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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-02-28 · 4 (28.2.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
4 (28.2.1935)
Date
1935-02-28
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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1*1. 14 Jüdifdjcr Sdjtpimmvecein 'B'eslau e Geschäftsstelle: S. Vlumeuthal, Breslau 6, Jtieöri. 1. Wir machen unsere Mitgliede, auf nächste! plan aufmerksam, der zur Erzielung eines geregilten unbedingt einzuHallen ist: Ab 84V Uhr: ' Einzeltraining. Leitung: Herr Hirschel, der Meldung 8.15 di- 8.30 Uhr: Antreten fce- Schwimmer im kleinen Bassin zu gemeirs! spielen. Leitung: Herr Wilhelm Schw Die Einteilung -er restlichen Viert Ab.- d Wir bitten alle Mitglieder, sich r Stcsliauet Jüdisches «Scmelndedtalt Nr. 4 der aktiven D. h-wilhelm-SK. 89. henden Uebungs- Cchwnnmbeirietxz Sportschwimnter. sn emgegenßimmt. 4llten Herren und übrigen famen Hebungen und Wasser |>f3. lsturrde erfdlgr ocm Abend zu e ht zahlreich zu beteiligen, da Gute. wir bemüht sirtd, jedem etwas zu bieten; andererseits müssen wir aber tu-.bedingt verlangen, daß die U ebenden nicht gestört werden urid die für sie sreigehallenen Bahnen auch frei bleiben.' Wer nicht in der Gemeinschaft üben will, wird gebeten, nicht in der Männerhalle, sondern im Fvauenbad zu schwimmen. 2. Interessenten für die- Erlernung des Rettungsschwimmens melden sich hm Schwimmabend bei Schwimmbruder Günther Sternbergl 3. Wir legen größten Werl darauf, daß alle männlichen Schwimmer unsere Vereinshose (blau mit rot) tragen und bitten, wenigstens bei! Neuanschaffungen, dies zu berücksichtigen. -1. Wir gratulieren unserer Schwimmschwester Betty Guttstadt zu ihrer Vermählung herzlich und wünschen dem sungen Paar alles ..mm» »um....... ffl$alat und TSilam“ Bor einiger Zeit hat die Künstle, hi Gemeinde die Aufsührung eines Werkes > -j-ung in Mannheim, dem Domizil de, fand. Es handelt sich um „B al a k u n d ip ■ der Schriskübenragung von M osr l i n B zweig für Soli, gemischte» Chor, Sp von Hugo Adler. 4 Er ist Schüler von Ernst T o ch, man schon an einem den Abend einleiteü! nisten, einer Toccata und Fuge für O< Hauptwerk des Abends ist zunächst dkdui > zwar das Gerippe einer Kantate mit Sprhat mit gutem Erfolg die seelische Lu Glaubens, unseres Gottesdienstes, also u getan, welche aus den liturgischen Erzi gangenheit bestehen, der Thoravorlesung, nahen Ziel har sich der Komponist ni gemacht. Sein« Musik spricht ein« ernst an manchen Stellen geradezu ekstatisch kli Die Aufführung leitete Dr. Oskar Anforderungen sind durch seine Arbeit einen Wunsch unbefriedigt gelassen: Wanr Von derselben Hingabe beseelt und bedacht waren die Mitwirkenden. Die gierende Ausgabe des Sprechers löste DKise. Die Solisten Wilhelm G u t t m a haus), Paula John (Sopran) und (Tenor) sangen vollendet. Das vor gar Orchesterder Künstlerhilfe spielte mit diszipliniert, und ebenso überraschend hältnismäßig kleinen Chores. Ludwig A l Orgel der Reuen Synagoge in all ihren vi der Toccata und Fuge zugute katn. Ein An einigen Stesten dürste wohl jede an jener Stelle, welche darstellt, wie Bilam statt dessen aber wider seinen Willen die bewundernd ausbricht in die bekannten W Jacobs schön! Deine Wohnungen Jisrael! dem Volk (Chor) begeistert und begeisternd stützt wird/ Zwilchen dem ersten und zweiten Te Rgbbiner Dr. Swarlensky den Kontakt auf leine periönlich« und eindringliche An den Inhalt und dessen Deutungey! Wie der nur eine Wunlchlrage offen ließ: Wa Hais wailt , D/e Ge/cH/chken dec Vibef . Grfähtt von Joachim Pf/n.i. Wallenbecg. - Erich Re//? Veelag Schon in seinem Fugendbuch „H e l dcr Bibcl" bat der Verfasser den ei biblische Gestalten unserer Jugend näbcrzuib ilfe der Berliner' Jüdischen peraustaltee dessen Urausfüh- Komponisten, im Mai statti l a m", Biblische Szene aus der und Franz Rosen, echer, Streicher und Klavier uisd das Hanowerkliche erkennt den Werk ^desselben Kompogei. Das bereits erwähnte ch besonder« interessant, daß echer, durchschimmert. Adler tschicht jener Telle unseres leeres Judentums, selbst darhlungen über unser« Verven Weg zü dem keineswegs durch Kompromisse leicht eindringlich« Sprache, die rgt und wirkt. G u t t m a y n. Die höchsten befriedigt würden, et hat nur wird das Werk wiederholt? daher mit gleichem Erfolg Äangsich zwmgsläufig diverllsteinhavt Daur in idealer n. (früher Deutsches