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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-12-15 · 23 (15.12.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
23 (15.12.1935)
Date
1935-12-15
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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i* D r ela lauer Jüdisches Gemeinde dt att 1 -- -r ■ ■ .! ■ Är 23 filte, Hu Altersfc > Israelit a »st a Aufnad kranker — Goliath ems der älteste d. liscke H> Obr dock seine»! fc gäbe Ruit beiden T stand -ein Z e f c|i der di kttt ein, d auch Jfti chichcn * cherm des dfcaelitifdienfteanfenbaufes der dringenden Nachfrage nach dyterbringling von »wachen und Liechen zu entspreche»- beabsichtigt das sche Krankenhaus, die Alter sversorgungst und d»s Liechenhaus zu erweitern, legefuche oder Anfragen find a« den Vorstand des »auses^^bhe^llernstrafie S6, ju -richten. insofern de s reizvollste, als/ cs nackt 'Ansicht vieler Forscher »rüdesten Tperke dieser (Sa/tung, aus seifen Fall aber das .. " ünstloriis' brachte diese biborie so" ieslelnd zur Taritellung, käst -man den für unser recht dünn :n Eembaloton als völlig ausreichend, ja mitunter isochir plastisch empfand. Anckleich aranoiosch ist trotz alledem das T-2Arr->lonzert Johann Sebastian '2Zachs;Ndas Adagio mit baren Diiu nanzen wurde in dieier be zwingenden ^steder- Höbevunkt des Abends. Zwischen-dckt Scköpsungen der omas-Kant, ren (Bach sclute I72Z untniitielbar aus Kubnau) zum erste i Male lau' gerührte Atjbejt des Breslauers Za an er, >ic dem ÄniTnken Dachs gewidmet ist und in >^»kist der Variation das $FcU> beherrscht.'Gertrud Wertheim für d>- ärsterst stafk fuspirierte Werk! mit all der Liebe, .jeglicher Musik entgsraeubringt. Ungemein stilvoll war. Zuiätimenrnrken mit -Atsred Lickt ejtz stein. Zn. der E-Tur-Svuate iür Flöse und Cembalo jwar der Ton des Gölte bestehenden Blasinstruments von,einer aufsallenden Spr'digkcit. Umso schöner Lind in betrug aus die Atemhwingier g rieten eine Händesicke Flötissonate sowie (Sa- Arie von Zean Daptiste Loeillet, in denen Licktenstein^ und i aefusldes Mchikgesühl ihren überzeugendsten Ausick> e » ihr a;i e nei s re .esüdle ' un i cknikibe Ute Und 2kirtulssita uck >«nd st 8 feinen Rd-Venäinitl Verscluf. 38° Likör, 30!^. , *\ 2 weder st Ute A uttif zisnäckstl ethonen 'Ute rnar »ifte: ' T e w R!e, sic reu. .Herzen * WMiijroWnniilung o. 2.io •/ Heinrich Büchler .. 2.10/ rl Blttnarstr. 26/27,Tel 50203 ihrem rweitest Vecthoven-Sonatenabcknd! waren Joseph s Schwarz wieder aus aktgeworistter künstlerischer ichts spurte msan mehr von jener Farblosigkeit, die vor vier se das Klangbild trübte;! diesmal war alles chönheit getaucht, und mst besonderer Freude r »sck Pianist und (Seiger siieß in die sckwierige LeHzuasaa es eingesüblt haben. Tas Programm brachte s »lteressa atestes' Problem, eine EsegsRüberstellung von erster und letzter Diolimonate. Cs svürde zu weit führen. erster und letzter Diolimonate. Cs <vürd girzdieser Stelle die künstlerische Entrpicklung des grosten itf zwisckn, beiden Werken liegenden Zeitspanne analy Wiederaate war jedeiisalls wundörschLn und namentlick sosinal so kül nen Opus 96 derart durchgeistigt, dast man neuem durc > diese unvergleichliche Einheit von Dater und taunen versetzt wurde. Ten zweiten Heil crbssnete eine insdem innrer hon . .._ __; thn ist < taunen ver etzt wurde. Ten zweiten Lei de» am iwe riastenaeip elten Diotinsonaten, die inl n-moll Opus 2-f; sobald mans sie wieder einmal hört, findet man ihrf-Vernachlässigung ur begreiilic». Mit einer prachtvoll ausgeglichenen,' im Mittelteil fies gebenden 2 ussüdruna der dritten Sonnte aus Opus 36 hhr "J* fine ■ Turi w irke der Zyklus vorläufig abgeschloffen.' henkt 3ett- »m ein facti (Jenr<*. »n a iD;t t 8teo bi« inen, liml K u n & □tecteii jinon, tseide Ingrt fter Autvanl zu bek nt billigen Pi eiten Brau ittia i ldebrUcka 53 MÖb€ IISI bei zu biIT kulanten sten Preisen and JngBtngen Schwert Ak*6 ortta Ssrk.