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Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland · 1938-10-01 · 10 (1.10.1938) · p. Seite 13

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
Volume
16 (1938)
Issue
10 (1.10.1938)
Date
1938-10-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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lOktobMini Wiirtu diaihJiihlt Ahr dl« ty»go g«« 0,wl«d«u kl PrunA—/Wordd—luhliwd Synagogen-Gemeinde MAGDEBURG Gottesdienst seiten im Oktober: Vorabd. Morg. Miacht Ansg. 7.- - 8.10. 17.30 10.00 17.45 18.20 14.- -15.10. 17.30 10.00 17.30 18.04 21.- -22.10 17.00 10.00 17.00 17.50 28.- -29.10. 17.00 10.00 17.00 17.37 Janm-Kippui ES IST PFLICHT JEDES JUDEN mit seiner Gemeinschaft am Versöhnungatage der Toten des letzten Jahres zn gedenken und Versöhnung zu suchen! 4.10. Kol Nidre (Festpredigt) , » 17.30 5.10. Jaum Kippur, morgens . . . 10.00 Festpredigt und Seelenfeier . 12.00 Neila-Predigt.17.30 Ausgang.18.26 Suckaus — Laubhiittenfest FEIERE AUCH DIE FROHEN FESTE mit Deiner Gemeinschaft! 9. 10. Anfang (Festpredigt) . . . 17.30 10. 10. 1. Tag: morgens.10.00 11.10. 2. Tag: morgens.10.00 16. 10. SrhluBfest (Predigt) ... 17.30 17.10. morgens: Seelenfeier . . . 10.00 abends: Ansprache f. d. Kinder 17.30 18. 10. Simchas Tauro: morgens . . 10.00 Wir ersuchen, in der Synagoge zu Simrhas Tauro keine Geschenke an die Kinder zu verteilen! Wochentagsgottesdienst: Morgens: ab 18. Oktober 1938 7.30 Uhr. Abends: 17.30 Uhr. An Sonn* und gesetzlichen Feiertagen: 8 Uhr. Einsegnung am Sonnabend, dem 15. Oktober 1938; Gerhard Heinemann. Aufruf n wuara Gnaanlndnmltgßwdt Im Oktober beginnen wir wieder mit der Winterhilfsarbeit. Durch den Fortzug vieler zahlungsfähiger Gemeindemitglieder und durch das Ausscheiden einer größeren Anzahl ans dem Berufsleben ist mit einem erheblichen Rückgang der Zahl der Spender bzw. der Höhe der Spenden zn rechnen. Alle, auch die, deren Einkommen gemindert ist, müssen sich in der jetzigen schweren Zeit an der Hilfe für diejenigen beteiligen, die vor Hunger und Kälte geschützt werden müssen. Durch die erhöhte Opferbereitschaft derer, die noch geben können, muß ein Ausgleich geschaffen werden. Wir wollen der Gefahr eines Einnahmerückganges um so mehr begegnen, als wir leider damit zu rechnen haben, daß in diesem Jahre größere Ansprüche als bisher an uns gestellt werden. Wir richten daher die dringende Bitte an alle, die es noch irgendwie ermöglichen können, uns nach besten Kräften zu helfen und unsere Sammlungen sowohl geldlich als durch Lebensmittel weitestgehend zu unterstützen. Wir brauchen notwendig noch einige Helferinnen und Helfer für die Sammeltätig, keil und bitten sehr, daß sich Damen und Herren aus der Gemeinde hierfür zur Verfügung stellen. Schriftliche Meldungen an unser Büro, Gr. Schulstr. 2b, oder telefonisch unter Nr. 21 765 erbeten. Auf die Mithilfe derjenigen Damen und Herren sowie jugendlichen Helfer, die uns bisher in so liebenswürdiger Weise unterstützt haben, rechnen wir selbstverständlich. Jüdische Winterhilfe Magdeburg. FamiReanaekriehtea: In der Zeit vom 19. Augnst bis 21. September 1938 versterben aus unserer Gemeinde: Frau Nanny Krebs, geh. Löweathal; Frau Emilia Herzberg, geh. Fischer; Herr Hermann Calmon. Wirtschaftshilfe der Synagogen-Gemeinde, Magdeburg, Abteilung Darlehnskasse. — Sprechstunden ab 1. Oktober 1938: Montag, Mittwoch und Donnerstag von 12 bis 13 Uhr, Gr. Schnlstr. 2b ptr. Tel. 21 765. Das Palästina-Amt teilt mit: Zweigstelle Magdeburg des Palästina-Amtes bei Herrn Lehrer Rosenberg, Gr. Schulstr. 2 c. Sprechzeit nach Vereinbarung. — Wirtschaftsberatung für Palästina und Uebersee nach telefonischer Anmeldung bei Herrn Walter Heinemann. Kaiser-Wilhelm- Platz 2- Fernsprecher: 23526. Die nächste Auswanderer - Sprechstunde wird noch bekanntgegeben. - Sprechstunden des Herrn Rabbiner Dr. Wilde finden Sonntag, Dienstag und Donnerstag von 11 bis 12 Uhr, Ludolfstr. 