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Jüdische Volkszeitung · 1916-02-18 · 7 (18.2.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
7 (18.2.1916)
Date
1916-02-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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♦ ♦. Die .Sftbtf* «olbeietfti«ichevtt »Sche»rttch «a **ö. I Be*ufl*pteU oUrtaljUrdw bei bet Post 1J5 fL, b«t «* jährlich S.— 9L «ach be«lüt*te*£> 8,— RL, fBr Bresk» bei W bei (reite Zv-tlluna ins Haus IM M. vierieljüh^.—. , Die »Jüdische feoOiMettung* « durchbte fö, jede Buchhandlung und die Geschäftsstelle in Breslau L. Ochevejdnttzerstr. >7 zu deiiehen Aernfprsch-Anschiutz »r. 7KB Dr.fsws Ikuatnilt li. (Der Befnf kan 3»ferote «*tbcn mit M f|. ffts Mi etufpaMt» *oum berechne!. Bet Wl,d>chsl«>G '■bee pHw SyeechPunden l* der Beststäftsste». lb-1» »ab l-LBl Schriftleitung. Verlag unB VefchSft,stell, in vreelau I. Schweidnitzerstraffe«? <gegeniid«r dem Stadtcheater). Fernsprech.Anschluß 7«» und 7807. — Zuschriften und Geldsendungen sind dorthin zu richten. - Di« GeschSstastrlle ist Sonnabend und Feiert-»» und Sonntag (oon 1 Uhr ab) geschlossen. -Wohnung de» Herauogedersc «orttzstr. «. hpt.. Fernsprvh-Anschlu» 7807. w. r Vrttla», de« )8. jgdnmkNstfd Jijipi 3 PL Btt! >«|Ntcs Mater dnatlcher 9<n»*ftaMa K« feindttche, uk uttubi Zander,' Jtnfm Helden- Stdetttkazt. JrflWI. 10. 184ijft. >. Hoxberg Echot. Loh», Vtbel-Uebers. 1888 ft. >. Vien «ich. Klapp. Dicht» 1900^». Pro»nzlal-R»bb. Dr. Markus Kares i. Hauen >90» ft. i. Pose, Justizrat Jnliu» Satz. Stadt»..B»st. I ll. IL77 st. i. Echeveuiagr» bn Philosoph Bonich Spinoza 1889 grb. i. Breslau d. Dicht» Ost. Justiaus fLohu) 11. 1818 Gleichberechtigung d. Jeden i. Grohherz. Meckleu,. bürg. Schwerin. 1888 geb. i. polt» (vih».):Jos. Popper, Urs. d. elektr. Kraftübertragupa - 1884Ist. i. Loschip sMähr.) «adb. »droh, Neu»» 1901 ft. i. Etodllengtfetdt Landrobd. Dr. Mos. Salzer 1909 in Wien Julie» Ritter »ou Komperz 98. 1488 w. i. Eoncino die 1. hebe. B'bel gebreckt 1882 st. i. Stbbelhei» d. Grammatiker Sols Hrideahei» 1848 grb. i. Namest» lUog.) Echriftst. Laroiine Deutsch 94. 1888 ft. iZAmsterdam d. Pros,tot As. Pens» Felix 1821 grb. t. Kartskrona lSchweb.) Dichterin Rosa Narren» 1898 st. ». Poda» varoei, Bonftti-stdeie Tremis, gr. «ohlth. 1901 ft. i. Presto» Rabd. Dr. Pieku» Reuftodt 1909'st. i. vrrsloojDichter Nb. Frepha» 1910 ft^i. Freibmg Robb. Dr. >d. Lemia 98. 1869 ft. j. HappstSteu Lxanorl Hecht, .Erich. Israel»' 1888 st. i. Part« Historienmaler Br»s. Ullmau» 1898 ft. t. Dresden Rechtoauw. Smil Lehmann! 96. 1888 st. i. «ie, jEchristft. Michael «lapp sRosenkr. u. Gülbeastern) 1899 st. i. Nizza Paul Jet. Reuter. Bcgr. b. Telegr.-Vür. «bar. 17. 1809 geb. z. Fürth Nilh. Kdniaswancr Philonthrop 1902 st. Robb. Dr. Pinke» Neustadt te Breslau 18. 1908 st. t. Schneidemdhi Rabbiner Solomon Braun Ja Iw »' «»'hei-rr 1614 Etojetz. d. gronffutta Pari» 91. 