Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- 7 (7.1933)
- Date
- 1933-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 Breslauer Jüdisches Gemeinbeblatt Rr. 7 Die Beratungsstelle der Synagogen-Gemeinde hat zu ihren bisherigen, mit großem Erfolg arbeitenden Ab» Leitungen ein neues Arbeitsgebiet hinzugenommen: a) Eine Wohnungsberatung, die nach Bedarf große Wohnungen an verschieden« Mieter, eventuell mit gemeinschaftlicher Bewirtschaftung, aufteilt: b) eine gemeinnützige Einlagerung! von Möbeln für Familien, die fortreisen oder ihre Wohnung ejnschränken müssen. Sprechstunden: Montag. Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11—1 Uhr im Gemeindehaus, Wallstraße 9parterre, Zimmer I. H | - * Bekanntmachung. 11 Für die diesjährigen hohen Feiertage werden für die WA liberalen Zweiggottesdienste noch 11 1. und 2. Kantoren i§ gesucht. Die zweiten Kantoren müssen Leinen und |1 Schofarblasen können. — Meldungen an das Büro der Vl Synagogen-Gemeinde, Wallstraße 9. Zürforge (Wohlfahrtsamt) Spenden-Liste. Don na<bstehend Genannten sind für den jüdischen Notstand Spenden eingegangen: L. u. H. Behrend 6.—, Dr. 3. Glaser 10.—, Frau B. Licht 5.—, Lowitscb l.—, P. Matthias 2.—, Frau H. Makmaffe 5.—, Fa. Sk Petersdorff 20.—, Frau Rosen 10.—, Frau M. Wendrintr 10.—, Frau Pr»f. Wohlauer 20.—, Ungenannt 10.—, 3.:—. Allen Spendern sei an dieser Stelle herzllchst gedankt. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Jütische» Wohlfahrtsamt. Di« Jüdisch« Jag-adv eratAngo stell« steht jedem Jugendlichen ohne Unterschied von Alter und Geschlecht mit Rat und Hilfe in allen persönlichen, beruflichen und sexuellen Fragen zur Verfügung. Die Vertretung des z. 8t. verreisten Herrn Dr. S. Suliusburger hat Herr Dr. M. Freund, Gabitzstratze 107,1, übernommen. Tel. 80472. Sprechstunden: 8—10 Uhr und 3—5 Uhr, auher Sonnabend und Sonntag, oder nach Verabredung. 5-ie-höfr Herabsetzung der Kosten für Dauergrabpfleg«. Nach den Beschlüssen der Gemeindekörperschaften vom 3. 4. und 29. 6. 1933 übernehmen wir künftig die einfache Grabpflege für 30 bahr« gegen einmalige Zahlung von 175 Mark (bisher 200 Mark) und für die Dauer der Offenhaltung de» Friedhofs gegen «ine einmalige Zahlung von 300 Mark (bisher 400 Mark). Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Grabpfleg« durch Vertrag oder aufgrund letztwilliger Verfügung übernommen wird. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Synagogen lGottesüienste) In der Heuen Synagoge!; - findet an jedem Dienstag zwischen dem Nachmittags- und dem Abendgebet um 19,15 Uhr ein Lehrvortrag statt. Eigentumsplätze NeuesSynagoge. Auf Grund unserer Bekanntmachungen in den letzten Nummern de» Gemeindeblattes sollten di« Besitzer von Eigentumsstellen in der Neuer) Synagoge ihre Urkunden und Synagogenkarten zwecks! Ausstellung neuer Karten bi« 30. Juni 1933 einreichen. Folgende Stellenirthaber haben dieser Aufforderung nicht Folge geleistet: I Frauenplatz <kmp> I: Abt. 8 Nr. 3 Max Schrubsky „ B „ 34 Elise Boronow „ B „ 35 Louis Lohn „ B „ 38 Hermann Springer „ B 40 Dorothea Druck * B „ 66 S. Sulke „ B „ 82 Ilse Lohn „ D „ 5 Ernanuel Aufricht „ D „ 10 Ottilie Schneider „ v „ 16 Jakob Levy „ D „ 31 Mathilde Silberberg, ged. Breslauer „ D „ 34 Paul Guttmann Abt. v Nr. 38 Ftau Dr. Martin „ D „ 41 Moritz Fuchs „ D „ 49 S| Schönfeld jun. > „ ,v „ 62 Rpbert Rotber i. „ ■ D „ 65 Louis Lewy „ D „ 69 0'r Laskowitz „ D „ 70 HI L. Krotoschiner „ D „ 72 Äseier Hamburger „ v „ 94 Frau Daring Silbermonn „ D „ 104 3uliua Schwenk „ D „119 Aston» Ehrlich „ v „ 128 Martin Grabower Seit 32 dsbren legen wir besonderen Wertauf die Reparatur - (XiteiCung für Uftrenf Sold» und SH^ertcaron Unsere Erfolge zeigen, daß wir— bei erstklassiger und zuverlässiger Arbeit - entsprechend billig sind. 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