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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1934-12-31 · 20 (31.12.1934) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
11 (1934)
Issue
20 (31.12.1934)
Date
1934-12-31
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr. 20 Breslauer Jüdisches Gemetndeblatt - S Jüdifdje Sudjoeteinigung Im Jahresprogramm war als vierte Veröffentlichung des Jahres 19S4 der zweit« Band des Romanes von Jakob Wassermann .^losef Kerkhooens dritte Existenz" vorgesehen. Schwierigkeiten, die zu beheben nicht in unserer Macht standen, nötigten uns zu unserem größten Bedauern, die verausgabe dieses Bands auf das nächst« Jahr zu verschieben. Die Jüdische Buch-Bereinigung setzt ihre Bemühungen zur Herausgabe des zweiten Bandes fort. Jetzt, noch im D^ember, wird statt dessen als vierte Veröffentlichung der Jüdischen Buch-Bereiniguiw den Mitgliedern die Lebensaefchichte einer hervorragenden jüdischen Persönlichkeit dargeboten: Shmarya Levin, Kindheit im Exil, ein im Ernsten wie im Humorvollen großes Dokument jüdischen Geistes. Ein Werk, das in Amerika und England außergewöhnlichen Erfolg hatte. Gleichzeitig gibt uns die Jüdische Buch-Bereinigung ihr Programm für das kommende Jahr bekannt. Wir entnehmen diesen Mitteilung«!: „Es erscheint: Prof. Elbogen, „Die Geschichte der Juden in Deutschland", dar bahnbrechende Werk der berühmten Gelehrten; Dr. Georg Landauer. „Palästina-Bilderband", ein Buch des in Paläftstina lobenden Zionistenführers; Karl Jakob Hirsch, ,/Hochgeitsmarsch in Moll." Der Verfasser fft durch «in Buch „Kaiserwetter" (bei S. Fischer) rühmlichst bekannt geworden." Jüöifdje 'Blindenanstalt für toeutfäfland E. V. Di« Jiüüsche Blindenanstalt für Deutschland E. B. ist da« einzige Institut in Deutschland, welches ausschließlich jüdische Blinde betreut. Im eigenen Heim, Berlin Steglitz, Wrangetstraße, eine Werkstatt zur Erzeugung von Bürstenwaren unter Aufsicht eines.sehenden jiDischen Meisters unterhalten. Mit jedem Auftrag auf Lieferung von Dürstenwaren wird die Rot der jüdischen Blinden gelindert. Die Insassen der Jüdischen Blindenanstalt wollen Beschäftigung haben — bitte Helsen Sie den /Mischen Blinden) DIE!J ü DISC H E H2E Spottabteilung des TteidjsbunAes jüdifdjee fttontfoldaten 1. Die Ski-Abteilung macht im neuen Jahr bei günstiger Schneelag« an jedem Sonntag Ausfahrten. Alle Interessenten wollen daher die Aushänge am Schwarzen Brett in der Turnhalle sowie bei Sport-Danziger, KaiserÄVilhelm-Straße 11, beachten. 2. Tischtennis-Abteilung. Am 27. Januar 1935 finde! ad 11 Uhr vormittags.in unserer Halle der diesjährig« Tischtein,iis- Pokatkamps der Sportgruppen Beuchen. Hindenburg, Gleiwitzz OS und Breslau statt. 3. Schwerathletik-Abteilung. Am 20. Januar veranstaltet unsere Schwerathletik-Abteilung unter dem Motto ung Nachmittag bei den Schwerachleten" Vorführungen der Jiu°Kcnnpfer, Ringer, Gewichtheber usw. — Die Veranstaltungen beginnen uni 16 Uhr in unserer Turnhalle. 