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Jüdische Volkszeitung · 1914-11-06 · 45 (6.11.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
45 (6.11.1914)
Date
1914-11-06
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Adtsch« volitzttt»-. V»» hm Htesuche >n Kaiserin i, Jltrotan teilt man ul noch allerlei Einzelheiten mit, an» denen auch die Tatsache hervargehl, daß die Kaiserin außerordentlich gut über die Bemegangen und «impfe unsrer Truppen nnteirichtet ift.j »u« ihrer Unterhaltuna mit einigen Damen, deren Männer int Felde stehen, und mit den Verwundet« ergad sich, daß die Kaiserin auch über die Gefechte sehr gni Bescheid wußte. Die Slüdaien waren darüber natürlich sehr erfreut. Such da« tiefe! Ber. sttndni« der Kaiserin für Krankenpflege, da« fich durch ihre Fragen an die Soldat« über deren Berwundungen offenbarte. Machte großen Eindruck. Die Kaiserin versäumte nicht, an die Angehdrigen der Soldaten Grüße zu bestellen, veitrilte Blumen und Karten mit hem Bilde de» Kaiser« und eigenhändiger Unterschrift. Eine besondere «uswnksamkttt der Kaiserin war der Gruß hu die Anstatt Bethanien schon vor ihrem Besuche; sie ließ durch die Hosstaaiidame Fräulein v. Ger»do,ff dozu noch mitteilen, daß ste nun mit doppelter Teilnahme an Bethanien gedenke, wo die Oberin gerade an der Bahre ihre« «ater«, de» Etaatomluifter« Grasen v. Zedlitz-Trnßschier stehe. Der Besuch der Kaiserin in .Bethanien', besten geistlicher Ltitn Pastor Hochhaum ist, hat die grüßte Freude erregt und alle Herzen gewonnen. Eine Diakonisse, die in jahrzehntelangem Dienst In,Bethanien'drgtani Ist, fügt unserem Berichte begeistert hinzu: .«ein Reich aus dem ganzen «rdenrunde hat eine so Herrliche Kaiserin, wie wir Deutschen!' (jtreujjt,.) Ein Militär-GatteadleuF fand am letzten Sabdai uachw. 3'/, Uhr in der neuen Synagoge im Anschluß an den Mlnchah- Gottesdienst statt. Die Synagoge war in allen Teilen gefüllt, die vorderen Reihen aus beiden Seiten de« Mittelschiff» von mehreren hundert Soldaten aller Waffengattungen und Dienstgrade der in Bre«lau gamisonierenden Truppenteile, während die Hinteren Bänke von »ngehürigen der Soldaten und Gemeinde- Mitgliedern, auch Damen, desetzt waren. Den kantoralen Teil leitete Herr Oberkgntvr T e r i n i sehr stimmungsvoll durch Borttag der Gebete und der Tvrah-Bvtlelung, zu der 3 Soldaten ausgerusen wurden. Rach Beendigung derseiden sprach der neue Garnisonprediger HerrRabb. Dr. 8 e 0 i ein ansprechende« Gebet für Kaiser und Heer, dem nach Einholen der Torah eine Ansprache an die Soldaten folgte. Unter Zugrundelegung der Worte Gotte» an Abram (im Wocheu-Abschnitte) .Fürchte Dich. nicht, Dein Schild bin ich, 'Dein Lohn wird »roß sein' wie« er aus den scheinbaren Widerspruch hin, in dem fich die Friedeni- Jdee de» Judentum« zum Keiege befinde. Da» Judentum sei aber nicht weltftemd, die Abwehr de« Angriff« I-i schon Abram al» eine