Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 46 (5.11.1915)
- Date
- 1915-11-05
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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außerhalb der Gheltawauern verschwinden. B»m 16. Zabrhuvdert a» ka„ «in anch in Deutschland ein besondere» Zübssch-Dentsch fest stellen, bat sich noch i« 18. Zahrhundert in voller Linie befand. Ich brauche kau« zu erwähnen. daß der junge Goethe spezstll für da» Iüdisch-Teutsche era Zntereffe hatte. In dem Roma« kr» Knaben, der eine Kotrttponbenz Mischen rerschirdenen Gelchwistern in verschiedenen Sprachen darftellte, sollte da» jüngste im ^udcn-Dentsch korrespondieren. Diese» in Deutschland gesprochene Zdiom verschmand jedoch mit dem Ende de» i* und i« Anfang de» 19. 'Zahrhnndertß. Von dem- Angevblick an. wo die Juden sich wieder der deutschen Kultur anjchließen konnten, verschwindet bitte Sprache in einer einzigen Generation. Im Osten hat sich nun diese» )-is« w voll« Blüte bi« aus den heutigen Tag erhalten. E» bars nicht »it dem .Mauscheln* oder .Jubeln' verwechselt werden, sondern must sprachwlftenschafttich eben als Sprache behandelt werden. W'll »an dte» systematisch machen, so tut man gnt aus drei Punkte lein Augenmerk ju richten: nämlich aus der- Wortschatz, auf die Phonetik und aus die Grammatik Es kann sich km selbstverständlich nur um einige kurze Andeutungen handeln, ober wir glauben, daß diese Andeutungen schon genügen werden, zu zeigen wieviel aus diesem Gebiete sprachwiffeuschastlich noch zu erobern ist, und namentlich, welche altvergrabenen Schütze hier für den Germanisten liegen. Wa» zunächst den Sprachschatz detnfft, so ist besten größter Teil den verschiedenen deutschen Mundarten entlehnt. Daß ottfn daneben zahlreiche Fremdwörter hebräischen, russtichen. polnischen und altslawischen Ursprung» findet, ist weiter nicht verwunderlich; in welcher neueren Sprache finde »an denn nicht zahlreiche Fremd- und Lehnwörter!? Ätzer die eigentlich« Grundlage ist durchau* deutsch, und gerade Wörter, die zunächst un» etwa» wunderlich anmuten, «weisen sich bei genau«« Untersuchung als richtige» altdeutsche» Eprachgnt. Ein systemotiich durchgea,beitete» etymologische» Wörterbuch de» Jüdisch- Deutschen würde un» manch«!« erstaunliche Enthüllungen bringen. Wir mästen un» natürlich hi« »it einigen Suchproben begnügen. Nehmen wir zwei d« gebräuchlichsten Worte, die jüdisch-deutschen Bezetchnuugeu für Bat« und Mutter: sie lauten .Lotte* und „Mamme*. Da» Ningt zunächst komisch, ab« beide Worte pnd guten deutschen Ursprung» und find in Deutschland bi» in» 17. Jahrhundert hinein gebraucht worden. Erst da wurden fie durch das französierende .Papa' und .Mama* v«drängt, während d« östliche fie veibehittt. Daß bas Wort Latte auch noch bei neunen deutschen