Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 2 (14.1.1916)
- Date
- 1916-01-14
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 70% known words query
- IRI
…/6682508-6377563-6450313--0402-4850214- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-1. ruqch« v«n»jtwmg. hki« -« Zttifch«, Al««Wi»»« Da« Heim de« jüdisch« Arau«b„de< m Jsmbmy. da«, jnr Berfüguog aller jüdische« Gememd« uad Vereine Deutsche land». fich jn ferne* Hau» I *it beste« ErfGge der Erziehuog der gefährdet«. sch»tzdedtrftigen moölich« J»gendUch« widmet, hat scha» *or Lusbruch de« Knege« i» Haast II feinen Schutz opf Mütter mit ihren Kinder» ausgedehnt und diefer -ringend» st« Aufgabe der -rhalruag und Pflege des jüdischen Nach. Wuchses feine »olle Kuftnerkfamkeit geschimkt. Mehr de»« je ist es hotte dnrch die Kriegszert auch eine vaterländische n»d Ge» met,d«usaade geworde». jedes Ki»d zu schätzen und vor und »ach der Geburt led«sfäh^ und kräftig zu »ach«. Di« Unterbringung alleiastehender Matter, besonder« der unehelich« in einwaidftete/^Ämgebung, die Gewähr der Wtzttennilch für d« Säugling, die erzieherische Beeinflussung der Mütter, die Anleitung nr richtig« Pflege ihrrr Kinder, hie Wiederherstelluua der 'B^rbr»tz»»g der Mütter mit ihr« FantÜstn, die >achgeh«de Fürsorge für Mutter »nd Kind, all daslflad »aabweisliche Iifgad« der jüdisch« s«cial« Hilft» , ardcht und der Gemeiudepflege, die n» Ffrndurger Hei» liebe» voll! durchdacht und gut orgcnifiert, ausgesühn weiden. Um dies« Arbeit gewissenhaft durchznführ« und alle Gesuche de» rückßchtig« z» kb«n«. um die Ernährung Ser Pflegebefohlenen hei der Teuerung der- Lebensmittel nicht einschränk« zu müff«. u» b« Gart« sachgemäß ertrag-fähig zu bewirtschaft« und bei aller Bescheidenheit brr Anforderung« den Beustb i» all« Bei»« Einzelheiten zu erhalt« — «« durchz»ha1i« —^ de» <bärf es größerer Mittel als der Heimkommrsfion bisher k zur verfüanng steh«. Die unrerzeichveten Freunde der Anstalt bitte» deshalb h» gütige Zn»«dnng von Gaden, für deren kleinste auch der herzlichste Dank in der praktisch« uud gettenen Lnwetzdung Üe«n wird. Geldlpenh« »erd« erdet« auf fiMiilwti Ar. 8M Oei» de» Mbstche» |n»« |. ß»des. Ira»L-»rt ». M. oder an die jUflUrm, tzeo Jki» de» -Mische» Ininlifki: fti(< Massouer Kratckfnrt a. M.. Iltzet»Lr. V> \ JVf Morssanb des Fei» des jüdisch« Aea«»S»»des. FrMtlein Verth« Uappenherm Bvrsitzende. Frau Stevtzenie Korch. heimer, Fra» Sfctrtfi' tzretrncum. Echmeska Odert'» ffhma Hirftb. trau ft|«r, Fra» Uartt» 9aflimi, grsileM Oe. Lsthe Eeumark. ffra» tzetene Zgershet»». Ar«, March« Schlesinger, Fr«u Svsvnne MHhjfr 1 Diesen lufraf def»rW»rie»: »Mft*. Herr Gr vs esi vr G. Lalifcher. tzrou Henäett« May. sie«» GatrndMdff«. Herr Ae S.Schaltze..HerrRabdt»a Dr. Lattchana. Krau March« tzra»y. Arg» Iafttzrat ftrvt. Veeaka». Fr«» fr»f. Dr. Craai, Kr«, Znftistat Kran Netzlaa Dniign, Fr»» Hedmia Sage'. Krau LaisendmMdrrTktM Fadian. Zugtzr«! HeUderg. Kr»aA»sbt»rr Prof. Dr. GUtma». Fr« Reqimi