schwere aber hatte Rot erschienen. Gott ist mit uni, da wir für eine gerechte Sache kämpfen, da« Bewußtsein, sür die Ehre und den Schutz de« Baleriande« zu kämpsm, sei Lohn genug sür nn« und jeden Soldaten. Mt einem Appell an die südlich« Soldat«, dem Rock de« Kdnig« Ehre zu machen, schloß der Prediger feine eindrucksvolle Ansprache- — Am 5. Rovern der fand in der Wochentags-Synagoge eine religidse Bvrdereitung von 2 Rekrut« durch Ansprache oou Herrn Dr. -Kat im '»Schluß an d» Morgen-Gottrtdieust statt. Zn» »er Flepriseutauteu.WersaMMkun, Mreoko», 2. Ro». 1914. Die heutige säst vollzählig besuchte öffentliche Sitzung stand im Zeichen de« Kttege«. Anfang und Schluß aimtten die Knegt-Atmosphtre, in der wir jetzt leb«. Rach 7,6 Uhr ertffntte der Repr.-Borst. Herr Pros. Dr. Wohlan er, die Sitzung mit folgender Ansprache : »Unsere Tage find ehern geword«; unser friedliebende« Volk steht gegen eine Welt von Feinden in Waffen. Schwere Opfer werden gefordert; sür unser Vaterland ist uni kein Opsn zu groß. Selbst im Angriff verteidig« wir nur d« Boden, in dem unsere staatliche, sittliche, geistige, wirtschaftliche Erifteuz verankert ist. Tausende und Abertausende von namttilcftn Heiden wagen täglich da« Außerordentliche mit «et schlichten Selbstverständlichkeit natürlicher Pflichtettüllung. Wer daheim bleiben muß, stellt seine Krästt in den Dienst de« Baterlande«. Wir alle leb« der ficher« Zuversicht, daß wir dies» Kamps stegrttch besteh« wttd«. Wir vereinigen uu» alle in dem Wunsche, daß ein ehrenvoller, beglückender Segen und Gedtth« spendender Friede da» heroische Ringen unsere« Loike« krüne. Unsere Giaub«»genost« Hab« e« wahrlich iq diesem itamnfe nicht an fich fehl« lass«, vir ermatt«, daß ihre Empfindung« und Leistung« in und nach dem Kttege eine gerechte Würdigung und Wettung finden werden, daß die in der Verfassung verkündete Gleichberechtigung fich für an« zur Wirklichkeit gestalte. Da« walte Gott!' Dann machtt derRepr.-Borst. davon Mitteilung, daß Repr. Bielschowiky zur Fahne ttndttusen ist') undsttq Referat otzgegeb« hat. Ferner find Dankschrttden der Herren Geh. Rat Dr. Freund und Ed. Sach« ttngeiausen. Die Tagetordnung wurde in einer halben Stunde erschdpst. Die mttst« Borlagen gelangten ohne Debatte zur Annahme. Ueber die I. Vorlage, welche eine Kriegibrihilse svrdette, bettchttte der Repr.- Borst. selber und beantragte statt dtt vom «orstand verlangt« 5000 M. 3000 R. zu bewilligen, da die hierfür bertti« ftüher bewilligt« 7000 M. prrbrancht sei« und die Liebe«- tällgkttt durchaus nicht erschöpft sei, der Borftand Wime nicht jede »mal an uu« herantreten, jeder Tug bttnge neue Bedürfnisse, erst jetzt sei die Rot in den Oftprovinz» an nn« heraqgettet«, daran habe der Borstand btt seinen, Anttage noch gar nicht gedacht, er habe fich deshalb der Zustimmung einee Artzahl von Kollegen zu der beantragten Erhdhnng bereit« vorher versichert. Gern.