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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1937-02-01 · 2 (1.2.1937) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Magdeburg, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Tilsit, Halle, Stettin und Pommern) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
Volume
15 (1937)
Issue
2 (1.2.1937) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Magdeburg, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Tilsit, Halle, Stettin und Pommern)
Date
1937-02-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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y K Aus technischen Gründen ist es uns heute noch nicht lieh, die genauen Termine festzulegen; unsere Mitglieder ^erden Anfang Februar durch ein direktes Rundschreiben verständigt werden. Betr.: Tischtennis-Turnier. Wir laden zu dieser Veranstaltung alle Tischtennis-Spieler unsere Gemeinde ein und bitten um Meldungen bis spätestens Donnerstag, den 11. Februar 1937. niei y mand verunglückte; kleinere Verletzungen sind zwar schon vorgekommen. Ein Sportplatz tut besonders not. Beim Ballspiel ist es eine dauernde Angst, glatt an den Lampen vorbei zu werfen. Darum, liebe Gemeinde, bitten wir dich, verhilf uns zu einem Sportplatz, und — wenn du noch mehr für uns opfern willst — zu guten Geräten. Werner Grau, Stettin (12 Jahre). Achtung! Alte Herren! Beteiligt Euch stärker am Sportbetrieb des Bar Kochbai Wir empfehlen besonders die Teilnahme an den Freiübungen am Mittwoch vom 8—Vz9 Uhr. Der Bar Koehba Stettin, meldet: Wir haben unsere Jugend aufgefordert, uns ihre Wünsche bezüglich des Ausbaus unseres Sportbetriebes mitzuteilen. Wir veröffentlichen nachstehend zwei von den uns zugegangenen Zuschriften, die für die Gemeinde-Mitglieder und ihre Körperschaften zweifelsohne interessant sind. Wir schließen uns der Bitte unserer Jungen an und würden uns freuen, wenn von diesen Briefen gesagt werden könnte, daß sie „ihren Adressaten“ erreichten. Der Wanseh eines Stettiner Bar-Koehba-Jangen: Die Welt hat erkannt, daß nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt. Deshalb steht überall, und in erster Linie die Jugend, im Zeichen des Sportes. Auch die jüdische Jugend will nicht zurückstehen. Sie hat doch in vielen internationalen Wettkämpfen gezeigt, daß sie sich ihrer Leistungen nicht zu schämen braucht. Aber es muß für solche Wettkämpfe viel trainiert werden. Mit Trainingsplätzen wird die jüdische Jugend durch die Gemeinde recht stiefmütterlich behandelt. Die Gemeinde verlangt von ihren Mitgliedern Leistungen und sollte daher auch für den Sport ihrer Jugend sorgen. Unsere Turnhalle ist ein wundervoller Turnsaal, aber kein richtiger Turnboden. Man rutscht auf dem glatten Parkett dauernd aus; selbst die Turngeräte, wie Pferd und Barren, machen diese Rutschpartien mit. Es ist ein Glück, daß noch Wunsch aller Stettiner Bar-Koehba-Jungen. Wir, die jüdische Jugend, müssen in der jetzigen Zeit unsere Körper stählen, um den Anforderungen des Lebens mutig entgegentreten zu können. Um den Körper aber stählen zu können, bedarf man guter Trainingsmöglichkeiten. Diese sind der Stettiner jüdischen Jugend leider vorenthalten. Der Saal von Karchowski-Fischer reicht nicht aus, um das Können der Jungen zur vollen Entfaltung zu bringen. Dazu brauchen wir einen Sportplatz, und im Winter eine Turnballe. Auch fehlen uns viele Geräte zur Körperertüchtigung. Dem JTSV Bar Koehba wird von vielen Gemeinde-Mitgliedern noch zu wenig Interesse entgegengebracht. Wir brauchen mehr Mitglieder und Gönner. Die finanzielle Seite erlaubt unserem Verein auch keine großen Sprünge. Deswegen konnte der Bar Koehba auch keine ausreichenden Trainingsmöglichkeiten für seine Mitglieder schaffen. Wir richten an die Gemeinde folgende Parole: „Besorgt uns einen Sportplatz!“ — „Beschafft mehr Gerätei" „Werdet Mitglieder!“ — „Gebt uns Geldl“ Salli Sabalski, Stettin (14 Jahre). Hierzu bemerken wir: Der Notschrei unserer Sportjugend ist verständlich. Wir haben versucht, dem Notstände abzuhelfen, leider bisher ohne Erfolg. Wir werden jede wettere Bemühung unterstützen, die geeignet ist, zum Erfolge zu führen und hoffen, daß sich die starken Widerstände schließlich doch einmal werden überwinden lassen. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Eberhard Barähelm Stettin* Ktitfr * Wiihrlm « Stralc 21 Tel. 23311 Geschäftszeit 15-19 Uhr. Za Perbe Mefiffeh Halber, «{fjkrfait. Pipt»* rolle mit deutsch. Uber«. RM 9,85 MorNeuokenn: Heimkehr La. 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Stettin, Augustastr. 51 Telefon **081 GrableakMäler Eigana modarnaWarkstflttan Auskunft ««eil», EKICH SI18ERMANN STETTIN, Friedrldf.Kor I-Straft« 3 III Mül Aridl, KöSttü Tolofon 2325 Pottfodi 103 Grüne Kartier T«L IMlt'SMll Maschkowski s Mittagsne Abcviflsdi au<h an Vertreter. EHsabathstraft« 5S II, Telefon 27344 Pelze lerer Art großes Lager laaca, Matfca. FMsc Walter Goftsctaalk Or. Do—tr. 12 Frrnmf 33631 Für die mir zu meinem 70. Geburtstage erwiesenen Aufmerksamkeiten danke Idi herzllchst. Fron Johanna MlchaU, geb. Cohn Stettin, d. 1.2.37 Pior ierstr. S, v. 1 Facharzt in Stettin sucht Sprechstundenhilfe auch Anflngerin Jour für Praxi»), zu Anfang M3n — Angebote, mftgri<h«t mit WML an i*. Sifberotanr, Fried» kh*Ki»l«Str. \ III Glaserei »Mfa M tUfcsfcr Mäntai M ad idrtift. A'terc Di«, an dit inta Lmiiicr evtl, auch mit Vei» pflegung, ladt nur Mittagessen —Angeb. AM2 an Gemeinde« W*e, Herrin S* 68, Chsriortensfralle 18. 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HaOg» «tMIm «IlhMriei, HJMaCbafSlter-Wilhelm-Str.31 26484 Vo»*og und Schriftleitung: Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden, Beriin-Chortottenburg 2, Kontstr. 158, Präsident« Kammeraenchrsra» I. L Leo Wolff Bin. Chorlotterburg 9, Bodenallee 19. Houptschriftleiter und verantwortlich <ür den gesbmten redaktionellen Test- George Goetz, Berlin Wft Marburger $tr.5. Anzeigenannahme: Anzeigenverwaltung Gemelndeblatt, Berlin SW68, Choriottenstr 18, Sammelnummer A7 (Dönhoff) 6291. Verantwortlicher Leiter des Inseratenteils Willi Pies*, Berlin. OAlV.Vj. 1936 6733 Zur Zeit Ist Preisliste Nr. 4 gültig. Druckt Berfhold levy. Berlin SO 16. Kungestr.18

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