Rettzer. Kr« Krstrzrat gMendori. Frtulei» G»sa Urdach. »«Vche,. Herr «addtna Dr. K»offt-t». Tatzdt Frävteto Emma Blnrneattzal. Herr Aaddiner DL, Declvr, K»a» Uaulkne Eüenderg. Kr« ktzekla. Erlanaer. Fr»u. Kaano Oarlbelft. Fräst Fanntz He». Krau Carl Oppendä», Krau topald Utam, Frau Navtztna Dr. Präger. Frau Gnqenie Lattzer« Poaallfmt « M. >mt»gerlcht«ral Dr. Mmenr-der, Dr. Henry v»hrn, Fra» H. Befthast. Kr«» B««1am>Klede, Dr. Osrnald Fei«. Herr StatoervrdneterFrvmM, Ural Dr CH Gotthaldt.SaaUätsraiDr.Güasburq.-ran Olga GnMys. Herr Emrt Helvatzerna. Krau Zikizrstl Hetf. tt». Eaddine» Dr tzapd tzasrnitz. Herr ^»»is Kvch, Frau Dr. tofa Kanipk, Friutetz, IswKNch. Prot Dr Kt»mker. UMkgertchr;r«t Dr. Er»» tot, Raddiner Dr. Irwolfc -az«ni». Frau V«r»m» m Meyer. Herr Aktuar UMhustus. Rabdmei Dr R. > K^el. Herr Dr. V«»igkett. Krl^ l>r ms6. k«llka tzhssiops»an. tzr»f. Kuopet, ^rs»teiu Dr. Inua Scholl. A«d0t»er Dr. Setizchanu. Herr »rwr Eder». Herr Mar Venheruwr. tobr| Ürtulrtn Silent« Hern« At»be«0«r» Herr Kaddtner Dr. »a«tz. Jsrrfche Fraucnzeitung. Sreria», »«« 14. Jnmat im. SeMtvr topotk' Fischer, Sro» Ge«1»r Fischer. Ir«u LomMerzteurat Herzfell. Frau ^aadgerichirrat Kassel. K«tt«»tH Herr »«dbiaer Dr. S»h«. Herr «o-tt« S. «teuer. I0«tg»tzst1e Herr Jugtzrat Berger. Iti ztg. %ta* Julie vl»menthal. fi«u Henriette Gildschmidl. stro» vertda tov »»Och«. Herr Ladbiner Dr. to VaerwUld. Prüf. Dr. Arthur Lode,.' Hotrot Dr. Eugen Dömlerger, K«mmrriie»r«r Sieg«u>»d Frtakl, Herr H«4 itulrniq Held. Echritttzellrr. Krau Elementine Krämer, Znftt«. rat ». Ofner. Frau Hotr«t Lchye»d«t«er. vderstad»arjt Dr. Richard Sielzma»», »echi4«uw«!t Dr. Eiia4 Straub, Frau Dr. Rahel Str«h, Fra» EteWeurine 01a Ulrnain, Dr. Max Weibdart. U»«tog> -rau Aaula Erlanger. Krau Rasa Fechheimer. Frau i<l«r« FörchbeiMer. Krau ENe Frevlenlhat, Fr« Elise H«pf. Kr« jfadella Hei». Frau Ana Tuchmann. Krau venha Ziemlich. Htettt». Fr« Rabbtner Dr. v igelst ein. Wie«. (Hundertjahrfeier des isr. Wohttätigkeit-verei«e-.> Aus Anlaß des Gedenktages fand a» S. 1. um '/, 12. Uhr vor», i« Tempel Seit«stett»gafst 4 ein Festgattesdienst statt. Lange vor llstginn der Feier war das Gotteshaus diauf den letzt« Plotz gefüllt. Lbrgermeister Dr. Weiskirchner hatte Gemeinderat Dr. Oskar Hein »it seiner Lertretungde» traut, Polizeibezirksleiter RegierangKr. Pott war als Vertreter deö Polizeipräflbenten Frei Herrn v. Gorup erschien«. Kerner war« anWesend : Präfib«tin Chailotte Freiftaa». Königs warter mit d« Da»« des Borstcud S. Präfid«t der Kultusgewemde Dr. Alf. St erst »it denvizepräf. Hoftat Dr. Rappaport und fast sämtlich« Mitgliedern des Dorstondes, Präs, der ,Ehe»ra Kadifcha' ,V. f! tw««f und wohltätige Werte) Salo Cohn, Präs, de- BethaiBvorst. Dr. Markus Spitzer m. d. Vizeprüf. Snlost Beck und allen Mitgliedern oes Vorstandes. Sär. k. Mat Tr. Theodor Lieben. Vizepras. d. Annenanst. d. Kvltusgemernde M. V. P 0 U a k. die Obmänner der Tempel» . vereine, Abordnung« aller Frauenwvhltätigkeüsvereine. dann: