Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- 1 (1.1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Breslauer Jüdisches Gemeiadeblakt Nr. i 14. 12. 32. 15r 12. ^2. 19. 12. 32. 19. 12. 32. 19. 12. 32. 21. 12. 32. 21. 12. 32. 23. 12. 32. 23. 12. 32. 26. 12. 32. (28. 12. 32. 30. 12. 32. 30. 12. 32. 30. 12. 32. 30. 12. 32. 30. 12. 32. 2. I. 33. 1. 33. Eisner, {Thcutcritragc 1. SBdltcr Dura, Rcumarkit 40. 1 Hermann Rosenthal, Lehmdamm 13. 4 Hildegard Fischer, gcb. Kowalski, Möweniveg 71. Jfclicia Mcidner, gcb. Oelsncr, Moritzstraßc 12. Laura Roscnbcrg, gcb. Sachs, Vorwerkstraße 14a' 2 ugusic Schlcsingcr, gcb. Tischler, GutenbcrgstraKe 12. ^Ihilippinc Kurzbark, gcb. Weißmann, Goldene Radegassc 29a. Ziettn Zwirner, Taucntstenstraße^109. ^laul Kornblum, Tost O. S. säcob Kreisel, Holkciskraße 43. 7saak Kadisch, Höfchcnitraße 73. Rosa Neubauer, geb. Lohn, Freiburger Straße 27. i ouis Sander, Reuschcstraßc 34. - Flora Heinrich, gcb. Bandmaiin, Ankonienstraßc 33. Lina Dos,'gcb. Henmann, Ekbingi'traßc 30. Anna Rosenkhat, Fricdticb-Dilhelm-Straßc 23.' Morist Kalischcr, Freiburger Straße 22. Richard Apt, Freiburger Straße 32. k Siegmund Klincnbergcr, Körncritraße 18. Ida Trotzki, gcb. Iacobius, Sicbenhufencr Strafe 44. , Arncld Häuflein, Rcuscheslraße 43. acob Wcißblum, Auguskastraße 19. orothca Draun, gcb. Bcrnhold, Menzclstraße 93. Einzig Ist der Inventur-Verkauf 24.1. bis 3. 2. bei Hai plg e sdiäM . r. 5/ Boe dem Drreinsltben. U Allen, die uns durch >Lpcndcu zu Lhanukka für jüdische Erwerbslose unser Werk unterstützt haben, spreche» wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus. Dund der jüdischen Erwerbslose», Sitz Breslau..! - . ...— Q Die Jüdisch« Arbeiterpartei 2 Arbeitsnachweis jüdischer Organisationen Schlesiens, Breslau II, Schweidniher Stadtzraben 28. Telephon: 268 63. Postscheckkonto: 26309. Die Aktion „7t n f e r Recht auf Arbeit" geht weiter! In »Ule Kreise unserer Gemeinde, vor allen Dingen, an diejenigen Mitglieder, die noch als Arbeitgeber in Frage kommen, sei es für Betriebs-, Kontor-, Verkaufs- oder Hauspersonal, muß die Kenntnis dringen, daß jüdische Arbeitnehmer heute in vielen Wirtschaftszweigen ausgeschaltet-werden, daß sie daher in erster Linie die Pflicht haben, bei NcueinstellungeN jüdische Arbeitnehmer in Konkurrenz treten zu lassen. Noch immer ist die Zahl der bei uns geincldetcn Erwerbslosen außerordentlich hoch und wenn in einzelnen Wirtschaftszweigen gewisse Desserungtanzeichen vorhanden sein mögen, so haben sich diese bei der Zahl der jüdischen Arbeitslosen noch in keiner Weise ausgewirkt. * Die bevorstehenden Inventur-Ausverkäufe und Bilanzen geben vielfach Veranlassungen zu Neueinstellungen oder Engagement von Aushilfskräften. Kein jüdischer Arbeitgeber verabsäume es, sich dieserhalb mit dem jüdischen Arbeitsnachweis (268 63) in Verbindung zu setzen. Die große Zahl der gemeldeten Erwerbslosen gibt uns die Möglichkeit, fast für jede zu besehende Stelle geeignete Arbeitskräfte zur Vorstellung zu veranlassen. Zur Berufswahl! Für Knaben und Mädchen, die Ostern die Schule verlassen, ist es allerhöchste Zeit, daß sie sich wegen ihrer Berufswahl init uns in Verbindung setzen. Die Beschaffung von geeigneten Lehrstellen ist in diesem Jahre besonders schwierig und nur rechtzeitige Meldung kann verhindern, daß bei Schulentlassung noch keine Lehrstelle vorhanden ist. An alle Eltern und Erzieher richten wir die dringende Bitte und Mahnung, junge Berufsanwärter an uns zu verweisen. Die Berufsivahl sowie die Beschaffung einer geeigneten Lehrstelle ist von entscheidender Wichtigkeit für