Schriftstellern von Bang und Bedeutung vork»«»t. fei nebenbei bemerkt. August Wilhelm Schlegel gebraucht e» in sein« Shakespeare-Uedersetznng zweimal, und zwar in König Heinrich VI., dritter teil, In 1, 4. Szene: ,Wo ist Eu« Junge Nicherz, besten Stimme brummend btt Meutertten de« Latte Mut «»sprach?' und in König Zobann. Akt 2. Szene 2. .Blitz! ich ßin nie mit Worte« so gewalkt, seit ich de« Bruder» Bat« Taue nannte*. Auch. Zacharias Werner gebraucht diese» Wort. .Heute' heißt im Zützisch-Deutschen .heint'. Da» ist nicht etwa ttne Korruption de» deutsch«» Worte», sonderu kommt noch heute i« bayerischen und kärntischen Dialekt oor. wirb ab« auch sogar oon Luther arbrancht: .Last« uns heim nit wttse sttn, ein jed« tLbischdeuU^ »ezttchmmg für gestern .nechten* ist ebenfalls in vnschirbGN» deutschen Mundarten vertrtten. kommt ab« uor olle» t» Bibelungenlieb vor (1865.4: d« ha nn» nechten btftnnl. Ähr wunbalich Ningt da» Wo« .Ittlach* (Mehrzahl leilach«) ,T Dttilaken. Da» Wort ist ab« mittelhochdeutsch und wn au<*) rc<t) Mr in Bayern und Oesterreich gebraucht. Venn 1 And» sttn Gemüse .Zimes* nennt, so iß . altdeutsche .Zumua*. wenn « sttne Mehlspeise Eu ^ichnet. so taucht b« gute schwäbische .Gnglhupf* auf. L-.ltfrn* sagt er .Ittcnen*: da» kommt von de» mitteldeutschen ,!«*'. da» Gesang, Wttse. Lied, bedeutet. E» im Jüdisch-Deutschen urspttinglich wohl vou de« nach itimmten «ustkalisch« Regeln erfolgenden Vortrag de» Bibelpik» gebraucht, dann ad« aus das Lesen überhaupt, also auch ans da» stumme Lesen übertragen. Rachen Ertrag «gibt auch eine Untersuchung der Prüpofitionen und KonjunkUonen. Denn d« russische Jude sagt: Ich fahre ken Wilna, so druckt « sich gut altdeutsch an»: gen Wilna, wo wir „nach Wilna* tagen. Eehr wichtig ist d« Gebtauch de» Nttnen Einstlb«- ,i4* i» einn« non als. wie. neil. usw. So wird ad« diese» Wörtchen auch in Süd- und Borddeutschland mundartlich vittfach i« tzlttchen Sinne gebraucht, und wttt« finden wir e» bekanntlich im EngUschen und im Holländischen .Eppe»* für .etwa»* ist schwäbisch, wie jedn weiß, der bitten Dialekt kennt. E» mag an dielen Slichprotzn genug sttn. Man kann wohl sag<n: wo man bitten Spiachschatz anpacki, üb«all strahlt uns gute» altdeutsche» Sprachgold entgegen^ Es handelt sich nicht um ^sprachliche Verderbm*. fandern vittmehr um den stärksten sprach lichen Konservatismus Gleiche Erfahrungen machen wir anch. wenn wtr die judstchdeutsche Phonel'k detres Dazu rst e» natürlich nötig, daß man die ledeutige tttprochene Sprache anfmerksam und mit geschult,» Cit ftubuit, daß man. nie Lutd« e» ausdrückte, den Leuten auf» Maul fi<ht. Man kann dann i» Jütisch Deutschen zntt Haupldiakkte unterscheibeA. einen usrdlichen und ttnen südlichen, die wir nach den Haupt'ändern bezeichnen wollen af# litauischen und