Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volkszeitung · 1914-08-01 · 33 (8.1914) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
33 (8.1914)
Date
1914-08-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/6682508-6377558-6450266--0020-4849874
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

PI- *t* AWiftk» PokofaatM M«, JM| (Alf») -Ich!« solgenden »nfnif an ihre Wandere, nnd Wanornnnen: Da« Lalerland rast seine Söhne j» de» Waffen. Freudig folge» wir seinem Rase. Zahlreich« Führer and auch manche unserer Wanderer »erden i»« Fel» ziehe», »der auch ihr, die ihr zu jung seid, »a« Schwere ,, suhren, h-dl »rüste, die ihr rühren Mühl. Heilige Pflicht ist e«, rede, auch di« gerurhft« »rast in den Di-Nst de« «rohen «anzen zu stellen. Die Ernte steht auf den Felder, nnd harrt de« Schnitter«. Zahirerche Wolstsahriseinrichiunge» suchen tätig» Mstarbeiter. .Ta ist jede Halsteiche Hand willkommen. Wir erwarte», daß ' jhMall« euer« Pflicht tut. S ' pe» jüdische 3»««*»»,,» Bon, richtet folgende» »ufruf an sc me ^ßkiigli-der und deren »»gehörigen, soweit sie nicht zu den Aahv» e'nbernfen lind: Da« Lalerland ruft seine Söhne zu de» Kaffen. Freudig folgen wir seinem Rufe. Zahlreich ziehe» die «eitere» oo» un« in» Feld, um für de« Laterlande« Ehre und Sicherheit ihr Blut zu lasten. »der auch Ihr, die Ihr zu jung seid, da» Schwert zu führen, habt »rüste, womit 2hi unserm lieben deutsch«,I Laterlande nutzen könnt. Heiligt Pflicht ist e«, diiselben in den Die»ft de« großen Ganzen zu stellen Tie Frucht steht auf den Feldern und harn der Ernte. Zahlreiche Wohlsahrtseinrichiunaen suchen tüiigc Mitarbeiter. Da ist jede hülsreiche Hand willkommen. Sir nwarten, dag Ihr alle «urc Pflicht tu, und Such an den bekünuten Stellen sofort melde,. . Der «orftand. I.,»..: Leo Silberbach. 1. Lorfltzender. Etwaige »nfragen find nach Wenzelgaffe 52 zu richte». £tk|»|Uf« »er jüdische» Anaendnerelni, Ha»«»,,. Am Mittwoch abend versammelten sich m der gioßea Turnhalle der Sim»dülteier Turn verbände« an der Schlankrehe die Mitglieder der hiesige» jüdischen Zugendvereine. um über ihn leilnuhme.an.oer^Hilfe für da« Vaterland zu derate». Brr. IrNen waren: Züd. Zugendbund, Jüd. Wanderdund Blau- Weiß, Zad. T»,no. La,.»ochda, Jüd. Turnerschast o, 1902, . Zuger, dgruppede«Jsr.Human. Frauen». U.a.,zus.eli»a300 - 400 P«,tonen. De»!Vorsitz führte Dr. Auer dach. Zn einer lurzen Ansprache delonte er u. a.: Die wichtigste Frage sei die Einbringung der Linie, »ein »or, nnd kein Halm dürfe »er. loren gehen, dam» Tcutschland während der fchwercu Zeit an« eigener Kraft sich, erhalten könne. Sdealo wichtig sei derTran«. polt uno die Pflege der Lrrwundelea. Ferner handele e» sich »m eine planvolle wirtschaftlich« Un»rstützu»g der zurückgedliibcurn Fräueü und »inder, deren Ernährer zu den Fahnen einderusen sind. Die Pflicht eine» jeden sei e», «inzutretc», wo e, könne, um miizuhelfen, in dem heiligen »ampfe den Sieg heideizuführrn. Rach dieser mit begcisteitc» Beifall aofgenom, menen »»spräche liefern sich title Damen und Herren in die Meldebogen einzeichnrn. Zeder wird von dem leitenden »omitce den fernem »innen und seine» Fühigkeiie» entjprechendrn Platz angewiesen erhalten. Weitere Meldungen nehmen die