Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Volume
- 16 (1938)
- Issue
- 3 (1.3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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JSdtedMt OemeCndeblett Mr dl* Synagcgen-Oeneelnden In PreuHen/Norddeuttchlend 1. MKrx 1911 0- U. Jhrg./Nr. S Kalender für März j Di März 1 AHar I 28 | Mi 2 29 i Do 3 30 Neumond, 1. T tf i Fr 4 Adar 11 1 Neumond, 2. Tag i Shd V* 5 - 2 Pekude Y» 6 99 3 i Mo ** 7 99 4 Di 8 .. 5 Mi 9 .. 6 Do 10 7 Fr 11 8 [Schabbat Sachor Shd 12 99 9 Wajikra 13 99 10 Mo 14 W 11 Di 13 12 Mi 16 n 13 Taanit t»th«r Do o 17 11 Purim Fr 18 15 Schoschan Purim j Sbd 99 19 - 99 16 Zaw St* 99 20 99 17 Mo 21 99 18 Di 22 19 Mi 23 20 Do 24 21 [Neumoodsweihe 1 Fr 25 22 (Schabbat Para l Sbd 99 26 99 23 Sch'mim st? - 99 27 9 99 24! Mo 28 99 25 Di 29 26 Mi 30 27 Do - 31 99 28 B) Handwerkliche Ausbildung für Jungen in zwei* bis dreijährigen Lehrgängen für Holz* und Metallbearbeitung: in den Lehrwerkstätten der Jüdischen Gemeinden, die mit städtischen Wohnheimen (Mittleren-Bate Chaluz) in Verbindung stehen, und zwar in Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, München. Ferner für Jugendliche mit religiöser Lebenshaltung Irr Frankfurt a. M. und Hamburg. C) Besondere Aasbildangsstltten fBr Mädchen Mädchen-Seminar frv Berlin sowie für Jugendliche mit religiöser Lebenshaltung in Hamburg. Weiterhin mehrere anerkannte Ausbildungsstätten in GroBbetrieben in Deutschland sowie in Krlstinehov (Schwad.). D) Ausbildung in Fischerei und Seefahrt Ausbildungsstätten: Fischerei-Zentrum auf der Insel Bornholm (Dänemark): Ausbildung in Küsten- und Hochseefischerei. Seefahrtsheim in Hamburg: Erlernung aller Deck- und Maschinenberufe der Seefahrt. Ferner für Jugendliche mit religiöser Lebenshaltung: Ausbildungszentrum in Livorno (Italien): Erlernung aller Arbeiten des Fischereiberufes. 2. Jugend-Alija. Berufsausbildung der 15- bis 17jährigen in Palästina. Zweijährige Berufsausbildung in Schulen, Heimen und landwirtschaftlichen Siedlungen in Palästina. In den Ausbildungsstätten der Jugend-Alija wird halbtägig gearbeitet; die zweite Hälfte des Tages ist mit Unterrichtsstunden ausgefüllt. Der Unterrichtsplan entspricht dem der Mlttieren-Hachscha ra. Die Ausbildungsstätten der Jugend-Alija sind von der Palästina-Regierung als Schulen geprüft und bestätigt. - In diesen Monaten werden ln folgenden Plätzen jüdische Jugendliche aus Deutschland eingeondnet: AjeTet - Haschachar, Ben - Schemen, Gescher, Ginegar, Kfar-Jehoschua, Misra, Tel-Chai, sowie Gruppen der religiösen Jugend-Alija Im Iwdi-Heim Jerusalem (Haushaltungsschule), Kfar Noar Dati (religiöses Jugenddorf) und Mikwe Israel (Ackerbauschute). 5. V^rbtraitung auf Mittlaran - Hachschara und Jugand-Alija insbesondere für 14jährige in der Mittleren-Schule (9. Schuljahr) der Jüdischen Jugendhilfe e. V. In Berlin, der mehrere Wohnheime, besonders für Jugendliche aus kleineren Gemeinden angegliedert sind. Der Lehrplan der Schule ist auf die besonderen Anforderungen der Wanderung von Jugendlichen nach Palästina zugeschnitten. Gesetzestreue Jugendliche werden, insbesondere auch zur Vorbereitung auf Mittleren- Hachschara und Jugend-Alija, in der Hoffmannschen Jeschiwa in Frankfurt a. M. und in der Jeschiwa in Mannheim, die mit Wohnheimen In Verbindung stehen, aufgenommen. Anmeldungen für alle aufgeführten Ausbildungsstatten und Anfragen auch über die Höhe und Regelung der Ausbildungskosten sind zu