polnischen. Zwischen diesen bttken besteht genau derselbe Unt«schieb wie zwischen de» nord- und .süddeutschen Mundarten, d. h. b« litauische Dialekt klingt dumpf und hart, d« polnilch« dagegen wttch und «ttotzisch, « rst vokalreicher. D« Litau« spttcht sttne Bokole al» ttnfeche Töne an», der Pole dagegen moduliert fie. So wird o zu »«. r fast zu tt usw. Denn ein Wilna« Jude sich mit ttnem Wattchau« unterhält, so ist da» d« gleiche Unterschied, al» wenn ein V«Iin« mit ttnem Wiener spricht. Historisch ist ditt« Unterschieb lnchl erklärlich au» b« geographischen Lage d« betreffenden Länder Die nordnnd miUeldeulsch.n Juden find eben nach Litauen gcfioheu. die süddeutschen nach dem eigentlichen Polen Was uns. wenn wir zu«ft da» Iüdtsch-Deutsch« hören, ausfällt, ist die Erfchttnung. daß zahlreiche Vokale, die wir im Hochdeutschen lang (geschloffen) anssprrchcn. im Jüdisch- Deutschen kurz (offen) ausgesprochen »«den. ta z. V i.i den Worten leben, liegen, tagen uf». Da» fieot nun zunächst X nach sprachlich« Bachlässtgkttt an», ist e» ad« «ich* denn olle bitte Botate ßnb im Mrtttthvch^urschen tot'Lchtich kurz zewesen nnd wurden «ft im Neuhochdeutschen gedehnt. Da» Jüdisch- Deutsche hat also in dies« Bähung die mittelhochdeutsche Phonetik btttzeholtcn. In zahlreichen Fallen, wo wir den Vokal a haben, finden wir im Züdssch»Dentschen ein », so z. B. statt .da»* .do<". statt ,n*»" . wo» statt ..Gra»' „Gros" usw. Dos «st nun aber .n vielen denrscheu Dialekten ebenfalls so. vor alle« in den fachfischen. Es findet sich ab« auch diese Abweichung io der Altern Sch'ijssprache. z. B btt Gttl« von ^oil«sb«g (p.!5lv). und wenn der russische Inbe statt Ate« Ote« sogt, so spricht er gut lutherisch. denn so wird d« Thükit'g« Locher da» Wo,t an»geiprochen haben, wenn « an» sttner eigenen Pialmen-Uedersetzung zitierte: ..Alle», wo» Otze» har. lobe den Herrn". Mao «steht also an» diesen kurzen Andevrnngen schon, oon wttch außerordentliche« Nutzen da« Iüdisch-Deutsci e , für unsere Sprachfottchuogen sttn kann. 8» kann un» wichtige Ausschlüffe geben üb« die Geschickte der deutschen Phsneuk. Auf die Grammatik de» Jüdisch-Deutsche« kann hin l icht näher eingegangen werden. Nur soviel sei hervorgchoben; 8» kann sehr wohl eine genaue Formenlehre de» jüdisch-deutschen Diotekt» ausgestellt werden, und »il dies« Formenlehre würde bann der schlagendst« Bewtts für den deutschen Lharnkter des Dialekt» geliefert werben, denn die ganze Deklination und Konjugation ist ausgesprochen deutsch ohne jede fremde Beimischung. Soviel aber die äußere Erscheinung de» Jüdisch-Deutschen. Wae aber die innere Form den Geist dies« Sprache betrifft, so trägt fie ganz und gar den Charakter einer Volkssprache. Sie zeigt alle guten Eigenschaften ein« solchen: Sinnliche Frische. Bildlichkeit. Kraft. Drastik. Witz