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Illustrirter jüdischer Familienkalender · 1881-01-01 · 5642 = 1882, 4. Jahrgang · p. Seite 37

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Journal
Illustrirter jüdischer Familienkalender
Volume
5642 = 1882, 4. Jahrgang
Date
1881-01-01
Page
Seite 37 (sequence 182)
Language
German
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37 Ein wahrer Haus- und Familienschatz. Als ich vor 2 Jahren den Apothekern Deutschlands die von mir auf ärztliche Vorschrift aus Extrakten von Schweizerkräutern, weiche nur von mir bereitet werden, dargestellten Schweizerpillen zum Verkaufe anbot, waren es anfänglich nur wenige, welche sich zur Führung dieses neuen Heilmittels bereit erklärten. Die ineisten verbielten sich jedoch ablehnend und wollten erst warten, welche Aufnahme die Schweizerpillen bei den Aerzten und dem Publikum fänden. Wenn auch dieser Umstand nicht gerade ermuthigend für mich war, fo hatte ich andererseits, gestützt auf die mir zur Seite stehenden Aerzte und die ausgezeichnete Wirkung der Schweizerpillen, genug Selbstvertrauen, daß ich mir sagte, die Pille wird sich zwar langsam, aber desto sicherer Bahn brechen. Und so ist es gewesen. Langsam entwickelte sich die Nachfrage, aber fortwährend stieg der Absatz und heute führen 700 deutsche Apotheken die Rich. Brandt's Schweizerpillen und viele Tausende, welche denselben Genesung verdanken, helfen den Kreis der Freunde dieses wirklichen Heilmittels vergrößern. Es gibt viele Mittel, welche wie sie gekommen auch wieder gegangen sind, aber wo sich die Schweizerpillen Eingang verschafften, haben sie sich dauernd zu erhalten gewußt. Bei Verstopfung, mangelhafter Verdauung, Verschleimung, Appetitlosigkeit, Blähungen, verbunden mit Kopfweh» Schmerzen im Unterleib, der Brust, dem Rücken, saurem Ausstößen, Trägheit und Müdigkeit der Glieder, unreines Blut, Gicht und Rheumatismus, Hämorrhoidalbeschwerden, Athembeklemmungen, entstellende Hautkrankheiten, Geschwüren, offenen Wunden, Herzklopfen, rc. haben sich die Schweizerpillen durch ihre blutreinigende und die Thätigkeit des Magens und des Darmkanals fördernde Wirkung ausgezeichnet und sind dieselben besonders hysterischen und besonders nervösen Frauen als schmerzloses, angenehm wirkendes Heilmittel zu empfehlen. Bisher hat es noch immer an einem sogenannten Volksheilmittel gefehlt, welches der Arme wie der Reiche ohne Gefahr und Schaden mit gutem Gewissen gebrauchen kann. Diesem Uebelstand wurde durch die Apotheker Rich. Brandt'schen Schweizerpillen abgeholfen. Denn Nahe und Fern, weit über das Meer hinaus, sind dieselben ein wahrer Haus- und Familienfreund geworden, der sich in unzähligen Fällen bei großer Krankheitsnoth und Gefahr immer treu und hilfreich sich erwiesen hat. Darum sollen auch die Apotheker Rich. Brandt'schen Schweizerpillen in keinem Hauswesen, in keiner Familie fehlen, namentlich nicht auf einzelnen Gehöften, Gütern und kleinen Ortschaften, wo nicht immer die ärztliche Hilfe sogleich zur Hand ist und oft nur mit langer Zeitversäumniß und erheblichen Kosten Rath geschafft werden kann. In diesen Fällen erweisen sich die Familienschachteln 50 Pillen pro Schachtel zu M. 1 — sehr vortheilhaft. — Wie oft sind die Krankheiten überraschend schnell in einer Familie eingezogen und haben Kummer, Trübsal und Sorge gebracht, und wie unendlich leicht hätte all' das Unglück abgewendet werden können, wenn man zur rechten Zeit ein zuverlässiges Mittel zur Hand gehabt hätte, welches so heilwirkend, unschäd-

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