Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 17 (15.9.1935)
- Date
- 1935-09-15
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/3970005-7569529-7569764--2402-3972238- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
t esl du er Südisch es Gemeinde bl att Nr. 17 Ratten*f!utigabe fllte füc He Synagogen* und Jmeigg^tttodienfte 1$35 — im Tjpcmietmg der feeigewwdenen Plätfe: Synagoge . . . . j Rammeemufitfaal . . . vor, 16. bis 20. Septbr.1935 Saat tjindenbutgplatf . . I j Ls wird des »nders auf folgende - hingjewiesen: dcn Synagogen werikns nür Plätze für das ganze Ia>»r vermietet. Die platzpreise in der Alten Synagoge find erneut ganz < rheblich gesenkt worden. Ermäßigungen werden nicht mehr gewährt, weil sowodl in d m Synagogen als auch in den Zweiqgottesdicnstcn >layc in jeder Preislage in genügender An- Gemeindehaus Walfftv. 9, bptc. eedjto, vorm. 9—13 ilfte zahl vorhanden sind. Cs wird daher gebeten, von diesbezüglichen Anträgen abzusehen; sie müßten ausnahmslos abgelehnt werden. Eine Gewähr für die Zuweisung der vorjährigen Stellen und für die Ueberlaffung eines neuen Platzes kann nur dann übernommen werden, wenn die vorgeschriebenen Umtausch- und Neuvermietungstermine p ü n k t l i ch st innigehalten werden. Die Inhaber von ^Stellen aus dem Vorjahre werden - besonders darauf aufmerksäpl gemacht, daß nach Ablauf der Frist für den Umtausch der Karten über sämtliche Plätze verfügt wird. Es kann dann niemand mein darauf rechnen, seinen alten Platz wiederzuerhalten. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Gelaß Heß. TKei<hset$iehmgs*7XUniftets TU ffenteennung auf dem Gebiet dec Sdjule 1 leichserziehum »minister Rust Hai Trenn mg von SchUern verschiedener Rjasseuzugehörigkeit aus den öfsentl i‘ '' ' ' ' ' " ‘ Zuge 1936 nichlariscl sassunk migurtj Volk ministef ist die nieine preußis schulen G« y Fall in sich Auch der Z immer jüdische in, einem Erlaß über die chen Schule * Erhebungen »örigkeit »er Schülerschaf zunächst bei den Volksschulen eine 'chen Schüler durchzuführen. Hisher ist sch« aus dem Gebiete der derjenigen ni htarischen Schulkinder, angehchen, gefordert worden. Jnsbesonder, seil 1834 «ine größere Anzahl ,_ schulen nesi entstanden. 3n dem Erlaß des Reichserziehungs- - heiß! es: Line hauptvojaussehung für jede gedeihliche Erziehungsarbeit rassische Ueber einstimmung von Lehrer und Schüler. Die aus üf»er die Rassenattgeoednet, um zu Ostern FreNnNug der arischen und Volksschule die Zusammendi« der mosaischen Religion ist mit staalllcher GenehpriVater jüdischer Anordnung b shervorgenoknmeuen Stichproben in einzelnen hen Gebietsteile» haben gezeigt, diß die öffentlichen Volksnoch immer in nicht unerheblich nn vtiaße von jüdischen Schülern und Schülerinnen besucht werden, vornehmlich ist dies der den größeren Städten: aber auch au iete. die mehr oder minder stark d e über das Volksschulziel hinaurfül in u asiungsbeschräNkungen des Gesetze» v ,on einem an Schüler und einzelnen Orten uuoeihi Schülerinnen besucht. dem platten Lande finden liurch Juden besiedelt sind. den Schulen find trotz vom 25. April 1933 noch »Mäßig hohen Anteil Für die Entwicklung des naüonalsozialisttschen Schulwesens ergeben sich hieraus schwere Hemmungen. Die Errichtung öffentlicher und privater jütischer Schulen hat zwar an einzelnen Orten zu dner gewissen Sonderung derjenigen jüdischen Schulkinder geführt, die der mos lischen Religion angehören. Die Trennung nach Konfessionen st jedoch für ein nationalsozialistisches Schulwesen nicht ausreichend. Die Herstellung nationalsozialistischer Klassengemeinschast als Grundlage einer auf dem deutschen Volkstumsgedanken beruhenden Jugenderziehung ist nur möglich, wenn eine klare Scheidung noch der Rassenzug Hörigkeit der Kinder oorgenommen wird. Ich beabsichtige daher, vom Schuljahr 1936 ab für di: reichsangehörigen Schüler aller Schularten eine möglichst vollständige Rassentrennung durchzufiihren. Bei den Pslichtschulen ist mit Rücksicht aus die auch für Richtarier nach wie vor bestehenden Schulpflicht eine Verweisung aus. private Volksschu en nicht angängig. Vielmehr wird Me Errichtung össentlicher volksschalen für Juden erforderlich werden. In diesen Schulen n»erden alle d ejenigen Schüler und Schülerinnen zusammenzusassen sein, bei denen i ntweder beide Llternleile oder' ein LIternteil jüdisch sind. Die sogsnannten „Vierteijuden", bei denen ein Grohelternteil jüdisch ist. beabsichtige ich, bei der auf dem Gebiete des Schulwesens vorzunehmenden! Rassentrennung außer Vetracht zu lasten.! Voraussetzung für die Errichtung einer öffentlichen jüdischen PELZE der 1 e t eigener G erstkla besonders t e n M o d e, in roßkdrschnerel s I g verarbeitet, zu rorteilhaften Preisen ' Ohlauer Straß« 8 cQacoß Spei 6 ex Jlacfif. Inhaber R e ch a Spitz Gartenstraße -fO, lei. £ö3£s empfiehlt zu den Festen Cbst, Gemüse, Südfwüetkte. I j, frischer Lrntt Feinkost und Kolonialwaren aller Ark F/ascfienweine, Fmchtplatten, Geschenkkorhs. Alles frei Han$! ax Pf off ermann , wrm. Niederlage d. M. Pech A.-G. Jimkernstraße 21 . Telefon 070 9'V Rrankenpflegeartivel (aue’n leihweise) O« mmistrUniBf« - Leibbinden Br echbänder SenkfuBeinlaj Fachriännische Bedienung, madige tzsoiee Miko HEMD nur Kaiser-Wilhelm-Straße 12 - Haus Hut£mach«r - Jüdisches Handwerk! Jüdische Zukunft!!r Unterstützt das Handwerlc! Dermonn ßolh, SÄtf Papier — Schreibwaren — Bürobedarf JOd. Neujahrskarten Abi. Reisebüro: *■*■’•*" ^h^hhb nach hauen u. Dalmatien 21.—27.Septemb. u. 10.—16. Oktob. |JA||A fs|._ zwei Sonderfahrten ln die nUllv lulld Besorgung sSmtl. Eisenbahn-, Schiffsfahrtkarten u. Flugscheine zu amtlichen Preisei -F Leit da „Jüdische Oemeindeblatt"! 000223485348235301020223535353235348239048235323000001