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Jüdische Volkszeitung · 1915-11-12 · 47 (12.11.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
47 (12.11.1915)
Date
1915-11-12
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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> Mische DoUtiettnag. Kunst »nd Wissenschaft des Judentums. Bmloa, So s2 nootmbtt (9)6. , «e.aV vie rtriegzhqgiene in -er altjb-isch«, literatir Die .Hygienische Rundjchauenthält In Rr, L diese« Jahres eine eiubic von dem Wiesbadener Arzte Dr. Ratner. die auüj 'ör einen weitern Lesekreis von Interesse sein dürste, und sollen daher in nachstehenden Zeilen einige Angaben folgen, die kundgrdcn. wie die .Allen" über die Ariegehygiene und darauf Bezügliches dachten. — Alle folgenden Zitate sind durch die im Originale angegebenen Belegcstcven aus Bibel und Talmud bekräftigt, so daß sie weiter verfolgt werden können. Au» der Einleitung geht hervor, daß bei einer viele Tage belogenen Stadt auch der Sabbat, der im Frieden unter allen Umständen als Ruhetag galt, die Rtederzwingung zur Eroberung nicht unterbrechen darf, sondern die Belagerung sonzvsttzen sei. An gleicher Stelle wird geboten, in feindlicher Gegend die Fruchtdäume möglichst zu schonen. Dünn folgt da- Gebot, daß Jungverheiratete von der Anegsteiloahme au»- zuschsteßen seien und ein volles Jahr hiervon befreit find, ebenso Leute, die ein Haus bauen oder einen Weinberg ge. pflanzt. aber'noch nicht in Gebrauch genommen haben. Allzu ängstliche sollen ebenfalls zu Hause bleiben, damit sie die anderen durch ihre A> gst nicht ungüustig beeinflussen. An einer anderen Stelle heißt ee.- .Wenn man eine Stadt belagert. so darf «an dies nur an drei Stellen tun. die vierte Seite muß man freilassen, damit jeder, der cß will, sich reiten und flüchten kann." Die im Kriege Gefallenen werden auf dem Schlachtfelde an Ort und Stelle beerdigt. Bon vier Geboten waren die Leute im Kriegslager befreit, unter anderem vom Händewasche» vor dem Esten, daß sonst strenge Vorschrift war. Dagegen muffen nach dem Effcn die Hände gewaschen werden, wegen des in geringen Spure» im Kochsalz enthaltenen .fobo« minschen EalzeS, das den Augen schädlich werden könnte und Erblindung Hervorrufe.* — Holz dürfen die Soldaten, ohne sich u« daS Vabor des .StrhlenS* zu kümmern, vou überall herholen, auch wenn es gefüllt und zum Trocknen aufgesetzt ist. Josuah erließ u. a. die Bestimmungen über die Defäkotion; hinter jedem Zaun dursten die Kämpfer ihre natürlichen Bedürfnisse verrichten, sogar aus einem Privatfelde voller ErocuS (Safran). Zm Feldlager selbst ober auf offenem Felde dürfen natürliche Bedürfniffe nicht befriedigt werden, sondern es ist eia Gebot, einen besonderen Weg dafür herzuftellen. Bezüglich der Ausrüstung der Soldaten muß erwähnt werden daß jeder unter seinen Waffen eia Stückchen haben mußte, um auf dem dazu beftlmmten Platze damit die Erde aufzugraden und den Auswurf aach Verrichtung bes BedürfaiffeS dann einzudecken. Wenn die Heerscharen in eia fremdes Gebiet eingedruagen und es erobert und besetzt hatten, dann dürfen sie alles, auch bas sonst als unrein streng Verbotene, ja sogar Schweinefleisch . genieße». Ebenso dürfen ff«, wenn sie Gefalle» «, eine» Weibe fiuben, damit Beziehungen eiugehen. es aber nicht laufen lasse», sonbern »äffen es später Tn die Heimat führen und ehelichen. Aber auch die Psychohygiene wurde bereits berücksichtigt und so töuaen wir unS vlcht wundern, wenn in diese« Weltkriege die Russen nach bewählten alten Mustern verfahren. Sobald vümlrch alle Untauglichen und Furchtsamen zur Rückkehr ermahnt