Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 22 (30.11.1935)
- Date
- 1935-11-30
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/3970005-7569529-7569769--2488-3972319- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 22 Brests uer bübisches ©cmclnfteb a t l J\ue Bees/iws jüdtfdjem Runftkbm J. flbonnementsrfionject des J TUufitoereins Ter offenbar seit langem gehegte Wunsch, die Orchesterkonzertc des Musikveroins einem Gast ,y sich dafür die folistische Mitwirkung Havellands verwirklicht worden: im 3. Homert spielte dat tSeneralmusikdirektor I o s e p b| R o s e n st o ck, be n meister beim -Berliner Kulturbund. Auch den -Bre£ Opern- und Konzertdirigent bestens bekannt, und großen Fädigkeiten Hier wohl m würdigen. Wie in einem solchen Falle üblich. Hatte S}ao südrung vorgesehenen Werke Hebriden-Ouvertiijr fob», .Klavierkonzert A-Dur von! Mozart, D-Dur von Haydn — mit seinen Musi Hern einstudiert. -J3cji des Orchesters durch Rosenstock> dürsten die techni liehe Ausseilung bereits einen erheblichen Grad haben. Gleichwohl mag dem Wfl — auch das sind noch eine Fülle von ftleinarbcijt Vorbehalten gew wenigen -Droben, die ihm dafür zur Verfügung Außerordentliches geschaffen worden. — zumal' wtii Leistungen der Dlech- und besonders der holzbl is deren können in allen drei Werken höchste Anso:! werde». Nicht aus gleicher S^use befand sich, gut ilbrigens zum ersten Aboirnementskonzert, der 3'ti ’i Tongebung trgtz des starken Impulses, der ständig sübligen Dirigenten ausging, fast durchweg matt Es wäre bedauerlich, das einnzal erzielte 'Niveau zu müssen; selbst wenn man anitimmt, daß jeder eii sich arbeitet, — wirkliche Klang-K ultur ist nu: Zusammenspielen erreichbar. Was diesem Orchestei anderes als eine zweite Probe in der Woche. Dennoch war der Gesamteiindruck sehr günstie es n'ird wohl, im Parkett ebenso wie aus dem Pcd gegeben haben, der sich der Dtdeutung dieses Dzr hätte verschließen können. Rosegstock ist einer von d in unabläsiigem Ringe» um das! Schönheitsideal in immerwähreiiden Wandlungen unterworfen sind, ekstatischen Nachgestalter des Kunstwerks, bisweilei für die relative Unzulänglichkeit dieses jungen Orchcsst er alfo in Momenten besonderer Spannung das des Taktes agogisch auslockerte, wird man ibm nicht >r on u id i difdjen itung eines der übertragen und sichern, ist nun Orchester unter ersten Kapellauern ist er als nan weiß seine lä»d die zur Ausvon Mendelsysnphonie Nr. 104 der Uebcrnabme und die ton- Reise gezeigt man überall — sein. Zn den de», ist jedoch man sich der r erinnert, an erringen gestellt im Gegensatz ejchkörper, 'besten diesem seinspröde war. Wieder ausgeben lne intensiv an durch häufiges fehlt, ist nichts Zwar ergaben sich daraus einige leichte Unebenheiten, aber bald war allev wieder in schöststem Fluß, ^urld hie! unvergänglichen Werte ogen jeden in ihren Dann. ck e x r t df<n sse n na edelster klastischer und romantischer Musik > Rosenstock wurde seht gefeiert. Wie es eine» bestimmten Typus! v^n Mozart -Sängern gibt, so auch, aus insirumentalem Gebiet, von Mozart-Spielern. Künstler dieser Art biben jenes ganz besondere, angeborene Gefühl für die Innigkeit un!