-Präs. Ed. Sach» dankt mit dtt Mittttlung, daß nächst« Sonntag in Lettin eine Konferenz-Gemeinschaft tag« wird, die mit erneut« Farde«ngen an uu» hevantreten nitfe. Die Bersamminng erteilte ihre Zustimmung ohne Debatte, «»enso wurden debattelo« die sin vor. Rr. mitgetttlt«) Grabpstege-Legaie angenommen. Zu den dringlich« Reparatur« in der alt« Synagoge ntttite die Vers. ihre Jndttunität (Res. Meyer). Dem Gemttude-B«mt« Simon würde die Pension erhöht, da« »itw«geld wurde sür die «iiwe »logauer bewilligt. Breslauer Lokal-Anzeiger. vrritall. te» 6. Bwct« jyjtz. Kr. 45 Btt bei Bvrloge, welche da« Bringsystem sür die Gemeinde-Et«e« in An»ficht stellt, ftagte Repräsentant Hamburger an, rntt welchem Rechte der Magistrat btt Uedttnahme der Einziehung eine Aendnnng in dem System der Veranlagung der Gemttndestennn fordern könne. Borst. Landgettchtlrat Goldfeld erwiderte, daß der Borstand zunächst erst rntt dem Magistrat in Verhandlung gebet« sei, und daß er hiervon in der Vorlage nur Mttellung gemacht habe, um die Tatsache zu begründen, daß er die Stelle de« »erst. Stmnhedtti G. nicht wieder besetz« wolle. Xknn die Verhandlungen soweit gedieh« sei«, daß der Borst, ttne Vorlage mach« kdnne, werde er wett mehr Material zur Begründung voriegen. Fall» die Versammlung fich mit der Erhebung der Si«e« durch die Stadt einverstanden erklär« sollte, müßte ttn Vertrag geschloff« werden, dann hat jeder der bttd« Tttle seine Bedingungen zu stellen, da» ist aber eine spätere Sorge. Zur Regelung der Anstellung«- und Gehalttverhältniffe de« Ehardingenien (vgl. vor. Rr.) erteilte die Versammlung nach kurzer Debatte ihre Zustimmung. Damit war die Tage«. Ordnung erschdpsi, abtt nicht der Schluß errttcht. Auch da» Ende war paiiiotisch. Repr. Ludwig Sach« hatte d« glücklichen Gedanken ttneShrungder ge fallen en Krieger an« unfern Gemeinde anzureg«. Er nahm zum Anlaß die jüngst «folgte Errichtung einer Gedenktafel für ttnen gefallen« und in Berlin beerdigten Soldat« aus dem Grabe der Elte« (aus dem Fttedhose an der Lohestraße), und er empfahl die Ausstellung ttner Shreniasel mit den Ramen und Daten aller gefallen« Soldat« unfern Gemttnde aus dem Friedhose. Dn Vorschlag, welcher dem Vorstände zur Erwägung geged« wurde, fand auch hin sympathische Ausnahme, Dn Semeinbe.- Präses, Herr Ed. Sach«, nahm die Anregung aus, konntt fich aber wehr sür ttne Gedächiniitasel in dn Synagoge erwärmen, wie ste die alte Synagoge dnttt« für die Frttbttt«- kämpsn von 1813 besttze. Repr. M e i d n e r empfahl auch die Abhaltung de« Gedächtnisse« dn Gesall«en in dn Synagoge ohne Anttag 'und Gebühr. (Vir mein«, alle drtt Vorschläge find gut und patriottsch und ohne vtttereüdurchführbar, der letzte sogittch. Red). Pie amtliche Mnkustliste liegt in nnfnn Geschäftsstelle (Schwei dnttznste. 