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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1936-11-01 · 11 (1.11.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Bremen, Nordwestdeutschland, Duisburg, Magdeburg, Halle, Tilsit, Stettin und Pommern) · p. Seite 11

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Journal
Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
Volume
14 (1936)
Issue
11 (1.11.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Bremen, Nordwestdeutschland, Duisburg, Magdeburg, Halle, Tilsit, Stettin und Pommern)
Date
1936-11-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Kinderbesudi aus Kleingemeinden Entsprechend der Aufforderung fder jüdischen Gemeinde- Organisationen, insbesondere des PreuBischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, waren wie im vergangenen Jahre an den ersten Snkkottagen jüdische Kinder ans Klein- und Kleinstgemeinden, die kein jüdisches Leben mehr haben, in die benachbarten größeren Gemeinden eingeladen worden. Nach Berlin kamen viele Kinder aus den umliegenden Gemeinden der Provint Brandenburg. Der Verband der Synagogengemeinden für die Provinz Niedetschlesien hatte Kinder nach Breslau eingeladen. In diesen wie in anderen GroBgemeinden batten die Kinder Gelegenheit, am jüdischen Gemeinschaftsleben, insbesondere am Gottesdienst, teilzunehmen und Sehenswürdigkeiten zn besuchen. Überall wurde Ihnen ein herzlicher Empfang zuteil. Meldestelle für Binnen- und Auswanderung Die Meldestelle für Binnen- und Auswanderung erinnert nochmals alle Gemeinden daran, daB von allen Wegzügen unverzüglich Meldung auf den im Besitz der Gemeinden befindlichen Meldekarten zu erstatten ist. Falls die Meldekarten verlorengegangen oder aufgebraucht sind, wird um schriftliche Anforderung neuer Karten beim Landesverband gebeten. Gleichzeitig weist die Meldestelle nochmals darauf bin, daB die Meldungen für jedes Familienmitglied, auch für Minderjährige, zu erstatten sind. Ebenso sollen die Meldungen bei Gemeinden, die mehrere Orte umfassen, von der Hauptgemeinde für alle zum Syuagogenbezirk gehörigen Orte bzw. Untergemeinden erstattet werden. Kalender für November Sonntag 1 MffikmkVHlö Montag 2 tt 17 Dienstag 3 18 Mittwoch 4 19 Donnerstag ft 5 tt 20 Freitag 6 9 21 Sonnabend tt 7 9 22 Cbaüc Sara Sonntag 9t 8 tt 23 Montag 9t 9 tt 24 Dienstag 10 25 Mittwotn 11 tt 26 Donnerstag 9 12 tt 27 Freitag tt 13 9 28 Sonnabend t$ 14 tt 29 Tholedolh; Neumondweihe Sonntag tt 15 Eikv 1 Neumond Montag 9 16 * 2 Dienstag Mittwotn 9 tt 17 18 tt 3 4 Donnerstag tt 19 tt 5 Freitag Sonnabend 9 tt 20 21 9 tt 6 7 WtJJeie Sonntag tt 22 tt 8 Montag tt 23 tt 9 Dienstag tt 24 tt 10 Mittwoch tt 25 tt 11 Donnerstag 9 26 9 12 Freitag 9 27 9 13 Sonnabend ■ 9 28 14 Waiiischlach Sonntag 9 29 9 15 Montag 9 30 9 16 Von Sabbat zu Sabbat Schabtet „CteJ4 Sara", 7. Wenahtt 193«. Thora Vorlesung: 1. Buch Mose Kap. 23—25,18. Haftara: 1. Buch der Könige Kap. 1,1—1,31. E* betraf da* Leben Soras hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben Jahre .... darum steht da* Wort Jahr bei jeder einzelnen Zahl, um dir zu sagen, daß jedes für sieh gedeutet werden soll; mit 100 Jahren war sie wie mit 20 Jahren rein von Sünden; wie sie mit 20 Jahren nicht gesündigt hatte, da sie bi* dahin nicht. verantwortlich gewesen, so war sie auch mit 100 Jahren ohne Sünde, und mit 20 Jahren war sie wie mit 7 