Oberrabbiner Dr. Gübcmoin und Gemahliu. Heiunch Frh.u. Königswaner. die Hoftäte Retchsralsabg.Dr.Kuranda. Dr. Schlag u. Dr. Löwner, Universitätspros. Dr. Wilh" Roth, Dizedir. Üni> oerfirätsbibl. Regierungsrat Dr. Frankfurter. Dr. Maxim. Sttglitz als Venr. d. Leztrksrals d. Bez., Direktor des isr. BUndeninftikuls k. Rat Heller, die Rabbiner Dr. F«chtwang n. Dr. Reich. Feldrabdit.er Dr. Funk (Prißburg - Setr. d. Ift. Allianz Dr. Kaminto, Bizepräs. d. Verkehrsbank kaif. Rat lleop. Langer. ReligiovSinsp. Kanitz, Notar Dr. Zul. Bermann. Advokat Dr. Gustav Bloch. Direktor d. isr. Kindergart«s Fischer. Schulrat Dr. Weiß. d. kaif. Räte Dr^ Krüger, u. Prof. Kudera, Dr. KaudcrS 0. Verein »Einheit* (Volksspeiseballe) Mannheit. Alexander Eigner und Max Hofbauer, die Großindustriellen Karl Lemberger, Hugo Kvdfsch. Maxi». Paul-Schiff, Bezirksrat Sanders u. ». a. Eingeleitet xvnrde die festliche Feier mit dem Lorirage des von Salomon Lulzer vertont« Psalm« NI durch Oderkavtor Don F u ch s, der vom Chorpersoual begleitet war. Dann hielt Oderrabbiner Dr. Gäbe wann die Feftpredigt. Er wies darauf bin. daß der Verein «nter dem Eindruck der Völkerknegsnot eulstand« sei und seine Jahrhundertfeier im Weltkriege begehe. Er nihmte die Tätigkeit der jetzig« all» verehrt« Präfidenti», die schon M) Jahre an der Spitze stehe. Mit eine» heiß« Wunsch für d<n Fonds, die Spender und den Verein, der immer älter und älter, oder nienrals alt werben möge, schloß der Redner. Rach der Abstngung v. Pf. NS wurde von all« Feftgästen die VolkShymue gesung«. E,n Schlußgeber beeavete die Feier. Die Vorsteherinnen aller isr. FrauenwohltätigkestSvenine hott« vor Beginn des Festaottesdrenftes im Zermoaieufaalc de» Lempels der Präfidenlin E har» lolte Freifrau v. Köaig-warter ihre Glückwünsche zum Ausdruck gebracht. ». r Pit &Um Moritz des deutschböhmische» Dichters und Abgeordneten zar Frankfutter Ratianalverfa»»« luag von 1848, ist hochbetagt in Wi« grstord». Sir hat chr« berühmten Gatt« um volle 44 Jahre ftberitbt Seich» lebte ste ganz jbre» Sohn, dem Historiker and Pri»atdO>e»t« a» der Diener ttnioersttät. Dr. Lud« Mvntz H«A»a«, da» oerdi«stvoll« Anreger mid Letter der Wieoer Lollsblldaugsbestrebungen und Gründer deS populärwiffeafchastlich« Lolktzheim». Frau Berta Hartmano hat bis zuletzt an alle« GeWg« mit ihrer fein« Seele Anteil genommen. Sie wurde am.Drei» königstag in Di« begrab«. «Lodz. Die jüdische Frau«-UaterstützungS-Lbteilu»g (Ptetskauer Lt. 24) verteüt jetzt an arme Lranke Kohl« und jDäsche (Hemden, Kopftücher, Bettzüchen.) »nfttt ZugtNltt^eh»«- m» I« »rit» M»»cho. J>n Verri» fix jiMM« nt Literatur veraustaltete am 4. 