27) genau nach Truppenteil« u. f. w, geordnet und mit ihren Berichtigung« regipttett au», so daß ttn Rachschlag« sofort unterrichtet. Wir stell« die Üinstcht kostenio« dn Allgemeiuhttt zur Lnsügung. vr» Qdtentoft fir'r Daietlanö ftarb««: l 247 24. 10. ». d. Kämpfen i. Ostpr. Fritz Bandmann, Beamter d. d. vreidner Bank IFiliale BreSIan) A. H. d. Akad. Rechliwiff. Bereiup (Muttnr Laura B. geh. Freund, Brudn: Affeff. Dr. »sou« B. z. Zt. i. Felde). »Sr zeichnete fich durch reiche Begabung u. hohe» Streb« au« u. hat ». Bank mit best. Erfolge gedieut.' 24« I. d. Rächt v. 24.,. 2». tO. i. O. 0. e. Pairouillengauge btt Mattnschttu« (Ostpr.)Engen Block, Kriegisrttw. ». 22. Res.-gügn-Bat., 23 I., (Valn: Ftttz v., Auguftastr. 145), w. z. Eis. Kr. vorgeschl. tzierichiigu»» Kurt Koeßler (nicht Keßn wie in Rr. 44 aagegeb.) Eini.-Frttw. i. 23. Jns.-Regt., 22 I., ttnz. S., (B.: Hugo K. Eieiostr. IO). Var Lisür«'lkr«tj trhiett««: »71 Artur Varuich, Uuteriff. d «chlft. ioudg, L «iiesttdm. befüib, Bi« , MU!»h. I «ure»d»»l. «ete. v »7» Ludm. Heomauu, Etoz-gettn Uelerest. b. t». Jus.-Ae»t ged. t. Pari«, eulstammt e. Brest Familie, z Zt. schwer vermURd. t Kämpft fitg. Rudi. »7« Herbert (»seathal «nskrtler I Jns.-Eeoi. »«, «oh» b. Handelemauues Aboli R., Friede. Wlltz.-Str n, IU. JiekstpaF starte ei«» Wreskauero. Sehr genhttn Herr Dr. R«stadi! Durch Gotte« Fügung ist rntt da« Siferne Kreuz »nliehen worden. Zu Eivil bin ich Inspektor der Penh (Bretton), und ist mir von seiten de« Vorstände« gratuliert ward« und mttgrttttt, daß die >u«zttchnung in Ihm Ztttung vnüff«tiicht wurde. Ich hoffe, Sie werd« einem kämpfenden, jüdisch« Glaubensgenossen die Bitte nicht abschlag«, mir die betreffende Rümmer Ihm Ztttung al« Andenken zu übersend«. In der Hoffnung, daß Gott nn» auch ferner zum Siege geleitet, zeichne in voran» besten» dankend mit aller Hochachtung Map Lohn. Kanonin b. Stabe d. I. Mun.-Koionnm-Abilg. 8. Armeekorps. Pie Heilsarmee Die Deutschen find vittsach g«ttgt, dem An«land zu sehr enigegenznkomm«. Im Geg»satz hinzu hat fich in letzter Zeit eme starke lsteakiion gttt«d gemacht. >u«- landswarm wnd« zurückgewiesm, ausländische Benennung« und Ausdrücke vermied«. In dem Bestreb« für olle« D«tsche ist man abn ttnn Gesellschaft zu nahe geirrt«, die selbst d«tsche Pflicht« trägt. Wie anhte Deutsche kämpf« ihre Mitglieder nnter dn deutsch« Fahne und wart« ihrer weiter« Einberufung Die Heilsarmee ist zwar ihrem Wes« nach international wie jede Mission, widmet abn ihre Krästt ausschließlich d« Arm« dn Stobt oder de« Ott», in dem ste ihre »ehest treibt. Dazu bedarf ste alln Unterstützung« und aln ihrer Einnahm«, und e« wäre ihr ganz unmüglich, dadtt Geld nach England zu s«d«, wie man die« znweil« behauptet. Sst bedais im Geg«test noch de« Znschnffe» von ihrem internalionalen Hauptquattin, da« ste in den nst« Jahr« bi» zur Hbhe von 80.000 M. jährlich unterstützte. Da die Httlsarmee, >die fich »n Aermp« dn Arm« aufopse«ng»ooI aunimutt, in manch« Städten unin solschn