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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-10-15 · 19 (15.10.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
19 (15.10.1935)
Date
1935-10-15
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr. 19 Steel auct 9 üdtschee Gemeind .J lall 6. 10. Mar Gbftcin, ^vricbrid)Js)cbbcl'5trü{)c 2 9. IO. Eugen Salomo», Breslsiu-Herrnprotsch. Berichtigung Die Sprechstunden der Hauskrauen-Gruppe des bundes finden Montag von II- 13 Uhr statt u von 11 —1_2 Uhr, wie es in deni Artikel des Gemc iitjebla vom 30. September „Bildet jüdische hausgehilsin gegeben ist.; Veratungsstellc der «vnagoa enj-Gejinelnde. 3il id disctl nicht n flustritte aus de, in der Zeit vomi Keine. m Jrn e, 25. Aug ifi ntum t'bis 4. September 1935: Fr Mittwoch tcs?cr. Id heran!" an- Übertritte begtv in der Zeit vomi Keine. Tiütftt ti 15. Sept: itte in das Judentum mber bis 4. Oktober 1935: (Schluß der Amtliche! Bekam tmachungen der Syriagogen-Gemeind«). Rache/ch/ea V EiR Eil M;E U N'D Ö R G A N I S'A T I O N E N sb äste folgender RöntgencheS Per- (auch mit für hoch- SÜehrtr (innen), fisr Fcstlichiebcr für n. ni ure auct auh? eileilz fl ebeitsnadjtveis jüdifdj. ®rganifationei Stfylefiens 'Breslau, StffweidniQcr Stadtgraben SS W i r suchen Stellungen für Arbeit Bcruss.iwcige: Sprechstunden Hilfen, Laborantihn, asiistentinnen, Wirtschafterinnen^ Hausdamen, kau fonal, weibl. und männl. Gelegenheitsarbeiter, Ehoius^ eigenem Wagen), Bankangestellte! Handwerker, Kelli er zeiten und Zamilienscstlichkciten jeder Art, Rachhisls Wir bitten dringend, sich bei Bedarf an Musikern leiten an uns zu wenden. Wi!r bieten an einen Piychopalen, Schwcrcrzichbarc und Spracbgcstörte. Arbeitskräfte für folgende B werden gesucht: perfekte Hausangestellte, , geprüfte Erzieherinnen, Säuglingsschwestern und perfekte Dekorateure, auch für die Provinz Personal von 25— 30 Zadren. Wir suchen ciney Friseurhandwcrk. Wir bitten, uns jede freie Stelle unverzüglich >u siielki?». Jüdifdje flrbeiterfütforge, TV anderfüifivg>' Schweidnitzer Stadtgraben 28 we ,it Sl. zweige und tinepersonal, aushiännischcs itctlrling für das i'cb 2li in sic sich cjushälten oder Pol. BO. < fü ir r( chi l il d e Ausentnorden ist, >i i nd macht o s < n, deren erigkciten im tei der Ausländer, auch Staatenlose, bcdürsen bckanntli länger als 6 Monate im preußischen StaatSgebic: sich hier beruflich betätigen wollen, nach 8 3 der Pr. einer Aufenthaltserlaubnis. i Der Ausländer, der sich im Znlande aushält, obivo Haltserlaubnis versagt, abgclause« oder zurückgcnommc n hat gemäß 8 l0 der BO. daS Staatsgebiet zu vcrlsasipi sich gemäß tz 47 der BO. strasnar. Bei Staate Abwanderung aus dem Staatsgebiet bekanntlich Schw Wege stehen, hat die Frage, ob sic gemäß der ang murig zu bestrafen oder wegen Zeh len S eines Be sprechen sind, die Gerichte bereits mehrfach bcschäst hat daS Kammergericht als RcvisionSinstanz in einen, ichcidung gebrachten Fall ein grundlegendes Urteil u. a. erörtert wird, welche Bemühungen der Etacst möglichung seiner Ausreise zu entfalten hat, um polizeilichen AbwandcrungSbescbl zu genügen. Erst dieser Richtung alles in seinen Kräften Stehende getän mit eine AuSreisemöglichkeit herbcizusühren, kann in daß sein unerlaubter Aufenthalt unverschuldet und sehr auSsührlichc Urteil. daS für die intercsiiert größter Wichtigkeit ist, können wir wegen seines gi nicht abdrucken.'Wir halten aber den Hinweis für di Urteil den Staatenlosen eine Fülle von Verpflichtung, n sie sachgemäß nur werden erfüllen können, wenn sie möglichst frühen Stadium des ausländcrp sahrens zuverlässige Beratung sichern, hierfür steht als kommenden jüdischen Ausländern!