Mannheim
Compact Memory

Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1934-12-15 · 19 (15.12.1934) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
11 (1934)
Issue
19 (15.12.1934)
Date
1934-12-15
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/3970005-7569528-7569743--2153-3972009
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 19 Breslauer 8üdjs ches Gemeindeblatt 9 DillE1 JÜDISCHE SPORT $inladung8*‘Zifd)tenni8‘‘Tutniet i Am 2. Dezember veranstaltete die Sportabteilung des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten in den Turnhallen des Bundes, Reue Gasse Iki, ein E.inladungstischtennisturnier, das von per Frontbundabteilung sowie von Bar Kochba und viom Touren-Ruderklub außerordentlich gut beschickt «rar. Auch diesmal bewiesen sich die Fronlbunbleute ihren Spo tskameraden von den anderen Vereinen im allgemeinen überlexen. Wenn solche Ergebnisse erreicht werden konnten, so liegt das Verdi nst nicht znm wenigsten bei den Führern. Was die Tisch-Tennisabteiljing anbetrifft, so darf man sie getrost als ein Werk ihres Leiters Wall er Vodl ander bezeichnen, der, trotz mehrerer Kriegsverletzungen dreimal fchlssifcher Tischtennis Meister gewesen ist und auch heute ivie als, Organisator so auch als Kämpe «on hervorragender Qualität immer wieder sich bewährt. Es gelang ihm auch diesmal, sich im Herren-Einzel, zu dem 32 Spieler zugelassen waren, bis zur 'Vorschlußrunde durchzukämpsen, in der er allerdings gegen den jüngeren Ricsenseld 3:1 unterlag. Dieser selbst konnte aber den Endsieg c uch nicht erringen, sondern wurde von dem jugendlichen Hans Cohti mit dem sensationellen Resultat von 3:0 bezwungen. Hans Eohn dürfte noch eine große sportliche Zukunft haben. Daß aber euch Riesenfelü im Tischtennis etwas bedeutet, hatte sich bereits in der Vorrunde gezeigt, in welcher er den ausgezeichneten Bar-Äochbaspieler Redlich I, der ihn vor turzem geschlagen, hatte, mit 1821, le 21. 29 27, 21 9, 21/18 niederzuringcn vermochte. Es mar das irteressantefte Tressen des Tages. Im Dameneinzel gewann Fräulein Schönfelö vom Re chsbund jüdischer Frontsoldaten, welch: 1932 schlesische Tischtennis-Meisterin geworden war, gegen Fräulein Blatt (Bar .Kochbai, ehemals Mitglied der ersten Tischtennisricge des schlesischen Tennisbundes, mit 21 17, 21 19. 2m Herr'en-Doppel, bei dem sich, wie auch im Herren Einzel, die Endrunde unter den Frontbundleuten abspiette, .siezten überraschend Aschner-Angreß über Riesenfeld-Hans Eohn mit 2:1. . Das gemischte Doppel brachte Bar Kochba ^inen fchi nen und verdienten Erfolg. -Fräulein Blatt- Redlich 11 siegten über Fräulein schönfeld-Levy mit 2:9. J. T. ü. $. B. Bar Rodjba 1. Am Sonnabend, den IS. Dezember, 20.30 Uhr, findet in den Räumen der Bonbonniere unsere diesjährige Chanukka". Feier statt. Alle Freunde des Bar Kochba find «ingeladen. 2. Achtungl Fußballer und Handballer! Das Training sindct jeden «onntag, 13.30 bis 15,30 Ilhr, auf dem Sportplatz am Hardenbrrghügel statt. Reuanmeldungen werden ebenfalls dort entgegen genommen. 3. Die Boxabteilung trainiert jeden Mittwoch, 20 bis 22 Uhr. und Sonntag, 9 bis ll' Uhr, in der Turnhalle, Sonnenslraße 40. Jüdifdjee Sdjmimmveeein 'Breslau e. V. Geschäftsstel l e: S. Blumenthol. Breslau 6, Friedrich-Wil- Helm-Straße 89, 1. Trainings, und Schwimmabenü jeden Donnors tag von 20 bis 21 Uhr in beiden Hallen des HalVenschwimmbades. 1. Ende des Monats werden die neuen Quartals-Mitgliedskarten ausgcgeben und wir bitten, dieselben rechtzeitig einzulosen, da der Einlaß in das Breslauer Hallenschwimmbad ab 1. Januar 1935 nur, gegen Vorzeigung öer-wru e n Karte möglich ist. Gleichzeitig bitte» wir unsere Mitglieder, die rückständigen Beiträge bis 31. Dezember dieses Jahres zu begleichen, da die Bücher bis zur Generalversammlung vollständig abgeschlossen sein müssen. 