Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 6 (31.3.1935)
- Date
- 1935-03-31
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6 Breslauer 91 dlfches Gemeindedlatt 15 iSingltedecung des 3entealausfdju/Jf< *s in die Tteidfrstreeteetung Der Organisationsausschuß der Reichsoertretung der deu tschen Juden trat vor kurzem erneut zu Beratungen zusammen. Es gelang, die Borarbeiken für di« Eingliederung des gesamten sozialer undwirtschaftlichen Hitfswerkes in die Reichsvertretung zu erfo^lgr« ichem Abschluß.zu bringen. Mit dem 1. April 1935 wird nunmehr das hilifs- und Aufbauwerk des Zentralausschusses einen fester Bestandteil des Organismus der Reichsvertretung bilden. Im Ein^ einen wurde folgendes beschlossen: Mit Wirkung vom 1. April 1935 ab werden die Tätigkeitsgebiete der Hauptstelle für jüdische wandersürsorge. der jüdischen Arbeit »hilse e. V. <Landwerk Reuendors), der Vereinigten Zentrale für ji dische Arbeitsnachweise, der Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe der Zentralwohlfahrtsftelle der deutschen Juden e. V. in die Reick soer tretung eingegliedert. Es werden damit die großen Arbeitsgebiete der Wohlfahrtspflege, der Wirtschaftshilfe, der Berussumschichtung, der Kredithils«. des Arbeitsnachweiswesens und der übrigen Wirtschaftshilfe fown der Auswanderung in die Reichsvertretung eingesügt werden. Die noch außenstehenden Gebiete des S) i l f s- und Ausbauwerkesw trden ebenfalls organisch mit der Arbeit der Reichsvertretung verbinden werden. Die Gsschüstsfühner der eingegliederten Orgmnsationen w rden Sachbearbeiter bei der Reichsvertrerung. Um die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter der eingegtiederten Stellen auch der neuen Organifationsform zu erhaltet und darüber hinaus ein« Möglichkeit für Heranziehung wichtiger E nzelperfönlichkeiten zu schaffen, werden den Sachbearbeitern beigegbene Ausschüsse gebildet werden, denen je ein Mitglied des Präfdialausfchusses als Vorsitzender angehört. Die letzte Entscheidung liegt wie bei allen anderen Arbeitsgebieten der Reichsvertretuyg bei dem Präsidialausschuß. Di« Fachausschüsse der neuen Arbeitsgebiete der R Gemeinde» an den P r e u ß i J cf Gemeinden. Sämtliche amvef inde > Beitritt. ichsvertretung treten gemeinsam mit einem besonderen Aufbringi ngsllNd Auch ausfchuß nach Bedarf als;L«ntralausschuß für Hilfe Aufbau" zur Beratung gemeinschaftlicher Aufgaben zusammen, darüber hinaus ist für die Beibehaltung und weitere Ausgestaltung des Zusammenhanges der Arbeitsgebiete des Hilfs- und Aufbauwerkes organisatorisch Sorg« getragen. Die Finanzverwaltung wird in Zukunft einheillich für das gesamte alte und neue Arbeitsgebiet der 'Reichsoertretung geführt werden. Eintritt gutn Pceufiifcfyeti Candesvetbaitö Am 3. März 1935 fand in Oldenburg eine Versammlung des Jüdischen Landesgemeinderats unter sehr zahlreicher Beteiligung statt. Den Borsitz führte der Landrabbiner Dr. de Haas. Als Vertreter des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden erschien dessen Präsident, Kammergerichtsrat L e o W o l f f.! Die Versammlung beschloß die Eingliederung der'La idesgemeinde der Jüdischen Religionsgesellschaft im Landesteil Older bürg in den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden, Am Sonntag, den 2-1. Februar 1935, traten ln Saarbrücken die Vertreter der saarländischen Gemeinden unter dem Borsitz des stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeinde Saarbrücken, Rechtsarwalt Dr. Max Weiler, zu einem Gemeindetag zusammen, mit alleinigen Tagesordnung des Anschlusses der saarländischen sü! Nach ihren außerordcnt! i Großstädten Deutschlands werden 13 Personen bestehenden Ens Theater gastieren und ihr Nervensäge" zur Aufführung neuen Einfällen, kostbar« Bill stets fein