Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 9 (1932)
- Issue
- 9 (9.1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. S Sre»laoer Iavijche, tvemeiavedlak» SS » Aufseeser, Joseph: Oberkantor Theodor Frankel. JLZ 1931, Nr. 1 Beil. Bayerische Israel. Geiyeindeztg. VII, 1931 Nr. 2, S. 25; siehe dazu im GBl Nürnberg-Fürth X 1931. Nr. 6. S. 91/92. T. F.. geb. in Glogau als Sohn des dortigen Kantors Lagar Fr. 1873; seit 1901 in Nürnberg, wo er 1930 gestorben ist. Badt-Straus, Bertha: Zur Erinnerung an Richard Huldschiner (gest. 21. Mai 1931). GBl Hamburg 1931, Nr. 9. S. 7—8. R. H. als Jude und Zionist. Balaban, Maser: Zur Geschichte der hebräischen Druckereien in Polen. Soncino-Mätier III!1929, ^S. 1—50. Darin die Druckerfamilie Halicz, die auch in Schlesien (in Breslau, Hundsseld und Oels) -vertreten war. S. 2, 5 und 9. 'Baumann. Fritz und Homer, H. W.: Die große Szene. Begegnungen ‘ in Selbstdarstellungen. Tübingen, R. Wunderlich. Darin u. a. auch die Begegnung Ferdinand Lasjalles mit Helene o. Dönniges. Becker, Fritz: Die Wirtschqstslage der schles. Juden. JZO 1930, Nr. 20. Bein, Alex: Lassalle, Arnold und Joseph Mendelssohn, ein Briefwechsel, herausgegeben von A. Bein in Jahrb. f. jüd. Gesch. u. Lit. 29. Bd., Berlin 1931 (M. Poppelauer), S. 56—98. Es handelt sich um von F. L. für seinen Freund A. M. (einen Enkel M. Mendelssohns) entworfen« Briese aus! dem Jahre 1845. 'Bergmann, E.: Dir. S. Adler. Das Philantropin, Frankfurt a. M., '• 1, Nr. 3;4. S. A. ist gebürtiger Schlesier. Bloch, Olga: Kurt Kroner — Museum der Stadt Berlin. JFB 1931, Nr. 2. Der Bildhauer K. Ä. ist 1885 in Breslau geboren. Boß, William: Johann j>. Mikulicz u. d. Juden. JZO 1930, Nr. 24, Beil. Zum 14. Juni, dem 25. Todestag des Leiters der Breslauer Chirurg. Unio.-Klinik.! Breslau. — Die jüdische Wilhelmsschule. JZO 1930, Nr. 29 u. 31. Addr. aus d. „Topographischen Chronik v. Breslau" v. Menzel, Breslau ' 1805/06, S. 693—704. Die Angaben sind nicht zuverlässig. > Breslau. — Schles. Heft d. Matter d. Jüd. Frauenbundes, Berlin, VI, 1930, H. 5. Darin behandelt: P. Ollendorss (H. Karminski), Das jüdische Jugendheim in Breslau (L. Cassirer) sowie das B. Guttmann-Heim <A. Oppenheimer-, Breslau. — Alt-Breslau wird abgebrochen. Aus der Chron. d. Judengajse (die erst seit 1824 Ursulinergasse heißt). BNN vom 23. 1. 1931 (Nr. 22. S. 5). Breslau. — Ein Puloerturm fliegt in die Luft. NBZ n. 26. 7. 1931, Nr. 26, 1. Beil. Betr. die am 21.-Juni 1749 erfolgte Puiverturm- Explosion. Breslau. — Das jüdische Breslau. In „Aus alter und neuer Zeit", Nr. 31 (Beil, zum JFB 1931/ Nr. 19), 2. 55, m. vier Photos. Brieg. — Thekla Fnedländer, die Gefängnisreformerin. Bresl. Ztg. vom 5. 4. 31. Zum 80. Geburtstag am 6. 4. 