Lorstünde der obengenannte» Lereine entgegen. P*t »rnfldlnm de» Kartell» jüllischer perdtn»»»,-» hat eint» »ufruf a» sein« Mitglieder erlaffe», sich auSuahmtlos i» de» Dienst de« Vaterland«« zu stellen. Bereit« »or BekanntiglaWli* mM*u*m**a. £\*U »ichlll«»lsch« JU«»utit«»<» 1 Z» dieser für Teutschland so einfte» Stund« ist c« eine moralisch« Pflicht sür alle diejenigen auilünolscheu Studenten, die nicht zu den Waffen gerufe» find und in dieser kritischen Zeit hier dleibe», dem 'Lande ihr« Dankdarkcii zu zerge», dem sie ihre geistige »usditdung fei verdanken haben. Besonder» mögrn diejenige» »ollegen, denen «egen ihrer jüdische» »otisefston in ihrem Gebnrtolunde jede geistige Forientwicklung verfagt war, i, dieser Stunde daran denken, daß ihnen Denlschla»d stet« die Pforte seiner Bckdungstzütte offen hielt und ihnen da« gab, wa« ihr Lalerland in grckulamer Weise ihnen veriagl. Wir dürfm daher nicht-unsere HändeindenSchoßlegen. sondern müffe» unsere ganze »raft, unser Siffcn und »innen dem Wählende« deutschen volle« zur Beifügung stellen, »uch der Schwächste kann sich in irgendiiaet Weise nützlich zeigen. Mögen viel« diesem Stufe Folge leisten! S Bercovici, «uick. med. (Rumäste). I J« zelde. ■J )«»il«e Aetd,ei»lich«I _ Bau jüdischen, im Feld« stehenden Soldaten ist e« ->» ein großer Nachteil -mpsunden worden, daß wir Juden noch immer nicht Fstdgeislliche gleich . den anderen »onfessionr n haden. Und diele« Befühl ist sehr leicht zu degreise». Will doch ein jeder z. B. oor einer großen Schlacht, wenn er de» Tod «or Äugen haben muß. noch einmal in »ndacht mit seinen «lnudentlgenoffen sich versammeln, und zu einer,»», dachl gehört auch, daß «ine geeignete Persönlichkeit das, wa» der einzelne Sotdat in solchen Augenblicken fühlt, iu Wort- Neiden uod zu«> Vortrag dringe» kann. Und sicherlich wird e« oo» manche» jüdischen Soldaten al« -ine Zurücksetzung empfunden weiden, wenn er sieht, wie seine Kameraden zu regelmäßigen Frldgoitesdienften antrere», wlhrend er selbst abseir« stehen muß. sofern er nicht an diesen Irilnehmcn will. Deshalb genügt es nicht, wen, nur am Neujahrsfeste oder der Fall am BeisöhnungStaae, wie die« im Kriege 1870 oor Metz war, jüdisch« Feldgoliesdienste ftattfinden. Der deutsch-ifraeiitische Bemeiiidebu»», der Berdand der deuischenInde», beiCentraloerein oder eine der anderen großen jüdischen Organisationen könnt« e« sich als dauernde« Verdienst, anrechnen, wenn bei de» leitenden Heeresftellen die berechtigte Forderung k der jüdischen Feldgeiftlbcheu dnrchgesetzt werde» würde, zumal gerade.jetzt 'bei jedem Regiment eine größere »nzahl jüdischer Soldaten und Freiwilliger sich befinden, »n geeignete, .Persönlichkeiten wird e« nichtpfehlen." E» könnten, wenn nicht freiwillig- Angedol« oo» mstitärfreien, amtierenden Rabbinern oailiegeu, die jum Dienst eiagezogenen, Rabbiner oder ältere geeignete Rab binatekandidate» angestellt «erden. »fe E» unterliegt wohl keinem Zweifel, daß anch der lüdi'che Soldat in der Swnde der Befahr, in dem steten Befühl, de» Lad »or Augen zu haben, ein innere« Bedürfni« »ach seelischem Trost uud Beistand empfindet. Da« diese« Befühl in gleicher «etschleii Soldaten befiRdigl mrd ohne Unterschied der Ko» gebietet da« oberste »neg«- gesetz, da» alle Soldateckmäßig behandelt Hat b«> unser Kaiser von dem »zum Kriege da« schöne »«> geprägt: .Ich kenne kestileien mehr, ich kenne »or Deutsche-, «uch da« Kridsterium wrrd daher z-^s««»» dem jüdischen Soldaten Ml werde» laffen. Uebrigen» fungierte» bereit« im F«ld,70<l S jüdisch« Feldpr-dtger. die Rabbiner Dr. Blumenlp. in Luxemburg,. Ehrmann (sp. in Boden), Lewin (sp^eidurgs. Per erßdpastürief Der Redaktion der Bre« Jüdischen Bolk«zeilung. .6. Mob.