Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Reden gehalten am 12. Juli 1920 auf dem Albert Hall Meeting in London
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 205 (sequence 7)
- Language
- German
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Utk eiten. 6s bietet Stwierigkeiten, die ich felbrt als überwältigend betrachten würde, wenn wir mit einem anderen Volk und mit anderen Bedingungen zu rechnen hatten. Mas aber ift denn notwendig, damit paläftina eine Entwicklung nimmt, durch die ein betrachteter Ceil des jüdischen Volkes ein Obdach findet? Zwei Dinge: Das eine ist Cuchtigkeit, Kenntnisse, Husdauer, Initiative; das andere ist Kapital; und ich bin fest überzeugt, dal) es den "Juden an keinem dieser Erfordernisse mangelt. In Cüttigkeit, in Kenntnissen, in allem, was auf dem Gebiet des Ingenieurwesens und der kandwirt- Tchaft durch die modernsten JYIetboden erreicht werden kann, können es die Juden leicht zur hleifterfchaft bringen. Und wenn ich von Kapital rede, so denke ich nicht an die großen JVlUlionäre, an die Besitzer großer Reichtumer innerhalb des jüdiften Volkes. It zweifele nicht, daß sie ihre pf litt tun werden; aber mtt an Ne denke ich — it denke an die unzähligen Juden, die unter den armUtften Bedingungen leben und die, wie man mir aus authentischen Quellen berittet hat, aus ihrer Hrmut heraus zu Spenden bereit sind, um an dem Erfolg des Unternehmens mitzuwirken. Die vierte und letzte Stwierigkeit, über die it reden motte, ist vielleicht in manter DinNtt die größte von allen. Die Bewegung kann nur durt Idealisten verwirklitt werden. Mer keines Idealismus fähig ist, der ift aut weder fähig, die 205