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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-07-15 · 13 (15.7.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
13 (15.7.1935)
Date
1935-07-15
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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10 i Brest auer Jüdisches Gemeindeblatt lä v Cs wurde qine Reitze von G e IN e i » d e a h c I den veranstaltet, hm denen sied die meisten Gemein! emitalieder und auch Rachbar- Gemeinden beteiligten, (ps sprach Herr Rabblne Tr. Lä Niger, Breslau, über:' „Eindriicke einer -tudieitfatzrt lurch alte jüdische Gemeinden", dessen gelungene Äussü iirunaen Frau Lc tte Schwärz- R o s e n b a ü Breslau, mit Rezitationen aus T! mond Flea. Zuva Halevi und Lte>a i Zweig in alt i>e Mit ei iebasr umrabMt Juden in den Bezirksrabbiner Tr. Ä an dem Herr Telia jüdiiebes Tafeinsgeschebcht nem kurzeü Referat übe: ZZleingchneinden 2 kicderschlesiens iihrmanp den zweiter des Reicksbundes jüdischer .Frontsoldaten ausfübr Ausgabe, den Ssnnaebalt und Wirken der Grone» näbermbrinaen, dienten »Herr Berirksrabbiner Tr. aebuna des biblischen Judentums" Israels den zwei weitere Gemeindecche allen Zuberern die große deutschen Zudentstms dar Ruv$e Jladjridjt m sprach -reslau, über „Züdise>e Arbeit : und and insbeiond:r> jüdischen Schrifttumswi W o-lirnann über: „C:i< lick Werken von Cdännter Master. Die Lage! der crösfnctc Herr Aemeindcabend, die Tätigkeit schilderte. sTer >uch das Leben jüdischen Menschen unserer 'Zeit rde, an denen Tr. Ra b i n, Breslau, i der: „Tie Bedeutung des die Cntwicklung des Zud, ntums" fpricken. Tep letz: bebaudelte aktuelle Frage a, und Herp Assessor Z o stand es in ausgezeichnet ntnr'g der deutschen Zude reire" die aeaenwärtiqe S r Weise, ir seinem Referat r in .Taläs ina, Eindrücke ituation deP deutschen Fu> die Lage der einaewand, rten Zukert in Talästina und Herr Bedeutung Taläsrinas iü: ulegen. cinnar-Rabbincr? Haimonides sür Aemeindeahend Brcslgu, ver- „Tic Cinordner Taläsrinatums wie auch zä schildern und l ie Zukunst , des Zabren ist ■* Zm Alter von 82 de R o t b i ck i ljd, die Witwe Bar> Mutter des' Tränkenten ciation Zames Edmond Armand de * Tie Londoner Erfeutive des - den .!! in Taris Bar, u: n A d e l b f i d n Cdmond che? ottzsckilds und der Walesttine Zewisb E)l<»isation 'Alsoskotbschild, gcstdr ren. Hebräischen D el werbandcs bat l." Tamus (22. Zulij an dem slicki der Todestag Cbaim 2kackman B i a l i k s rum erste rmal jäbrt, für die gesamt: l cbräischc Welt als „Bialik-Tag'i proklan iert.- Ueberill sollen ast l ic cm Tage dem Andenken Bialiks aewidnetc Beransaltungen atzgciraten Werdens . ' Zm Alter von >5 Zabren is: in London S r Frantis Rlonteiiorc, der Er-c der Baronets-Würbc 1 iofes Mo^te- 'iores. gestorben. Zn de» AnjangSzc ten des politi ch nr Zionismus batte der Verstorbene Tbtodor J>cr ,1 bei der Herstellung von Be» nebungen zu den offiziell m Zdreiscn Englands her:-o ragend untertützt. Leit dem Weltkrieg gctzörte er der Zionistsich