und dazu einen durchau» mttooischen Klang. Und ditt» Sprache hat nun ttne Lrterainr hervorgebracht, die schon Jahrhunderte alt ist, die aber sich ganz besonder» in den letzten zwei Meoichenallern zu hoher Blüte entwickelt hat. sobaß fie alle poetischen Gattungen besitzt: Noman, Novelle, Lyrik. Drama, ja sogar eine umfangreiche Preffe und an aufstrebende» Theater. Aus bitte Literatur ttnzvgehen. wird sich vielleicht später einmal Gelegenheit bieten. waisrnfürsorge. W. Mosen. Eine sehr zahlrttch besuchte L e e l e n gebe n ks e i e r für die httmgtgangcoen Stift« und Wohltat« der seit 55 Jahren hi,r beftehcnvcn Rilscke Flatau'rchen Waisenmädchen-Erziehungs-Anftal: fand in dem vor 7 Jahren neu erbauten Haute cm Goethepark statt. — Der Saal war »it Bäumen und Lopfpstanzen gischmückt. an den Wänden hingen die Bild« der Gründer und Wohltätcr ke» Instituts. Zuerst wurde dos MtrLa-G>.bel varichtet, worauf Psalm 103, 15—17 .Ei-.arrfch'Kechozir, ker Mensch.' ttnem Grashalme glttch find sttne Tage, wie die Blume de» Feldes, so blühet «*. durch den Chor vorgctragrn wurde. Darauf folgte da» Gebet ttne» Waisevmäda-en»; hinan schloß sich die Valttuvg der Namen der bei«gegangenen Wohltäter der Anstalt, wobtt.der Borfitzende. Herr M anasse Werner den Dank aussprqch für dw timtet, mtw» oft wtijiuMt die trotz der ftnrmbewegttn Zttt, m d« jedermann reichlich beansprucht wird, mit rttchen Spenden btt Freud und Lttd die Anstalt bedacht haben, sodaß d« Vorstand bttchließen konnte. Anträge zur Ausnahme von Latten, deren Väter ouf dem Felde der Ehre sich dem Vaterlanoe geopftrt haben, möglichst weitgehend zu dernckficktigen. ohne drc btsherige Zahl d« Zöglinge zu bttchränken. — Mtt großer Innigkttt wurde ,Rohen in Frieden alle Seelen* von Schubert vom Ehordtrigeoten d« Synagoge A, Herrn Seeligm a n n. vorgnragen. — E» rtthten' sich dann an: El mole ractami«, — Olenn, — 23. Psalm .Gott rft mein Hirt, mir wirb nicht» maage n" tLchubnr) Terzett: .Hede Deine Augen auf zu den B«gen. von welchen Dir Hilfe kommt!*, — Kaddrich und Scklußqttang. — Die Ehc.gttünge wurden nnt« Ltttung de» Ebordtrigenten d--r Syaagoge tt, Herrn Berggruen, zu Sedör gebracht. Am .Hatmomum. welche» von der Firma Berthcld Neumann fieunvlichst zur B«- »üaung gefteltt wurde, wtrkte .H«r Lehr« Bauhei. — Die Gaste besichtigten oaon die Raume d,r Anstalt — >>m Jahre 1**14 tanden 23 Mädchen, meist au# der Sladt und Provinz Polen. Aufnahme. — Tie E'nnaho:e und Ausgabe balanzr rt mit 22,2-_'t*.l0 Mort. — An Spenden kamen 4246,55 M. ein. — Tie Mitgtiedttbttträge beliefen sich auf 4>«45,5t» M. — Dem Vorstände gehören an: die Damen: Frau Iustizrat Anna Asch, Frau Sophie Verla k. Frau Else Ephraim, Frau (5 ä c 111 e Herzog, Fra», Geh. Kom merzienrat Jenny Kantorowrcz die Herren: T r (^ o d I i n t r. Nechrsar