Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 9 (1854)
- Issue
- 19 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 95 (sequence 96)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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— 95 — Stovitäten - Schau von M. G. Stern. 0 ספר חמדות בולל משלי חכמה עם תוכחת מוסר בהוספות (Wien bei Holzwarth 1854.).הערות לתועלת ילד ישוון וכו׳ Wir haben diesem schönen Werke bereits, auf Verlangen, einen seinem literarischen Werthe entsprechenden Geleitsbrief für der Oeffentlichkeit beigegeben, und können hier nur wiederholend das bereits Gesagte bekräftigen. Stylistische Gediegenheit, moralische Tendenz, eindringliche Belehrung und scharfsinnige, linguistische Forschung stempeln dasselbe zu einer der trefflichsten Erscheinungen der Gegenwart und machen sie dem Denker wie der zarten Jugend als nützliche und passende Lectüre empfehlenSwerth, wie sie dem gesch. Vers, eine wohlverdient« bleibende Stellung im Gebiete der ebr. Literatur begründet und sichert, und uns noch viel des Schöne» und Trefflichen von ihm zu erwarten berechtiget. So eben hat derselbe eine ebräische Bearbeitung des Nutzkow'schen ״Uriel Akosta" vollendet, welches, dem gefeierten Gutzkow gewidmet, demnächst erscheint. 2> קיקיון ליונה כולל ספר יונה בן אמתי ברי שידם. (Amsterdam bei M. & L- I. Coster 1853.) Bon Gabriel I. Polak. Wenn wir eS auch nicht billigen können und dürfen, daß der Vers, den Jona eben zum Helden eines Gpo« sich erwählte, welches zu erhärten uns hier zu weitläufig — so können wir dennoch nicht mnhin dem schönen und fließenden Style wie der Sprachgewandtheit und wahrhaft poetischen Auffassung des Hrn. Vers, und seinem zu den schönsten Hoffnungen berechtigenden eminenten Talente die vollste Anerkennung angedeihen zu lassen. Abgesehen von dieser ästhetische» , Abnormität eine kunstgerechte Fassung zu einem »»ebenbürtige» Spiegelbilde verwendet zu haben, verdient dieses Merkchen die wärmste und herzlichste Anempfehlung, und hoffen wir der schönen prodnctivität des Vers, noch oft zu begegnen. (3 הגיון בכנור כולל שירים משירים שוניס. Bon Joa. Jacob Unger. (Frankfurt a. Main bei I. &■ Müller Verlag bei Jsak Kauffmann i» 1 fl. 30 kr. E. M. Franco zu beziehen.) Der Vers, »nserm Lesekreise bereits längst voriheilhast bekannt, hat hier, auf das vielseitige Verlangen seiner Freunde im Auslande, die in den Heftbeeten unserer Kochbe I i z ch a k hie und da zerstreueteu Blüthen und Blumen seiner Muse zu einem Kranze verflochten u»d aneinander gereiht, dem es an poetischen Duft und Farbenglanz >» keiner Beziehung fehlt und in welchem insouderS eine eminente Festtgkeit in der ebräische» Verfification löblich sich beurkundet. Indem wir nur noch hervorheben, daß der Verf. dieser Sammlung manch nc»s Liederblüte hinzugegcben und die dramatische Skizze ״Ga» Eden' (— früher ״G'ni 111 Ha - ada 111״—) als besonders gelungen bezeichne», können wir im frohen stolzen Selbstbewußtsein uns die herzerhebende Aeußerung nicht versagen, daß der begabte Verf. zu den frühesten u«d hoffnungsreichsten Jünger» unseres heiligen Institutes zählt, deffe» Entwicklungsgang und Ausbildung wir mit sorgsamem Auge beachtete» und dessen ersten selbstständigen Eintritt in die Öeffentlichke» wir nun mit freudigem Vaterstolze, als warmer Freund, mit dem inn'b' sten ״Glück auf!" begrüßen — Mögen seine Blumen weithin ihre Düste tragen und mögen sie den verdienten Kranz der Würdigung ih"' erringe», auf daß er zu regem unermüdetem Fort- und Vorstrebcn, »"