1935 „Ein J. T. u. S. D. Var Rodjba Turnhalle Sonnenstraße 46 Männer-Turnen: Montag, 20 Uhr; Knaben-Turnen: Montag, 17,30 bis 19 Uhr; Frauen-Turnen: Dienstag, 20 lchr; Mädchen-Turnen: Dienstag, 16 bis 17,30 Uhr; Boxen: Mittwoch 20 Uhr, Sontag 9.30 Uhr; Tischtennis: Donnerstag 20 Uhr, Sonniag 11 Uhr. Fußball- und handbolltraining: Jeden Sonntag 13,30 bis 15,30 Uhr, Sporiplatz am Harder b Hügels Gräbschen (Linie 9, 10, 14). crg- Der Makkabi-Chor übt jeden Mittwoch, 20,30 Uhr, in unserer Turnhalle. Jugend-Heimabend, Gruppe Albert Reich, Dienstag, 20,30 Uhr, Gemeindehaus 2. r Fußballer-Heimabend, Gruppe Gerh. Langer, Dienstag, 20,30 Uhr, Gemeindehaus 2. F r a ü e n-H« i m abend, Ltg.: Tory Foerder, Donnerstag, 20 Uhr, Turnhalle. Hechaluz-Gruppe, Ltg. Leo Königshöfer, .Donnerstag, 20,30 Uhr, Gemeindehaus 2. Senioren-Arbeitsgemeinschaft: Freitag, 20,30 lchr, Turnhalle.. Jüdifdjet Sdjmimmoetein Bteslau%. V. Geschäftsstelle: S. Blumenthal, Breslau 6. Iriedrich.wilhelm-Str. SS. Schwimmabend: Jeden Donnerstag 20—21 Uhr in beiden Hallen des Hallenschwimmbades. 1. Wir machen unsere Mitglieder nochmals darauf aufmerksam, daß bereits am nächsten Donnerstag. 27. Dezember (beim Schwimm- - abend) die neuen Vierteljahrs karten ausgegeben werden. Bis dahin müssen die alten Rückstände abgedeckt sein. Wir bitten, die Karten rechtzeitig einzulösen, da ab 1. Januar 1935 der Eintritt in di« Hall« auf Grund der alten Karten nicht mehr möglich ist. 2. Unsere Generalversammlung findet Mittwoch, den 9. Januar 1935 im Restaurant Kornhauser, Schweidnitzer Stadtgraben 9, 1. Stock, statt. Zu dieser Versammlung haben nur Mitglieder gegen Vorzeigung ihre« Mitgliedausweises Zutritt. Stimmberechigk sind alle Mitglieder über 18 Jahre. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. ..»um.. nilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilimiiim... ffus einet tieinen Gemeinde Aus Landeshut i. Schief, wird uns geschrieben: Prediger Falkenstein berief in den Monaten Ellul und vier jüdffche Gemeinde-Abend« «in, in denen er über die Sel und T'schuwa-Tag«, über Roschhaschana, Jom Kipur und Su sprach. Di« Abende waren gut besucht und reges Interesse zeigse in erfreulicher Weise. Diesen Vorträgen folgte vor kurzem eine Veranstaltung des turbundes für di« Provinz Schlesien. Dozent Dr. Lew k ow itz - B r esla u sprach über: , Ewigkeitswerte des Judentums und di« relig Aufgabe der Gegenwart", in seiner hochragenden, sornf endeten Redekunst, di« alle Zuhörer mit sich riß. Mit ganz derer Wärm« setzt« er sich für di« Rückkehr zu dem alten, echten tum ein. Die bekannt« Breslauer, Sängerin Frau Ruth He Hifchri chath koth sich Kul- D ie ö s e oolltfesonldenni g Je umrahmt« diesen Bortrag durch entsprechende Lieder und erfreut« uns innig durch ihr« schöne Stimme und ihr künstlerisches Empfinden. Fräulein L i e b r e ch t - Liegnitz begleitete sie verständnisinnig am Klavier. Prediger Falken st ein schloß den erhebenden Abend mit Dank für Herrn Dr. Lewkowitz und für die mitwirkenden Damen. * Lazarus G oldsch.m idt hat soeben die deutsche Uebersetzung des Talmud zum Abschluß gebracht. Die erste Lieferung erschien im Jahre 1896. " In Konstantinopel hat «ine Bewegung eingesetzt, die die zwangsmäßig« Einfichrung der türkischen Gebetssprach« für sämtliche Konfessionen'in der Türkei anstrebt. In manchen Synagogen wurde die hebräische Gebetssprache bereits aus dem Gottesdienst ausgeschaltet. Catt rahmt Zwingerplatz 2 Cflie Könnt Gartenstrage 40 nohenzollernsfroöe 76 Kondltoret,Cafi. 8peslaUUt: Wann" kuchen an Weihnachten, erstkl* Pfefferkuchen — Inhaber: Fritz Jauernlek. — Lieferung frei Haas. rrönldsdie Welnstnhen Früher Häring Mesiergasse 28 Der gemütliche Betrieb! Sie essen Gut i/\i xl preiswert im Rests nrsat toh.l lH.-hn. - »Mist «Ala OiiimkI Ullaner’s Wdnslnhen and Weingroß handlang Bing SO Janen tzlen-Thealcr das Kino - für Jedermann

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