waren, wurden die Reihen sor- «iert und hinter den einzelnen Reihen handfeste, kühne Auf. jeher gestellt, welche, mit eisernen Stäben ausgerüstet, jeden Feigling Niederschlagen durften Noch Armeeseelsorger gehörten bereits zum Etat, die des öfteren jeweils bei paffender Gelegenheit moralisch eiuzuwirken versuchten, um das Vertrauen zur guten Sache und der Führung zu heben. — Der eingangs genannte Dr. Rainer hat in mehreren Arbeiten obiges Thema eingehend bearbeitet und beabsichtigt, auch nusfubrllche Mitteilungen über die .jüdi» kche Nahrungsmittelhygiene' zu dringen, über welche später berichtet werden soll. Prof. Dr. W. R. vir Zaraalh ver BiM. Die wifienichasiliiheii Ansichten über die Ratnr jener Krankheit, die der hebräische Urtext der hi. Schrift als Zaraalh bezeichnet, die die griechische Septnaginta sowie die lateinische Vulgata Lepra und Luther luejat denennt, sind unter den Dermatologe» sehr geteilt, Während einige sie für richtigen >u»inh Halle», haben ander« sie ai« Krähe, Schuppen, flechte oderBitilog» gedeutet. Austallcnd ist, so bemerkt Dr. Lirner in Leipzig in der .Dermatologischen Zeitschrist', daß die Zniaath all echte Lolkoseuche »om Exodu« di« znm zweite» Buch der Chronica erwähnt wird, aber ausfallenderweise weder vorher noch nachher. I« hande» sich NM die Zeit, da die Anden in der Nilniedernng lehle». di« zur ersten Zerstörung Jerusalem«. 2» der Misch»», dem ersten Teil de« Talmud, der nicht allzu lange nach dieser Ze» adgeschiostca werde, knnnie man diese hoch kontngiise und nur durch eine weit Mn jeder mcnjchiichrn llnfiedlung eniserute strenge Isolierung unschädlich zu machende Krankheil üderhanpt nicht mehr. Bei »er Erwüdnun, der Leprösen in Neuen Testament fehlt an allen Stellen die früher übliche Erwähnung der charakteristischen Zeichen »us Grund de« Vergleiche» de« hrbräiichen undgriechische» Texte« de« IS. Kapitel« de« Lenitirut, da« die Kagadcn »der da» Sudsehen dieser Hautkrank, heit, ihre Ursache, Berlaut und irkcunnug enthielt, kommt Lörner in dem Schluß, baß e« sich um pemphigoide und impetiginise irozesfe in der Hanl gehandelt hat, die fich vor ähnlichen Ei. krankungen durch ihre geradezu phänomenale »nfteikungdsähig. keil antzeichnel, Lesondei« häufig waren die uadedeckten Körperteile de, Infteckung avsgesetzl, und ferner bildrien schon best,he»dc Haulläsionea die Erngnngepsorie. Rach de» Ersah, urige» der levilischr» Priesicrärzle wurde die Ilederlragung dnrch infizierte Kleidungsstücke und Wohnungen begünstigt, »u« der Beschreibung der Zaraalh» der Kleidn», und der Wohnung scheint heroorzugehen. daß da« Tragen seucheer Kleid«,,«stucke und ha« Bewohne» scnchler Räume die Entwicklung der Krnnkheit begünstigen, Die Zaraalh trat ans, al» dir Anden au» der »»»adisieirndrn in die seßhnsie Lebensführung »Per,lagen, und »ei rasch steigender «»«zahl in der feuchten Niiniroeru», in eiten und Hüllen von primilrocr Baawetse leüien, Diese ftethäiiuisse änderlen fich erst, »I» dir Inden, in der dabg- «nischen Gesangenjchnst mit der sortgeschriitenea Bantrchnik Und ccm, corznglichen Bewäfieruagdlpftem in Badhlon dekanni geworden, beim Wiederaufbau ihre« Lande« die gew«naenen lenntnifle oerweNeten. Damit Hörle die Zaraalh aus, hie Körner als eine exfoliatine Dermaiiti« und al« ei» einzigartige« oeispiei anfieht, daß nach in historischer Zeit eine epidemisch» frantkrankheil voraekommen ist, die nach einem mehr «II »alt* niendjährigen Lrftehe» »erschwunde» ist. vtr tkochkifte ri>t jtzßftch« tifttang. Unter dieser Uebeischrtst erschien vor längerer Zeit in liefe» Blatte ein kurzer Beitrag, zu dem ich noch (so