die Zukunft jedes einzelnen Jugendlichen wie der ganzen jüdischen Gemeinschaft. Dund der jüdischen Erwerbslosen oerhnstaltct am Sonnabend, den 4. Februar 1933, abends 7 Ahr, in sämtlichen Räumen „Deihoff", Matthiasplatz I, ihre. Einiveihungsfeier mit Tanz und Tombola. Für reichhaltige Antcrhaltung und Acberraschung ist' bestens gesorgt. Sänitliche Geincindemitglicdcr sind herzlich «ungeladen. veranstaltete am 23. Dezember im großen Saal der Börse eine Ehanukkafeier, die außerordentlich gut besucht war. Besonderen Dank Herrn Gemeinde- Rabbiner Dr. Vogclstein, Herrn Obcrkantor Borin sowie Herrn Organisten Schäffer, die dem Fest seine Weihe gaben. Außerdem danken wir allen, die dazu beigctragcn haben, das Fest zu verschönern. Zu Chanukka haben wir 42 Kinder unserer Erwerbslosen neu eingekleidet; wir sagen allen denen, die uns durcb ihre Opferwilligkcit geholfen haben, unseren herzlichsten Dank. Am 2. Februar 1933 feiert unser Vorstandsmitglied David Neumann. Kronprinzenstraße 57, seine Silberhochzeit. Wir gratulieren herzlichst. Am Verwechslungen vorzubeugen, geben wir hierdurch bekannt, daß wir mit dem sogenannten „Dund jüdischer Erwerbslosen" nichts zu tun haben. Der Jüdisch« Pfadfinderbund Deutschlands, Ortsbund Breslau veranstaltete am 13. Dezember im kleinen Hansensaal den ersten Elternabend, der als Ausspracheabend zwischen den Litern und den Führern des Bundes gedacht war. An Stelle des Dundesleiters Kurt London, Berlin, dessen Koinmen kurz vorher unmöglich wurde, leitete Franz Littmann den Abend mit einem kurzen Referate ein. Der Bund fülle als Erziehungsfaktor eine von Elternhaus und Schule in der Erziehung des Jugendlichen gelassene Lücke aus. Nach kurzer Darstellung der Entwicklung der Jugendbewegung zeigte der Referent, daß innerhalb der Jugendbewegung die Pfadfindercrziehung den methodisch sichersten und durchdachtesten Erziehungsweg darstelle. Gerade für jüdische' Jugendliche sei die Pfadfindererziehung als geschlossenes Erziehungssystem hervorragend geeignet. Der I. P. D. führe als einziger jüdischer Bund eine völlige Pfadfindererzichung in seinen Gruppen durch. Der Band betont in stärkster Weis« gerade in der heutigen jüdischen Situation die jüdische Erziehung seiner Menschen und stellt sich gegen jede die Einheit des Judentums zersplitternde Tendenz. An die Ausführungen des Referenten schloß sich eine lebhafte Aussprache, in der Eltern und Freunde des Bundes, vor allem auch Herr Rabb. Dr. Simonsohn, die Wichtigkeit der Einwirkung der jüdischen Pfadfindererzichung anerkannten. ' - * Dieser Ausspracheabend war ein voller Erfolg für den I.P.D., der durch die Haltung der Eltern und Freunde erneut die Richtigkeit seines Weges bestätigt fand. Eine Sensation in Qu» liiät preise^ u Gracupncr’s Inventur •Verkauf. Beginn: 27.Januar Kleider, Mäntel, Blusen, Röcke modische Strickwaren Breslau ♦ Ring 35 Hotel Monopol Weinrestaurant Grill-Room Wintergarten Treffpunkt der guten Gesellschaft TAtflkli von 4i 2 bis 6' $ Uhr: Tanz-Tee (kein Gedeck), abends: Konzert und Tanz Jeden Sonnabend und Sonntag Gesellschaftsabend Kapelle: Sam Jackeon mit seinen Solisten vom Cartton-Hotel, Amsterdam Je*...; Kpfjfeifenzr und Festsäle für 10 bis 200 Personen Preise in Küche und Keller bei höchsten Leistungen zeitgemäß. H. SdlUSftr Gailenstraße 23 Fernruf 37301 Größte Zeitschriften-Verleih-Amtalt Ostdeutschland! Lelhwel»e frei Haus wöchentlich die bedeutendsten Zeitschriften für geringe Leihgebühr. Familienbl&tter, Mode, Sport, Humor, wlssen- < schaftliche und politische Revuen, moderne Magazine. Verlangen Sie Auskunft oder Prospekt