watt D r. Hnase, W o l f f I o f f e. Emil Jeremias. Ged. Kommerzünnu NazaryKantorowicz. Slüttrat Tr. O r g l c r, M a n a s < < c r n e t. Vcrfißen.er. die Ebrenmitglüde.: Frau Julie L i s s n e r - Berlin nnd Herr Tr. Lttchnitzer in Ch arlottcn bur g. Annen-zürsorg«. o. Das IuliusAlportscke Vermüchmis de schloß die Sradtve:oröncten-Brrsammlung mit Dank anzunehmen. E» handelt sich um den Betrag van 20 000 M.. dessen Zinsen alljährUck zum l. Oktober je zur Hälfte an v.rschämle Arme jnoifchei und chnst ichrr .<o»fc»non rn Posen zur VerleA»ng kommen zu lassen. Akadimisch«. Hermann Gosens getanes VOlltorjnßitäu» wurde von jttnen Freundrn und Schn err, am 27. 10 in einfacher, ab« höchst würdiger Art gefeiert. Eine Abordnung der Kanrgej e l l s ch a f t «schien in der Wohnung de» Gelehneu und überrttchte ,h« ttne ASreff/. in 0« Lohen» Fortsetzung der Lehre Kante m sttuem nttren Syste» der Philosophie rühmend gewürdigt wird. l^eh. Nat Prof. Dr. Ludwig Geiger hielt dann i« Namen des Kuratorium» d.r Lehranstalt f. tz. Wisfensch. desZudentume ttner Anfpiache, in d« Cohen al» .die Sette und da» Gerrffen' des Judentum» aetatart ward. Sei; «»e 20 Jahr«, sei bo» Wort tkiese) Mannes, der t un 5?ahrzehr»te d« strengen Wiffer-tchaft qetrent hat, für wttt- K'tt'e e-ne Macht, .d:.. wenn man ).-n Abstand d« Iahnansende b«ückfichtigt. der ,ttnes biblischen Propheten* nahe ko«»e. Nach ttner kurzen Erwiderung Hermann Lohen S. in d« der Name Beit Simon» (d« die eutschttdenden Schntte zur Förderung ttn« Wissenschaft des Judentum» getan hat) mit Dankbarkttt genannt wurde, trat Paul N a t o r p vor den Jubilar, um ihm die Grüße und Glückwünsche der Universität Marburg zu über» bringen. In d« Erinnerung an gemttnsame Kämpfe und gemeinsame Arbttt kam die Innigkeit der Freundschaft zwischen beiden Mänüern zu ttnem «grttfenden Ausdruck. Unter den zablrttchcn Glückwünscheu und Telegrammen, die von Schulnn. Freunden und Anhängern der Marburg« Schule eingegangen waren, befand sich auch eine Dep e schft de» Kultusministers v. Trott zu Solz. chehttmrot Professor Hr. Hermann Gatzen, der i« 74. Lebensjahre stehende Gelehrte, welcher unlängst da» goldene Doktorjlldiläum feierte, hat sich, wie man un» fchrttbt. in unermüdlichem Elf« der Unversitär Marburg zur Verfügung gestellt. Obwohl Geheimrat Cohen wöchentlich fech» Stunden d« Lehranstalt für die Wissenschaft de» Judentum» v«pfiichttt ist und außerdem an der Vollendung feine» großangelegten .System» d« Philosphic* ardttttt. will er in jed« Woche ttn- «al nach Marburg reisen, um dort Borlttungen zu halten, wttl di: Univrrfiiär Marburg durch die Einberufung ttn« großen Anzahl oon Lehrern in «brem Betriebe desond«» schwer betroffen rir. _ Mus tzer Zujtizoerwaltung. Za S»»»rk»ttcht : d. rndqer. l B:Nin«ieveternL»ut: vehrentzt. lautier Euqen ö*ra»-mvitz-Giked>ben: zu stello. HOndelSrichtern: Papierfnbr. Bernhard CSifart : ftfm. Hugo Hirfchderg-Dinjig. Personalien G»t«U. Stach langem Melden oerlckieb «» 24. 