Jahren an Schönheit (Bereschit Rabba). Isaak führte sie (Rebekka) in das Zelt seiner Mutter Sara.... er brachte sie ins Zelt, und sie ward seiner Mutter Sara gleich, das heißt, sie wirkte wie seine Mutter Sara; denn, solange Sara lebte, brannte ein Lickt von Erew Schabbat bis Erew Schabbat und ruhte Segen auf dem Teige, und war eine Wolke an das Zelt geknüpft; als sie starb, hörten diese auf; als Rebekka kam, kamen sie wieder (Bereschit Rabba). Schabtet „ToMat", 14. November 1*36. Thoravorlesung: Kap. 25,19—28,9. Haftara: Maleachi, Kap. 1.1—1,14; 2,1—2,7. Die Kinder regten sich in ihrem Leibe .... wenn ihre Mutter an den Pforten de* Lehrhauses von Schern und Eber vorüberging, lief Jakob und bewegte sich um hinauszukommen; wenn sie aber an den Pforten des Götzendienstes vorüberging, bewegte sich Esau, um hinauszukommen (Bereschit Rabba). Esau sprach zu Jakob: „Laß mich doch von dem Roten da verschlingen . ... an jenem Tage starb Abraham und Isaak trauerte um ihn. Jakob kochte Linsen, um dem trauernden Isaak die erste Mahlzeit zu reichen; warum aber Linsen? Weil sie einem Rad gleichen; denn die Trauer ist ein Rad, das in der Welt umhergeht. (Bereschit Rabba). Schabtet „Wajöst, 21. November 193«. Thoravorlesung: Kap. 28,10—32,2. Haftara: Hosea 11,7—11,11; 12,1—12,12. Jakob zog aus ... er hätte nur nötig gehabt zu schreiben, Jakob ging nach Charon, und warum erwähnt er seinen Auszug? Um zu sagen, daß der Auszug eines Gerechten aus einem Ort eine Spur hinterläßt. Solange er in der Stadt ist, ist er ihre Pracht, ihr Glanz und ihre Schönheit. Geht er aber weg, so weicht ihre Pracht, ihr Glanz und ihr* Schönheit (Bereschit Rabba). Gott sprach qu Jakob: „Das Land, auf welchem du liegst, werde ich dir und deinen Nachkommen geben'.Gott faltete das ganze Land Israel unter ihm zusammen und deutete ihm an, daß es von seinen Kindern so leicht eingenommen würde wie 4 Ellen; denn soviel beträgt der Ort, den ein Mensch einnimmt. (Talmud babli Chullin 91 b). Schabtet „Wajlachlaeh", 28. November 193«. Thora Vorlesung: Kap. 32.3—36,43. Haftara: Hosea. 12,13—15; 13.1—15; 14,1—10. Jakob sprach: „Wenn Esau zu dem einen Lager kommt und es schlägt, so wird das übriggebliebene entrinnen .... Jakob bereitete sich für drei Dinge vor, zum Geschenk, zum Gebet und zum Kampf, zum Geschenk (V. 22) das Geschenk zog vor ihm her; zum Gebet (V. 10) Gott meines Vater* Abraham; zum Kampf, dann wird das Lager, das übrigbleibt, gerettet werden (Tanchuma). Jakob sprach: „O rette mich doch aas der Hand meines Bruders, - aus der Hand Esau* .... aus der Hand meine* Bruders, der mich nicht wie ein Bruder behandelt, sondern wie der Bösewicht Esau. (Raschl). E 1 Fa milien -Anzeigen Naw-Yorfc Stowest 112 Street Alfred Mandel Eleonore Mendel geb. Deutsch Verwählte Bremse GraN*ohke-Str.7 Vera Eydt Dr. med. Philipp Rosenheim Verlebte Kaiser-'Wilhelm-Platz 4 Kölner 5tr.1 Für erwiesene Aufmerksamkeiten zur Barmizwoh unseres Sohnes Martin danken herzlichst Heinrich Bialystock u.Frau Faeny, geb. Bloch Breeiee.!■ Oktober 1936 für die erwle«eneeAuf«iertiaete>ee bele Hellegonge uaseres Heben Entschlafenen spreche Ich, auch he Nomen oller Hinterbliebenen, «einen herzlichsten Dank ous. Frau Hertha Zander geb. Basch Magdeburg. Oktober 1936 Schetxenitr. 7 I Festdicht unsen IflWlMtt Jmfleil /cSSSfabsM ipedwM Anzeigenschluß | 11

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