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Lûaḥ · 1929-01-01 · 1929 - 5690 · p. Seite 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Lûaḥ
Volume
1929 - 5690
Issue
1929 - 5690
Date
1929-01-01
Page
Seite 12 (sequence 18)
Language
German, Hebrew
Belongs to
journal issue
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IRI
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Bevorzugung' der Kunst. I)a folgten gleich aufeinander zwei Zusammenkünfte in dem stets Anregung verbreitenden, wohlbekannten Salon einer jüdischen Kunsthandlung. Das erstemal war der Zweck, an der Hand von Lichtbildern aus Pariser Ateliers zu zeigen, welch wesenhafter Anteil der bekanntlich längst nicht mein vorwiegend französischen Produktion gerade an junger, lebendiger Malerei und Plastik dort auf .Juden, meist, osteuropäischer Herkunft entfällt. An den Wänden hingen die Aquarelle eines vielseitig Schöpferischen, dessen fünfzigster Geburtstag kurz zuvor in seinem Wohnort- Berlin gefeiert worden war. Hier erschien nun bei unserer nächsten Veranstaltung Arno Nadel selbst, um inmitten seiner Bilder aus eignen Dichtungen vorzulesen. Und als sollte ihn Frankfurt bald auch noch als Komponisten kennen lernen, kehrte, damit die Musik nicht leer ausgehe, im Frühling auf einer Sängerreise nach dem Westen eine Vereinigung der Chöre liberaler Synagogen Berlins mit einem im wesentlichen liturgischen Programm, in dem auch Arno Nadels Name nicht fehlte, l>ei uns im -Saalbau ein. Bis in ihre Werkstatt durften wir dann der Kunst, unserer Gemeinschaft nachgehen, da der Frankfurter Bildhauer Benno Eikan unseren Mitgliedern im Kreise seiner älteren Werke den eben im Gipsmodell vollendeten Leuchter mit den 32 biblischen Gestalten vorführt«» Endlich haben wir auch den jüdischen Architekten über die Lösung einer ganz spezifischen Aufgabe reden hören, wobei wir, dem Thema entsprechend, mit Erfolg den bei uns schon mehrfach bewährten Rahmen der Gemeindeversammlung wählten. Ja, es war ein sogar über diesen großen Kreis hinausgehendes Ereignis, als ,.Der Gralrstein auf dem neuen jüdischen Friedhof“ von dem Schöpfer des letzteren, einem unserer Vorstandsmitglieder, im Lichtbildervortrag ge- 12

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