Soncino-Blätter
- Journal
- Soncino-Blätter
- Volume
- I. Band 1925-1926
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 128)
- Language
- German
- Belongs to
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115. Und wenn sie vollendet ist, wird sie aufsteigen auf ihrer Leiter Und meine Liebeswonne wird emporsteigen auf ihrer Sprosse. 116. Mein Liebling, was hast du zu schaffen unter dem Volk, das unreinen _V_.VWe.ein Apfelbaum in den Wäldern der Dürre [Herzens ist, 117. Und deine reine Seele zwischen den Völkern Wie eine Lilie zwischen Dornen und Kraut? 118. Mach dich auf und geh und komm in mein Exill - ^^Flieh und tu um mdnetwjllejijwie-das Reh und die Gazelle -449. Un^rkoTmnln~cTa¥Haus des Vaters, des Felsens, der dich gezeugt hat, Es möge dich schützen mein Gott, der meine Burg ist!__ 120. Er, mein Gott, möge deinen Pfad ebnen j Aus deiner Enge möge Er dich in die Weite kommen lassen! 121. Er gebe die Segnungen der Ahnen deinem Haupte Und auch die Segnungen meines greisen Vaters 1 122. Er erleuchte das Dunkel Heines Geistes—_ \__ Und lasse in der Fülle Seiner Gnade das Höckerige wieder eben werden! 123. Ich befehle Gott, der mein Hirte ist, meinen Samenan ___Und will meinem Vater (Gott) meine Last übergeben. 124. Möge Er mich die Gazelle meiner Liebe sehen lassen, Er, vor dem ich meinen aufmerksamen Liebling rufe. 125. Dann werde ich meinem Schöpfer das Lied der Uebe singen, Dann lasse ich Ihm mein Leben langeinUebeslied ertönen— 126. 14nd^ring^¥OT^Nff^3iti^ Und bereite meine Gabe, sie Ihm darzureichen. _127. In ihr ist meine Seele, gebunden an den Hochheiligen, In ihr meine Sinne und in ihr meine Augen und mein Herz. 128. Möge Ihm mehr denn ein Widder mein Rühmen gefallen Und mehr als ein Farren meine Hymne und mein Lobgesangl 129. Möge Er mich Zions Herrlichkeit und Schönheit sehen lassen Im Glanz des Königtums und dort den Messias, der Sein Cherub ist! 130. Unwandelbar werden miteinander stehen an des Reiches Spitze Die beiden Lichter, dem Messias und Elias. 131. Ewiglich wird kein Feind mehr Zion schmähen Und in Ewigkeit dort kein Fremder wohnen. Die Übersetzung der Elegie wurde uns vor rast einem Jahre von dem Übersetzer, Herrn Dr. Heinz Pflaum, Jerusalem, zusammen mit einer Abhandlung über Jehuda Abarbanel zur Veröffentlichung übergeben. Auf besonderen Wunsch des Verfassers bringen wir die Übersetzung im voraus, während die Abhandlung sowie die zahlreichen textkritischen Anmerkungen für das nächste Heft zurückgestellt werden müssen. 111