-Tag Lehr geehrte-»! Bi, seit Dienstag hie,.gehdriezuerstder Ersatz-Abteilnng an -bi» ahtzt der «. «aliene de« U«-st' preußische» Feidart.-Regt. fb zugeleilt, und wir beoten. baß eS.wodl jede» Tag lo« kann. Hier dei der Ersatzabtei find mehrere Glaubensgenossen nnd auch bei den Kriegsfreizen im Regiment befind«» sich 6 unter ca. 8V Mann. Stil in Jarotschin durch kom-ii. begegnete mir ein jüd. jungeoan nnd erzähl» mir, daß stch unter 140 Freiwilligen ÜKiUdeuSgenofsea befinden schöne« Zeichen. Hoffenllitewähnn wir un» alle vai-rland ist schwer bedräugid eisorderl recht viel Gut und Blut von un«, wir wolle» gern hingeben. Wie steht e« mit den jüd. Fevredigernk Bitte senden Sie mir l Ihre Zeitung, hier hören wir nicht», und freute ich michhr, eine jüd Zeitung leien zu dürfe», ich werde Ihnen aunhr dankbar fei». Also leben 2» wohl r tuen Sie mir den E " Petz» Kühn« l» Zri«, Eine» großartige» Rckord, der sicherlich nicht überboten wert wird, stellt eine in Poieu an« süffige Familie Bav« anf.öon dieser ziehe» 1V Sohne rn den Lrteg. Die 10 Biöderihnev in verschiedenen Ortschaften der Provinz Posen und stndämtlich verheiratet, Sretraten nach Bekanntgabe der Modüachnng der den verichndenflen Truppenteilen eia. Die Frchosen werden schwerlich m Lage sein, «it einem ähnliche Beispiel ausznwarte». Acht Ar»der i«Ker»«.2a dem Otte Sziüea (O,t> preoßen) lebr «ne jüdische Lire. Fran s. Gut t « a n n. von der 8 Söhne zur Lerteidigna des Baterlandeins v^ld ge» zogen sind. Ein 9. Sohn, deiauch militärpflichtig war. ist vor kurzem erst gestorben. ' nt 1 Kchmiepsoh» ha, di« Witwe Zacodu« in^Zempelbnrg in« Feld geschia. Di« flink Kötzne eine« h-hg-achtet-n ifr. H-ndelSmanne« >» Babcnhauje» folgte, dem Rit zu den Waffe». Merk,». Alle Schichte» de Berlin« Gesellschaft haben «ne Reihe ihrer bekannteste» Lertret« zum Teil schon >m Fel-e stehen, während ein andenr Teil auf seine Einberufung wartet. E« ist naturgemäß unmöglich, ->»- oollftändlge Liste der bekannte» Mtan« zu gebe», deren Ramen verknüpft fino Bö»' leitende» Männern der Znduflrie- und Bankwell find bi« jetzt einberufen worden, d« Präsident de« Hansabunde« Geheimrat Rießer, der seinen Dienst al« Haupimann beim Bezirkokommando oeifieht, die Inhaber der Firme» E. L. LanbStnrg« und Wiener, Ln>h u. Co. Bei einer hiesigen größnen Baukfirma find alle Angestellten eingezogcn, und in den nächsten Lagen wird ihnen der,Inhaber folgen- Bo» Industriellen und Broßkaafieuten nehmen der Iuuiorchef kür Firma Garbaly und ein 2. Sohn de« Inhaber« teil, ferner Dr. Borchardt von der Frrma Gebrüder Boicharöt, Hans Lachmaan-Moffe, Mitinhaber der Firma Rudolf Moffe, von kommunale» Persönlichkeiten Stadtrat Dr. Licht, fÄchineberg. Sehr groß ist die Zahl der Aerzte, die sich zu den Kriegefchauplätzen begeben