1, statt. Tel.: Nr. 25039. Bekanntmachung Anträge auf Unterstützungen werden bis zum 15. Oktober entgegengenommen, jedoch nur nachmittags zwischen 4 und 6 Uhr im Büro Gr. Schulstraße 2b. — Jüdische Winterhilfe Magdeburg. Wir bitten sämtliche Gemeindemitglieder, insbesondere Hausbesitzer, uns regelmäßig frei werdende Wohnungen, leere oder möblierte Zimmer zu melden, damit wir den immer zahlreicher werdenden Wohnungtuchenden Unterkunftsmöglichkeiten nachweisen können. Wir bitten, uns für einen Jungen, der einen sehr weiten Schulweg hat. ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Wohlfahrtsstelle der Gemeinde. Jüdische Gemeinde DUISBURG Gottesdlenstzeiten im Oktober: Jom Kippur: Vorabd. Morg. Mincha Auig. 4. 10. Selichot _ 7.00 — — 5. 10 18.15 8.00 16.15 18.36 Kol Predigt Seelen- Nidre 11.30 feier 8.10. 17.30 9.00 17.50 18.36 10.10. Sukkot 17.30 9.00 — — 11.10. Sukkot 18.00 9.00 — — 15. 10. 17.30 9.00 17.40 18.21 15. 10. Hotchana rabba; Lernabend im Theodor-Lauter-Haus 16. 10. —- 8.00 — — n. 10. 17.30 9.00 — — Schemini Azeret 18.10. 18.00 9.00 — — Simchat Tora 22.10. 17.00 9.00 17.20 18.07 29.10. 17.00 9.00 17.10 17.58 5.11. 17.00 9.00 17.00 17.44 Familien-Nachrichten. Geburt: 28. 8. 1938 Uri, Sohn von Herrn Hermann Heymann und Frau Margot, geh. Sternberg. Bekanntmachungen des Vorstandes 1. Wir bitten untere Gemeindemitglieder, alle Wohnungsveränderungen, Zu- und Fortzüge sowie jede Veränderung des Personenstandes uns binnen drei Tagen zu melden. Mit Rücksicht auf die der Behörde einzureichenden Listen sind diese Meldungen unerläßlich. 2. Die Jüdische Winterhilfe wird voraussichtlich in diesem Jahre wie im Vorjahre durchgeführt werden. Wir nehmen an, daß diejenigen Gemeindemitglieder, die sich bereits im vorigen Jahre in den Dienst der Winterhilfe gestellt haben, dies auch im laufenden Jahre tun werden, und bitten darüber hinaus um Meldung weiterer Kräfte. Am Sonntag, dem 18. September 1938, wurde in einer Feierstunde auf dem Friedhof in Hamborn die dort neu geschaffene Ruhestätte für die von dem alten Ruhrorter Friedhof überführten Gräber eingeweiht. Eine von Leopold Fleischhaeker gestaltete Mauer bildet den würdigen Rahmen der neuen Anlage und faßt die Gesamtheit der nunmehr dorthin überführten Gräber und Steine zu einer harmonischen Einheit zusammen. Der Gemeindevorsitzende, Herr Dr. Kaufmann, dankte allen, die an der Lösung dieser schwierigen^. Aufgabe mitgearbeitet haben. Herr Rabbiner Dr. Neumark gab darauf einen Ueberblick über die zwei Jahrhunderte jüdischer Geschichte, die dieser Friedhof in sich birgt. Namens der früheren Gemeinde Ruhrort sprach Herr Hauptlehrer Kaiser Worte des Gedenkens und der Dankbarkeit als Einleitung zu dem von ihm vorgetragenen Jiskor-Gebet. Das El-molerachamim-Gebet aang Herr Grünewald, Hamborn, und verband damit das Versprechen, die überführten Gräber in die Obhut des Hamborn er Teils der Jüdischen Gemeinde zu nehmen. Gesangliche Vorträge des Synagogenchors Duisburg umrahmten in würdiger Weise die Feier. KOBLENZ Gottesdlenstzeiten im Oktober: Vorabd. Morgen Mincha Aosg. 1.10. 17.30 9.00 18.20 18.50 4.10. Jom Kippur 18.00 9.00 — 18.38 8. 10. 17.15 9.00 18.05 18.35 10. 10. Sukkot 1730 9.00 — — 11. 10. Sukkot 1830 9.00 — 18.30 15.10. 17.00 9.00 17.50 18.20 17.10. Schlußfeat 17.15 9.00 — — 18.10 18.15 9.00 — 18.15 Torafreudenfest 22.10. 17.00 9.00 17.40 18.10 29.10. 16.45 9.00 17.25 17.55 Sprechstunden: Büro: täglich 9—12 Uhr. Hilfsverein — Dr. Jacoby —: Mittwoch, den 19. Oktober, 9—12 Uhr. C-V.: 4. Oktober, 16.30—1730 Uhr. MEININGEN Gottesdlenstzeiten im Oktober: von den Feiertagen an bis Ende Oktober Vorabd. Morgens AsiJ. 5. 8. 10. 1L 15. 16. 17. 18. 22. 29. Okt. 18.00 8.00 (Versöhnnngstag, Seelenfeier „ 17.45 9.00 „ 17.45 9.00 (L Tag des Laubhüttenfettes) „ 17.45 9.00 (2. Tag des Laubhüttenfestes) „ 1730 9.00 „ (Hotchano rabbo) 7.15 „ 17.15 9.00 (Schlußfest) „ 17.15 ' 9.00 (Gesetzesfreude) „ 17.00 9.00 „ 17.00 . 9.00 18.30 16.00) 18.20 17.45 18.15 18.05 17.15 18.00 17.55 17.40 «

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