2. Mitglieder und Gästf werden gebeten, die für die Training mannschask abgegrenzte Seite des Bassins zu beachten und den Trainingsbetricb nicht zu stören. Im' 27. Lebensjahr ist in Warschau der bekannte jüdische Weltmeisterringer Theodor S z s t e k k e r, dessen erfolgreicher Kampf mit dem Riesen Grabvwski seinerzeit großes Aufsehen erregt, hat, an den Folge» innerer Verletzungen gestorben. Theodor Szsiekker sollte ursprünglich Arzt Drehen und hat einige Semester Medizinstudiert. \ 4 : * Wie bisher festftchr, werden aus 37 Ländern Vertretungen zur M a k k a.b i a d e nach Palästina entsandt. ' ' - ..llllllllllllllllllllillllllll IIHItllllllllllllllllllllllltlllllllllimilMllllllllMimMiiiiiii.»>»>» Kardinal THeldjtov von Qiepenbvod und Candtabbtnec <&edalje Ti ft in Don Michael Fraenke 1. Im ersten Band der Schlesischen Lebensbilder „S sier des 19. Jahrhunderts (Breslau 19C zeichnete der Kirchenhistoriker Professor S e p p c l t j eindrucksvolles Bild des Kardinals Melchior Frciherrn von D i e p e n b r o ck, der von 1845—1855 den Hirtenstab! der ausgedehnten Breslauer Diözese führte. Cindringuche Ausführungen geben dein Leser Aufschluß über diese einzigartige Lebensbahn, die vom Offizier und geistigen Mittler bedeutsamer literarischer Kulturschätze in das hohe Amt führte, in dem ihm nur sieben Jahre rcichgesegneter Wirksamkeit beschicden waren. Bereits im Fahre 1951 hatte der Direktor des Erzbischöflichen Diözesan-Archivs- und -Museums Professor Dr. Alfons Nowack einen Band der „Ilngcdrucktcn Briefe von und an Melchior Kardinal Diepcnbrock" veröffentlicht, die einen überaus wertvollcn Beitrag zur Würdigung der Gesamtpcrsönlichkcit des Kardinals bieten. Aus derselben lieber erschienen jüngst a s ergänzender Nachtrag „Gedenkblätter an Kardinal Diez enbrock" (Breslau 1954, Krankes Dcrlag und Druckerei), d e der verdiente Forscher aus den reichen Schätzen des Arcnvs ans Tageslicht förderte. Mit dieser Veröffentlichung, deren gehaltvoller Inhalt in jedem Schlesier ohne Ilntcrschied des Glaubens wärmste Anteilnahme auslöscn dürfte» rundet sich das Charakterbild dieser verehrungswürdigcn, vorbildlichen Persönlichkeit ab.- Das vorliegende Material ei thält einen Brief, der für die n n a g o g c n g c m e i n d e von Die Hcrzensgüte des Kardinals Mitglieder unserer S höchstem Interesse ist. war unbegrenzt. Ein glinibenstrcuer Rabbiner — berichtet der Herausgeber - bat den Kardinal um Bermittlung einer Audienz beim König Friedrich Wilhelm IV. Der König, den ungemein feundschaftliche Beziehungen mit CjfajijlvUllH*, 4M- &MWH 'HUHU' jUf 4»0fffUfd'! Call Fahrig Zwl n g e rplatz 2 Caie König GartenstraOe 40 Caie und Konditorei Schmidt 1 " G artenatraße 10 f (an der Zlmmeratr.) > Frönldsdie Weinstube Früher Häring ’ Messergasse Der gemütUcl|e Betrieb n Konditorei Seeilg Karlsplatz 3 Kaiser-WUhelm-Str&Be 78 Sie essen gnl i/\, u. preiswert lm Restaurant X X <Ier LMaiM-Loa«, Agnes- » Straße 6. - Tel. 548886. - Oskr Ith. ISri.-faa. - Bttutiat tat la UMnaal Zorn Reldisadler G&rtenstraB* 09, am Haupthsihnhof Restaurant uud Fräbstücktjstuben Bekannt gute Speisen u. Geirauke. Niedrige Preise! j Llttoner’s WelnslnlN and Weingroßhandlang Bing :n 50 Tanentzien-Iheater da* Kino — für Jedermann Neu eröilnel! Kartollel-Spezlalltöten: Hartolfelpulfer etc. Garteoatrage 53. —. L. Peritz BeLuckien Sie 5ltte die& i fyuMtim\

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.