10. Kfm. Hugo » i e f e n s e l b im Alter v,n 6t Z«brea. Vetter irtuer beklagt die S»- ««gegengemernde b«< Ableben diese» braven, «»tteSsürchtigen Mannes, der eine Re»b« v»n fahren dem Reprösentanken-Aolle^iu« angehorle. K«tt»»ltz L»n den Rentier Obuaid tzte lnitzfchen Eheleuten hierseldsr »urde die Keier der gvldenea Hdchzeit fehltch beg,Bge». Z»,l,»»Ltt, Um 1». verschied nach schmere« Lei» der Kfm. VN» Crvdtrervkdikte Verndvr» Lomnitz «oller lianer btftyt die SvSogogeagemeinde in rhre« Skachras da< Ableben diese» vortrefflichen, oonestürchtrgev und konigOrenen Lonne?, der durch lb Jahre de» «or- »a»d, old Mitglied, zuletzt alt Elellvertreter de» vorfttzknden, angehorle. )a allen Z»e«geo der Ver»altang und in ollen vereinen der Gemeinde deiätigre er sich «irrigst und erfolgreich Die gärtnerische AuSßestaUvng unf-re» grredhofe» war fein eigenlle« Wert An der Lmeueraaz drr Sy- »ogoge hotte er hervorrag -nfsten Aateit «ein Name »ird immer ehren- »oll in rer Gemeinde genannt »erden. V. Mott,. In diesen Zegea en'schlies fünft nach kurzem beiden Kentier Somoel Abraham >m 82 r«dendjahre K-S 40 Zahle hindurch har der Dersiordene ol4 vachdo l:er und später «l» Handlnngohevollmächrigter trene Dienste der Hr>rt»ig K«ut»ro»ic^ Aktien.Geiellschoit geleistet -und »or et, lieber Kille.^e. »er aus dem reichen «oru seiner Lrsahniogen schöpfen ließ, »obe, er tbnen allrn mit Rat und Lat znr Ente gestanden Hot. Er galt al» ein leuchtendes Beispiel steter chfltchtersllllnng an» Ar- ~ densfrend'gkeit Erst vor nniqen Zahr-, hat ihn sch»ere Erkrankung ßez»»»gen. in den wohlverdienten Nahe«and zo lrelen. Na der VeerhigLNß nahmen noch viele au?»,rtige Trauernde ml. Herr Gemeinderah. »i,n I> r » rei » an » hieit die Setchenredr nnd schilderte «it beredte, Lo.teu da« Schasse» v»d Wirke, dr« teure» Heimgegmtgeaea f. Achrt»». Die »cm Magistrat »ach Anhäru»- d.-r Stadtver. llltzVk71'AnsllMvs"^a dejchlofsene Anfieüuaa de» Lterararell Platschet äsawchirWWMAst'-p -a »m, vezrrrean»fw»U Ta VofewR«Ämt,l wmw. tk Zn »oide die K„fvi«miSttau Rosalomicz «rmardet. Da» g-ntz, Ha,» wurde avSzrraubt. Die Liter stad wahrscheinlich rassische Deserte re. tzammt» iK»»«ern - 4« 3l. Oktober starb unser lanajahrig« Kultuedcamke, »er em. fehler Herr Zsaac Kinder,, er stand tm 9i. Lebendjalite?an^ r als 40 Zahre h^r er segensreich in unser« Gemeinde gcwltki. und oir aoe Alt.-r ihn zwang, sem Äml niederzulegen, Hot « noch bi» zu seinem l-ztei, Atemzug >eine ganze Kraft dem Dienst der Gemeinde gewivm-k. A.chr nur Beomtrr mar er uns. sondern isreuav und v-raker. Sein Rome wild in der Gemeinde stets mit Liede und V« hruug genannt werde»,-,ern A.,mn'en nie erlöschen Zmoilien-Mmchrtchso». . , Partoßt: Walter f errth m. Verthotd Eoldin-DilmnSboNi Zofef' »asentlr«:.