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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-07-15 · 13 (15.7.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
13 (15.7.1935)
Date
1935-07-15
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Steel aper Jüdisches Gemelndevlatt Nr. 13 -4- Kleine Holzgaste 8. Muster und Kaie Xteiert die Bf-, ÄTlincr Strafe 60 82. werden hierdurch dring. 6'ef^jgelS vom Au-la'ni ,cnl> ■es lauer Molkerei, (Tag und Stunde der. Schlachtung, hcbr. Zeichen) genauestenS zu Tie Mitglieder der Srfna gogen-Geweinde achten, da sonst die Gefahr des Auwcrwerdens besteht. Einkauf des mal s tsn (Unaarn) aus die - “ h Oom m >ct bzw. Stempel Tladjridjten (Schluß der Amtlichen Bekanntmachungen der Synagogen-^eckeinide). W <D!EjR <V EiR E I NIE U N'D Ö R G A N I S A T l'O N E N fjilfsausfcbufi für jüdifdje Kr ante Ter >8ilfSausick>uü! für iüdikcbe Kranke! lllcn össenrlicht in der einen Ausruf zur üpischen!dranken ' iten Mittel sind dsten Fallen n! aus zu ermög- Aermste» der von dem Hilssso groh, daß die '?< usschuß unterses Monats Ausreichend ebenso sind durch unsere gi q u < ies eh; F >nk« Ter Hilssausschuß! für jüdische Krankel »et b^mtigen.Icummer unseres Gemcindeblattes erneut Schassuna eines Hilfsfonds für die unbemitteslßeH, unserer Svnagoaengemcimde. Tie bisher zu gef los e völlig unzureichend, unr iin den allerdrinaei! armen -jüdischen Kranken die Aufnahme im Krankt lichen. Es ist Vorsorge! getroffen, hast nur die Armen, deren Gesuche alle Voraussetzungen crfü ausschuß betreut werdend aber auch diese Zahl ist gegenwärtig im Jüdischen Krankenhaus vom Hilf: gebrachten Kranken nur noch bis Endä di betreut werden können, falls nicht neue Mittel dem Hilfsfonds zuflie Neuaufnahmen abhängig von der Stärkung.des Gemeindemitalieder. Es wird daher gebeten und erwartet, daß d alle Säumigen veranlaßt, in ausreichendem so wichtigen Rotzweck in großzügigster Weise zu den. (Siebe Ausruf!) fivbeitsnacfimew jüdifdj. ®rganifatioripn Sdjlefiens Sceslau, Sdtmeidnfyer Stadtgraben 28 W i r suchen Stellungen für Arbeil sk Beruiszweige: Sprechstundenhilfen, Laborantinnen, rinnen. Hausdamen, ältere kaufmännische Angestel.te arbeitet. Chauffeure, Bankangestellte, Handwerker, Geleaenbeitens, Rachhilsssehrer und -Lehrerinnen. Arbcitskräste.sür folgende Dj« werden gesucht: perfekte Hausangestellte, geprüfte Erzieherinnen, Säuglings-Schwestern und jüngere perfekte Dekorateure, Näherinnen, Provisioils Lehrling, der in der Wasche- und Schürzenfabrika io und technisch ausgebildet wird. Putzarbeiterinnen, jede freie Stelle unverzüglich melden zu wollen. otf< Beidjsbund jüdifdjet ffrontfo d iten Geschäftsstelle: Gartenstraße 34. Turnhallh. Reue Gaste 16. Tennisplätze: hardenbergstraße. Sportplatz, Trentinstratze ‘fterientindee-fittion Ferien! Wißt Ihr noch, Ihr Aelteren, »pie kinder ifbnfü<hti<) die Fe:ienzeit erwartet batst k nicht anders, auch heute fi eut fich jeder Junge uni hfi Ishr als Schulinld heute ist'es nd jedes Mädel auf diese Fcrienwocbfndie jcf ausschließlich der CrHolrngj dienen sollen. .Schlasraum, der jeden längeren heutige Aufruf Maße für diesen fern und" zu spen. äste folgender öntgenaslistenei Gelegenyeits- Kollncr (auch für ei!>e) r ufszweige üfte und un. Pflegepersonal, s iertreter, einen o it kausmäunisch Wir bitten, uns llekl pchon 57208. Tele>>hln 57504. Teiepion 81024. Aber viele Kameraden sind arbeitslos, mancher,' de- »och in Arbeit und Brot ist, kann sich größere Sonderausgaben nicl t jnehr erlauben. Deswegen dpt der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten überall ir^ Deutschland eine Ferienkinder-Aktion i »urchgeführt. Im Landesverband Iiiedenchl sten gliedert Fich diese in zn ei Teile. Zunächst entsandten n ir 17 Jungen und einen ' sÜ Hrcr aus allen Gegenden des Landesver »andcs in unsere wunder ch)ne Sportherbergc najck Rcfchenbach, die mit d<m vorbildlichen len de: Jugend auch lick nacht. i: uche uni den neuen Tagcsrau senthalt so angenehm wie Ungefähr die gleiche Anzahl Mädels wird sie Mitte! dieses Monats ablöfen. Dis Kosten