1696 st. i Koten» d. Lolmudist R. Aizch Elchonan tzprrtor. vte zieisch^rfoegll»- der jßdtsch«« S«»«t«de. Wreeka» Pi» tnrzer Ktrett der unter Aufficht der Etzuaaeaee-Bexeiub« stehende, Fleischer hptt« unsere Hausstauen an, Mittwoch in Austegungirrsetzl. De: Streit hat nur I Tag gedauert und ist beendet. Am Mittwoch Abend habe» die Fleischer bereits wieder den Flrischberkaus begoeeen. Die Fleischer hatten erklärt, bah fie bei den »o» Magistrat seftgesrptc» Htchftpreise»!>.40 M. pro Pfand) nicht bestehen kdunten, da sie hther« Eiakonfspieise zahlen müßten. Auffällig war lmmerhtu, dah »er bst Gemeinde-Fleischer den Streik ertffaete»; fie begründen dies damit, bah fie »lcht »ehr »om Händler. londern oom Srehfieisch» kaufen und demselben höhere Eiakausspreist zahlen, auch beim'Hiaterntertel durch da» Lriebern uub)ben Wegfas »nbrauchbare» Fleische» Berlufte erleiden, lleberraschen» war »er das plötzliche Liustelen des Verkaufs ohne vorherige venachrichttgnua des Semeiade-Vorftanbe», de» aegeuüber dt« Fierscher »och gewisse Räckfichten, wenn nicht gar Beqrpichtnnge, z» erfüllen haben, da der Vorstand durch bi« Aufsicht den Fleischer» die Kendschaft der chemeinde-Mitglieder als «in M»- napei fichert, indem er für das Fleisch bi« Garantie der rite» eilen Znneritlfigleit übernimurt. Der Vorstand der Epnagoge» Bemeinde hat e» noch niemals an Grohzügigkeit und werser voraelsicht in wirtschasUicheo Fragen fehle» lassen. ' Der verstand hat auch talsichltch i» «ouliegenbeu Fale bi« Interesse, der Fleischer ebens» sehr «te di« der Gemein de-Mitglieder wahrgenommen und sofort diejenige» Mahreael» ergriffe», »eich« geeignet find, sowohl die regelmtthige Fleischeäsorgnng der Gemeinde-Mitglieder zu sicher» als die Fleischer »or »eitere» verlnfteu zu bewahren. Gr hat den Fleischer, eine Eubeentioa in Ansficht gestellt, währen« der Vorstand der Kranken-Aestall, um für alle Fälle die Fleischoersoraeng für die «rankea »,d verwendete» g» sichern, den Ankauf »es Fleisches stidst garae- Lr }*Un W» »s4e,sSf4,Me« :UKep«n.er I(»al»er echekel). »ejch. 6clb5l a. Riacher,.. die Btldhmier Bezal« ». Ohsltad- Geddslh, d. geld. Kel» u. bi* Feigst. Die veseu H^setzeSisfels. Ber» de! v GLtzesd.; Bsddeih a. 8»fttaße. Httstziesdel Geficht Mose». Die >a»»ev,»teitell sind fLr fel|nbe Orter Wschs»-O«ts»bsr beraffefi Doge 4trr '2 H. »0--A4» '2'o jor Top o»n» i«nr I U«l,i UM*. «M m. » ifl'S Eafdat t i (II (!.| (H (i ("i 6“ «r die« hätten di« Fleischer wohl «ruh »»eher erreiche» und die berch da« ihnen etagertnmte Prioilegtnm «Mi»* Sttlkffchl na de» Vorstand »nd Me Goneiede Um ltna Ck mntze» stch »och anch (mb. »ah der S»cffank Ichstchllch Ir Ir Mc p^|R in jßjtfijn diel Türe »ot der Nase fchliehko, sich sein Han« ans andere« Ntge zu »ersargea. Als iw tktnigrrlch Sachse» das Echächtoerbot crgieg, habe» die Vorstände der beiden Grohgemeinden Dresden und Leipzig sosorl die crsorderlicken Gegeomahregrln ergriffen, um ihre G«> meiude-Mitglieder oor der drohende» Flristkrot zu schützen. Dir Gemeind« Leipzig hat an »er preichisch-rretz^ch-jtchfischeu »tiee^ ei, Echlachthan» errichtet, die Gemeint« Dresden hat eine» Lleferungseertrag mit der Gemeinde Girlitz »bgelchloffen. Dadurch wurde »nd wird hente »och die rituelleFteischeersdrgnng der Jeden in Sachsen gesichert. Na» in Sachse» mtglich ist, ist auch anberwtns derchftihibar. Jeder Vorstand ist in der Lage ähnlich« Mahrrgel» zu treffen, er ha» da» »echt »ab auch die Pstich! dazu aus Grnud des Gesetzes (». 