Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
- Journal
- Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
- Volume
- 15 (1937)
- Issue
- 2 (1.2.1937) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Magdeburg, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Tilsit, Halle, Stettin und Pommern)
- Date
- 1937-02-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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MITTEILUNGEN DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE BREMEN UND DER SYNAGOGEN-GEMEINDEN NORDWESTDEUTSCHLANDS Aus der Israelitischen Gemeinde Bremen Beiträge für den lokalen Teil sind an die Israelitische Gemeinde Bremen, Gartenstr. 7, zu senden. Gottesdienst in Bremen. Synagoge: Gartenstr. 6 Sabbath Vorabend Morgens Minchah Ausgang 6. Febr. Mischpatim (Sbb. schkalim) 17,15 8 17 18,03 13. n Trumah 17,30 8 17,15 18,15 20. n Tzaweh (Sabbat sochor) 17,40 8 17,30 18,29 27. n Ki siszo 17,50 8 17,45 18,41 Neumondsweihe und Predigt: Sabbath, 6. 2. Neumondstage Adar: Donnerstag, 11. und Freitag, 12. Februar Fasten Esther: -Mittwoch, 24. 2. (Tag: 5,30 Uhr, Nacht: 18,35 Uhr) Purim: Vorabend am 24. Februar 19 Uhr, Megiilath Esther Donnerstag, 25. Febr., morgens 7 Uhr Wochentags-Gottesdienst: 1. bis 24. Februar 7,15 Uhr; Morgengebet: ab 25. Februar 7 Uhr; Minchah und Maariw: ab 1. Februar 17 Uhr. Jahnelten Im Februar 1937 (Am Vorabend beginnend) 1. 2. S. Klein; 5, 2. Nathan Grünberg; 9. 2. Max Abraham; 10. 2. H. Oliver; 12. 2. Franz Joseph; 13. 2. Alfred H. Cohen; 14. 2. Jul. David; 17. 2. Fritz Goldschmidt; 18. 2. S.Rothschild;' 21. 2, H. Simche; 24. 2. M. Reifenberg; 27. 2J Arthur und Ernst Stern. Wer Jabrzeit hat, pflege den schönen alten Bruch, im Gedenken an seine Lieben für die Wohlfahrts-Institutionen der Gemeinde zu spenden. Verlobt Marga Brandt, Graf-Moltke-Straße 47 und Heinz Noher, Berlin; Ilse Stern, Philosophenweg 5 und Ludwig Ginsberg, Parkstr. 5. Gestorben Eduard Alexander am 28. Dez. 1936, Paul Aron (überführt nach Breslau) am 1. Januar, Salo Friedhaber (aus Berlin) am 8. Januar. Jos. von Geldern Wwe. am 23. Januar. Als Beitrag zum Keren Kajessod (Palästina-Aufbaufonds) wurde l°/0 des Steueraufkommens einstimmig genehmigt^ Finanzberichte Vorstand und Gemeinderat traten am 28. Dezember und 19. Januar zu Sitzungen zusammen, um Finanzberichte der Gemeinde, der Jüdischen Winterhilfe und des Jüdischen Wohlfahrtsamts entgegenzunehmen und den bereits vom Finanzausschuß vorgearbeiteten Voranschlag für das neue Verwaltungsjahr zu beraten. Nach eingehender Aussprache wurde der Haushaltsplan wie folgt angenommen: Einnahme Ausgabe 1. Grundstückswesen . . 3 400,— 3 800,— 2. Religionsschule . . . . . 1000,— 850,— 3. Kultus. . . 2 000,— 3 220,— 4. Besoldungen .... . , 18 900,— 4a. Witwengelder . . . 7152,— 5. Wohlfahrtswesen . . . . 500,— 4 800,— 6. Friedhofswesen . . . . . 500,— 1 000,— 7. Ritualwesen .... . . 100,— 400,— 8. Kulturelle Aufgaben . . . 150,— 500,— 9. Uber lokale Zwecke . , , 1450,— 10. Finanzwesen .... 3 270,— 11. Unvorhergesehenes . . 518,— 7 650,— 45 860,— Demnach sind durch Gemeindebeträge RM 38 210,— zu decken. — Von den übrigen Berütungsgegenständen sind diejenigen über Grundstücks-Angelegenheiten hervorzuheben. Den Gesehlehtskurs über „Zusammenbruch und Aufbau in der jüdischen Geschichte“ setzt Rabbiner Dr. Aber am Sonntag, 7. Februar, fort (Thema: Katastrophen in Ost-Europa und die Bewegung Sabbatai Zewis); ein weiterer Vortrag folgt Sonntag, 21. Februar (Thema: Religiöse Erschütterung und bürgerliche Emanzipation). Zeit: 20>/t Uhr, Ort: Gartenstr. 7. Talmud-Sehinrtm: jeden Sonntag Nachmittag 17Vt Uhr (Wochtags-Synagoge), jeden Montag Abend 20l/i Uhr (Gartenstraße 7), jeden Mittwoch 20l/» Uhr, Kohlhökerstr. 6. Neo-Hebräischer Sprachunterricht: jeden Dienstag Abend 20 Uhr: Gartenstr. 7. Lichtbilder - Vortrag: Am Purim - Abend spricht Studienrätin R. Stern-Lichten 201/» Uhr über das Thema: „Ur, die Heimat unseres Stammvaters Abraham“ und erläutert die neuesten Ausgrabungen an Hand von Lichtbildern. Der Überschuß aus dem Kartenverkauf ist für die Jüdlaehe Winterhilfe bestimmt. Es wird erwartet, daß sich alle Gemeindeangehörigen rechtzeitig Karten zulegen und den Erfolg dadurch sichern helfen. _ Krankenpflege. Fräulein Else Silberberg, Bremen, und Fräulein Dolly Herz (Blumenthal, Hnn.) haben ihre Ausbildung zur Pflege von Kranken, Wöchnerinnen und Säuglingen im Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde Berlin erfahren und übernehmen vorkommendenfalls Pflegen auf Anforderung. Die Aktion für Hilfe nnd Aufban nimmt unbeschadet der Jüdischen Winterhilfe ihren unveränderten Fortgang, um in Fällen von Auswanderung Minderbemittelter für Passage usw." Sorge tragen zu können. Auch bei Berufsumschichtung und Berufsausbildung müssen genug Mittel durch „Hilfe und Aufbau“ bereitsgestellt sein, wenn es nötig wird, helfen und aufzubauen. — Unumgänglich ist es, daß jede Vertrauensdame an jedem zweiten Montag im Monat sich pünktlich zur Abrechung einfindet. unnv Wäacha- R Jenny Anfertigung G Schiller | Corsets Bomstr. 5 | Bold m FaikcR Bremen, Teler hon 84671 If^enTVonnfriOf ErolirPrtla ■ tlwt Zur Vfrteilont komme« Ginse, Baten, Hfthnrr, Weener Wuriiwren Irden Sonnabend la*ti|fer Abend Rs Inder ein der Fwffcrawfrr ArtfcarWoff Kaufhaus des Westens btoialhnk amliliui crfatgrddi / seriös 1 streng diskret fir* Mnrnrze Basaren betreuen Sie zuverlässig. Solide Preise 32 Jahre Erfahrung Achten Sie Rufnummer auf die 24MS I JMkfflHr teilweise aSbl. cvtf. sodi Pension per sofort za vermiete. 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