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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-09-15 · 17 (15.9.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
17 (15.9.1935)
Date
1935-09-15
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 17 Bre« taute Südisches ©emeinbcblatt (Bcgebm/fe ^as Ergebnis des Luzerncr Kongresses gips " ' . V des 2ioniften*RmQteffes lte in einer großen sele Entschließungen als in ihnen die Reihe von Beschlüßen und Entschließungen. sind praktisch Beschlüssen insosern gleichzuachten _... ... weitere Ausbauarbeit der zionistischen Organisat on sestgelegt wird. Der Kongreß beschloß einstimmig, daß >ie Beschlüße des Aktionskomitees vom Jahre 1934, wonach d c Arbeitsruhe am Sabbath und an den jüdischen Feiertagen verwi, licht werden sollen und beauftragte die Exekutive^ die Durchsührum dieses Beschlußes mit allen statutenmäßig zulässigen Mitteln zu ül erwache». Hieraus erklärte nämens des M i s r a ü i Rabbiner Hojfmann, daß nunmehr der Misrachi an den 'Arbeiten des Konqi eßes vollen Anteil nehmen und daß er auch einen Vertreter ins räsidium entsenden würde. Auch in der Kaschruthfrage kam es zu einer Einigung zwischen Misrachi und Arbciterfraktiön. Rach sp> tcsteits 6 Monaten sollen alle öffentlichen Arbciterküchen in Paläftin aus rituellen Be- »rieb umgcstcllt sein. Cs wird ferner gegen die Einrichtung de! Legislative E o u n c i l protestiert, die Zeit hierfür sei no< > nicht gekommen. Weiter wird an die össentlichc Meinung der 2 »elt appelliert, angesichtS der Notlage der Juden in vielen Ländern dem jüdischen Volk in seinen Bemühungen ein sicheres und ständiges iscim in Palästina zu erlangen, tätkrästig beizustcben. Ferner wir! der Wunsch bekräftigt. mit de» Arabern in Palästina wü im nahen Osten überhaupt, in Harmonie zu leben und aus den? uhcn dingcwiesen, die die ^arabische Bevölkerung Palästinas wie >cr Nachbarländer aus dem jüdischen Ausbauwerk i ziehen. An die Mandatsmacht wird der Appell' geachtet, die Verpflichtungen ms der Balsour- Tcklaration voll zu lersülle» und zur Fördcru ig des Jüdischen?cgtionalhcims eine altivc Politik zu führen und zwar in jenem Ausmaß, wie es die der Juden in der Galuth erfordert und die Situation in Palästina cs ermöglicht, sobald dii Entwicklung unbehindert und frei vor sich gehen kann und die Regierung hierbei durch Schaffung von mehr Arbcitsmöalichkciten Hilst. Von der Regierung wird außerdem verlangt, daß sic die von ihr beschäftigten jüdischen Arbeiter an den Sabbathcn und jüdischen Feiertagen von der Arbeit befreien möge, ferner soll allen jüdischen Ltadtgcmcindcn das Recht gegeben werden, sür ivren Bereich durch Verordnungen di« Zwang ssgbbathruhe citzzusühren. von Straßen, Waffcrvcrsorgung, Malariakontrollc usw. die landwirtichastlichc Kolonisation zu unterstützen. Des weitere» wird!die schädliche Drosselunq der Einwanderung bedauert^und Abänderung dieses Systems gefordert. Verlangt wird weiter ein« großzügige Ausdehnung der bis 'jetzt völlig unzulänglichen Beschäftigung von Juden in Regierungsdiensten und bei öffentlichen Arbeiten, ferner Zölle und sonstige Schutz- Maßnahmen für dir Industrie sowie Beihilfen sür jüdische öfscntliche Dienste, besonders siw das Crzichungs- und Gesundheitswesen. L Eingehend besaßen sich die Kongrcßentschl Boden- und Sicdlungssrage. 'Die Land scbrcitens des Vodenerwcrbs und der landwirtschas wird beklagt ^und die Regierung u. a. ausgcsordcrt eßungcn mit der amkeit des Fort» lichen Siedlungen durch Dcistcllüng rünihal Kaiser-Vjfilhelm»Strafje 21 Der altbewährte iModesalon zeigt die neuen Herbstmodelle Mäntel Kostüme Kleider Pelze Nur hochwertiges Material, trotzdejm dankbar billige Preise Modellkopien in yerkaufspreislagen fertig am Lage£ wie sie der Rolle der jüdischen Bevölkerung beim Aufbau des Landes entsprechen. Zum Gesundheitswesen wird von der Regierung die verstärkte Bekämpfung der Inscktionskrankdeiten verlangt, die ablehnende Haltung der Regierung gegenüber der obligatorischen Krankenversicherung^ sowie hie unzulängliche Deschästigung jüdischen medizinischen Personals bcitn Gcsundhcitsdcpartement bedauert und gegen das neue Lifjcnzgesctzi das die freie Ausübung der ärztlichen Praxis für neu cinfvandernoe jüdische Aerzte einschränkt und sogar unmöglich macht, protestiert.! In diesem Zusammenhänge werden der Exekutive eine Reihe von P»fträgen erteilt, die sich u. a. aus den V Jacken MSntel Paletots Gehu. Sport-Pelze Füchse Moderne Felle fOr Besätze | sehr preiswert Umarbeitungen.// Reparaturen Szczupak GartenitraBa M. Telefon ZT292 (PqCädtitta-lZtatt&pcrte anerkannt zuverlässige u. preiswerte Ausführung Kostenlose Beratung! 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