haden. Von Rechtsanwälten find bereit« im 'Felde oder stehen vor der Einberufung: Dr. Kurl Rosenseid, Dr. Richard Ireitel, Dr. Wenzel Goldbaum, Fritz Cohn. k. ßfiose» Wir in allen Bemeinden de« Laterlande« haben anch hier Männer und Jünglinge die Ihre» verlaffen, um dem Ruse unsere« Kaiser« zu folge». Liele jüdisch« Miidürger wurden al« Reserveoffiziere ringe,»gen. Eine Familie hat 10 verheiratete Söhne inöFeld geschickt, einer davon ist der KuIwSbeamtc Baum. Loa Kaustaanu Bär kämpfen 5 Söhn« für dieSicherheit de« Vaterland««. Die erste amtlich« Berkullklüe bringt Angaben über Lerluftc unserer Truppe», die gegen Rußland und Frankreich kämpfen. ^Lon jüdischen Soldaten, welche dem b. und 6. Armeekorp« (Posen-Schlefien) angöhörea. scheinen darunter zu sein: Gefreiter Philipp Baech (11. It g.-Reg. z. Pferde), schwer nerwundet.durch einen Schutz in die Lunge; Befreiter G r abowiki(i>8. Ins.-Regt. ,7.: Komp, tot; ferner Dragoner Lucia» Singer (14. Drag.), geb. 18. 8. 92, Sennheim, gefangen; HuiaräReich((7. Huf.), tot. (Nähere zuverlässige Angaben find uns erwünscht). in asten Orie» de« Dentsche° «-ich-« u°«dte ° ff - »"*»«» funae “ Üe fi. Znt'zu Zdt °in de°n T?g-s°blätten. z.r «-r. bffentlichong gelangen werden, regelmäßig zuzusenden »n jüdischen Spender kenntlich zu machen. «ttalieder ' «ir brauchen unsere B-r«r»»e»«mLnn-r und BMglLtwr aus die g'°ßpolitische Bedeutung, d>- e>ne spätere B«lrb« R-I-t Material, haben kann, wohl »«hl «st besonder« Em^r^ehmen feit dem Lettin ^bische st'b',terko^iin h Berlin' das ihm gehörige Grundstück inWntzea see Wdnhslt-ße 20 mit 90 B-N-n dem .Roten Kreuz zur sinnig gestellt. (|t VIII 0.0. B. B. ha. 6«m Rmen »reu, 5000 M sür Hilfeleistung ,m gegenwärtigen Kriege üb-rwi-sen. „ c r Freunde, Sw |Ä kam gelegen« Villa dem Roten Kreuz zu Lazarett,wecke» zur pattjotistzr YUsrakt«. Kn »nlere tzstrrtrnnenaminner. Wir find überzeugt, daß auch diejenigen unserer jüdische» Mitbürger, denen e« nicht velginnt ist, zu den Fahnen zu eilen und in Reih nnd Glied mit ihren christlichen Mitbürgem dem Feind (cntgegenzutreten, es in (O)pfer Willigkeit nicht fehlen laffen und den von all«, Seiten'ergehenden Ausrufen zu Sammlungen gern Folge-leisten werde». Jetzt wird e« sich erweisen, wie ungerechtfertigt du Behauptungen der Gegner gewesen find, daß^die Inden (für me Lerteidigung de« Laterlande« stet« nur ei» laueö.'Jntereffe bekundet haben. Die Zahl der jüdischen Teilnehmer an de» jetzigen großen Freiheitökampse wird von an erer Seite genau feftgestellt werde». Unser Berein (wird e« , lch-zur An fga b‘e machen, speziell den Umfang der Beteligung unserer jüdische» Mitbürger anden g:,ße»Liebe «werke» aller Ar« schzustelle». »ir bitte daher unsett Lertrauentmänner ') De» Or« lalle» »ir MivibeMmmIe» Eründ«, »eo, d» nach dem zagezangenen , Rerkblan t« Krie««Miniü.-raM4 *le» >» zm-refie rein menschlichev« S.chee,-. > . i . > -; ' > »ed. SeTffi9una aefteat jkinder der WehrmLnner Cm *' °an' S? Iä iÄr Sw ° 2°'^ 12000 M ihren msamien Verdienst aus einer sehr umfangreichen Liestrl.nk°7d'e Stad, dem Un«^,.n° zugejüh^ Ferner überwttsen 3'S: r d7/»gehörigen SHsÄi.