Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Volume
- 15 (1937)
- Issue
- 8 (1.8.1937)
- Date
- 1937-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
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15. Jhrg./Nr. 8 1. August 1937 Jüd. Gemeindeblatt (. d. Synag.-Gem. in Preußen/Norddeutsdiland Zweigstelle Stettin des Palästina-Amtes Zionistisches Sekretariat, Elisabethstr. 4. II. links. Elisabethstr. 4. II. links. — Tel.: 217 27. Sprechstunden: täglich (außer Sonnabend und Sonntag) von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr. — Auswärtige Besucher wollen zweckmäßigst vorher einen Termin mit dem Leiter der Zweigstelle, Georg Kopydlowski, vereinbaren. AHjah-Neschef des J. P. Makkabi Hazair, Gdud Stettin Nachdem 12 Chawerim unseres Bundes ein Zertifikat bekommen haben, veranstaltete der J. P. Makkabi Hazair, Gdud Stettin für diese am 19. Juni einen Alijahneschef. Die stimmungsvolle Feier wurde mit Liedern eingeleitet; sie war gleichzeitig mit der Übergabe der Gdudleitung verbunden. Ali Winterfeld sprach eingangs über die Arbeit des letzten Jahres und über die großen Schwierigkeiten, die sich immer wieder aufgetan haben. Aber es ging vorwärts. Wir sind weiter gekommen in unserem Mühen, das Leben unseres Volkes in Vergangenheit und Zukunft kennen zu lernen, wir streben alle danach, ein wirklicher Bund zu werden, und wir machen da nicht halt, wo es gilt Ernst zu machen. Für sich und die zur Alijah kommenden Chawerim gab Ali die Verpflichtung ab, weiter mit ganzer Kraft für die gemeinsame Sache, den nationalen Aufbau von Erez Israel zu arbeiten. „Erfüllt eure Aufgaben, lernt und arbeitet, bleibt treu unserem Ideal und helft alle zusammen“, mit diesen Worten verabschiedete sich der bisherige Gdudleiter und übergab den Bund Günther Rabow. Dieser dankte zuerst dem bisher verantwortlichen Chawer für seine vorbildliche Arbeit und den rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einem Jahr schwierigen Aufbaus. Er verlangte von allen Chawerim stete Einsatzbereitschaft für den Bund, denn nur wenn alle zusammenhelfen und wie eine Mauer dastehen, können wir unsere Aufgaben erfüllen. Günther verabschiedete nun die zur Alijah kommenden Chawerim, die in Raanana zu früheren Stettiner Makkabim hazeirim stoßen werden und gemeinsam mit diesen zionistische Pionierarbeit, wahre Chaluziuth erfüllen wollen. Wir sehen mit Stolz auf unsere Chawerim, die in einem entscheidenden Augenblick ins Land kommen, und erwarten, daß sie uns genau so verbunden bleiben werden wie wir ihnen. Nach einigen Liedern und Nigunim sprach Rabbiner Richter über die Schwierigkeiten der Alijah und die Notwendigkeit, das Leben mit jüdischem Inhalt und Wesen zu erfüllen. Alijah bedeutet Aufstieg, Hinauf gehen vor allem in dem Sinne, daß sich jüdische Menschen auf eigener Scholle und mit eigener Arbeit in Gemeinsamkeit zusammenfinden, ein mit jüdischem Geist und wahrem Judentum erfülltes Leben zu führen. In diesem Sinne wünschte er den Olim ein gutes Einleben in unserer alt-neuen Heimat. Mit der Hatikwah fand die eindrucksvolle Feier ihren Abschluß, und als wir uns mit unserem Bundesgruß, „chasak“, sei stark, von einander verabschiedeten, da fühlten wir einmal mehr unsere enge gegenseitige Verbundenheit. Nun liegt es an uns, die Arbeit fortzusetzen in dem Sinne, wie wir es versprochen haben. Chawerim, wir sind stark! Lalles. JTSV Bar Kodlba Stettin (tm Deutschen Makkabikrets) Geschäftsstelle: Erwin Meyer, Lindenstraße 23. Kassenwart: Wilhelm Heymann, Greifenstraße 2. (Tel. 26818) Trainings-Zeiten: (Vorbruch-Sportplatz.) Jeden Dienstag und Donnerstag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr: (für Knaben und Mädchen); von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr: (für Männer und Frauen). Jeden Sonntag: ab 10.30 Uhr allgemeines Training; offen für alle Abteilungen. Wir würden es begrüßen, wenn auch die Eltern unserer Jugendlichen Gelegenheit nehmen würden, durch Besuch unseres Sportplatzes das Bar Kochba-Training zu besichtigen. Es besteht auch für Nichtaktive die Möglichkeit, angenehme Stunden auf unserem Sportplätze zu verleben. Badegelegenheit für Schwimmer ist vorhanden. Vorankündigungen. Wir planen für diesen Monat einen Oneg Schabbat h, zu dem unsere Mitglieder und Freunde noch direkte Einladungen erhalten. — Ferner ist für diesen Monat vorgesehen: Ein „S p o r t f e s t“, verbunden mit einem Handballspiel mit einer auswärtigen Mannschaft. Einer unserer ältesten und treuesten Makkabim, Franz Rothschild, ging in diesen Tagen mit seiner Familie zur Alijah. Wir danken auf diesem Wege noch einmal Makkabi Rothschild für seine geleistete Arbeit und wünschen ihm und den Seinen eine glückliche Zukunft in unserer alt-neuen Heimat. Kolberg. Im jüdischen Kurhospital fand eine würdige Gedenkfeier anläßlich des 100jährigen Geburtstages des Gründers des jüdischen Kurhospitals in Kolberg, Rabbiner Dr. Salomon Goldschmidt, statt. Die Gedenkrede wurde von Herrn Rabbiner Karl Richter (Stettin) gehalten. Das Kurhospital hat in den vielen Jahren seines Bestehens zahlreichen leidenden Menschen Hilfe gebracht. Budihandlung Eberhard Burgheim Stettin, Kaiser-WMhelm-Str. 2t, Tel. 23311 Zutat Hofcci Feiertagen Gludcwunsdikorten, Kalender aller Art BtcscnanswaM an guter Gesdienkliteratur, Kant. Aufnahmen auf Seiner Grüne Radler MMTHaHef T«L 3M16-3MU f.. dg | kaufen Sie g«t n. äußerst preiswert bd Viliwski.Bmnbtnk17.1Tr.nib Geschäftszeit im Sommer von 8—2 Uhr/ evtlLjgäte^a^^erföol/Verahredant Grabdenkmäler Eigene moderneWerkstdtten Auskunft erteilte ERICH SILBERMANN STETTIN, Friedrich*Karl-Straße3111 Fernruf« 36994 Max iraftl, Köslin MönchenbrückstroBe 3 BERNHARD SAALFELD Papier-GroShandfun, BQrobedarf, Druduadxn, Kleinverkauf Fernipr. 30196 MÖBEL Bar* und Teilzahlung ln bekennt guten Qualitäten, in Eidke und vielen Edelhölzern, preiswert und in reicher Auswahl M. 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