>ie Jüdische A sorge, Wandersürsorge, Breslau, Schweidnitzer Stad: den üblichen Geschästsstunden bereitwilligst zur Bcrsüg i Stelle kann auch das öden erwähnte Urteil des Kamih gesehen werden. Tüdifcff’Ronfetoativec ®emeindevetetn . Wir weisen noch einmal aus! den Vortrag hin, d n 3 roscsior Bruno Kisch, ordentlicher Prl^scsior der mcdizinischjen Fakultät u, phüst,?flc. |. sin, im 3.?iob urwis :ine wei astlichc an der Universität i BrcSlau am Sonnte glaube und Rat Kisch ist bekanntlich | hochgeschätzte Wissens«, 7ieligiÖ8*£!ibevatec Vek Der ReligiöS-Libe gemeinde vcransh: ltet seih diesem Winterhalbjahi am D abends ü'/i Uhr im <roßen S spricht Herr Tr. Alfred h i schastSproblem: der Mitglieder der Snnagagengem Zutritt. Tic Cintrittskaiiiten für am >8. Oktober 19.45 Die nächste F am 1. Rovembcr 193: tober 1935 an die Gchl -zu richten. ist. zu sc g< fällt '»lose >ci i a n cnn >at, ti agc st^ra lös n rhßln ichtig. o iz, i Bcstim- S srcizu- )!unmedr ner, Entin dem zur Er- Isländerer nach ohne dakomisie», ist. Das Kr äse von sl miangeS daß daS lüse legt, die ch i i einem licti?n Berin Betracht fit :rfür - tgrabc i 28, in Bri dicsct eNgeri,btS ein- Hauptges Z w e i g g e Jüdifdjee Kulturbund peeslau Als zweite Bcrans und Marianne Lent bestreiten. Eine besondere Rolc daß Clse Dublon ihr^ jüdisch-Konservativen Gcnscindcverein ^cmbcr über das Thema ..Gottese n s ch a s t* halten . wird. Proscsior über die Grenzen Europas hinaus toritüt. ind vcrgh c i t a g statt. i^chäjtSstel ein der Synagogengemeinde ale Bercin der Svnagogeinen ersten Vortragsabend >in cßStaa, den l-5. Okt-ober >9.15, aal der. Lesiingloge, Ägnesslr^ : s ch s e l d. DreSlau. über ü d i.s ch c n Gemeind, indc sind cingeladen und haben ireifn o o e r IVjo, esslr. 5. Cs r „W i r i - i e ii*. Alle die ifseu. : ch'm i n i A z e r e t h . F e i e r ibend-Fcicr Mit Lpeisuna findet'' Meldungen hierzu sind bis 23. Okl c Frau Grete Bial, Goetdenraße 15 |iäft: $ c h m i e d e b r ü c k e 5-6 phäft:| Reuschestraße 62, altung bittet der hiesige Kulturbund Mittwoch, den 16. Oktober, abends 8 Ubt im Frcundcsaal zum ersten Male einen Tanzabend. Die jungen Ksinstlcr Rolf Ray, der Ballettmeister deS Berliner Kulturbundes, unl die Solotänzcrinnen Ruth Anselgi und Relly hirth werdp i in har nonischer Fol^c mit Margit Berger —!- “ ' sinscren prcslaucr Tänzerinnen, den Abend erhält diese Veranstaltung dadurch. Deutschland hält. Den Breslau wird der Vq gönnen hat gesungei ew und getanzten jiddischen Lieder bringt, mit denen sic beim Chrli h'schen Gastspiel im Liebich-Tbeater in? Frühjahr einen außergewöhnlichen Erfolg erzielte. Vorverkauf nur für Mitglieder de< Jüdischen Kulturbundes in der Geschäftsstelle Reue Graupenstriße 3 4, ll-»l Uhr und 5—7 Ubr außer Sonnabend und Sonnta, täglich. Der bekannte T i^Utcrkrit kcr und Dramaturg Dr. Arthur E loesscr, Berlin,'niilrd am 2.,. Oktober im Saal der Gesellschaft der Freunde einen Vortrag über Franz Werfels neues Bibeldrama „Weg der Verhei!s»u'ng* lallen. Diese für eine amerikanische Ausführung größten S1US versaß k Dramatisierung der Bibel dürste bei unS stärkstem Intcirefle begegnen, zumal eS sich um den erstell Vortrag handelt, den ein jüdisc er Redner über dieses —;- IjDC Heina in Mitgliedern deS Jüdischen Kulturbundes erkaiif ijnpsohlcn, der am 1. Oktober be- 1 «fff Col£ rührig coie König Zwlng«rpl«ti i 0»rten»tr»8e 40 Engelhardt-ßröu Georg Kemlnski Neue 8chweidn1 teer ßtreße 7/8 .Tele ' / rrrankisdie 1 Früher Hering » Der gemütliche Wi an tubcfl Be rieb naose-Qoel l< i ■-sir. is Maker MI Iben! AAÄJtMAfL WVrrr Josef NoOiDMum _ Touentzlenttrage Ecfce Anger Guter MittägtUcb. Gedeckt. 1 Mk.an Weine u. Liköre1 in groge^i Auswahl Gut geflegte Biere I | Zain neldisadler GartenstraB# 09. am Havmtbahnhof Restaurant und Frühstqokastubcn Bekannt gute Speisen und! Getränke Niedrige Preise! 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