1. im Richard.Wagner-Saal des Bayerischen Hofes einen Vortragsäb«d. Rabbiner Dr. A. Lazarus au» Frauksurt a. M. sprach unter dem Titel .Unsere Jugenderziehung und der Krieg' über die Frage, welchen Einfluß der Krieg ans die Jug«derzieh«nz der deutschen Juden habe. Er zeichnete j» nächst die kulturelle Struktur, die den deutsch« Zud« i» Lauf der Geschichte zu eigen geword«: Rach seiner Ema» zipattoa wurde der Jude hingeriff« in d« Strudel des un» geheur« wirtschaftlich« Aufstieg» des d«tsch« Vaterlandes und die» hat auf sein Erheb« mächtig gewirkt. Sei» rege» Arbeiten galt da vor allem dem Ziele der wttlschastlich« Selbst» stäadigkeit der Kinder. Ader als nachteilige Folge brachte dies nicht seit« den Riedergang der Familw nach wenig« Generationen und das Vorherrschen einer materialistisch« Deltanschauuug. die durch den herrschenden Rationalillnru» der domoligen AufklärungSzeit noch erhärtet »urde. Hemer Rieb den Juden die Menge der neuen Gebiete, die fich ihm erlchloP zu eiuex Einsettigkeit der Verstavdesblldung. Es litt badck die Einheitlichkett der Erziehung; die Mill«sbild«ng ttat z» rück, gerade bei der zu stark« Einstellung der väterlichen LrbM auf da» eine Ziel, daß die Kinder es besser haben sollte«. Znfolgedeffen nahm der JndividualisvuS überhand; gebacht« bock die jüSrschen Etter« leidst zu wenig -er elterlichen Därdch aus der heraus fie das Kind dazu erziehen sollt«, daß os in den Bannkreis ihrer Welt fich stelle. Da hat der KriG «ns wieder erzog« zu der gewaltigen Kraft dess Idealismus. Er hat uns gelehrt, daß auf de« Ma<0» riell« allein nicht der Sieg de» Lebens beruhe, und er h« neben dem Verstand die Machtde-Gefühl -wieder leb«dP gemacht und hät unter gewaltigen Schlägen uusern Wille« gehämmert. Der Individualismus ist einem Soziali-mutzt des Wortes edelster Bedeutung gern ich«, »er haben a*f4 ne» Kraft und Bedeutung, der- Autorität erkannt, in Ehrfarchä and Bewunderung vor den Führern des deutsch« VoUeck. Diele Werte, ftchr t>er Redner fort, «ollen wir. froh du Wiede»» Sfburt, nach de» Ariege festhaU«! Wo adu finden wer Hk raft zu diesem Idealismus? Rur im religiösen Erleb« greisen all diese Faktoren zusammen. Und der jüdisch« Ri* ligion ist ja gerade das eigentümlich. waS von zahlreich« Stimme» heute gefordert wird, fie ist eine Religiaa du Wehe» hafrigkett. and des Heroismus. Darum: R e l i g i o n in die Erziehung unserer Jugend! Weg mtt de« vG» stiegenen Individualismus, dem übutri«euen Materiatt-mü». Erziehung zur darmonischen. sozial fich «»stellenden Persö» kichkeit! — Die Zuhörer dankten für b« warmherzig« VortrKg mit herzlichem Beifall. 1 l* . . *•> nu». CiiR httz'innsch« 8intnf(iu<. Ast Dr. > tch . rv 3 r u > r. Nstchdruck prrt«« , z» Cniaer wrbrn H«»dsch»Ii« f.ft nur jum Schmuck oujej.jri, «Lhrnid in Äinlrr ihr rißrnlllchrr Zwrck. den -hntni Schuh uut hkürnr ,u xrinktu. j« Srllumg tonnt. Sch»» in- »Irrtum truq nun Huntschnhr i»m Schuh u;b p Xtinkultn»! drr Hckntr. An Homrr» Odhffrr trfm mir, »nh knrrlrl. ul» ,rr im Surtrn Dorudnschr uutrih. irinr Hckuür M>I Utrrnrn HuUdlchuhru fchihir. >ihmüu» hr^rrtdt rintn tlnsßschin Soutnnnb, chrlchrr, um fich nicht dir Hckndr ju dr» schnnhm. nit Hnndichuhr, zun G»ftn«hl kn« und »Urin srhr hrilnfi« dir Giugrr drim Stxisrn zu haodbtdrn mufiir. Nichtig, nurn haliru ittv.ru Hunhfchubr nur daun, nrnu . fir nicht n| find. $•« »nr. brr ntrnrndr iMaUfaft, nufi ltcr«l, «n Srlrnt. Handfitchr. jrdrn Ainßrr dir zur Sprhr dalritm, frrnu 'und irrchiru >hu. und «hfiuh chchrn; «uch rin WnGrrhrijung ktnu nur dnrlttn Wtmr ipmdrn. n>» dir Nhhrr» utzch: ud^iprrrr find. Krmrr Ir ätzt tri nicht rugre Handlchnhm Mt j«rnM>CT Knft unt Hunt drfindüchr infiichichi »iri znr »hhuiinn, drr MUt tri. fln ntrnttm Mlttn A»nfi> hndtchntzr. nril dir ftingtt durin fich (tgcnjcMg norm Mtltrn nt Mt Jtiltr nicht zmrichrn Metriken einkrinaen tun» Areüich hindern fie die freie' Smrqüchkrii kei jeder In »n BefchM- |tnf. Dich noch bie Irt kee Hm,dich»hfi.fit» nid ftr Cr* ■Irnung keiMgi. ist kdni.l: Sincähündichukr k«üen an Oeni>ften narn, grfWrftr noOene Md Prizhnnifichuhe na neiften. Die iurflr Ücnnrtuut drr Ulttn Sittrrung und ranken SnMrtuft nf die uutekekNr Hn» n»ch» Mett, M nrutfich kri Dnnrn, irichi rank uuk r»r. Iprndr unk riffi>. Duuor fchfihen Hankfchntzr Sir krwnkrrn dir Hnud nur -den SchLditzunh«, tchnechen lenPrrnlumrchiri«. »rrirchrn drr H»nr grshr Weich, hei« UM» harten lein« »er »der rin inten, nnhdkirichrl »ntsehen eehält, nenn dir Hnndfchuhr zu rn, find, der Biutmlnf tzrfidrt wird. Einen zart rnfitznr Hauch kiunru die Hfifihe nr in kenenen Hnnkjchntzen kelnnMn. Damen, nekchi «m mnchrnen, rss^hh^^t, gut daran, auch üde r Nockil ein Paar alte, bequeme Lrderhandichnhe unzuziehen vnrhrr mndru die Hände qrwafchen, qUl udtzeiro cknrl und gründtich mit Launiin. Luleli» oder einer Lrüne (»ich, reinen Sihzrrint firtiriihm. Mir der Zeit nderiirkm fich dir Hundichichr »n ihrer Innen stäche mit der Salbenichichi und rt bedarf dann nur feilen noch weiterer Einreiknng. Dirn Nerfakren, regelmäßig durchgefühn, ist tat linfnchfte und dnokkorste IN der ganzen Kosnrelik unk Maniküre. Hni mnn gnie. warme Handfchne^to ist ein Muff eigentlich uderfiujfig- Höchsten« auf einer längeren winterlichen Seife, Schlittenfahrt ooer Zngd kann man feiner bekürien. Ganz löiichl ober ist c«, wenn man ihn, wie im 17. Jahr. Hunden. Nicht nur im Linier auf der Clraje, sondern auch zu Hanse und in Kefellfchaflsräurnen trägt. Noch 170t bei der preußischen Krönung in Königäderg trugeit alle Damen euren Mnfi znr großen Hnstnitene. Die Kaiserin Eugenie hatte am 30 Annnnr 18ö3. dem Tage ihrei Hachzeil, auf den Knien in iham Pruntwage» einen uugekeuer großen Hermeiinmnfi. Für Mäninr poßl sich der Muff, nutzer eima auf der Jagd, nderhaupr nicht. Ader im 17. und gegen Ende de« lk. Hährhimdett« fände» auch diele gefallen daran; jedoch wurde dieser Mode durch die stnnzkfische hienoiuiinu bald ein Sude kereitel. E« ist eigentlich wumderkur, daß nicht auch nufere Sigeri wieder Waffe trugeu. «»Nft. , ZherNu Du« Sofal'.Jtonjert - oon Znme« Jtoibftem am 13. Januar (Philhurmnure) unter Mitwirkung herd.rrngendet Eoiistp, und eines eigen« gebildeten Chor« brachte fast durchgehend« neue Kompofiltonen des KonzeNgeders Der Reinertrag wird der Krieg«HUfe des Vereins setbstsodiger Handwerker jqd.Wianbens zngeführl. Hreske» Am Verein ktr tikifche cheschichie und Literntue sprach nm «. I. IM Logenfaal, vlumrnffraße 3, Dr. Leopold Hirsch derg, DnzenI für. Mufikwiffenschnft in Neriin. über: Israels Kriegsheiden in der Musik, mit Celänternntzen am Klnoier nnd durch Gesang. Lttrrarischt; M» Um ftui« u 4a Krieg4nled»iHe »an lat*« Kenbrich. Wtt Kvrfittste, u»4 Umschla-jerchnung nach Ori«t»iie» v»a R. Oksiiny« oik». Liedmiver. Ureis geh M I.