schreibt Ins ein Leser) einen kleinen Nachtrag liefern möchte. Ja der ^eal-Enzyklopädie der klassischen Attenumswiffenschasten von auly-Wrffowa, Band IV, 1, findet fich unter copdinm folgen» -s: .Etwa feit Beginn unserer Zeitrechnung war es bei de» uden KultuSdraoch, die für den Sabbat im voraus bereiteten pcisen und heiße« Vaffer in einem mit Heu gefüllter: coplrmas (k Korb) autzubewahren, weSbald Sidonius Apollinaris sagen konnte: .Oräinü res «st nt Aagyptius Pharao incedat com diademate, Israelita cum copbino“, d. h. Es ist Standes» s^che, daß der ägyptische Pharao mit dem Diadem einhergeht, c Israelit mit de« Korde. Danach ist klar, was auch ander, itig bestätigt wird, daß der Heukorb, ober wie wir heute fjgen würden: die Kochliste. in keinem jüdischen Haushalte sthlte. Und doch lag die Sache etwas anders als heute bei uns. er cophiuaa diente, wenigsten» am Sabbat, nur znm Wann, lten fertiger Speisen, nicht zum Kochen, wie bei unS. Kochen re ja .Arbeiten' gckvefen. Wie Schürer in feiner Geschichte dfs jüdischen Volkes zur Zeit Jesu Christi ausführt, war es der Mischna. einem Vorläujer des Talmuds ausdrücklich iboren. am Sabbat zu backen ober zu kochen. Wollte man aw Sabdai warme Speise genießen, so durste man sie vorher fortig machen und wannstellen. mußte fich aber sorgfältig hüten, fifc in solche Stoffe einzusetzen, die die Wärme womöglich ge» steigert hätten. ES heißt in der Mischna. »Man darf Speise» nicht einsetzen in Oeldrüsen, in Salz, in Kolk oder in Saud, fi^ seien feucht oder trocken; nicht in Stroh, in Weiahülse», in ollflvcken. in Kräuter, wenn diese stocht find, wohl aber, mn fie trocken find." In diesem Verbote ist imwerhiu die lichtung angedeutet, in der fich die jüdische oopbmn» zur heutigen Kochkiste entwickeln mußte. hrdrKschr ha»stschrifte> btt Palatina i« B*«l Die weltbewegeudeu Vorgänge unserer Zeit erinnern an etb altes Ereignis, das stino Schettw» «mH « die Gegenwart wfrst. Im Jahre 1891 hatten die Joden am Rhein »nd Neckar le Verfolgungen zu erdutbea. Es wurde ihnen ihr Eigen« tlim genommen und kostbare Handschriften entrissen, die der Universität Heidelberg geschenkt und später nach Rom ge« swleppt wurden. Prof. l)r. Adolf Berliner hat unter de« Hpndschnfieu, die sich noch heute in Rom befinden, zu seinem staunen bemerkt, daß darunter einige find, deren Vorder« fetten neben de« Stempel der Pakatiua, der Heidelberger Bibliothek, noch einen zweiten, roten Stempel, den der stau» zömlchen Republik, aufweiseu. Professor Berliner erklärt diesen Umstand in folgender Weise: I« Frieden von Toleutiuo, 97, wurde - bedungen, daß der Papst 500 Handschriften, aus bebt Vatikan an Frankreich adtrete; hierunter waren auch hebräische Handschriften ans der Palatina. Als die Befieger Napoleons im Jahre 1815 alle von de» Franzose» ln früheren Kriegen geraubten Kostbarkeiten der Knust »nd Wissenschaft upiefforberten, da war der Papst einer der ersten, der auch c verlorene» Schätze reklamierte. Aber auch die Universität Hiidelderg trat auf uad «achte geltend, daß die römische Re- , l nmg. wenn fie zurückfordern will, billig auch zurückgeben miß, und die preußische Regierung unterstützte tatkräftig und erfrlgreich diese Forderung Heidelbergs. Während nun später diese bewirkte, daß der Papst noch vo i Rom aus 890 Handschriften durch Vermittelung Friedrich W lhelmS HI. an Heidelberg zurückgob. wollte die französische rerung die in Paris lagernden Schätze nicht gntvillig ausgeben, dis preußffche Grenadiere einscheitten und WUke». Prorektor der Heidelberger Universität, in Gemeinschaft den römischen Kommiffarien eine Anzahl von Hand« lchiiften jondreren und dann in Empfang nehmen konnte. Man ha te aber, wie es scheint, keine Zeit, sorgfältig zu vergleichen un > zu prüfen; die hebräischen Handschriften der Heidelberger versität — deutsche- Eigentum — wandetten mit vielen anöeren der römischen Regierung zugesprochenen Handschriften der nach Rom zurück Auf diese der Wtffenschaft in Dentsch« abzutragende alte Schuld hat der eingangs erwähnte ehrte schon nach seiner erften Romreise. 