Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 16 (1862)
- Issue
- 28 (1862)
- Date
- 1862-01-01
- Page
- Seite 130 (sequence 133)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/4785731-4787607-4787707--2757-4787841- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
- 130 - הנה לבג אנוש אשר יהמה ברעש;פעם סחרחר בין שפחה וכעש ומלחמה תמירה בקרבו שוררת ■ « 1• : T . T T נ v V היום נריו כנה — אתמול בוערת שחוק המקרה הוא זה התעה במחשכים מטרת האדם תשכון במרחקים אותה בל ישיג פה בארץ החיים \ י ־. ־ , ־־■ י- אנוש ישזה לככני לכת שטים. ראשון חלומותיו לו היו החיים ב אחריו אןי;ניוא למקום רהב;דים שטה אז;חל להופיע לעומתיו איור בהיר בשחקים עת כיוא חליפתו. •קיקיון יונה Ankündigungsschrift. Bon Senior Sachs. (Paris 1860) Der Zweck dieser Broschüre ist, die Erscheinung eines Cyclus von Monaiheften anznzeigen, die der bereits rühmlichst bekannte Herausgeber zur Förderung eer ebräischen Literatur liefern wollte. Wir sagen: wollte; denn leider ist es vorläufig bei diesem ersten Heste geblieben, da uns bis heule keine Fortsetzung zur Hand gekommen, und scheint es diesem ״Äikajon" gleich jenem bekannten des gleichnamigen Propheten ergangen zu sein, nur dürste hier die entgegensetzte Ursache obgewaltel haben; denn was dort die zu viele Wärme, die Sonnengluth gethan, wäre hier durch Kälte, Apathie und Ersrostung aller Theilnahme herbeigesiihrt worben. A’est tont comme che־/, nou« — eine alte Geschichte, die ewig neu bleibt. — Wenn je etwas Anlockendes, Ergreifendes, Gediegenes und BeherzignngswiirdigeS als Einladungskarte zur Theilnähme für irgeild eine an unv für sich preiswiirdige Sache geschrieben und in die Oeffentlichkeit gesendet wurde, so ist es dieses so meisterhaft abgesaßte ״ ü i t a i 0 11 “. Es ist dies eine cbräische Prosa, wie mau sie in der Neuzeit nur allznselten findet. Man weiß nicht, soll man die Leichtigkeit und Gewandtheit. soll man die Gemüthstiese, den aufeinander quasi sich ihiirmenden Bilderreichibum und die allenthalben vorherschend concise Kürze darin vorzüglich bewundern. Wir sind zu beengt im Raume, und müssen, da wir für diesmal keine Novitälcnschau geben, uns nur kur; fassen. Nur so viel noch: der werniuthgetränkte Herzenserguß, den der Verfasser über den so frühen Tod seines geliebten Sohnes gibt, ist so markig. so reich dotirt an kunstvollen Wendungen, so hinreißend jede Faser des Gemülhes umklammernd, so großartig mit der Blulessenz des Wehes geschrieben, daß man ihn dem berühmten ״Arba ÄohoS" Pappenheim« als ebenbiirtig an die Seite setzen dars; und wenn je ein ״Mifajott“ der Prophetensprache an den Kops gewachsen, so ist es dieses! — Wir senden hieinit dem wackern Sachs unsern innigsten Brudcrgruß aus der Ferne zu und wünschen seinem ״Ailajon" eine solche Gluth der Theilnahme, auf daß er nicht nur mit jeglichem Monathe, sondern mit jedem Tage ein neues liefern müsse. Stern.