ei Organisation nicht mebr an. 1 * Zm Alter von B'i Zabren ft in Warsche u der bcrützmte polnisch-jüdische .Historiker -Timon Askcnazv ze torbcn. Askcnazn bar auch im politischen Leben Polens cineiRole gespielt.!Er wai 1922 Zübrer: der polnischen Vö kcrbundsdellga tinn in Genfs * Wie die:-Züdische Tclegrap tzen-Agentun . rsihrt, find im Monat Zuni 4I8ts Zudeü nach Talllstina cinäenändert. > * Zn Anweisntzeit pe; Brüneler BürgcrmciMr« -Mar, deS eügliichen Gesandten Sir ES non d Ovcy-und ein« Nabe sübrenscr jüdischer und nichitjpdischcr T^rsönlich leiten .fand -ja« f der Brüsseler Weltausstellung die feierliche Erossgung des Tja ästina-Tllv i l l o n s s.Zsraej in Crcz ZSrckel" st >tt.! ,! Zn der arine ch n be von Ctvitavccckla wjiryc die Birreilung der TeemannSdiplcme an die erste Gruppe i-oil Absolventpn der in dieser Tchüle vom Bctaj: cinl.erjchtcten «disäen Abteilung vorgenommen, T tä endgült ge Zulassu: :g zum Tcema rnsbcrus erfolgt nach einer an die Echluiwr isungen fich anschliestenven stchsmonatigpn Traris.! I ' - _ I j i T>e 7. '^uilüge der Broschüre „Alijab", l^ns )r Nationen für Tchlästina-Auswanperer. be rauSgegeber vom TalÄsti 1a -Amt Derlm, die-Mitte 2lpril ist einer iluslagenbot e vow5(M :Slü k erschien, ist in sechs Woche» pestlos ausverkäuit worden. Tie r.2 li ab" ist durch die 'Zuverlänigkeiti und Gmauigkeit ibrcr Angaben, > ic nickt nur über gtragen der Auswanderung, sondern auch über <:ll- Gebiete diS palästinensischen Lebens ui terrickten, für Talästina T -anderer und Touristen und darüber bin« uS sür alle diejenigen, idi: ick über 'Tulästina sachlich informieren wollen, eine anentbebrlicke h lse geworden. Tic überraschend ^starke Nachfrage bat daS Talü ti ra-Ämt vetanlastt, die 7. Auslage in nnem Neu!-ruck erscheinen?u lasten, dr in einzelnen Tunkten erqäi zt und auf den ncuesteti T and' gebracht worden ist. > soziale GeieK- 7Vtc antworten Alte 'Abonnenten. 1. i lnonyme Einsendungen wie rücksicktigt. 2. T-on 76. G burtStagen gibt das B:erb Gcmcindeblatt den ' Mitgl edern der Synagogets-Gc^t Kenntnis; dies gefchiebt lepiglick bei 6V., 70., 7s., 8< Geburtstagen. 3. Ankündigungen über Geburtstag e und!M»NiIl feste (Silberne Hockzeit usßo.) werden nur ausgenp: in Frage kommenden P«stnlichkeiten ihre Zustjftznsu Psfentlichung gegeben häbem r >en nickt be- <^uer Jüdische ncindc leiste 8l.. 82. usry. Familiest. n, wenn die »g zur Bei!-! I M öer Mauer VeilieiMMlihte Die 2$egtüitdec dev ^Breslauer Gemeinde Don Nabbiner Bernhard Drilling, Breslau. (Fortsetzung) Der damalige Breslauer Münzmeister berichtete dies der schlesischen Kammer und bat um Abhilfe dagegen.' Die Kammer antwortete, er möge um den geringen Münzttjetalleinkauf zu vergrößern, „gewiesse Lifferanten es seyen C h r i st e n o d e r I u d e n, zur Hand bringen", denen er die Lieferungen der Münzmetalle übertragen solle, nebenbei aber dürfe er natürlich auch den Kauf von anderen nicht vernachlässigen. Der Münzmeister sollte also durch die Heranziehung der Juden die Schwierigkeiten