ÄÄfiHS svendcien 10000 Mark noch wertere 40000 «an. v S^-zialsadri, sür Laz-rettP-ntoffel «. Hamann K Eo (Inh Kurt «olfjohn,. Berlin B0. IS hat dem Mo « «»‘“3 Paar L-zaretN-antoff-ln sür d,e Verwundete» Berki» Die gigarrcnsabriken L o e I e r und W o l s s teilen nni daß sie sofort nach der eingetretenea ^°b""ächung bekannt «geb?» haben, sie werde ° > .l - - A11^” ££?& ,00,1,gen aa, Miochkrnöyn anaefkellken' PackerniHauIdteiiecn ' usw. bis auf weitere« die vollen Behaltsbezüge weiter,ahlen. Auch den einberufe, en Arbeitern in den Fabriken in Elbing, »raun«derg usw. wird ein sehr erheblicher Teil der bisherigen Beträge weiiergepihl, Es ist «o,sorge gelroffeu, daß diese Zuwendungen lediglich zur Versorgung der zurückgebliebenen Familien «erweadurg finden. — Die Sarbath-Ziga,eitenfabrik .teilt UN« Mt, dnß sie dem Kriegsministerium sür die im Kamps stehenden Land- und Seesoldaten 2 Millionen Zigaretten zur Verfügung gestellt hat. - Sie die and«, ren Großbanken, gbt auch die Direktion der Dresdener Bank bekannt, d>ß sie den zur Fahne einberufenen Angestellten das Gehalt veiterzahlt. Berlin Der «orfitzeude M «usfichisrai« der Schuh, sabr.k Conrad Tai u. Sie, Wilhelm Krojauker, hat sür die Hinlerblibeneu der ,m Kriege Gefallenen 10 000 M. zur Verfügung gestllt. Aerkl». Für die Zwecke des Hl.keu Are»,«, find bisher nachstehende gröere Spenden eingegangen: >50000 Mark von der Deutsche« Bnk, Berlin, ,50000 Mark von der Diesdeoer Bank, Berlin, >00000 Mark von der Firma E. Bleichrider, Berlin 5000 Mark vo» Hcttn Geheimen Kommerzie». rat Arnold, Berlin. 3 .. tst- ®eiträge zur Unterstützung von Familien IN, Felde vovundeter oder erkrankter Krieger haben heute die lud.sche W-llätigkeittgesellschaf, «agine Reim tausend Mark und du Mreitnterftützung anstatt der jüdische» Gemeinde fünfhundert Mark im Oberbefehlshaber in den Marken Geueralobrrst von Keff übersandt. - ° e Mndchenhort. (Lorfitzende Frau Eniilie Moffe) beschl, seine 2S,Horte zu erweitern und in von der Sind, Berlin zm »rfüguny gestellten Lokalitäten eine »nzahl »rugihone zu eriffm. Für einige durch,«-,egung der, städtische» Bemeindeschnlen nr Einquartierung obdachlos gewordene Horte ^>t der Verein!rb,lett,»nenhe:m seine Räume vorläufig zur Verfügung geftrll - Der ILorftand deS Bereinsfir »»* A.«r»»llt»»er?• *' Setfammluna nach , den Prachtsälen de« Westens etnbeiut, um über Maßnahmen zu beraten, die zur Speifung von Fuen und Kindern ins Feld gezogener Krieger ZU tttffen find Rach dem Bericht, des Vorsitzenden Hem, « b r a h a m wrhäli der Lereii, zurzeit.20 Küche», die für die Speisung vr,0 000 Kindern auireichön. Umden dunh den Knegszuftargebotenen Ansprüchen zu genügen, sollen diese Kuchen verdoppeverden, so daß für etwa 20 000 Kuder gesorgt werden kann, .ch die Kraue», vo» ansziehenden Krieger» solle» Mit Effenersehe« werden.^«« umrde der Wunsch ausge. sprachen, daß d- Berein leeistehente Läden zur Einrichtung von neue» Kuck k°fte»listl oder zu. mäßiger. Rletc üderlaffe» würde». I» d-nächstenjLagen sollen vom Berein au» Sammlnngen »kransta-werde». Mehr als 700 Damen hoben sich prr llnterstotzuckier «ere,n«le>tnng derest« gemeldet 5 3o»eIieria dols Aufrecht hat eine Kiste » r st ch s i l b e übersandt. D,e Aktiengesellschaft R a w - ck u. Bruns« in «harlotteaburg hat de» »sterr. Rote» i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.