1876. hingewiesen. We^in nun heute von neue« daran erianen wirb, so geschieht aus dem Hnmde. weil die Befürchtung nicht unbegründet die Schätze des Vatikans und mit diesen auch die der atina gehörende» wertvollen hebräischen Handschriften »n« erniartet in den Besitz einer uns ieindltchea Mackt gelangen köneten. Beiwrt Bmu). oon Prof. Dr. Heinrick Neumaan. Tx. Bnianh, rin Bitati »izl, Pii»«>dozen> n» der Wiener oerstiäi, dem in Wien die gednhiende Würdigung oersagt », hat den Nodel-Brei« für Medizin erhalten. Da« ist die >ste Sn»zrichn«>g, die i« Rahmen der exakten Wisse», len Miliehm, nnrd, und imsere« TSissen» hct kein dfter- ^jilcher Krzi oor B, de» Nobel-Breit desessen. Die Ncuho»n seiner Kutzeichauag leas ihn nicht daheim. I, Trn»«- lthien sihi B, lnegtgesangen^ er gehtrie zu denen, die im ' igelten Przempsi »are», und er «eilte da« kedtcksal der! den, deren Namen »st goldene» Lettern oerperchaet sei» lan!> «k »Ml! jch-s rric» tickt far bei ii »erden r» Buche der Weltgeschichte. So ist drr Held he« Tage« ein z»eisach:r Heidi im friedlichen Writdeumb f»rl< schreiiender medizinischer Forschung, i, Krieg« ei» Arzt, her auch unter den smchtdaeen Grzeurhster Inignisse» der ritzte» Helagernngtzest seine Pflicht tat.. Ueder Dr Barany schreibt nun Professor Dr. Heinrich Nenmann: E« ist al« eine Ehrung Nicht nur der Wiener Ohrertheii. lande und speziell der Schul« Pollitzer und Urdantschttsch, sonder» der gesamten bflrrrcichischen Medizin zu d»tzrich»«», datz in diese» Jahre der Nobelprestt, die hichft« Eulzrichnnng, „die riae« Forscher zuteil »erden tan», dem Wiener Dozenten Dr. Bar»»» »erlichea murde, Dozent Dr, vnrantz, der mit d«. sondere« Fleiß »nd mit deanadertrimirdiger >»«da»«r an die Äsung der schmierigflen Probleme ans dem Gebiete der Phhflotogie herangetreten ist, hat sich dnrch die größten Hindermss« niäst abschrecken lassen, Äarheii zu dringe» in hdchst knmpli. z»rle Fragen, die schon viele vor ihm beschtsstgtea, ohne haß «in Resultat erzielt werden konnte, Laranh, eia Schüler oon Politzer und Urdantschitsch, onr durch die glänzende Schule in besonderem Matz« d^ttzigt, ans dem, Gebiete der Beflidularlehre bahadrechead z» Wirk«,. Beine autgczrichnete vordüdn», sowie sein« sch«, früher erwühmcn persöalichen Eigenschaften haben jcderNaan schon srühzttztig ahnen laffen, daß die-»»» ihm inangnrieeiea Fo«scha»ge» Mn der gesamten wissenschaftlichen Weit Anerrianuag fluien iupßte», Bon seinen Leistungen find besonder« he,Mrz»hed«»> di« RststagmnRehre, da» ist ei» Kugetuestex, der «■< Knsschluß gibt - über den gnftmid de« .Gleichgewicht«lieg»»»-, ritte« . hiichfl kwnpltziene» »pparat«, der di» phhfiolotzische Fnakti»» Hat, «Ii im Raume zu »rientiereu, -Die erMi flnretznugrn zum Studium »er Funktion de« Glrichgaoichttapparri» find »am Wiener >rzt Aases Breuer »nd de» Wterier Phnflkcr Mach auigeganar». Dt« Wtrnrr malaglsch« Sch»-.«, spipirl chie sflngere Generatto», hat die Pthfiologle »nd Pathologe a»G gmirdestet, »ud Baranh hat dnrch sein« dtelbezi«lich«»»rdei>e» die krankhafte» Zustände diese« Orgln« und jsriue aiarmuiei Auaküonen in einer grundsegenden «heit niederaerigt. Unter» stützt wurde er hieria dnrch die »»«gezeichnete» Tuxoersach« de« Mgartschen Palholagen Hdgie«, Duntz die iunigeu Bezichunge, Mr Gleichgewicht»»«!»