kaftosteln zn »ermende«, ad« auch jede Art »an Hülsenfrüchte» ist mit Rücksicht ans die Schwere der Zeft in diele« Jahre zuläffig; , . k) olle andere» Barschrisleo. die bei jedem gläubigen Inden »I« bekannt »drauüzuseßen find, wie: ödndnmig' von Milch, »nt Fleischspeisen, find an diese» acht Lagen besonder« strenge zu beadachlen. Etwa sonst »ach »iffensmerle Daten können bei der Israel. Mililärsnisorgegl».Wien «lieft eingehalt »erden. g. Speziell für die Garnison Wie, gelten saigende Bestimmnngen: Da« Platzkammando hat Me Anzahl d« mit ritneller Kost, zu aerpstegendea israel. Mannschaft eiuschließlich der Kranken und Kriegsgefangene» zu erhebe» «nd der israel. Militärseelsarge tunlichst »aid dekannizngebe». edeuia auch die Ualerkunstsabjekte, »a fich derlei Mannschaft best»de«. Hinauf hui fich die israel. Miliiärseelsoige mit d« Botksfpeisehalle .Einheit', 2. Bez.. Malzgaffe 12, die aus Maffenauaspetsungeu eiugerichtet ist, ins Enineiaehmen zu setzen, den Detailuorgang de, de» Ausspelsuugen zn regeln nnd dem Plaßkammanda bekanutzugeden, welches Mesfalls die verschiedenen Lrnppenktepee und Anstalten derftändigen mied. Jene Truptzenkdrpel ater »nstulken. »eiche Me Beiktftignng in eigen« Regie dnrchjühren kdunen, haben dies seibstonständlich zu tun und dem Plaßkommando hiervon zu melden, welche« M< israel. Militärseelsarge sogleich aerftäüMgen wird. »I» vngülung habe» die betreffenden Truppenkbrper und Anstalten pro «ann das Menagegeld nnd dos »ratteluln» Mr israel. Milttärleetlarae in Wie, zu übersende», welche Me Bezahlnng Mr Bolksspetschalle bewirken wirb. 7. In de» Kriegsgefangenenlagern <sir Kriegsgefangene und Wachmannschaft) ist Mr im Pnakte 2. beziehungsweise 3. »argezeichnete Bargang einznhalten. 8. Es wird ansdrücklich bemerkt, daß durch die Beratreichung Mr etiuelle. Käst Mehrauslage, nicht erwachsen dürfen. Sollte Me« Mnuoch au« iraenbeinem uuvaehergesehene, Grunde nicht dnrchführbae sein, s« find derlei Nehrunsiageu zu »«echnen und Mm Militärkommando zeitgerech». spätesten« »Mr bi» Ende Frbruar 191«, im »nrnhinein »achzuiveisen. iAnezeichnnug M» Jetdrnltftur« »r. Merntznr» Femper.) Uns« »«ehrin Mliardeiier, Herr Rabbiner Dr. Tempi«. i0l eine hohe Auszeichnnng «halten. Dn Kaisn har in >nikennnng vnzllglichn und ausopserungsvolln Dienstlkiftnng «or Mm Feinde Mm Feldradbiner Dr. Bernhünd-T e m p I e r las goldene 8 e r d ie n st kr e uz mitderKrnue i» Baude der Tapferkeitsmedaille »eile h e n. T. Mr im Zinil als Rabbinn nnd Religiansiraseffar in Wien »irtt. Hai fich durch feine schriftstellerische läiigkeil einen bedeute»den Samen in der Gelehrtenweft »er» chafft. Beim Ausbruch de« Kriege« mit dn Rilitärs«ls»rge n Wie» betraut, begab n fich dann fteimillig aus de» Kriegschauplatz, van »o n nach dreizehnmanangn Wirksamkeit als seftnngsrabdiner nach Krakau anseht »urde. Aetdrattinn Ar. Arthur Se», ist znrückiekehrt. Dn Leiter feines Büros ist aus Urlaub nach Deulschl»»» obgneist. , KaitfL Die tzkitct tu Mr Mnstt. Im Froaksurter Bnein sür jüdische Geschichte und Lileratnr vnanftnltete Earl Rehsnß, Lehrn am Dr. Hachstchen Konsernatarium. eine» mufikaiische» Abend, dn lediglich religitse Lied«, meist alfteftamentliche, Tezies. ans Mm Programm aufwies. An Kampanifteu ffgurierkeu Aron Friedmann. Laui« Lewandawsft, HaenMl, Siegfried Ochs. Rendeitsnhn, Schumann und andne^mehr. Durch die Ansmahl dn verschieMnariigste» Tandichln »uiden Me Bortttge ad. wechstnngsreich und gaben dem gesamten Abend ein lebhaftes Gepräge. Herr Rehsuß verstand es dank seiun schön geschütten Stimme, de» Gelänge» eine «eihenolle Würbe zn oerleihe» unt die zahlreich erschienene Zuhörerschaft in diese» Sinne an seine Darbietungen zn feffeln. Besandn» lobend fei öj^außn. ordentlich Mnische Aussprache des Säugers vnmerft. di« gnade sür den Oratoriengesang eine simdamentaie Boidedlnguna ist, nnd dem Boriraaenden sehr zu statte» kam. Die Begleitung hatte, teils am Flugei, teilt am Harmauium. Hni Willp Salaman übernommen. Er mottete miied stdwa Geschick und ftefgeßende» Geständnis seine» Amtes. I CtttrorifdK* -ernsale» van >. M. Lnnz ist bn H. Band seine« Hebräische» ValLftina-KnIe,Mr«.(Lu»ch Brez-Jsrnel) l sür? Wc Anhre . 875 nod 5676 »ar kurzem erschienen. — 2 neue hebrnijche Berlagannstatte» stnk nnt« den Kamen, Maschtela' nn», Talpiet' «ltstinbe», ste mikme» fich Mr HnansgaM na» Kinderbücher». i