31. T. F. ist in Brieg > geboren, wo ihr Vater Stadtrat -war. Brilling, Bernhard: Die soziale Schichtung in den jüdischen Gemeinden der beginnenden Neuheit. IM 1930, 3. Berücksichtigt besonders Schlesien. Brilling, Bernhard: Die eisten Juden Oberschlesiens, ein Ausschnitt aus d. Geich, d. Jud. in P e u t h e n O.-2. JZO 1930, 10. Brilling, Bernhard: Vom ^Werden und Sein einer jüd. Dorfgemeinde. Zur Gesch. d. Jud. injLangendorf O.-S. JZO 1930, 18. Brilling, Bernhard: Der zahlenmäßige Umfang d. Judentaufen in Schles. in der ersten Hälfte dös 19. Jahrh. JZO 1930, 23. Brilling, Bernhard: Gesch. d. Jud. in Ramsla u. JZO 1930, .26/27. Brilling, Bernhard: Klassenjustiz vor 300 Jahren. Volkswacht, Breslau, 41. Jg. Nr. 165 (18. 7. 1930). In diesem Prozeß (1612—15) spielt Israel Benedikt aus Glogau eine Rolle. Bernhard: Wie unsere Vorfahren sich die „Paradiesäpfel" (Esrogim) besorgten. GBl Leipzig 1930, Nr. 40, S. 1—2. Der Artikel bringt auch zwei auf 'Breslau bezügl. bisher unbekannte Dokumente aus d. I. 1693 u. 1701, die die Beziehungen des Waad arba arazoth zu Breslau etwas .klarstellen. Brilling, Bernhard: Di« Juden i. Schles. zu Beginn d. 18. Jahrh. JZO .1930, 42. Statistischer.Ileberblick über Zahl u. Berufe. Brilling, Bernhard: Zur Gesch. d. jüd. Buchdruckerei in D y h e r n - furth. Mitt. d. Soncina-Gesellsch. Sept. 1930, Nr. 6, S. 6—17. Brilling, Bernhard: Der Zolljude von Hünern, auch ein Beitrag zur 600-Jahrfeier von Hünjrrn. JZO 1930, 51. z Brilling, Bernhard: Breslauer Mehgäste — jüdische Meß- und Marktbesucher im 17. Jahrh.! JFF 1930, H. 24. S. 315—318; 1931, H. 26, 3. 369—372; H. 28. SL 413—419. Liste der Marktbesucher a. d. I. i 1695 mit Orts- und Familiennamenregister (S. 418/9). Drilling, Bernhard: Bibliogr. d. jüd.-schles. Literatur s. d. I. 1929. GBr 1931, 1. S. 3—4; Nr. 2. S. 19; Nr. 3, S. 36—37. Brilling, Bernhard: Der Prager Schammes in Breslau. Ein Beitr. zur Wirtschaftsgefch. d. Prager Juden. ZGÄT I, 3. S. 139—159. Brilling, Bernhard: Di« exsten jüd. Meister i. Schlesien. Der Kampf der schles. Juden um diö Ausnahme i. d. Handwerkerinnungen. JZO 1931, Nr. 15. 16. 17. iß. Brilling, Bernhard: Aus dar Vergangenheit d. Bresl. Juden. Ueber den jüd. Gottesdienst i. IBrJ vor 200 Jahren. GBr 1931, 9, S. 119—20. Brilling, Bernhard: Ein christlicher JudenstaaUer i. Schlesien. JZO 1931, Nr. 34/35 (K. F. G. Seyfart in Görlitz um 1830—40). Drilling, Bernhard: Die Handelsbeziehungen d. mähr. Judenschaft,zu , Bresl. im 16. u. 17. Ächrh. ZGJT II, 1. S. 1-20. Brillilig, Bernhard: Zur Gesch. d. Glogauer Jud. i. 17. Jahrh. JZO I 1931, 44.; i auch Brilling, Brilling, Bernhard: Siehe auch Heppner, Aron. Duchs, Georg: Die fürstl. Brauerei Tichau O.-S. Ein Ueberblick über die dreihunderjährige Entwicklungsgeschichte. 