«» znm Gehirn wurde B»M»h -4» bet Gebiei drr Neurologie geienki, »nd die Krdrit sriiwr fttzten Jahre bestand, in der Uniarbottung de» Bmnzachirte zwifthen Östrennad Neroe»Heilkunde, Bor aüem dchchüstigte er Och Mt der Diagnostik de« KlrinhinG, und so erhiest^r.nodgßrich Ohrrnarzt, a» Kongreß der Nrroentrzte de» Gib-Perl«, die hüchfte »uitzeichamtg für einen ReMölaaen, Dnzch ^e«stg« »brit gelang »1 ist», di« Fnnktiowe». rinzriner Toilt detKl«». htnrtnde seßtzNstiüst, und de» Brwei» z, rcdoingm, d»tz> Hl fimginignl^Mr'trat nnd Bei« in der«chMMisüd» »mch Men« Zentren vertrete» seien, Sin mb Ohr «Rzultsender Rost ex. her in tisstmmre» Ingendewegnngen besteht und mst einer hchimmri» Fnstrichtnng de« Körper« etnhergehi, wurde oon v«raah für dte Ekürmong gmoifier Erkrankungen de« Gieichgmoichttapparrtet Ijtntsch «er- Mtlri. Sein Berdienfl ist I«, die verschiedene» strten »er Blick! äh »»gen »»«lhßen »nd die Bezieh »»gen zwischm Inge und Ohr studier« zu habe», Inch in technrscher Hinsicht «erdamft ihm die Ohrenheilknade manche Nenrrnng, Bor Niem ist da der »ach ihm dcnnnnte Lärmapparat znx FeststeH»»I ei» seitigcr Tandheit hcrvorznheden. Die« ist nur jener Teil seiner mtstMschnsitiche» üristunge», der iülgeinri n akzeptiert murde. Die Prodieme, die er noch nicht vollkommen zum Itschlnß gedrach» Hai, find unzähllg«, und mit ihnen deschäftigl sich noch die sachwissenschaftsiche Lilcralur. Dr. der setz« t» fl», «idatdsntzr« Echt, ift^ex.-üiwste Sohn riae« angesehenen Wiener Kansmann«, 2gnaz B- Bo» seine» Brüdern strsfl der rin» al» Oderleuinant o«> einer Handitz- »ioifion im Felde, der andere wirft in der Mae Gmaenjchc» Potroleumsadnk in leitender Stell«ng. Eine Schmcfter ist a» de» Wiener »Nivalt Dr, Job. Pollitzn oerhrirnrit, ,»n drim Audi. Win« dien« Vir Gattin rige Wienerin, ged, vager, ist »I« eine üderaut feinsinnig« und gristonll« Dam« in de» besten Kreisen »er Geseüfthnst dekanni. Da« Ehepaar befitzt zwei Kinder im Alter Io» vier nnd zwei Iah««». Die diiherigca jüdische» Rodel-Preisträger st) find: Ilien Michelsoa in Shieago, «adriel Lippmnn» in.Pari«, Pani Ehrlichin Franksml a, M,, die Träger de» Ariedentprrise» »sser »»«Fried, Bnranh ist der«. Bestptde-tstnd: Biant«. minister Affer, der 1911 den ans ihn enisallendn, Beqga dG Rcchel.Friedenspreise« für strdeitea zur Förderung de« inlernntionnle» «echt« grmidwei hat. »nd Pani Ehriich Ein 7, Nodei-Preilträgee, Elle Metschncko», ist der Saihn einer Jüdin. — .Metz»- von I ro » Friedman». Aär eine Singstimme «ii Kiaoierdegiritung, Am Seidstaertoge-dw Komp»- aisten, — Mil der vertoanag der herrliche» Ballade Freillgrath« ist de« dnrch srine tünrgischcn Kompositionen ßermü dm kannte» »nd bewährte» Berliner Oderkantor, - Mnfikrirektor >. Friedman», rin guter Snrszzeinnoe». Drr «kompo- »ist empstndet hier hem Dichter in restloser Weift »ach, so daß Text »nd Ton rin rinhriüiche« Barize« HDttn. Die Melodie fließ! leicht »nd »otöriich datzi», Mtdetzrt »der auch an geeigneter «rille nicht de« dr»„arische» Schwange«, wie leligitftr Inbrunst Interest»»« ist a. ö. 'Mt Stell« ,J» Tal ruh» die Nomade» und janchzen: Kanaan!', ßri der der Komponist da« heim llaftns znr Torah, übliche " " smallriM« nndemmßt!) aawendet. Die Harmonisftrnng ist gefällig, nicht gesucht, Strigeenng oon Ins»», tu pm Schluß mstalln, da« Omi« zu «rite» wirtua»«Vollen »Nt danktnu» Baetrngsstllck, OderkMwr Lndm.cKn Ilschor,Berti».

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