Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- 4 (4.1933)
- Date
- 1933-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt Nr. 4 f en dos „Zentral-Nachweis-An ftnobel5borff 6tr." V. Als neue Kameraden begrü linsfi, Richard Sandberg, Josef BaririÄ Salo Unger, Lothar Markiewitz, Mar i Sonnenseld, Julius Friedländer, San Ul sua Blumenfeld, Markus Schwerfens^), nasch, Hans Guhrauer, Hermann Kurt (Soldstein, Hons .Eckstein, Julien Rust. Alfred Walter. Die übrigen Ausnahmegesuche k der Frvnttätigkeit noch nicht erledigt VI. Wir beklagen den Tod un' i» a n n. Wir werden dem treuen wahren. VN. Ehrenkamerad Fabian Gols erhielt zum 83. Geburtstag ein Glüc Präsidenten v. Hindenburg nebst Bild. VIII. Kriegerwitwen und Kriegen in unserem Büro Schweidnister Sradsg zugeben, welche Kinder bezw. Waisen iser,s Ka n u t in Spandau, Schmidtwir: Ludwig Sachs, Simon Gaky, Alfred Moser, Helmut Taucher, n Danziger, Georg Danziger. Joses el Kwilecki, Hermann Joseph, Jo- , Herbert Neufeld, Benno Grzebiel, Erich Rothe, Harry Hirschberg, Mamlock, Georg Kahn. Lothar mnien wegen weiterer Feststellung i»erden. lieben Kameraden Erich Glückseraden ein ehrendes Andenken behiener, Frontkämpfer von 1870 71, wunschschreiben des Herrn Reichswaisen wollen sich sofort schriftlich graben 28 melden. Dabei ist an- Schulen oder Hochschulen besuchen. Suchbefpri chungen Das Fcbruarhcrt der Wissenschaft des Judentums bringt c Dc. Mar Wiener, der die Frage, ob das Gesichtspunkten aus behandelt »nd in „dialektischen Theologie" zuiriminen kam mehr und mehr an Boden gewinnt. Im mann, der bekannte. Verfasser des BuH, Ilmwelt,, mir 'Klausners Jesusbuch am u Monatsschrift für Geschickte und en Artikel des Berliner Rabbiners Judentum Dogmen hat, von neuen ^besondere erwägt, wie weit es der , die. neuerdings irn Protestantismus gleichen Heft seht sich Michael Kultes über das Judentum und seine einander und sucht zu zeigen, daß &. stärker, als man von ihm als bewußten Juden erwarten dürfte, von den Voraussetzungen seiner protestantischen Vorgänger abhängig ist. Wie jedes Heft der MGWI, so enthält auch dieses zahlreiche Besprechungen, die den Gelehrten und den Laien über Neuerscheinungen sachkundig und kritisch orientieren. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von Mk. 10.— an die Gesellschaft (Postscheckkonto Berlin 7030) oder an einen der Vertrauensmänner sendet, welche in jedem Heft der Monatsschrift aufgeführl sind. Israel in New 7}ott von Pierre Guüdy und Moise Twerskn. Phönir- Verlag Earl Siwinnal, Berlin SW l l. Das Buch schildert nicht, wie der Titel verheißt, das Schicksal Israels in New Dork, sondern nur die Einwanderung von Juden aus Polen und den östlichen Nandstaaten. Der Enge kleinlicher Verhältnisse und dem fanatischen Zwange strenger Orthodoxie entronnen, gelingt es diesen unter grpßen Anstrengungen in der „Neuen Welt" bald festen Fuß zu fassen, wir bewundern ihre schnelle Wandlungsfäbigkeit und Anpassung an die dortigen Verhältnisse. Freilich der Lebenskampf, The flruggle for life, ist schiver, und wir können nicht alle Mittel und Wege der Einwanderer, sich eine Verdienstmöglichkeit zu verschaffen, auch gut heißen. Aber wie sagt der Franiose, dessen Nation die beiden Verfasser angehören: „Alles verstehen heißt allep verzeihen." Im Bestreben, ganz objektiv zu sein, haben die Autoren manche zu schwarz gemalt, andrerseits die Lichtseiten nicht genügend gewürdigt Die Ilebertragung aus dem Französischen ist nicht restlos geglückt, und sinn! entstellende Ilebersetzungsfebler baden sich eingeschlichen. So kennt de jetzige jüdische Gottesdienst das Amt eines Opferpriesters nichr mehr. Gemein! ist vielleicht der Schauchet, Schächter, einer kleinen Gemeinde. Die Verfasser schildern die Zeit zu Ende des 19, Jahrhunderts. Seitde»! haben sich die Verhältnisse infolge der Mirlschaftskrisis, von der auch Amerik nicht verschont blieb, noch verschlechtert. Auch manche deutsche Juden Haltei noch immer II. L. A. für ein Schlaraffenland und möchten aus Wirtschaft^ sichen Gründen dorthin auswande^n. Ihnen sei dieses Buch als interessant,,' und aufschlußreiche Lektüre besonders empfohlen. No. | Die Unterstützung unserer Glaubensgenossen ist Pflicht! Annoncen SÜMAAandlunit Julius Marcus Heraj nstraOe 12 —Telefon 33234 Inseraten-Vermittluns Auc~ für alle jüdischen Zeitungen; He-u. fnfivässeriinill Ernst Eichwald Installations-Büro, Breslau 2 Sch^eidnitz”erStad!gr.23-Tel, 56205 Ausführung samtiger Gas-, Licht-, Wasser* und Heizungs-Anlagen . Dammnioden Modesalon Grünberg GARTEN-STRASSE 75 Eing. Neudorfstr. / Tel. 33031 Kostüme Mäntel Kleide- Maßanfert'jung nach de» neuester. 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