28. 7. 1847). Atsch unser vorstaob wäre in der Lag«, dnrch iiesernngs« »nd skaufoexträg« die Fleisch-Versorgeng fettst in eigen« Regi« z» »ehwen ganz so wi, es der Magistrat mit de» Ledeesnkittein »orgenommen hat, »nd derch -rrrchlung von verkanfsstellen auch des nichtsüdische» Fleischern, wen» die rituell« Ansficht geübt »chd. die Interessen seieer Gemeinde-Mitglieder wahrzunetzmen. Run e» ist nicht dahin gekommen. Es ist bester so. Es wäre immerhin beschämend gewesen, wen» man z» denjenigen Miohregelo, z» denen unsere stichfische» Glaedensgenoffen s. g. dmch die Antisemiten gezwungen, greife» mntzte», »o, de» südliche» Fleischern gedrängt worden wäre. Jede« ist es anch jetzt nicht öderstlsfig, diese Urwtguuge» anzustelee. Wir leben »ach unter den Hdchftpretsrn. Wie lange »och, wisse» wir nicht. Sine Bresche haben die Jnnnngs-Fiestcher bereits hineiogetrteden. Auf ihr Dränge» hat der Magistrat bereits dl« bessere» Fteischsorte» »I» de» Hdchiipeeise» aösgenommen. Es fragt flch aber sehr, ob der Magistrat dieselbe» überhaupt »och lange wird halten ktnae». In Berlin, Dresden, Posen, Oder. Ichlesie», also «i de» Hauptplähe» des tftliche» Fletschhantel« bchtehen keine Hdchftpreste. Die Viehhändler find an keine Preise gebunden »nd fordern hther: Preise; fie liefern infolge dchse» ihr Vieh donhiu, wo 'fie es besser bezahtt bekomme». Sichon setzt ist et» merklicher Rückgang i» Austrieb »et Viehes im vresl«, wahrzenehme». Anch der Magistrat hat fich »Aler Wahruehmena nicht rerschlietze, ktnee». Sr gedenkt »oe läufig noch einig« Woche» die Höchstpreis« z» h^ten; er rechnet aber bereit« mir ihrer Anshedang^ Religionsschul« ,» Teil. Unter Dardieteng elngckntzc Deklomationen, Geigensoli. Gesänge» war es dem eoermüdiiche» Schaffen des Herr, Lehrers Hirschdera gelangen, den zahsreich erschienenen Vertretern der Gemeind« sowie dem Pndlimm dos Veste ned Rührendste z» biete», womir inch der »erehrte Herr Judilar de, schdnstr, Adfchie» dieser FesUstage de,ina- Herzliche» Dank daher denen, di« so demähi waren, ihr Kt,ne, »nd Sole» in te» Dienst der ante» Sache zu stellen, woftr det reichlich gespeedete Beifall Aeugnis »bleat«. In BVi«e lvoien) ist «er Rabbiner Israel Fetw r i n d im Alter von 76 Jahren geftorbe». An der Beer»«,»»,, welch« Sonnt», de» »0. ». M. ftattsand, nah» die »»»«« jlldisch« Bebtlkernng »o. Stabt ned Umtzegend Teil. Afe aus Lodz, Lowicz. Liskowirz, RI«»M e. ». Städte, dam« Tansende. Die Geschäft« bliebe, tim Tag« der Beerdig«, geschloffen. Der Heimgegang«. teste» Hinscheide» griffe Traner' erweck», hatte schon in der Jugend de» Ras eines Jlej. Hier hat fr sei, RaddtnÄ änprei«, »nd ist hier gediieh«» »ts p, seine» Lebensende. Als sei, Rachstzi^r war», sei, Sohn ausgeruse», R, verii. z. Z. Rabbiner in Kilnszkl Die rabbinisch« Welt oerliert in dem «erstorbene, eine» »er grthte» Poski» in Polen. gloedoa. Herr vberraddiner S. I. Kuk ist mü setteer «emahft, hier gnt ngdnui. Obwohl die (muk Zeit settmr Anknaft »»bestimmt war. ward» er ooa «i«r Deichatio, »tr Machfikct^Hadah an der