Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 11 (1934)
- Issue
- 17 (15.11.1934)
- Date
- 1934-11-15
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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8 I Nr. 17 Brest auler Südif ch es Gemeindedlatt fun Organist Sch äffer, Cello Herr Hans Simon, feinsinnig wiedcrgcgcben. Diese Darbietung und der zum Schluß gesungene Cbor aus dem „Requiem" von Brahms: „Wie lieblich sind deine Wohnungen" ernteten rauscbenden Beifall und bildeten den würdigen Abschluß der in allen Teilen wohlgelungenen Feier.! mk. Beidjsbund jüdifdjer ffrontfoldaten <k.V. Ortsgrupppe Breslau, Gartenstraße 34 / Telefon 312 08 Postscheckkonto Breslau, Dereinskont» Otto Elkeles, Rs. 18340 1. Tie LdanUkab-Feierder Ortsgruppe Lreslatz findet am Sonntag, 2. T eiernder 1934, in den Räumen der Gesellschaft der Freunde, Reue Graupenstrafie 3/4, statt. 2. Am Sonnabend, den 8. Dezember, abends 20£0 Uhr, spricht Herr Drosestor Wilhelm T o e g c n im großen Saa^e der Lessinglöge, Agnesstraße 5, über Kriegsgefangene Völker auf deutscher Crde vor 20 Jahren". Dieser interessante Vortrag, der mit Licht- und Lautbild ergänzt wird, wird zweifellos das Interesse weiter Kreise erwecken. 3. Kriegsopfer. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Sterbeaeldversicherung immer für drei Monate im voraus entrichtet werden mutz. Wer mit der Zahlung in Rückstand kommt, gerät i/t' Gefahr, das Anrecht auf die Sterbekasse zu verlieren. Verein der jüdifdjen Kinderreichen, 'Breslau Der Verein, dem nur jüdische Familien mit mindestens vier Kindern angehören, veranstaltet am Sonnabend, den 1. Dezember 1934 in den Räumen kß:r Gesellschaft der Freunde seine diesjährige Chanukka- Feier. Die künstlerische Leitung' haben Hanni Golz und Heinz Drohen übernommen. Karten in beschränkter Zahl sind zu haben bei Brandeis, Karlstraße 27 utid Horwitz, Karlsplatz 2. SPORT* > 1 BE WEG UN ISCHE Der jüdilcfie Sport geht alte Juden an! C. F. CTn den letzten l'i Jahren haben sich die jüdischen Sportvereine außerordentlich entwickelt. Scharen von Jugendlichen sind ihnen zugcsktömt und viele „alte Herren", welche bereits vom Turnboden und vom Sportrasen abgetreten waren oder abtretcn wollten, sind wieder in den Xumricgcn und Sportmannschaftcn ihrer Altersklassen tätig. Ss ist für sic, wie man immer wieder hören kann, körperlich mtd geistig in gleicher Weise entspannend und erholsam im Kreist der Jüngeren oder neben ibncn die Muskeln zu stxaffen. Was für dr^ Jugicnd die körpcrlicbc Ertüchtigung bedeutet, darüber braucht kein Wort mehr verloren rvcrdcn. An Eltern, Freunde, Gönner der jüdischen Iugcrch erging darum jmmer wieder die Mahnung, die Reihen der jüdischen Sportvereine durch Teilnehmer und materielle Opfer zu stärken. Wir sind glücklich, dabei fast immer auf Verständnis gestoßen zu sein. Der Mische Sport hat aber noch eine Forderung an die Ange-' hörigen der Dercinsmitglieder, ihre Freunde und überhaupt an die ganze Gemeindet Der jüdische Sport braucht bei seinen Veranstaltungen Zuschauer. I' Die jungen Sportler treiben ja ihren Sport nicht nur zu ihrem eigenen Ruhen, sondern gleichermaßen zur Ehre des jüdikchen^nfehens. Hierfür volles Verständnis aufzubringen und dadurch zu^bcweisen, daß man solche Sportveranstaltungen besucht, mühte für Älle Gemeinde- Mitglieder eine ehrenvolle Selbstverständlichkeit sein. Von den Zuschauern geht eine außerordentlich« Wirkung auf den einzelnen Sportler und auf die Fußball-, Handball-, Faustball-Mannschaften aus. Sic fühlen sich sicher und stark und lassen sich zu Leistungen ansporncn, die nicht ohne weiteres von ihnen erwartet werden dursten. Es ist allgemein bekannt, wie oft Siege in Einzel- und Mannschaftskämpfen den anfeuernden Zurufen begeisterter Zuschauermassen zu danken gewesen sind. Auskunftei j Bedachungsgeschäft Martin Blasctike, Blumenatraße 1 *> j Komplnol^ I gegründet 1900. Ce9r. 1878. Fernsprecher: 569*0 | dachung8_ Qnd Spezial-Abteilung: Privatauskiinfte J| Aussteuerwäsche Telefon 583 21. 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