-lN9hi--Thattr Ko MP Die kostbjare, .elegante *jfe & t - firatif a tte überrascht und begeistert! M I KO Kaiser-Wilbelm-Straße 12 Hans Huthmacher J Kochen u. backen lehrt grün.dli«*h für Beruf jl eignen Hei Frau R.Apt, AUgustastr.53,pli Tedefcn 308 30 LahrfcOch« und Mittagstisch esus dem Hründen Joseph S nickt stch sehr Taft die stürmisch umjubelten jZünstler das Larghetto Dcethovenfchert Violinkonzert zugabcn, war aus mancherlei vcrfehst; selbst das so fein abgetönte Klavicrspicl eines Schwarz vermag die überirdische Schönheit des Orchesterpart im entferntesten zu erreichen. Tic Zubörcr zeigte» fick denn dankbar für diese Leistung und applaudierten unermüdlich. Martin H a u s d N r s s. Das Roitjevt in dec Timm Synagoge Das vom Vorstand der Snnaaoaeiigcmcinde zu Gunf en des Hilfsausschuffes sür jüdiscks jzrankc sür den 17. Tezember a ,gesetzte Konzert in der Neuen Synagoge begegnet beim Dreslauer j idiscken Publikum lebhastestcm Znterestc, so dast ein groster Teil der Karte» bereits ausverkauft ist.?2cben Alexander K i p n i s, auf deffen Dedcutung in der Musikwclt >vir bereits in Der vorigen Nummer bingewiefen baden, werden Kurt Havelland als Begleiter am Flügel und Erich Schaffer mit Solovorträge» aus der Orgel Mitwirken. Es erüdrigt fick, über diese beiden, Künstler an dieser Stelle näheres zu sagen. Sic find uns längst als Zierde und Stolz des Breslauer jüdischen Musiklebens bekannt und werden für den berühmte» (Säst sicherlich würdige Partner bilden. Man kann schon jetzt sagen, dast der Kunstgenust des Abends bis ins kleinste hinein ein erlesener sei» wird. Nickt vcrgeffen dars aber werden, dast die Veranstaltung noch geadelt ist durch den Zweck, welchem sic zu dienen hat: uämlick weitere Mittel .für die segensreiche Tätigkeit des Hifisausschuffes sür jüdische Kranke zu schassen Uber 30 Jahre Hauptgeschäft: Schmiedebrücke 5-6, Zweiggeschäft: Reuschestraß’e 62 Der Winamec’fdje Gfjot in Seeslau Nack langen Verhandlungen ist es dem Züdischen Musi^verein gelungen, mit'dem berühmten. W i n a w c r i ch e n Ehyr er» Abkommen wegen einer Konzert-Veranstaltung zum Ahscklust.zu htingen. Ter Ebor besteht aus 28 jüdischen Sängern und wird von seinem Tirigenten Ebemja Wi naiver geleitet. Wie die "Preffe und das Publikum sestgestellt habe», hat dieser Ebor und die Arbeit Winawers eine über den musikalischen Bezirk hinausgehende Bedeutung, da der Ebor auch vom jüdischen Stand- Punkt aus gesehen künstlerisch Hochwertiges sckasst. Ein Vergleich mit dem Siegeszug der D o n - o i a k em durch die ganze Weltist hier wohl am Platze, da die Länger nickt nur Svnagogen-Wusik, sondern auch Volksmusik mit bewundernswerter Musikalität beherrschen. Wie eine Wiener Zeitung kürzlich erwähnt, ist es das erste Mal, „hast ein Ensemble eckt jüdischen Pathos, die chaffidi'cks Verzücktheit, das Hinträumen einer Melodie präzise und dock phalitasievoll hervorbringt". .Ter'Iüdische Musikvertin wird dieses künstlerische Ereignis trotz der hohen Kosten im Rahmen seiner 2. Abonnementsserie' bringe», um einem möglichst grosten Kreis jüdischer Musik- und Kunstsreünde Gelegenbeit zu bieteii, dieses Konzert zu hören. Bielefelder Wäscherei Augustastraße 9 / Fernsprecher 86451 wäscht Haushaltswäsche, Geschäftsu. Berufswäsche, billig, prompt, zuverlässig Garantiert ohne Chlor / Auskunft bereitwilligst HU Ausrüstungen GsrHo. Bekleid. f.Groij u. Klein »MW UMMfc.Str.11 Spendet für die Jüdische Winterhilfe! Gebr. Wolff jr. Likörfabrik . 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