Anschauung schwn zu leid« hat, so stt die« Wort zur Ausklirung s-euudlich anfz tuomm«. s Po» Koudmer» Führt! Immer wiedn stoß« wir auf! die Erfahrung, daß Unterstützung nur darum nötig ist, meil kleine Handwerker nicht zur recht« Zttt ihre Bezahlnug erhalt«. Würde man fich dar mach«, daß nnfeie Mitmensch» in Rot gerat«, bloß west mir ihn« ihr vnbftust nicht bald zu stell«, so würbe man gewiß dn Sache mehr vichtigkest bttlegeu. Die Handwerker find auch auf die klein» Einnahm« angemies« und nhalttu ihre täglichen Bedürfnisse nur gegen Barzohtung. Gewiß g«igt bstsn kleine Hinwei«, dieser K^tteoe»heil fr«ndiichst etwa» mehr B«chtuna zn sch«k«. E« könnte manche Rot dadurch verhindnt werbe». Lesezimmer »er Zaudwettlotammer. Da« Lesezimmn dn Handwerk«kammn, welche« fest Krieg«begiun d« Lese« nur in d« BormittagSstnnd« zur versügnng stand, wirb aus lebhafte» verlang« vom I. Rovembn ab wiedn versnchSwttse auch ab«d< gebffutt sttn und zwar am Mittwoch und Donnerstag von 6 7,-87, Uhr. voimittag« steht da« Lesezimmn jed« Werktag von 8—12 Uhr znr Benutzung srtt. Dn Zutrstt ist Jednman» gestattet Da« Lesezimmn bestndtt fich Blumenstraße 8 II. WorgereitNNgollnrse der La»»wer«»lernwer. E« beginn« in nächftn Zttt vordertttnngSkurse zur Mttsterprüfung in Buchführung nod Gewerderecht für männliche und weibliche Hondwerkn. Auch Fron« und Tbchtn von Handwerke«, Wttche im Felde steh«, kSnu« an d« Kurf« teUnehm«. Meldung« hinzu wnden im Bür» dn Handwerk«kavtmn, hin, Blnm«- straße 8 ll entgegengnommen. Flatlonaker ZtraueudienF. Jm An»ttg«teU bestndtt fich ein e««tn »uftuf dn Sammelstele lRoßmatkt 3) de« R. Fr. Lttdn find die Sp»d« in ietztn Zttt nicht so reichlich zu- Ö« wie zu Anfang, und e« ist häufig nbiig gewtt«, die »ge, die gnade jetzt in dn kalt« Zttt besonder« einsetzt, durch Renans chaffung zu befriedig». Am israeNtischnt Apttsetzaus« »nloninstraße nhalttu Nubemittelte an jedem Freitagabend ttn tztbdattiche« Mahl. Marken zu dies« Mahlzeiten wnd« autgegeben darch Rabbiner Dr. Klügn, R«e Graup«flr. 17 an jedem Donnerstag odn Frtttag vormittag. —- JUttie». Sit Fa. Mtti» Beil, Bl üb«, n. MIenftIrtt, Kariftraz« II, d»t»g am I Mntmbte itzr »»)«httge» Gckchäswjadiianm. — (ml. (gaemtin man» et 10 hohre, M| Here «»alantta Aham ezik btt der «chltfische» B»chdt»ck«rtt, «aast- »ad Bertazka»bail aa» S. «chatiltadtt titta ist. VecMI: (jato Mar Decker m. satte Vacka-Ftttdrüd^lzttheimür. 4, Ott« «ach» Aitteraat M. tzttrrttttz |Bl saznAt Bretlaa, m. tzettr. AdramawakoKöuiasdtta t. Prwerrnaza: «alt.Frtedrna»» m. Paula Brndinsk», Ernst stsenn m. Herta Freund. IMeiMai a»f Pttrtgak «acht: 0. II. >00 Ahe, Ettrna «MMM, BUme, •artenfrt. li, 0. 