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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-08-15 · 15 (15.8.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
15 (15.8.1935)
Date
1935-08-15
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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10 Preslauer Jüdisches Gemeindeblatt Nr. U Trieftet und jfeitfdjcfften cr.^u hei halff um .in >ici ipr: fcii nt fett M hah< j*ilp im . er t V) c 1\Ic <s'0t c n. tat har st u lt" 71U r Veost,!£. P. Tal Wenn ein >1t, wird ie Tie pv ändernd, bst >ic Gestalt fpiarfett Slm^il e ohnehin dessen e, was er Dichter auA t 2? ilods n must, ert; aus eutschen inen seelis n e in den , ittm: Zud> esalatwen Das'aciftt^o hic' llcn. auSg if r Tili d en Heine Ri izse 77a iftidjten Tie her uorraaeitfe Tubcrfu oieforicherirt und frühere Tireftorih des hafti riologifchett Znstitu S am städtischen??obcrt-ftoch' JVra tfettbaue, yrau Professor 2r. Sofia ' N a hi n o w i^t s ch - fte npn er, ijt der wissenschaftliche!l Welt at ch als frühere Schriftleittrin der „Z itschrift tür Subcrf tlofc* hot tacschätzt. ist furz vor Vol cnbung ihre; 64. Lebensjahres irt ihrem Heim in Bcrtin-Ltchtcrfeldj nach-furze schwerer Krankheit verschiebest. Zm Alte ■ von 68 Zähren st, rh in Bqrlin der Alleininhaher des KaufhäufeS N. Z S r a e l, Bert hold , 3 p t a c l. 47 Zähre lang leitttc er das ^aufhatis und führte eS zst feiner jetzigen Bedeutung. Seite stete foiülc Einstellung und sjein Eintreten für all diejenigen, die Hilfe brauchen, bestimmte sein Wirken. So schuf er für die Angesu Iten seiner iyirina zahlreiche fozinlc Einrichtungen, eine PcnfionS- .lasst sund eine 2 ietviehSfranfenfasie. Er beieiliate sich hei zahlreichen führ then Wohls thriseinrichtungen i nd trat (jahrelang DorstandSmit< lied des Hi fSvcreistS der deutschen Juden, der in einem Nachruf die sVcrdicristc prs Verstorbenen utt des Werk des Hilfsvereins wiirp jetzt haule f olo st lest! ti misi Ve soll nun. I -sti ausst Auf gew t fatc; von d auch Sitz miss der wer schlich, Tikr ^eirittdf Beim Co Verlag. Leip sig ustd Äjien Tichtet die Lebens zeschiatte eines anderen Dichters das. herausfomn'en, wus zisnftig eine Biographie e GcstaltungSlu t geistert euch in diesem Büche, ld verschönernd, ab :r immer anschaulich und sesielnd Heines, so hast sein EharsikttrHild keineswegs immer -sien sichtbar wird. Tarnt koinmt, hast der Mensch nn Problem ist, ein ..Mensch mit seinem Wider- und Spottlust auch vor Sem nicht Halt machen im Grunde tief uni ernst empfand. Wenn andere anders sehen ivcrUen, sst liefst doch in der Schrift ein schönes Buch vor,!an dem man seine Freude ie Zeit und SJtrnrc t Hainas ist vortrefflich geerflärt der Berfas er das Wesen des „Lpottvogcls tcrwalde". Oft fe >r treffend j zum Beispiel da, wo Werdegang fern zeichnet und die Tatsache, dasi' schweren letzten Ja! ren sstiner „Maträtzengruft" den chttum zurücfgeftmder und! sich! zu einem persönlichen 'cfamtt hat, psychol 'gisch! deutet, ll und glänzend ge chrieoene Buch ist mit IÜ Bild- : in verschiedenen Lebensjahren und seinen Kreis ^ftattet und trefflich zedrtzcft. ' - Gf. r t Verdienste igle. ' Ter bekaitsite Gynäkologe, Pfof. Tr. iVcrnhard Zandek, der Direktor' d< r gvnäfologischen A?teil»ng heS Hadasiah-Kranken- 'S in Zeruf ilem ist, ist zum M tglich der amerikanischen Gynä- -schon GeseUschaft gewählt worden. Zn dem Mitteilungsblatt der PaHstinq-Regierung. der „Pac Gazette", ist eine Verordnung erschienest, die den High Eomoner ermächtigt, Quoten für die Zulassung von Acrztcn im rtaufc eines $>ahteS festzusetzen. Zn Dtzemher eines jeden ZahreS >ie Quote füdaS folgende Jahr verkündet werden. Die Verordtritt am l. Dezember 1935 in ^!raft; dem entgegcnstehcnde 23cungen wer! en zu diesem Zcitpu tkt c usgestoben. Von der Sperre enommen sir d Aerzte, die bis zur, 1. ldczemher 1935 die dauernde HnthaUSerlau mis im Lande erhalten. Zm- Mora« Zuni sind nach Palästina 4343 Personen einndert. Untei ihnen befanden sich 354! Personen der Kapitalistenoric. Auf einer Sitzung'des §andeiratis bei Studentenverbandes Palästina vurde mita'eteilt. käst der Verband der- Stuen w el t v e r e i n i gu.n g beinetreen fei. Ter Verband wird der Vereinigung der Studenten der östlichen Länder, der seinen in Nom da. beitreten. v * Wie die Züdifche Telegrapheil-Ag -ntur erfährt, hat die Kornison, die von der Palästina-Negicrunc vor kurzem zum Studium vrage, ob Petach-Tikwah zim Nangt einer Stadt erhoben len soll, gesaaffen worden ist, böschlostenz der Negierung vorzulen, die ur?site jtdifche Siedl mg in Palästina, die Petach ah heute ist. zur Stadtgemeinde zu lerbehen. Ds Oer Mauer VemelliWschichte D/e ^Begründet öec Breslauer Gemeinde Don Rabbiner Bernhard Drilling, Breslau. (Fortsetzung) Man kann es jetzt verstehen, warum die österreichische Regierung (ebenso wie später auch Friedrich der Große nach der ^Eroberung Schlesiens trotz seiner Abneigung gegen die Juden) immer wieder aus die jüdischen Münzliestzranten zurückgriss und aus ihre Mitwirkung nicht verzichten konnte, waren sie doch ein wichtiger Faktor im Breslauer (und Schlesischen) Münzwesen geworden. Die Schaffung des jüdischen Münzlieferantenstandes geht parallel mit dem Entstehen einer neuen jüdischen kapitalkräftigen Schicht, die sich dem neu werdenden Territorialstaate zur Verfügung stellt und dort auch die Entwicklung der jüdischen Gemeinden (besonders in den Orten, in denen sich um sie die neu entstehende jüdische Gemeinoe kristallisiert),'stark beeinflußt. In Breslau allerdings teilen sie ihren Einfluß bei der Entstehung der jüdischen Gemeirche mit den verschiedenen, dort ansässigen Funktionären der! polnischen und böhmisch-mährischen Judenschaft. ‘ V. In diesen privilegierten Münzlieferanten sehen wir also die ältesten jüdischen Familien Breslaus, abgesehen von den wenigen Familien, die sich etwa um die gleiche Zeit, in den damals nicht zum Breslauer Stadtgebiet gehörenden, sondern unter geistlicher Oberhoheit stehenden Vorstädten niederließen. Bon den 4 Münzlieferantenfamilien, die zwischen 1656 und 1685 in Breslau die Niederlaffungsgenehmigung erhielten, nutzten sie nur zwei für sich und ihre Familien aus. Der eine von diesen, Naftali Hirsch ben Moses aus Hamburg, hielt sich von ca. 1685 bis 1705 in Breslau auf und ist wahrscheinlich wieder nach Hamburg zurückgezogen. Nur die Familie des 1656. zugelassenen Münzlieferanten Serach ben Eleaser ha levi, i>. h. des Zacharias Lazarus, behielt ihren Wohnsitz auch im nächsten Jahrhundert in Breslau bei, sodaß man sie wohl mit Fug und Recht als die älteste Breslauer Familie bezeichnen kann. Die Familie blieb auch wegen ihrer Bedeutung für das Münzwesen bis zur Zeit Friedrichs des Großen mit der kaiserlichen und später mit der preußischest Münze verbunden: daher verdient sie die kurze familiengeschichtliche Betrachtung, die ich ihr am Schluß dieses.Artikels widme. Zjacharias Lazarus, von dem wir allerdings nicht wissen, woher > er stammt, kam, wie bereits erwähnt, zwischen 1650 und 1656 nach Breslau und verstarb dort im Jahre 1686. Er so wie seine im Jahre 1689 in Bryslau verstorbene Frau Gittel wurden in Krotoschin beerdigt. Sein Sohn Lazarus Zacharias (Eleafar ben Serach ha Lewi); wurde sein Nachfolger als privilegierter MünzliefeyaNt. Nach dem Breslauer Judenverzeichnis im Jahre 1696 9^7 hatte er in diesem Jahr 8 Kinder. Seine erste Frau 5zendel starb 1702. Sie wurde gleichfalls nach Krotoschin Fahrig König i.wtngtrplata 2 tarteastrage 40 Weinstuben I an se-ooelle hiter Wllhelm-Sir. » rrinklsdie I rüber Hering Der i llesseTgmsse 28 hütlicbe Betrieb L IttaneT’ Welnhandlnng Ring 30 Einzige jütische Weinstube am Platze )er gemütliche Aufenthalt bei seltgem^ß&fPreiseD. Stimmuogsmusik ln den neu hergerichtet Raumen von Josef Nothmann vormals SdlMl, Tauentzieostr. 12. werdendste sich bestlhunt wohl fühlen. Zum Reichsadler Gartenatrafi« VS, am Hauptbahnhof Restaurant und Friibatücksstuben Bekannt gute Speisen und Getränke. Kiedrige Preise! Touentzlen-Theater das Kino für Jedermann

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