> Wärme, aber auch kür die so oft verkannte Größe der Mozartsche > Muiik. Zu ihnen zahlt, wie die Darstellung des Klavierkonzerts 2-Dur bewies, auch! Kurt Havelland, den nian nun zum ersten Male als Solospieler hörte. Er vermittelte uns das von herrlichster Melodik überguellende Werk dank seiner restlos ausgeglichenen'^Technik mit vorbildlicher stilistischer Treue, und im zweiten isatz, eineim Andante von säst barocker Herbheit, wurde der Gipfel Vesten erreicht,'was an Beseeltheit aus dem Flügel herausznholerr war. Auch der Deisall für den vortrefflichen Pianisten war außerordentlich stark/, Maitip Hausdorff. pe i n bimon Leipzig mehrmals Bilttnerstr.26/27 prämiiert m nennen, und um, niemanden igentengastspielS Künstlern, die,!>er Musik, auch aß ihm, dem >as Empfinden :rs abgeht, daß t irre Gleichmaß 'erdenken können. Ronject "Trude Jede der beiden D e h r eiire beherzt;, arbeitung unbeschwerte reichbare Altstimme. Trude D e b r. d kömrte eine Spezialität heitere gerichteten Vortragsliedes noch ni kein Zufall, daß ihr „Schlagende Herzen am meisten einschlugen ich muß nun scheiden stärkere stimmliche Akz unter dessen .15(5 Liede Franz Liszt in einer Lilli Lehmann zu gan^ bares Gebiet für die ihre Ausgaben ersaßt. TSeffv—Sufanne Stein Sängerinnen bringt lihre Werte mit: Trude bei aller sorgfältigen musikalischen Durch- Ratur, Susanne.^tein die schönste uns err das Parlando leicht von den Lippen fließt, : von Rang werdcjn, wenn sie ihrer aus das egabung Rechnung tragend das Genre des isehr in den Vordergrund stellen würde. Cs ist der wie Schumanns!„Aufträge" und-Strauß' besonders gut gelangen und beim Publikum Weit ausladende!Gesänge wie „Ach Lieb, und „Dreit' über!mein Haupt" verlangen nte. Auch die Liediyrik von Robert Franz, n wahre Schätze zu neben sind, die seinerzeit höchst geistvollen Schritt gepriesen hat, und die en Liederabenden ausmünzte, wäre ein dank-, jsinge Sängerin, die nzit gewinnender Hingabe Li e! liJÄ, Seit 1879 Spezialhaus für Handschuhe Strümpfe Trikotasen Strickwaren Modische Geschenke für die Dame Schals, Strümpfe, Garnituren Albert Schäfer a.-g. Ring 23 Reuachastr. 67 sonders preiswe h'ür die Beweise herzjicj; icr Teilnahme bei dem Hin scheiden unserer teuren 1 entschlafenen Rosa BilesF J geb. Ffeiwhhauer - sage ib wir hiermit Innigsten I )ank | Dli IS Oefen * Herde I Gatkodier Hau»- u. Küchengeräte Arthur Lomnitz Damen HauswSsche Morganröcke Daun»nd»ck»ii Blusen etc. Silbermann SdmkhHznrStr.tt (Hamenhwu) Israelitisch. Familienblatt I verbilligte \\-J.hrM-AbODnemrnta zu ermäßigt. Preiien nimmt entgegen Imeralen - Marcus Spcndat für die Jüijischo ^intorhOfn! Vfan<Mr*«liorat*ur ♦ PIM sucht geeignete Tätigkeit! U lernlmmt such in Privathausl Girdin'nautiteden-linoieuiQl« l> ikorationen zu Festlidikeiten wsw. fetten ynt. O. R. 31 an d. Exp. <|. Bl. IdtenfiC Mfeiderstoffe HiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiMiHiiiiiiiiiiiiiiiimtiiiifiiiiiiiiiiiiiiiMmiiiniiiiiiiiiiiniiiimiii Pyjama-Flanell! - Indanthren, in schönen, nodernen 8treifmustern Stichelhaar der solide und praktisc ie Stoff für Hau«- und Btraßeukleider Boucie rmlne Woll«, einfarbij, solider Kleiderstoff für den Nachmittag Flamenga cä-96cm brt II.Wehl, bek.dankbare Kleiderqaalität,v leie xnod. I arben Reversible ca.96cmbrt. mit glanzendes Abseite schwarz und modarne Farben Crfipe Satin ca. 96 cm brt. welct)fallemle Qualität für Abendkleider und Blusen Mtr. Köper-Samt eine bewährte Qualität, ln schwarz und anderen modernen Farben Mtr. Mtr. Mtr. Mtr. Mtr. Mtr. 0.48 0.68 1.28 1.35 1.65 1.85 2.90