Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Eine jüdische National-Bibliothek von Heinrich Loewe.
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 241 (sequence 13)
- Language
- German
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Patengeschenk betrachten würde. Kurzum, der Möglichkeiten sind viele, wenn nur der Wille da ist. Einige kurzeWinke für die Sammlung von Büchern: Nur gut erhaltene Exemplare haben Wert. Man sammle möglichst gebundene Bücher. Jeder jüdische Schriftsteller, Buchdrucker, Verleger sollte von jeder Publikation, ganz gleich welchen Charakters und Umfangs, in welcher Sprache und aus welchem Fache, mindestens ein Ehrenpflichtexemplar der Jerusalem-Bibliothek übersenden. Alle Akademiker sollten sich für verpflichtet halten, die von ihnen gehaltenen Zeitschriften sorgfältig zu sammeln und jahrgangsweise vollständig der Bibliothek zu überreichen. Wer von einer Privat-Bibliothek weiß, die irgendwie vor der Auflösung steht, sollte den Besitzer veranlassen, diese der Nationalbibliothek einzuverleiben. Wer eine Privatbibliothek besitzt, sollte rechtzeitig dafür sorgen, daß nach seinem Ableben seine Bücher seinen Namen an den geweihten Stätten Jerusalems verewigen. Alle Drucksachen, die irgendwie in Beziehung zum Judentume oder zum Orient stehen, sollte man jedenfalls der Jerusalem-Bibliothek einsenden. Von jedem periodischen und jedem Gelegenheitsdruck auf dem Gebiete des Judentums (Vereinsstatuten, Vereinslieder, Flugblätter, Zeitschriften, Protokolle, Jahresberichte usw.) sind je zwei Exemplare als Ehrenpflichtexemplare abzuführen, ln jeder größeren Stadt, in jedem Bezirke, in jedem Lande gründe man Sammelstellen und Komitees für die jü- 16 Cbamijer, fllmanacb 241