— . gebd. M. lW. Kri»ckhiwe verlagSdinsluvß. EluttgaN f* g,»1 it4 4irfm »ri#4« «i4l »u#t «k, 4— 4#»V4# KE z» 4,Witz«» »»4 »» lckmäto - - s# t<4reidt >»to, Feu4n4, der v». ftfia des Bowes .Gege, Frankreich uob Lld««»*, 4as v»r etotgen Loch» eie gesamte Tagesprefie deschSstigle. in seinem neueT-, s#edea «deosoVs »ikder der der Fr-nekh'tche» Verlag4l>a»di»»a i» Stultgitt erschiene»» Büchlein: .Mit dem tut« «n der Front, Krteg4erled»iffe" tdrtis geheWrt M- 1. - , gedunsen M 1.60). Ei»a Eialad,vg aus dem HanpiquarKer f»lgeub. dal Ke»4nchimtpril4.Z nneAleise in die Lestftont u«ten,»mm» »vd min seine Eindrücke in dem Büchlein niedergetegt. Zn tt erjLhlt Fendrich »on seiner Untnubme 4eim Lberkommnndo der IV. Ar»« p«n seinen Fihrtrn durch Flandern, seinen llaterrednnge» Mit ^der deich, scheu Zivslde»ol?er»ng »uv dttqischrn Gefauaenen Zn1erell«ote, de» dmscheu" B«lk4ch»rnfter kennzeichnende v»rs»«e schildert Fendrich. MU rchptadem Herze» und stolzem Lmpßnde» liest mLncher.^ »is ^tzendAch v«n den Baten rmsrrer Heerslhra and ErNpv« zn erzsyke» rnttF Mit offene» Augen eine» Kritikers hit gevdrich al, freier, »»»dhänchtzer Echrr*rtzeAa die Dinge u toter der frmt tze»r«ch»et «nd er mech nur Guter zu s«gen und in einer SchreidWetse. die jeden packt. Mir Heller Begeineru», tft 4o< Koptdet ..Unsere tolMtf*"' geschrrede«. dn L,dlred «ns deutsche Arbeit »nd deutsche Gründlichkeit iß da Artikel.Me Gchuffer". — La 4«4 Bschle t» tieft — e« Mtqe» deren tzoffentttch eechl viele lein — mw» es-sicha mir »Stzier Vestiebißm», get»» Hube«. Die lusftattunG de« Btchlein« ist sehr hüd'ch und gefLLli. in, dem kleinen LafchenforMnt eignet e« sich «nch »»rzSaftch zm» Bersttnd in« Feld Luch da haa»D«chsenden Ingen v to« o»» Bilchleta ruhig in die Hand gemebao mode», ei»zet»e Adschnitte eigue» sich vorzüglich zum Bvrtesen. Zedeirsalls solle des «chlel» in ketier Schul- und Bokkl«dlr»chek setzte». heitere Ecke. Qmt jützifche A»t»it Ein Fremder rast -» einer B«rdtg»ag nach Frankfutt am Main. S«f der Arll deFeanei er einem GtaudenSgenoffe». .Wie lange braucht «saa.* rattt a dies« an. .bis «an von hier auf d« jüdisch« Friedhoj kommt?* , liO Zähe, mtt Gotte« Hilfe/ matwrtm der Mann. -ie tkes»e SUKagaß«. Em Fremder, der eiae arößrrr Gem<>»de in Böhm« desuchle, fand der« Synagoge auffall«b klein uud meinte. cS sei doch gar mcht möglich, daß alle Ge» meind«litg!lrder hiaeiageh« könnt«. „Lieder Herr. * a«t»oriete der Scham »es, .mürtor all, tztaetn geh«, fg stzmA« ste nicht alle hineingehe, : da «der nicht alle hiueiutzeh«. geh« ste alle tzi»et«. 1