sür die einzelnen Teilnehmer sind dank der Betreuung durch die Reichenbacher Kameraden und Freunde nur gering. Eine weitere Iungen-Abteilung wird Mitte des Monats die Sportherb erg ein Obernigk beziehen, die in der Zwischenzeit Schülern der jüdischen Schulen in Breslau mehrmals zu: Derfügung stand. j Dank der großen Opserwilligkcit unserer Kameraden und Freunde in den einzelnen Ortsgruppen konnte der Landesverband in Ramslau, Reiße, Grünberg und S p r o t t a u weiteren 13 Kindern einen kostenlosen Ferienaufenthalt vermitteln. Im Ganzen werden etwa 62 Jungen und Mäd est s von dieser Aktion ersaßt. Auch an dieser Stelle sprechen wir- Allsn, die dazu beigetragen haben, den Kindern Feriensreude und Erholung zu verschaffen, den herzlichsten Dank aus. j Anmeldungen für die Hcrbsticrien , können im Büro, Gartenstraßf 34 abgegeben werden. Jüdifdjet Ttlufit’Vevein <k. V. Der Jüdische Musikverein Breslau C. B. teilt mit, daß zur Vergrößerung seines Orchesters Vl äs er dringend gesucht nserden. Insbesondere werden Herren gesucht, die bereit find, Horn zu erlernen. Musikalische Herren, die zu diesem Studium bereit sind, werden gebeten, sich mit dem Jüdischen Musikverein Breslau'!E. V., Ohlauer Straße 87, alsbald in Verbindung zu setzen." ,1 Verband jüdifdjet grauen f. fdaläflina^JitbeU pVi^o) Der Verbanh Jüdischer Frauen sür Palästina- Arbeit (Wizo) hat im vergangenen Jahr eine rege Tätigkeit entfaltet. Cs wurde sowohl geistige als auch praktische Arbeit geleistet. In regelmäßigen Abständen wurden Vortragsabende veranstaltet, an denen Berichte über das Leben in Crcz gegeben wurden; auch wurden Themen aus de^ jüdischen Literatur und Geschichte behandelt. Sehr anregend war eine Vortragsreihe in der ersten Winterhälste über die neue hebräische und jiddische Literatur. Das Gebiet der! praktischen Arbeit ist ständig im Wachsen begriffen, gemäß den immer höher werdenden Anforderungen. Die „C h a l u z h i l f e" sor^t für den Kibbuz Silsterwitz und auch für andere Haschscharahstellen. Das Deth-Chaluz wird betreut, ebenso das im Entstehen begriffene Mittler enheim. « Da die Notwendigkeit besteht, die nach Crez herausgehenden Chaluzim mit Kleidungsstücken zu versorgen, ist die Wizo jetzt dabei, eine Nähstube einzurichten, in der Frauen der Wizo nähen wollen. Für diese Nähstube werden Mitarbeiterinnen gern iangenommen, ebenso Spenden cm Stoffen, Schneiderzutaten! und gebrauchter Wäsche, im Büro der Zionistischen Ortsgruppe, Gartenstratze 25. Verein jüdifdjet tjand* und Kopfarbeiter Am 3. Juni d. Zs. fand im Lokal Veihosf, Malergaste eine überfüllte Mitglieder-Dersammlung statt. Redner des Abends war Herr Davidsohn. Sein Vortrag über das Thema: „D i e Frau im Judentum" fand reichen Beifall. Eine große Wizahl Neuaufnahmen war der Erfolg des Abends. i Mitglieder, vergeht Eure Pflichten nicht und zahlt Eure Beiträge pünktlich! ~~ Bpottpädagogtfdjec Cefjtg det üetdjsvectcetung Die Pressestelle der Fieichsvertretung der d^ut mit: CS ist beabstchtigi, ist der Zeit vom 21. Jul b 1935 in Berlin für ein« begrenzte Anzahl von Sportlerinnen, die noch kenn Examen abgelegt Haber p ä d a g o g i schon Lehrgang zu veranstalte», soll dem Mangel an geeigneten Lehrkräften gesteu Frage kommen Damen ugd Herren, die sportlich u> gabt find und pädagogische Eignung Nachweisen kis f h«r is Hui QQEEE3D00 Juden feilt BO. September G -portlern und inen s p o jr t - diese Weise werden. In turnerisch bcntzen. Näheres wird Interestenten bekannt gegeben. Meldungen find unter ^Einsendung eines Lebenslaufes und Angabe der bisherigen sportlichen Laufbahn zu richten an di« Reichsvertretung der deutschen Juden, Schulabteilung, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstraße 158, Ul. Tteidjsbund jüdifdjet $irontfoldaten, Spoetgruppe 'Breslau llnsere Turnhalle, Reue Gaffe 16, bleibt wegen Säuberungsarbeiten von Montag, den 15., bis Sonnabend, den 20. Juli, geschlossen. < An dem 1. All ge m. Iüd. Tennisturnier der Berliner Sportgemeinschaft 33, das vom 21.-23. 6. bes sehr -!

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