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Die jüdische Presse · 1870-07-08 · 2 (8.7.1870) · p. Seite 17

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Journal
Die jüdische Presse
Volume
1 (1870)
Issue
2 (8.7.1870)
Date
1870-07-08
Page
Seite 17 (sequence 5)
Language
German
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/««jllrlori. - a l» Sl »« A sFortsetznm., Ist «r «och i» P. »dm kan» « sch»« sei«« Heimreise fortsetzenk" "jGetNs" «Mieter«, Gtdeou, ,»och ist a »icht ganz hagestrllt, »ber Goch der et« besondere» gnädige, Auge str sei« vochertm Pit, wird ihm wo» »»etter Hess«.» Der in Sied« stehende junge Mann ivar ntmltch anf der Geis« »o« R. n«ch s»t»er Vier» Hetmath erkrankt, «nd mußte t« «ine« Dorfe »ahe hei G, liege« bleiben, »o ihn Gideon in echter EollejtersülHcher f.. littt uud echter jüdischer Liebetthätigkett trotz der grimme» Kilt« h,W»»drrt nur," Hub jetzt SÜßche» «n^di« klnkirhaltnng > Gestzielin»e»«atrrbrechen», .daß Ihr trotz so vieler Mj- »an» und trotz aller EDomlahltchttei» so düster uud so ernst a»ü> sehet. Man sagt dvch^dah die Gebot« Gotte» ««» fröhlich stimme«, »ad »nser Augrficht erheitern.^ .Da» sagt man »icht nur.' fiel Fran Riwkah eia, »das steht sti den heilige« Liedern de» König». .Die Gebote Gotte» find rein, uud erhellen die Augen." Aber «» giebt Pflichten, die »atr freudig erfüllt, »ell Gott fi« geboten, tue ab« doch wehmüthtg stimm«»,' »eil e» »»glücklich« Mitmensch«» sind, deueil lotr mtt stchde beistehe». Wer «te Gideon in''dieser schlimm« Zeit hilflose» Frennb t» der Fremd« liege« «eiß, dg» kdNÜ sein H/rz »icht gäoaltsam zNb Htluln pimdtee."^-— . .Da» ist es jedoch nicht allein »nd nicht eigentlich," er«lederte Gideon, ,«a» mich heute so daniederdrickt, und eigentlich weiß ich " sag««, warum ich «ich nicht gleich Such »» dem g«r»e tnsenn .gMktcheü" ZWl gelebt hitA/wa^ kühm A jüdisch« »olk döihttdigt hätte« gm« b-chartsche Feind«, di» Gelehrte« und Rabbiue« ihr Stndimu mrlaffen »eh wenig g und gegen den sich l Gegentheil, der Femd die, Glanz« »er CPmikuhlichtlein erheitern n»d erhebe» kan», «b«r e» drück» »ich seit de« hastigen Nachmittage ein» »nerklüeliche Angst, «nd trübe Gedanken steigen in mir auf, die ich nicht »biege» kan«. Dich «» ist wahr, Shauukah soll «ich nicht trüb« und grillenhaft, finden, «wm ch Such acht ist. will -ich auch fitzt bit «h«». keblnbtiei» anründ,».' -Ä!m« hatte nämlich a«ch di« beide» frühere» Abende lauf Gidkrdung de» gi. Mo»a»rch di« Ehainckahllchtiet» hier tm^Hans« «gezündet, uud stzrach nur in audachttvvlle« weise di» Segen,« stzLch» über die «Hm-,ü ' Nachdem Gideon sich altdan» gesetzt hatte, begann man rin« länger« vnterhaltnng über di« vedentnng der Shamckehlühtkin^ man kam «nf dt» große Vergangenheit Arael, -« stzkchen. und Süßchen, dt« sich stet» besonder» lebhaft bethetltgtr, t»o «a» von da Geschichte ihm» Volke» späch, «ersetzt» fich mtt mädchenhafter Vhgetnss» tts iene gewaltige Acht. Li« tnherte, daß sie tderau» tnsemr .gSSNcheu^fiÄt gelebt hätte. wo^ kühm «stier d^ wo selbst »«d an» dn Hem, er wellt, st« dir Frindm dichrrWSA g stk an» stnsterrn Gaffe, «eGsen, und ihnen Hinser innen, wollte dt« Jüngling» in g ' »nd dt« Jungfrauen in Pnepnr und «eich .Aber «an sprichtdach immer von der großen.l Bebrtcknnge» de» böse» Königreiche» Jawaak" «ach l .Allekdtngsl" sagt« Gideon, »und «tt Recht, den» «erachteten all« Freute» »>d alle Feste Jawmch, weil situ dem Aufgebe» da Thora und brr «inen, göttliche» Me sollten. Um nicht Gotte» Wort zu oeriaffe» zoffe» Sech« lieber i» finstere Höhl«» uich flüchteten vor und de» Freude« der Grüche«, und ol» diese ««» » Thora mrnichte» wollten,, da ergriffe» unsere Ahne» baff', »nd Sott half ihnen und vernichtete alle Hnodattansende in nnd di« Hatmonäer waren König« miserel Voile«. Doch Ethche» konnte sich mit dieser Anschauung Haömonäer» «ad ihrer Zeit »och immer nicht befreunde« > in ihrem selbsttodigen Lharactee sich -llS^ch^tS i»M »ernde» Phantast«« z« gestalt,«. «d diese PH -ln durch», wevlichch Genüge; ihre «ügsche gltd« da» Thor der enge» Gaff«, »nd> hastete» an beschäm der Welt, von welch« StAen-iu ihre« . kaum «ehr als «ine» schwache» Schimma gesehen hatte., fich hinein in «in reich«, bewegte« Lebe», »nd snhltr in st sich t» dt« große wett fich g» finde», nnd fichndkset »rdueu. Sie erwideote deßmege», daß fi« sich de» Haimonäer doch eigentlich alt .«in« Krieg de» ljüdst gegen da» Volk »o» Jawa» denken müßte, und daß jene > anaefübrte» Ursachen de» Kriege» «ohi nur de» Gomd-j brnLe der FetnosengkillUl gewesen lrlen.und' ich schloß fi«, dich ich innig wünscht«, jene" nut zu habe», und -ich war« fast -»friede«, w« HoAaonter »nr ganz «man schildern, nnd ihr« -eiben kiunt«. —- Da, sei nicht «ä^Ich, sagt« «dem,, »nd « sei g, «te jene Männer gehHetr- und MN» jeittr v»»^ Der Rame der Halmonärr sei unsterblich» Held« «» kh« THMru mrmffm st«»».' ' ..mit »er Seet, ' z» dem SeM, Tagen, Ja ber «»ge» finstere« Taffe sind »otr et»< . «eschlvfsew, f» d«H n»ir kan» bar HimMck sehe», »io Frtnde» de». alte» Vetter «nd «. Mardochai, de» wttt fi«» »ers^t. Frauen nnd MLmmr gehe« Mtt gesenkten, über einige «eegamentfolvtan gebückt s» Haupt miß schenem vttck« umher, >»»d statt der «uthtg« Ritter «ehmüthig.fingendm Tonlßnmuhm, in sthleich« >hier nur schwach« »Nb blaff« .vocherim" herum." de» Tal«« heimatlich nGDtttsge» wert «»»gegaage»,. >md wieder ei»i^ mtt!h« zetm nntergeh«. , Plitziich «esche» üb« dm Hüwtztmn da Da! ttga Ltre»,.wie wen» mehmr« schwer« Körpet Boden fielen. A»genbttcklich «nterbtach fich die älnterhecktnng, war erschrakt anfgestzrnngen nnd sah stare»«>vltckm bald.bi, «nwchentt». b°L dieThüro de» ' aek»«M« war. GGeo» trnt in da« «aite^mchtet» 3t« mache», erste» Schätz. G. Mwwnach't^mAnitch fei«, »»« ' HaMhrstst» heftehack. «tbliM bar^ s wn»^ trat er hastig t»1 Atmnraflblieb ava er, da hier oben etw»» anßaordentttche« Di»,« fich sch»» nutnomost batte, mm de» i und «. Mardochai, de»! -gleiche«!hier nnr schwach« »Nd blaff« .vocherim" hernm." .Mtch dünkt," sagte Gideon, .daß Ihr t» Jvtthum seid nba dir Kämpst, dt« unser» Ahnen, di» Malkebta aalgefochte» haten. Gewiß haben jene Männa auch da» Schwert z» führe» verstanden, echa mtt RÜtern milcht« ich fi» nttht vergleiche», dto ihm ganz» Kraft a»stMord nnd Krieg lege», n»d grmnihrr« Stieemmübw Gsa», »an ihre« Schwerte leben, »nd um z» lebe» den arme« stmdmann »nd di« Kanfimt, plünbern, Die-Haßmonter habe» »ss ««ch R, K»f> eh»» »ich« s« ni.l g->-ifttt, »nd habe» m«ch «cht geiraut. sondmmnGott hat ihnen gehotfe» «nd-fiw fk Hchrtttari aoer da Feini^W» p« gegenüber sidnben, mar anch ntchä^ Attnb nnser«, volrG^ dä bä» Volk »nterjochen wollte Mt« l»r te» «az. «Mm, wo Ml. Achen». GtdroWwarMazndaN mrgemeffmste «ied« hin»,, diglo stch «< - mich de« Grünt, d« l am Gütige» de» LMmds »an »tmGs», MV -ckü», Enrhoß »MSt öwxdn. «1 »er Am«Mt »m GchM.G chtck >

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