OperN- Sernhard Ehrzellitzer r icht langer! Zeit gegründete B a e r im Flügel höchst der Dollklang dieses verm a n n spielte di« herrliche iielen Farbey, was besonders ganzer Musiker! Kritik verstummen, so z. B. atiftragsgemäß fluchen will, Kinder Israels segnet und wie: „Wie!sind dein« Zelt-, welcher Ausruf dann von übernoimnen und unterl des Werkes befcstigie der zwischen Werk und Hörern durch Betrachtungen über zesagt, es war «in Abend, yn wird er jeder holt? Leo L ew y. von fjeing (Mt Slldee Berlin. cn undlllbenteurer ... Verluw unternommen, ringen. Tie überaus gute rs cn Aufnahme, die das Buck bei den Crzicbcrn, insbesondere aber bei seinen - jugendlichen Lesern, gesunden hat, ermutigte ib» wobl, die ganze biblische > Geschichte unseren Kindern von neuem zu erzählen. Tas vorliegende Bändchen umlaßt die Geschichte von den ersten Menschengeschlechtern bis zum Tode Salomos, Und wer, wie der Schreiber dieser Zeilen, fast täglich Gclcgcnbeit bat. die llnz»- länglichkeit der! meisten Lehrbücher für die biblische Geschichte scstzustellcn, wird dieses Büchlein mit Freude begrüßen und nur den Wunsch ausspritchen, daß der zweite Teil recht bald folgen möge. Am meisten ab(r »reuen sich die Kinder, denen man anstelle der „Biblischen Crzäblungcn" von Fakob Auerbach (das verbreitetste Lehrbuch für dse biblische Geschickte) die „Geschickten der Bibel" von Prinz , in hie Hand gibt. Man vergleiche beispielsweise die Simson-Geschickte iw beiden Büchern, und man wird den großen Fortschritt des Prinzscbcn Buches seststcllcn können. Am Schluß Albt der Verfasser in einem „Nackwort für den E rzieh e^r" die Richtlinien bekannt, nach denen er den biblischen Stoss gestaltet hat. Daß er die Ausschmückungen des Midrasch mit verwertet hat, gibt seiner Darstellung besondere Frische und Lebendigkeij. Daß er. aber die Fosesgeschicktc ganz frei erzählt bat, wird wobl . kern Erzieher billigen können, weil die Aendcrung die erlaubte Grenze überschreitet und daher „als jüdisch istcgitini empfunden wirbt. Fn der zweiten Auslage wird hoffentlich dieser Fehler beseitigt werden. -Außerdem wäre für viele längere Kapitel, z. B. Josua, Gideon, Abimelech, zum Zwecke der besseren Uebersickt und der leichteren Cinprägung des. Stoffes eine innere Gliederung (wie beispielsweise bei Simson) erwünscht. Für die Benutzung vortcilhqftcr wäre es auch, wenn sich die Palästinakarte anstatt auf der Außenseite des Einbanddeckels, im Innern des Buckes befände. Tic Illustrationen reihen sich sehr gut in den Text ein und sind besondars geeignet, die Pbantasie der Kinder weiter anzuregen. l Dr. R. Wahrmann, Ocls. finttie IXlaini: ,,Das ift Tehfloio" Verlag 7N. Letzmann. Hamburg 1934 Das 63 Sejten starke Büchlein bringt in einer Einleitung und den Kapiteln „Die jüdische Stadt", „Purnn", „Es wird gebaut", „Die strafte ber Kontraste", „Ein kleiner Park", „Das fliegend« Kamel" eine Uebersicht über Tei-Aoiv, seine Geschichte und Bevölkerung, ihr Leben uyd Treibeil. Straßcnleben, Purimf«st, Levante-Mesie stehen im Pordergrund. Den HaupNvert des Buches bilden di« Photographien, 55 an der Zahl, di« meist von der Verfasserin selbst ausgenommen und ganz hervorragend gelungen sind. Es ist ein anspruchsloses Wevkchen, in dem die tieferen kulturellen und wirtschafllichen Probleme von Tel- Avio kaum gestreift werden. Wer sich aber schnell «inen anschaulichen Eindruck von dieser größten veinsüdischen Stadt verschasten oder angenehme Reiserinnerungen wieder auslebeit lassen will, dem kann das Buch bestens empsohlen werden. Jacob Ttofenbeim, Das Bildungsideal öamfon, Ttavbaef (jicfd/s und die Gegenwart. v. Srantfuxt a. 7Tt. S6$S. (farmen Verlag. Um es gleich vorrveg zu sagen: Die kleine, fünf Druckbogen umfassende Schrift soll offenbar eine Rechtfertigung des Lebenswerkes 4ff MVSM /fnf! caie fahrig Zw! nge rplatz 2 Colt König GartenstrAße 40 Di ildsdie Weinstuben iher Häring) Äessergasse 28 r gematlicbej Betrieb Restaurant schwarz UmM>. Stadtgr. 9. roi l. Abrd i. stii. rtitMnll. Jptziir-brti" i.L: Sal-idnopinOO ,, Hadit it jtf. Kli 65 Pf.. Kaffn td.Tet a>4fnU 50 Pf „ tasippfl. tn. Ban. Satz, lassifeaak la laO,.. Pilnf Ullooer’s Weinstuben and WelngroBbandlung E|dr 50 Sie X Uh essen übt ^*7 a. preiavert im Restaurant X der Lwf1iig»Logw, Agnes- T* «traße 5.]-Tel. 548805. - Uifcr . 1 Syi.-Gca. - Mdi in Ihniwttf. j « Tanentzlen-Thealer dM Kino — für Jedermann

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