Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Reden gehalten am 12. Juli 1920 auf dem Albert Hall Meeting in London
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 15)
- Language
- German
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lung das Refultat einer der größten Grrungenfchaften des Krieges ist. Huch ich glaube, daß wenn einmal die Geschichte des Krieges ganz unparteiisch geschrieben werden wird, man die Bmchtung der jüdischen nationalen Heimstätte und die Schaffung des Völkerbundes als seine beiden größten BrgebmlTe nennen wird. Diese beiden ermangeln nicht etwa der inneren Verbindung. Sie stellen die beiden großen Ideen dar, für die wir gekämpft und durch die wir gesiegt haben — die Idee des Nationalismus und die des Internationalismus. Sie sind nicht klar voneinander geschieden oder einander widersprechend; im Gegenteil, sie ergänzen einander. Sie können keinen freien Völkerbund haben, wenn die Völker nicht wirklich frei sind. Menn Sie einen großen Versuch zur Erreichung des -Friedens machen, nicht durckGewalt oder Herrschaft, sondern durch Übereinkommen, so muß das ein Übereinkommen in vollkommener Freiheit sein — und jvjr. ßalfour hat ganz richtig gesagt, daß es keinen größeren Triumph für den eckten nationalen Geist gibt als die Errichtung einer nationalen ßelmltätte für die Juden in Palästina. Hber lassen Sie uns nickt vergessen, daß wir nur das Fundament gelegt haben, lassen Sie uns nicht Sieg rufen, bevor der Sieg wirklick unser ist. Mir haben ein englisches Sprichwort: „Guter Anfang ist halber Erfolg", aber lassen Sie uns nickt 213