richten an die Jfidiscbe Jogendhllfe e. V.t Berlln-Charfottenburg, KantstreSe 15t. Von Schabbat zu Schabbat 1. Schabbat „Pekude“, 5. März 1938 Der Bau de s H eiligtums Die letzten Abschnitte des zweiten Buches behandeln den Bau des Heiligtums. Für jeden Gegenstand werden besondere Anweisungen gegeben. Jede Anweisung schließt mit den charakteristischen Bibelworten: „... wie der Ewige dem Mosche befohlen hatte". Die Architektur des Heiligtums in allen seinen Teilen entstammt dem göttlichen Plane. Der Midrasch erzählt: „Wie ein Baumeister die künstlerischen Entwürfe des Briefmarken/FRITZ LEVIN BERLIN WM, LCTZOWSTRASSE 911 Königs dem Bau des königlichen Palastes zugrundelegt, so gab Moses dem Heiligtum die Formen göttlicher Kunst.“ 2. Schabbat „Wajikra“, Schabbat „Sachor", 12. März 1938 Ein ausgezeichneter Sabbat Der Schabbat ,jSachor“, d. h. „Sabbat der Erinnerung“, geht unmittelbar dem Purimfeste voran. Er bezieht Sich im Inhalt auf das Purimfest. Aus einer zweiten Torarolle liest man in den Synagogen jenen Abschnitt vor,.der das historische Verhältnis zwischen Amalek und Israel behandelt. 3. Schabbat „Zaw“, 19. März 1938 Ethos geht vor Kultus (Aus der Haftara) „Als ich eure Väter aus Mizrajim führte, habe ich ihnen nicht gesagt und nicht geboten wegen Ganzopfer und Friedensopfer, sondern dies habe ich ihnen geboten: Höret auf meine Stimme, ich werde euch zum Gott sein und ihr sollt mir zum Volke sein! Geht den ganzen Weg, den ich euch vorzeichne, daß es euch wohlergehe.“ 4. Schabbat „Schemini“, Schabbat „Para“, 26. März 1938. Innere und äußere Reinheit Der Schabbat gehört zu den sogenannten ausgezeichneten Sabbaten. Er führt den Namen „Schabbat Para“, d. h. „Sab- Für die ans zur Gebart unseres Sohnes ROLF-RAfAEL erwiesenen Aufmerksamkeiten danken WALTE R U. RITA ROSENBERG Stettin, im Februar 1938 Allen Freunden und Bekannten, von denen wir uns nidit mehr persönlich verabsdiieden konnten, wünschen wir auf diesem Wege olles Gute. Rabbiner Richter u. Frau Stettin Jüdisches Fachgeschäft Jeder Bedarf anApparaten für den Arzt I Sm.: RMml BtUn-aef. Bedarf Aeswaaderer-Berataag / Aalad Vertu! Röntgen-Ing. Kurt Marcus« N 4, Chaussaastr.5 / Tal. ■ 42 60 68 1*4. Frtcdrkli BeflüMb Charlottenbnrg4,Wielaa4rtr.l89j KJ 44 am Knrf&rstendaiam •* •!*» ateta Gelegeah. 8 I Familienanzeigen I Am 16. Febr. versdiied nach kurzem, schwerem Leiden Im jfldisdien Krankenhaus zu Berlin mein lieber Mann, unser ireusorgender Vater, Sohn. Bruder. Schwager u. Onkel, der Kaufmann Html SüDemai Ajn Sonnabend, dem 12. Februar, entschlief sanft nadi langer? Leiden unsere geliebte Matter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, SdiwXgerin und Tante, Frau Sofie Cohn gab. Hecht im 73. Lebensjahr. Herta Mainzer geb. Cohn Hage Mainzer Martin, Uäwlg Ellaaketk als Bakel Halle (8.), Delitzsdierstr. 89, Chlkage, Ngw Yerk Die BeiKtnag faad aa 15. Febraar ia ScAa.1k.IAee statt. im 58. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen Bertha Silbennann und Kinder Magdeburg, Leiterstr. 11 Die Beisetzung hat in Berlin stattgefunden. Wäfche-Ausstattungen MARGARETE FLATER Bertis W 15, Xaoteaer Sir. 4,1 * Fern*precher: 921342 Unser lieber V Da ist am 6. Februa schwerem Leid« Magdebarg, ■ .ter and Grogvater, der Kaufmann vtd Biek r 1938 im 76. Lebensjahr nach kurzem :n sanft entschlafen. erlln, Tel Aviv Die Kinder und Enkel Anzetgensdilu6 4«r*iMdisttn Numm«t am 26. 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