1929. Darin Juden erwähnt S. 13, 18 (erster Pächter der Brauerei: Jakob Altmann, zweiter Pächter: 1846 Fedor Muhr). ’ Jüd. Schenkereipächter werden sonst wenig erwähnt, obwohl sie, doch das in Tichau ausgeschenkte Bier abnehmen mußten. Die Ortschaften, deren Kretschams Tichauer Bier nehmen, mußten, sind dort auf S. 12 notiert. Cassuto, Alfonso: Ein unbekanntes Dokument zur Gesch. d. Jud. in Troppau und Äägerndors. ZGJT I, 2, S. 81—90. Dgl. dazu B. Brilling in GBr 1929, 1, S. 6. Cohn, Willy: Ein unbekanntes Bildnis Ferdinand Lassälles. SM 1930, 1, S. 30—31. Mit einer Abbildung. Cohn. Willy: Staatsbürgerrolle d. Bresl. Jud. v. 1812. ZGJD II, S. 150-164. < ' - (Fortsetzung folgt) , Den 80. Geburtstag feiert am 16. Oktober Frau Lea Blasse, geb. Feänkel, Ppitzstr..40/42. Den 75. Geburtstag feierte am 11. September 1932, Herr Hermann W c i n st o ck, Fricdrich- Wilhelm-Straße 25, f am 20. September 1932, Herr Moritz L eschzincr, Kaisec-Mlhelm- Strahe 21, I, Gartenbaus II, * feiert ain 29. September 1932, Frau Bertha Berg, geb. Brzezinska, Borch'traße 3, am 3. Oktober 1932 Herr Moritz K ü t n e r,. Hohenzollcrnstr. 48. . ’ Den 60. Geburtstag ' feierte am 18. September 1932 Herr Mar Adler, Diktoriastrahe 63, langjähriges eifriges Mitglied,des Vereins Emilus Chest'ed. KlachtkhUn aus dem tfertamde- ' der Synagogen-fameituUn (kr^rovinzJlicdcrscfiUskn Gemeindetreffen in Niederschlesien. Als Mittel zur Wiederbelebung und Erhaltung des religiösen Lebens in den Kleingcmeinden haben sich in wideren Bezirken die sogenannten „Gcmeindetreffcn" bewährt. - Es sind dies Veranstaltungen für die Mitglieder einer Klcingcmeindc und ihrer Umgegend, bei denen nicht nur das rein belehrende Moment der Vortrüge, sondern auch da» inehr gesellige durch musikalische »>nd deklamatorische Darbietungen zur Geltung kommen soll. Der kommende Winter wird gemäß einenr Beschluß des Arbeitsausschusses des »icdcrschlesifchen Synagogcn-Verbandcs nunmchr auch in unscrein Bezirk derartige Gcmeindctreffen bringenr Als erster Ort für eine solche Veranstaltung ist die Gemeinde Trächend erg ausgewählt worden. Sie soll dort am Ausgang des Simchäth-Thora-Festcs, also am Sonntag, den 23. Oktober, stattsindcn. Die nähere Ausgestaltung hat das Mitglied des Arbeitsausschusses dcs^Bezirksverbandes» Herr Rechtsanwalt F o e r d e r, Breslau, übernommen. Altersheim in Bad Kudawa. Rach Mitteilungen der Zentralwohlfahrtsstclle der deutschen Juden, ist in der Villa „Löwy", in Bad Kudowa ein rituell geführtes Altersheim für ca. 20 Persoiren eröffnet worden.. Der monatliche Pensionspreis soll 110.— Mk. betragen, in Einzelfällen 100.— Mk. Die Fürsorge der asten Leute soll einer Krankenschwester unterstellt werden. Anfrage» werden zweckmäßig an^die Villa Löwy, in Bad Kudowa, zu richten sein. FischhoH-Sfoffe verbürgen den Ausdruck des Persönlichen Geschmacks und tragen eine individuelle Note. Ganz gleich, ob in Seide, Wolle od. Samt, sie sind immer T re ff er Im Geschmack, in Qualität und Billigkeit. Eine Riese - auswahl erleicnter: Ihr-n Einkauf Breslau 1 Ring 43