der kaiserlichen Münze überwinden. Er verfuhr dementsprechend, er machte von dem ihm von der Kammer übertragenen Rechte des Dertpagsabschlusses Gebrauch und ernannte (zwischen 1650 und 1Ö56) Serach den Eleasar ha levi, oder, wie er gewöhnlich genannt wurde, Zacharias Lazarus, zum ersten „Juden Münz Lieferanten". Die Kammer Isetzte, um die Ablieferung des he!rantransportierten Münzsilbers möglichst zu beschleunigen und um ihre jüdischen Münzlieferanten an die Breslauer Münze zu fesseln, beim Breslauer Rat durch, daß die von ihr vertraglich ernannten jüdischen Münzlieferanten freien Einlaß an den Breslauer Toren erhielten und sich mit ihren Familien in Breslau unbehindert niederlassen und bewegen durften. Dies galt allerdings nur für diese privilegierten Münzlieferanten, nicht aber für die kleineren jüdis^chen Händler, die die Münzlieferung nur als Nebenerwerb betrieben, wenn sie z. B. bei ihrem Aufenthalt auf den Breslauer Märkten und Messen kleine Mengen Bruchsilber zur Münze brachten, falls sie es nicht vorzogen, sie hem privilegierten Münzliefer^inten zu veräußern. Privilegierte Münzjuden gab es sehr wenige. Nach Zacharias Lazarus erhielten der Zöllner von Teschen (16^3), Samuel Singer, ferner (1676) Markus (Mordechai) Perlhefter aus Wien, der vorher in Brieg als Münzlieferpnt tätig gewesen war. und (zwischen 1678 und 1685) der Hamburger Jude-Herz Maises (Naftali Hirsch den Moses) hen Titel und die Rechte eines „wirklich kaiserlichen breslauer Münzlieferanten", der sie zum Betreten der Stadt und ZUm Verseilen in ihr berechtigte. Am längsten verblieben von diesen 4 in Breslau Herz Moises aus Hamburg ünd Zacharias Lazarus. : (Fortsetzung folgt) Hausbesitzer, beschäftigt das Handwerk! VictociarVet/idfecung Tic Bictoria zu Berlin, Allgemeine Bersicherungs-Actien- Gefellschuft, die iwch im Jahre 1933 einen Vestandsrückgang hon 93 Mill. RM im selbst abgeschlossenen Vcrsicherungsbestand cinschlicstlick Auswertung und Cijgeugcschäst der rbeinischen Tochtergesellschaft zu verzeichnen hatte, erzielte tm Jahre 1934 bei einem Ncuzugüng von 104 Mill, RM imreinen Grostlebensgesckäft zum ersten Male seit mehreren Fahren wieder einen Bestandszuwachs. Der selbst abgcscklosiene Gesamtvcrfichcrungsbcstand einschließlich Aufwertung, Zusammen mit dem eigenen Geschäft der rheinischen Gesellschaft, bcvief sich am 3b Dezember 1934 auf 1032 Mill. RM Versicherungssumme. Die 'Prämieneinnahmc aus der Ilnsallversickerung!ist mit 4,1 Mill. RM etwas größer als im Vorjahr (3,8 Mill. RF^). Die Aktionärs-Dividende wird wie im Vorjahr mit 75 RM für jede Aktie vorgeschlagen. Davon werden nach den Vorschristen des Anleihestock-Gesctzes 40 RM sür jede Aktie in bar an die Aktionäre ausgescküttet, während 35 RM sür jede Aktie zsir Bildung des Anlcihestockes an die Deutsche Golddiskontbank für Rechnung der Aktionäre abgesührt werden. Von dem Gesamtüberschuß von 6 291 397 RM, der nach Durchführung der dem heutigen Wcrtstand angemcsienen Abschrm-

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