Luaḥ erets Yiśraʾel
- Journal
- Luaḥ erets Yiśraʾel
- Volume
- שנת התרנ״ו - שנה א׳ - 1895
- Date
- 1895-01-01
- Page
- ×— (sequence 189)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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- ח sich nicht gern befassen mag. Erst wenn sich sein Leben dem Abende xuneigt, sein Haupt sich silberweiss färbt, dann kann er wohl der Macht dieses Gedankens, an den er doch jetzt durch sein eigenes Ich gemahnt wird nicht länger widerstehn. Mit Bangen blickt er auf den Greis, der hinfällig und schwach, einem Schatten gleich, einherwankt. Noch unerträglicher aber ist ihm der Anblick eines alten Menschen, der um Almosen bettelnd der Gesellschaft zur Last fällt, gar oft unsanft berührt und überhaupt als überflüssig angesehen wird. Dies ruft in ihm ein peinliches Gefühl der Furcht hervor, und inbrünstig fleht er, Gott möge ihn vor einem solchen Geschick bewahren. Würden jedoch viele junge Leute für solch ein trauriges Schicksal ihrer alten Mitmenschen, denen sie sowohl nach natürlichen als auch menschliehen Gesetzen Achtung schulden, Herz und Vernunft haben, so müssten nicht soviele Unglückliehe an ihrem Lebensabende betteln gehen und ihren jüngern Mitbrüdern zur Last fallen. Ein solches Beispiel haben uns die Gründer des isr. Alterversorgungsheim ״Moschaw-Sekenim“ in Jerusalem, in ihrem Drange hilflosen Greisen diese Demütigung zu ersparen, gegeben. Besagte Anstalt wurde vor 14 Jahren in’s