«altkop i. H. m. H„»e Schw nn-Süc-enscheid! Dipl-Z"g. SeUx A Enncr Treptow m Lucy Zränk-'l Hamburg. In Berlin. B.'l» e»n,r m Emmi And««; Tr. med. Alfred Zsaac m. Trab-- A igetmann. Wermilllt: Zean örwin :n. Ro'a ,rtupczvt) Echöneherg: Max Eommer'eEd-Zunch m M-tttni-e i.W^lffl Berlin Zn Be r. in: Dr Wi» süil (sa^n-Konstanz. »3 i.?. :n. Betta ©fi-*w«r; B:un» Apr m Elsa Beiidheim; Tr. »l-red Goldschmidt m. i^llo lKosteil'tz); Zag. Kurt Ettert m. Ilse (E»hn Gesare» -. Ein Lehr-. H»z, Levt (Berg) Bocholt: Dr. Rassel .stürtzenhet») HermSdott: Eduard Alexander (Mendel) Eamotjchin, z. Z «reslau. »artenstr. 5l: »ranz Lchonder (Zanrow) Schanehera: Georg kchneider (Eten)ch) Magdeburg B . Tr. «alter Klein (Sewo) Königsberg 1. tz.; stntz Haas (Heine) Tcnzig Zn Berlin: Tr. Ehrmann ^Pletzner': Dr. «». Biderseld (TeutschiänderV .. , «''st'ried bo wenl-crg. z- 3. i. H (Zacobsohn) Posrik; Kurt eadutcht'-skt umann^ (sbatioUe.lvurg. Gesät»-«: Bll-n» .'>,deb.im. es Z. «bin: Pauline Baek tHsllandet)?i» Z.. «ranke. ^r:dc. Otre>.he.mer -Nnq«) Si ,Z..Halensee: stiara «o,ea (Solomon) 78 Z..B,,e,cn (L. Pr : Ro'oH.tmann («achrner) 2. '» Z.-Virkenthal Benno Harlmanr.. 4K Z-A.üvstkibetg: Julius Rohn, 44 Z.-Lreedeui Hugo » e-enreld. «2Z..Oü!au; Bernhardi!omnir-«öniaetzu-re; Hertiene Brünn .Matcue, 5tz Z.-Aruwark «or.; Zvltus Dogner. »8 Z.-«i:meri.-d»rs; Zvdanno >(!r»nh>im- ^8 Z.-Eharloiterbura: Tantel S'ltg. »l Z.Dortmund: ^tppmonn «traham. SSZ-Setpssa' Kantor Jjaac Sinder. Sl Z.-Tammin t. Otkar Alexander, »S Z.- Sneh nau-, Käte Angreo. 2t Z.-LchLnebet ,; ZnUu? Äichrr, Z --iouen- «olf Kudl. 7 Z.-ra.tdodera a. L : Jacob Eurau Btesea Z n B - r! r n : Etc. ui-» Tre,et. i.» Z.; Liegmund Opdenhe.m. »6 3.; ^ta.ünn jedermann. 77 Z : Arthur Meyer. 47Z- InborBiesenthal. ä? Gor. Sb-nst.in .Baum) 7«, Z; Galomon Rirchheim. »0 Z.: Hetmann Mora»: tuet t Etegirl-o rewkowtcz. L0 3; Arno Zoachrmnyal. & nti-u< Dr.u (Aronhettn) 75 Z.: Mrnno ZaeobuS lüodn) t» Z.: Zndor Thco.oi M ter. 57 Z.: «olly Rvf nderg. 5l Z.t Chiel LtcBr a. Ta.now. L7 ^>.: Zs,cot Mamlck: Era bu-Uau 24 Z Helene Hmch (Sforfi’t); Piulme Pr,ich (Vadsschtn); L,lma ^osenthal ,»!a»selb) S5 J; Sricda 8tn«nlj:tm; Mox «»thfletn. Lalomot Her,.?S I.: Haly Snefiaft«, ». >. f. «rt)r |rr Lheater-Nachkichttn. Ja JUifct Pk»e §<ta»i*miSrtB. 19, lrstrd daS at.crksiltil beSculendsse l'. nb erfolgrttchste Lchausptel .Der Golem', nur 4 Tage bis Montag, den 8. d. Mon geg.den. Die rtxl.olle drc Paul Segen er sptett, ist eme Mttsserletstung de» Künftl«S. - Außer dem drcisktrgen Lustspiel ,Ein angenedmer Ga st*, werden noch andere gtänzcud gerrahUe Brlt« und die allerneuesten Knegeberichte vorgefiihrt.