11 »00 Uhr Ettrna •aMd |» Echaischa, Beafmtfeaa, Eeaueastr. ly rhtAtrr-NachrichR». Ptadittzeater. Sorgra Sann ad« d, kn 7. und iberrnvrgm Sonntag, »« 8. Rovern dn oben«« 6. Uhr gelangt da« Bühne^istltziei .Porllsal' zur «nsssttzrnng. Der «öSplan dn komm«»« Woehe lantrtt Dien»«« 7 Uhr .Lohen,rin', (Kbni, Heinrich Hm Hoitz 2« Gast), vonnerttoa,»« 12.Rovembn.Die Zanberfllte', (Sarasko Hen Holst al» Gast), Sonnabend znm ersten Male .Here und Fenn Deni«', Operette nonvsftndach, hinaus .Die Regiment«1»chter', Sonntag, den 15. Rv »ernste r a)«M 6 Usst, ,Paestfal', (llmtouschkort« nngüilig). Am Kaiser Wiltzetm-Ltzeater, Wm Atzmttdntheeste 1» gelangt ad 6. Rovembn ttne Sensoiion osteeerft» Rouge«, .Kepain »er Zünig der Mofchvkdig«', zue Erstaofführmtg. Diese« große Dettttio-Dttama In 5 Akt« »eettnigi in hichstem Maße alle Eig«fchaft«, die dem Deiekttv-Gchlaon die große Gunst de« Publikum« verschafft Hub«. Eine sotelhast spann«de und pack«de Hanbinng einigt sich mU rafft* niertetn Jnsz«ie«ng and meisterhaftem Spitt der Darsteller. In der kommend« Woche wirb dittn phtnomenale Film dtt dem vre«lann Pndltknm ficher dos leidhaftefte Jntneste erreg«. — Die fort« neu ttngetroffen« Gllderichle von t» Krtqrtichanolätz« bitten ttne Fülle von hochiislneffant» KrtegOnlebaiff« bar. Die stübttsche Zrmenstirettian übers« de» an» nachsaig«de Bttannimochnng rntt dn Bitte um Aufnahme: wrihAgchttriAtzsschrr»»-«» Die schwere Kriegtzeü, die unfn Volk jetzt dnechttht, fordert nngeh«re Opsn an vtnt und an Snt Die Rot viein Familien, die ans Ta,elartert«Verdienst angewief« sind, ist nfchreck«d groß geworden. Gl sehtt nicht nur so »st dn Ernührn und versorgsr dn Famitie, sonderst auch st« Zurürtgetlled«« moogett vielfach Ardttt«geieg»hett nod gewvhntn Vnstievst. Sioalliche, städttfche nnd prioote Hufe hast« In Res« KeiegSmvoattn eestanniich groß« gtteiftet. Adn gnade zu diesem WtthoachtSseste wnd« noch ottt mehr dttttnde Hände fich ans streck«, oi« wir« df«hn gemahnt mar». In viel« Häusern mied Trauerflor diefStthaachsattrz« verhüll«, ond viele Müttn wnd« ganz außn Stande sein, ihr« Kinde« auch «ur die beschttd«ste WtthuachiSsrrude « schaff«. Sicher wert« adn auch um so mehr Hände fich freudig tffn«, rntt all dn Opsnfrentlgkttt, die seht atnarten nwochi «ff, d» Bedringi« d« StthnachiStstch zu deck«. Allein um ia dedeahltchn erschetttt gnade in diesem Jahre dtt amh biüstar immn wiedn beobachtete and schmerzlich beklagte Gefahr dn Wtthnacht«ttndefchnn»a«, zu d»« Kdrpnfchaftrn, vereiue und Privatperson« sich rlsüm maste». Der Zweck »n WahltLtigkttt wird durch dtt Plaalosigkeil nod Zeesplittarna, ihrn AuSstduug auf« schwerste geschädigt. Wttvich bestürftige uod verschämte Arme »erd« wiedn zu kurz komm», wähienst e» Audert »ersteh«, >aa ka verschiedensten Seit» Me Gab» sür fich znsammeuzuhänseu. Sttt Jahr» ist darum za Weihnacht« »an dem .Vrev»ee Haupt verband sür tr private Fürsor^' eine vnsttadigaag zwiich« ha I ooa Wtthnachtittnhschernn-ea augeoahnt und mü Erfoige herbttgefthrt morst«. (EMch frtZ). >) «4 llateresfizitt d. Fd-dstarm-Saf^tsag-va». I t. Wie,.

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