abgeschliffen, kühn Sie 4 R a ch r i ch t e r mir ihrem aus mible vom 1. bis 10. April im Liebicheftrs Stück mit Musik und Tanz „Die bringen. Eine Fülle von neuen Ideen, eizende Pointen, der Dialog ist wie rtntzig. i*r, und ilebtäifdjie €ieöerbogi'n heißt «ine im Entstehen begriffen« soeben im Verlag von Jakob B. l in erster Linie unserer Ingen) zu ist Heimann Feilchenf^ld, Gesänge nicht in Buchform oe rosse angewandten Art jener L i e Jöde einen so großen Erfolg fast allen Schulen eingeführter «n Landesverband jüdischer Gemeindevertreter erklärten ihren ich erfolgreichen Gastspielen in fast allen B. Vrandeis, Breslau, erscheint und-die flute kommen soll. Der Herausgeber der Rektor der hiesigen Jüdischen Volksschule. Er hat in seinenl Bestrebens das traditionell gewordene Liedgut des Judentums auch ' " " ‘ «inen neuen und wirklich p den heutigen Menschen zu erschließen, saktis hen Weg gefunden, indem er die itlichte. sondern in der jetzt vielfach Bisher sind drei Bogen Abend Vorbehalten und weist „Echod mi jaudea" und „Chad Anzahl der Wörter ohne jede« sammenhang zu bringen, ist ar ßererdentlich geschickt gelöst worden. Die Liederbogen sind in Stei idruck hergestellt und trotz denkbar größter Plotzausnützung sehr ’ put lesbar; sie können an der S«te be. quem gelocht und sodann in k ein« > Mappen gesammelt werden. Ihre Einführung in den hiesigen ji bisch >n Schulen wird man nicht nur in anbetracht des geringen Preist s — sondern vor allem auch wtger grüßen. Darüber hinaus webd lurrg. die das jüdische Wissen erhofft« Jnteresie nicht versagm kinnen. Martin Aausdorff NedaktlonSschlub tlr die Jüdischen Scmeindeblcr teS f In der vorliegenden Rum ner blartes" ftnden unsere Leser ein, Hauses Ilse M e t h, vorm. P i k Sammlung religiöser Gesänge, die »er >ogen, mit denen Professor Fritz halt», und als deren Seitenstück di« in Les bogen anzusehen sind. Die hier oorü« Melodie notiert ist, hat vor dem liegende Ausgabe, in der lediglich gebundenen Buch den nicht;u »ntsrschätzenden Dorleil 'der Elastizität: was im Momem unberücksich igt l lieb, kann nachträglich noch in die Sammlung ausgenommen werden ebenso wie das, was in unserer Zeit ^n geeigneten Liedern er tsteh. ^rschi enen. Der erste ist dem Freitago er der wichtigsten Semiraus auf. Besonder« Anerkennung verdient h er die Tatsache, daß auf die Unterbringung Möglichst oielek Strophe i geachtet wurde. Bogen 2 enhÄt acht Kanons, ist also ein« v illko inmen« Gabe für die Jugendbünde: daß den sephardisch geschrieberen Texten eine genaue Quellenangabe beigesügt ist, erhöht den Wert >er Arbeit Der dritte Dogen bringt fünf Gesänge für den Sed«r-2 bend und dürfte daher gerade jetzt stärkstes Interesse erwecken. Das sthwierige Problem, im „Addir hu gadjo" die mit jeder Strophe wachsende Mi jverständnis mit den Roten in Zujeder Dogen kostet 10 Pfennig ihries hohen pädagogischen Wertes be^ n Bünde' und Elternhaus dieser Sammauäi der Großen bereichern hilft, das nächste Nummer des Breslauer April 1935. »es „Breslauer Jüdischen G-nneinde- Veilage des Wirtfchafts-Artikelo r Brill, sadowaftraße 76. Kostenlose Abholung und Zustellung Konservierung stets durc Lesshei Tauentzienplatz 14, II Ruf 56185 (i. H. Pschorrt räu iiiiiii nniujiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiu uiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiinnii Bandfaschenl Goller lederwarcn Größte Auswahl - Nlcdr ftte 1 Preise Geschw. SlUNrmann QartenstraBe Ohlauar Straße Ecke 8 t an« S dml brücke Mllllllllll llltllllllllllll.. lllllll 11111111111111111111111111117. Nettes freundlidtes Zimmer mit oder ohne Pension an (erwachsene und -aach Kinde** zu vermieten ElfriedeLewy KopUd>*tr.66,hpir. Kaufen Sie bei unseren Inserenten! 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