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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-10-15 · 19 (15.10.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
19 (15.10.1935)
Date
1935-10-15
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 19 Sees au «r Südlsch«» S«m«tndsdlatt fimtlidje Vetanntmadningen DER S V. N A GO G E'N - G E M E I N DIE gngen. i ib, ton < minur Einer der Besten ist von uns ge Am Jom Kippur hat Gott unseren Frei "Dozenten um Iühisch-theologischen ä Dr. Heinrich Speyer er h' ui in der Blüte seiner Manncsjahre von hinn Was er der Wissenschaft gewesen ist. seinen Heimgang verloren Hut. sagt sie uns Blättern durch die Feder' eines Berusenen. Wir aber klugen um den einzigartigen uns entrissen ist. Er war ein wahrer Führer und Bildnci der er § aus der Fülle seines Wissens und Eil lich viel zu geben, die er durch eine natürlich«, Quellen fliehende Beredsamkeit zu packen un wußte deren Kerzen er sich durch seine unbeli keit, Lauterkeit und Schlichtheit zu eigen gensi Er war ein Lehrer und Führer im Zudem fest und gläubig in Religionsgesetz und lieserung wurzelnd, doch das reisste und li ständnis sür jede ehrlich errungene und aus zeugung beruhende Meinung eines anderen freien Kampf der Geister liebte er. Part, Brudergezänk aber war ihm in tiefster Seele So hat er auch in unserer Gemeinde-D wirkt. Seit August 1933 Mitglied des Vorst i so oft er das Wort ergriff, seine ticsaründ ä und die ganze Klugheit. Klarheit und UeberM Wesens in den Dienst des Friedens gestellt, war immer vom Ganzen her gesehen und Ganzen. Tie Einheit des Judentums, die Gegensätze hinweg mit glühender Seele erst! strebte^ in ihm war sic zur Wirklichkeit gew Von so manchem heißt es: er hatte aber keinen Feind, he ihr ich Speyer aÜ> einmal Gegner. Denn wer ihn kannte, mußt Niemals waren unS Menschen wie e, beute, niemals tonnten wir sic weniger en Lücke, die fein Scheiden! geriflen, wird sich schließen. Wir wollen bemüht sein, ihm nächst BreSlau, den 8. Oktober 1935, Vorstand und Semeindev der Synagogengemeinde zu abgcrusen. chas sie durch selbst in diesen Menschen, der der Jugend, ljebens unendaus reinsten sortzureißen ingte Ehrlich, nn. m, der. selbst; liger Ucbereh cvollste Vei>' feiner Ucberbrachte. Ten Inhaber und zuwider. : waltung geidcs, hat er, c Sachkunde «qthcit seines Z Sas er sagte, strebte zum rr über alle ■I nte und erchpen. ohl Gegner, <jr batte nicht ihn lieben, nötiger als hehren. Tie sehr schwer leiscrn. ertn etung Dreslau Auslegung öet Wafjfftfte Tie Wahlliste für die am 15. Dezember >935 ftattsindcndc Wahl der Gcmeindevertrctei liegt vom 15. Oktober bis 5. November 1935 in unserem Büro. Wallstraße 9, wochcntäglich außer Sonnabend von 9—13 Uhr zus ösfentllchen Einsicht aus. Während der AuslegungSzeit kann jähes G, meindkmitglied gegen die Richtigkeit der Wahlliste Einspruch beim Verstände einlegen. Ucber die Einsprüche ist binnen zwei Wochen zu entscheiden. ' Tie Auslegung der Wahlliste und die^EinspruchSsrist sind bereits öffentlich bekanntgemacht wohdcn. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. 'Se/Hmmunget ‘ . füe den Gr ttesdii mft am $imdjaei*¥ljota*$efte, /p. ®1tobev 1935, 17.30 llfjr Um der gesähtlichen Uebersüllung früherer Fahre vorzubeugen, bestimmen wir hicrn it für dqn Gottesdienst am Simchas-T höre» Feste: 1. Kinder unter ( Jahren haben keinen Zutritt in das Gotteshaus. 2. Beim Umzüge müssen die Kinder allein "gehen; Begleitpersonen werden nicht zigelastenl. 3. ES soll tunlich t nicht nichr als eine erwachsene Person in den Tempel beglei en. Sobrld der untere Raum gefüllt ist, müffen Kinder und El wachsen« sich aus die Empore begeben. i. Bei der Remn Synazoge wird nur der Eingang durch den "Bi bwcibnü .er Stadtgraben geöffnet und zwar eine eor Beginn des Gottesdienstes, also um 17 Uhr. Fähnchen in die Gemeindcsvnagogen ist Garten am S halbe Stunde 5. Das Mttbrin^en von nicht gestattet. BreSlau, im Oktober Ter 1935. Vorstand der Svnagogen-'Gemcind«^ TUäddjentonßemation (ilnteeeidjt) Ter Unterricht begi düngen erbitte ich in meiner TteligionS’Unh* Das Winterb«i 15 Yt Uhr. Anmeldui in meinem AmtsziN! Schüler (innen), au«! > im hebräischen und Zweiganstalt befind nnt am 21. Oktober. Anmel> Sprechstunde. - V^> g e l st e i n. etidjt&anflalt 2 ( lbjahr beginnt am Montag, 21. Oktober 1935, gen sür alle Klasien werden zu diesem Zeitpunkt mer, Anger 8 1. cntgegengenommen. Für ältere sür Schulentlassene können Kurse sür Anfänger sür Fortgeschrittene eingerichtet werden. jEine t sich 'Aorckstraße 57/59.!! . Rabbiner Dr. Sänger. ■MICHAEL KALISKI Baugeschäft — Öautischlerei — Möbelfabrik FröbelStr. 10, Telefon 825 57/58 Neu- und Umbauten Fassadenebpptz — Schwt n nmbeseitigung In unseren bewährten Fachgeschäften bieten wir Treppen- und FuQbode Tischlerarbeit«! Türen-, Laden- und Wohnun j 5 Schaufensteranlagen Einzelmöbel — Ouallktttsarbalt ■Gegründet 1899 — Beste Referenzen Genossenschaftsbank Iwria Bresla ff ■iwtngiM Cnnmsbfl slt Wvtriikt. BRESLAU 2 Gartenstraße 64 Feraspncfc-Asscblal 24121 Ausführung aller Bankgeschlfte t» ul fetal ia Hhtln. Sarin ist Min. Lut du JOdbdn 6eroelndeblat" mniiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiniimniMiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiii in aehrl» zeigt überrasdrew Merken Adresse: reparaturen lt Fenster u. Seinrichtungen Ihnen stets das Geschmack Neueste nach p-e rsönlichjem in jeder gewünschten Preisli Unsere M9I ctaosslettiig reaSlodnrerkea groAe Auswahll Sife sich die genaue S. 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