Bah» empsangeu. Sech «in« «roff« Zahl »»» Kren»de» »nd Verehrer», enter ihn, »er Shtöf- Rabbi der Federation S,n^,«gur» Dr.. M. Jan, ne» M>» schiede« Rotabel, der North-Lond», Gemeind« hatte» stch ck» gesnnden. Der .Jewtsh ShrmüSesprich» die Hoff,», «s, Ui Mw rätigtLi. kr na ftdMi M. y» die «d^tchkrtt gibt, «-fleh ned »rast PI piwn, ft» «tW* gm krset sein »d^, datz amch di« Hanooni« zwischen seiner Gemeiide »et de, »»der, jüdisch«, Koägrrgatione» London» aufrecht «rhalten tzlett«. , ich« SR» tchAis. Foffra» P.A. Lehr« Plant «ft sest Sioeate, gnm Heer» «indernfen: die südijch« Volksschule ist während dich« Hft« geschloffen. Die jüdische» Sinder des»che» di« kath. Schnie. De» Religionsunterricht erteil« Lehrer Sali^rr-Nicolat. »ose». Hochbetagt »erd« »er Letzter «meritw« H a wdnrger om 6. Fedrnar zpr -letzten RÜ« destdtM. Ule grohes Leichen,«sol^ mchm an der Beerdige», teil. Die chm malige» Schüler man» in Meng« eertresen. Herr >i«i,»> Raddttwi Dr. Frei»»»» hielt dle Trnnerredch Red,» oerstan» es in »eifterhnfter Meile die hohe, T,gB»m»-»«I verblichene» '»»rznsütz«,, den Letzreroetrre» Hamonrger «U Pädagogen i» wahre. Sie« de«. Worte» p» chteekttriüero» vis zem Jahre >878 ist b«, «erftardene als Letzrm n» »or tffeolliche» volktschnl» t* Korn» tätig s««s« vo» d, a» wirk«« er in hiesttzer Gemeinde segensreich »u» mit «ntem Uw feig«. Sei» Andenken mir» bet alca in steeer irttnenm bleiben. jMtMfeatttt«. Zer «enbesetzn», Kt Letzrerstiüe n M jflt. «oltsschalt, die ome »er Repernng sdernemmo« ward«, ist »och PI bericht«^ datz Herr Lehrer W t t d-Mpslawttz M den zur regere» Wahl stehenw» Bewerbern gehsrt! -Derseid« hat derrtts i, der Stziingdge daselbst wtedatzait „rwbrtet mW amch gepredigt, da »er ne, «nznfteüen», Lehrer t» Redemamt auch - all verimter, Prediger »ab vaaitor, stwtzter», PA, w« setnerM I» »er Vakanz tmtzqetze» ward«. - , VMbtm. Wadütne» pt. Anun aus vberbors vopstnge» (Wärttemtchg), »er 1914 die ptdsich« Abmtlang in der Hpgieneansstrtn», tuj Stuttgart geschaffen hot, erhielt sä, schne »rmshen^n et» Dankschreiben oer Stabt »nd eiw Lhrranrkaade (Radieennq, darstellend Üe Nieserringnag ts lebenbetrohaede» Kräfte dgrch »ie Kraft der Hstgiem) Ptgeft-Üi. > i Smefe» Za» 9»ftthriw» »mtssndilänm «r Uhewärd«, de« Herr» Rabtene^ Dr. Jaeobs», hatte» sich »>« M- -sieder der Gemeinde zesammengeftende», NM «her» Sceilorger cd Fühter diesevFeft z, «ine» ertzebenben p> gestnlden. Ware» . de, ». ». Wht., Me »qwBttow, nt «wstetzer .... . dem Abllar ihr« Wttische p. tdermttirt». s» stzüiw Frrttng Atzendpn» Sonnadend gwn de» Fcggott,«dienst der «chs Gchsiste ^schwückw, ^nagone. Rnhdtns Lewin-Wmchche, HM» tie Fchrrd«. Der Jndsiar dank», ^SrssssTrrL.'rWr: WM». Der Oderknnter »er Wiemr »nltnitzechrlndi Do, k F, ch« «st z« Uifällnng fttner Landstnrwpstcht lpe feinem! Trnppmcktrper »ach **» etn^rtckl. So ka S«»SB«s. v«, giapMtznge, wird dt« Gutweih», eiwr wne,«,,» m< kt Gemethde .«achslke HadM' ^meidet. RÜbttm, Dr. Wttckim hMt die Feffmde. . Grabe»m H^a tzgg mmrb« »er »ckmwüGMMWr »ÄmM i'+mmmt ttHkria Strifat deeVielMmo, hetzm»' ftei AeaaMaM eta mmmR

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