Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Die Forderungen der zionistischen Organisation an die Friedenskonferenz
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 176 (sequence 4)
- Language
- German
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2. Denkschrift an die Friedenskonferenz Am io. Februar 1919 wurde der Friedenskonferenz in Paris eine zionistische Denkschrift überreicht, welche die jüdischen Forderungen in bezug auf Palästina begründet, Das Dokument war von folgenden Persönlichkeiten unterzeichnet: Lord Walter Rothschild, Nalium Sokolow und Dr. Chaim Weizmann (für die Zionistische Organisation Englands), J. Rosow (für die Zionistische Organisation Rußlands), Julian Mack, Stephen Wise, Friedenwald, Frau Fels, Robinson, de Haas (für die Zionistische Organisation Amerikas), und ferner wieder von Sokolow und Weizman im Namen der Juden Palästinas. Am 27. Februar erschien eine zionistische Delegation, bestehend aus den Herren N. Sokolow, M. Ussischkin, Cb. Weizmann und Spire vor dem Zehnerrat der Friedenskonferenz. Über die von den Zionisten vor dem Zehnmännerrat vertretenen Forderungen teilte Weizmann dem Londoner „Jewish Chronicle“ folgendes mit: „Wir haben von der Friedenskonferenz verlangt: I. daß sie den historischen Anspruch des jüdischen Volkes auf Palästina und das Recht der Juden, in Palästina ihre nationale Heimstätte wieder zu errichten anerkennt, II. daß die Grenzen Palästinas entsprechend einer heigefügten Karte festgesetzt werden sollen, HI. daß der souveräne Besitz Palästinas dem Völkerbund übertragen und Großbritannien als Mandatar des Völkerbundes mit der Verwaltung beauftragt wird, 176