Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 224 (sequence 226)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 224 — im fifond ▼erbringe, jämmerlich sterbe, um dann nickte mehr als — ansterblich zu sein. Aach die Speculation schien mit solchen Hoffnungen sich nicht zufrieden geben za wollen. Wie dem Leibe einerseits damit nicht gedient sein kann, dass ftfr sein traarig and dürftig zagebrach tos Leben die Seele, wihrend er im Grabe modert, alle himmlischen Freuden geniesse, so kann man auch anderseits der Seele allein nicht alle die Thaten and Sünden zur Last legen, welche sie in Gemeinschaft, nun Genassa and Wohlbehagen des Körpers vielleicht gar nar widerwillig hat vollbringen helfen. Wenn also eine Vergeltung stattfinden soll, wie man sie von Gott ca erwarten berechtigt ist, so muss an Frend and Leid der Seele auch der Leib Antheil haben. Ist er es doch "eigentlich, der sich mit der Ausübung des göttlichen Gesetzes abmüht; ihm muss daher auch in der zn .erwartenden Zukunft ein Lohn beschieden sein. Wihrend man so von der einen Seite die Gewiss* heit von der Fortdauer des persönlichen Indlvi• duum• za haben wünschte, bildete sich aaf der andern Seite der irdiache Messiasbegriff weiter aas. Beide Hoff* nungen vereinigten sich und an der spätem Grftsse des Volkes wollte and sollte non auch ein jeder Einzelne, der in der Gegenwart rieb deren nicht erfrefen konnte, Theil nehmen. Was früher (Hos. 6, 1 A 13, 14 £ Jea. 35, 10; 65, 18—25; 66, 22) nur ein allgemeiner Gedanke einer Wiedergeburt dee Volke» in seiner Totalität als Ganzes, ״da* da blühen werde gleich einem immer grünen Baome in ewiger Fülle nie aussterbenden Lebenrif gewesen, daraas entstanden allmihlig jene /■