Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 2 (31.1.1935)
- Date
- 1935-01-31
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2 Breslauer 8 Ldisches Semeindeblatt ich > kam ivcfle dem Kinde vertraut wurden, dies kann für uns lehrre die wir heute darum ringen, diese Feste wieder zu dem zu was sie waren. Hart und-streng >war die Erziehung im Cheder, noch 4amJt nicht di« Grundelemente der Pädagogik oder der körperlichen Den ganzen Tag lernten diese kleinen Geschöpf«, di« begabtere i von ihrem fünften Lebensjahre an. Die hebräische Sprache ihnen neben der jiddischen, die sie im Umgang gebrauchten, > -»elbstoerständlichkeit, und wenn dann später russisch dazu konnte sich der junge Mensch schon frühzeitig in drei Sprach, drücken. Schmarya Lcwins Jugendbuch hat den Zauber pe lieh er Erinnerung. So ist es auch ein wichtiger Beitr Schilssgl unserer Gemeinschaft, von der ja heut« noch der t lichstc Teil im Osten lebt. Namenlose Menschen steigen wie und sprechen zu uns in einer Stunde, in der wir wieder un Judentum ringen. Die Jüdische Buch Bereinigung verdient allen Dank, dies Werk ihren Leser» erschlossen hat und bewußt den T.. indischen Buch geht. Sie darf der Zustimmung ihrer Mitgliede sein. Hossen wir, daß gerade diese köstlich« Gabe ihn neue F zusllhre» wird. \V. sein, nachen, e man Pflege, schon wurde einer so n ausr f ö ii» zum trächtaus unser c« b! ter W-jg SabbatljrCiedcp füt Seif ule und (jaus Unter diesem Titel ließen vor einiger Zeit Frank sch i ld, -Studienrat am Frankfurter Philanthropin. und I. B. Lehrer und Kantor der dortigen israelitischen Gemeinde, im I. Kauffmann Frankfurt am Main, eine kleine Sammlung schlichten Weisen erscheinen, die von altersher an jedem S<i Tisch gesungen werden und die. oft noch stärker als das Get innige Gottverbun-den-heit der jüdischen Seele zum Ausdruck haß sie zum f sicher freunde C. kl! oth - Le v y, Verlag jener »gbbathet, di« bringen. Ihre M«lodien sind, wie die Herausgeber selbst betonen, vielfach aus dem deutschen Bvkkslied hervorgewachsen. aber sie haben sich im Lause der Zeit mit südischen Motiven verbunden und sind nun, je nach der Landschaft, in der man sie singt, zum Kern unserer Mischen Hauspoesi« geworden. M«hr denn se ist «s in unseren Tage« vonnöten, hies« wunderschönen Sabbath-Gesänge zu pflegen. Daß man damit bei der Jugend beginnt, .erscheint durchaus naturgegeben. Rothschild hat in dieser Hinsicht ein bedeutsames Stück Borarbeit geleistet, indem er di« Lieder, bisweilen sogar in verschiedenen Varianten, mit einem höchst einfachen, leicht faßlichen Satz versehen hat. der-sich sowohl für den Einzel. als auch für den mehrstimmigen Gesang eignet. Das preiswürdige, in vorbildlich ftarem Druck erschienene Heft, dem übrigens di« hebräischen Texte der Semiroch beilicgen, dürste in der Schule die gleichen wertvollen Dienste leisten wie in der Familie. Die Sammlung wird jedem, auch dem Kenner der Materie, manche Anregung geben: ihr Erwerb ist daher sehr zu empfehlen. Martin Hausdörsf. Wille und Weg des deutfdjen Judentums Vortrupp, Verlag Veelin Das Buch erscheint als -weites in der Lchristreihe „deutschjüdischer Weg". ^L-e o Löwen stein gibt einen ümsassenden Aeberblick über die Aufgaben des Reichsbundcs jüdischer Front soldaten, Alfred Hirschberg zeichnet in einem tief schürfenden groß angelegten Aufsatz Wesen und Weg des C. T\, H e i» z Kcllermann schreibt mit jugendlichem Feuer über die Ziel« des Bundes deutsch-jüdischer Jugend (der „Bund") und Hirns Joachim Schoeps verbreitet sich eingehend über den „deutschen Vortrupp". Jeder, der. sich mit dem Problem deutsch-jüdischer Gemeinschaft beschäftigt, wird das Werk, dem ein ernst mahnendes Vorwort von Leo Vacck das Geleit gibt, lesen müssm. (Jnventut!Vetäau§ Beginn: Montag, 28. Januar bis 2. Februar joo 125 1« K.-S. Georgelle Restreift, 70 cm. Taflet karriert und Restreift, 70 ein . 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