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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1932-03-01 · 3 (3.1932) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
9 (1932)
Issue
3 (3.1932)
Date
1932-03-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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> Nr. 3 Breslauer Jüdische» Gemeiadeblatt ' 35 IIMIIIC DC Dl MAURERMEISTER II ^1 II I BiwslaulCharlottBMtraB«40 Neu- und Umbauten, Reparaturen, Fassadenabputz, Leitergerüste, Zimmerei. Frühjahrsreisen der Ecbiller-Akademie. Die Schiller-Akademie veranstaltet auch Heuer, mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse besonders preisivert, ihre seit Jahren beiannten Frühjahrsreisen nach den, Süden unter kunsthistorischer Führung sowie mit günstig gelegenen Ausgangspunkten eine Reihe von allgemein zugänglichen Studienfahrtcn und Ferienrciscn durch Deutschland und die Nachbarländer. Ausführlichen Prospekt zu diesen unter Leitung von Dozenten der Akademie befindlichen beliebten und allseits unterstützte» Der mstaltungen versendet gegen Briefporto die Verwaltung der Schiller-Akademie, München 51. Neue Weg«. Wer aufmerksam das Leben in Deutschland verfolgt, muß sich darüber klar sein, daß der wirtschaftliche Niedergang, so pessimistisch wie wir ihn auch gesehen Halen, nicht mehr als eine vorübergehende Erscheinung angesehen werden kann. Allmählich ringt sich daher auch die ErkcnnMis durch, daß dieser fortschreitende Auflösungsprozeß zu einer vollständigen dauernden Umgestaltung des ganzen Lebensstandards führen muß. In ganz besonderem Maße lverden hiervon unsere jüdischen Kreise betroffen. Die Inflation und Krise haben den Rest aller Vermögen aufgezehrt; trotz aller Sparsamkeit ist es nicht gelungen, irgendwelche Rücklagen für die notwendigsten Bedürfnisse zu mache». Das beruhigende Gefühl, in Zeiten großer Not auf irgendwelche Mittel zurückgreifen zu können, ist vollständig geschwunden. Wir sehen mit großer Sorge, wie dadurch nicht nur das geschäftliche, sondern auch da» familiäre Leben vollständig zerstört wird. Sicherlich ist es bis heute nicht gelungen, einen Weg zu finden, um die frühere Sicherheit wieder vollständig herzustcllen. Es muhte aber der Versuch gemacht werden, eine Basis zu finden, auf der wieder aufgebaut lverden konnte. Aus dieser Erwägung heraus ist von führenden Männern des öffentlichen jüdischen Lebens die „Hilfe" Versicherungs-Verein a. G. für Mitglieder der jüdischen Gemeinden des Deutschen Reiche» ins Leben gerufen worden. Die „Hilfe^ ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das sich nicht durch geschäftliche Transaktionen irgendeine Einnahmequelleverschaffen will. Sie ist allein dazu bestimmt, die ihr gestellten' Aufgaben restlos zu erfüllen, indem sic mit kleinsten Beiträgen cs allen Schichten der jüdischen Bevölkerung möglich macht, sich an ihr zu beteiligen und so lvenigstens der Familie den dringendsten Schutz zu gewähren. Die Erfahrungen sind noch zu jung, um ein abschließendes Urteil zu bilden. Aber der große Zulauf aus allen jüdischen Kreisen beweist doch, daß mit dieser Gründung eine aus den Zeitvörhältnisson notwendig gewordene Einrichtung geschaffen wurde. Fest steht» daß neben dieser Einrichtung noch neue Wege gefunden lverden müssen, u>n Vorsorge in jeder nur möglichen Forin zu treffen. Die Vorbereitungen hierzu sind iin Gange lind' schon in kurzer Zeit wird die jüdische Ocfscntlichkeit davon unterrichtet lverden. Ecksteins höhere Lehr- und Vorbereitungsanstalt, Breslau, Ohlauer Straße 4 (am Ring), Tel. 25556 empfiehlt sich zur Ilnterrichtecrteilung von 11II—O I für Schüler und Schülerinnen aller Schularten. Auch werden eigene Mädchenklassen für Schülerinnen eingerichtet, die nicht afi. einem gemeinsamen Unterricht teilzunchmen wünschen. Für Berufstätige wird in den Abendstunden besonderer Unterricbt erteilt. — Nichtvcrsetzte holen verlorene Zeit ein. — lieber 90% der Prüflinge bestanden bisher das Abitur. - t KOSCHER FÜR PESSACH Zwei koschere Pflanzenfette. . •. so sparsam, so bequem! Tomor, hergestellt unter Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Rabbiner Dr. Wolf, ist reinste Mandelmilch-Margarine I Sie können sie als Brotaufstrich unter Fleischbelag verwenden und für Kuchen und Torten, die Sie unmittelbar nach der Mahlzeit reichen wollen. Tomor enthält keine tierischen Fette und darf daher zu allen Speisen ohne Unterschied gebraucht werden. TOMOR -,°o PALMIN Mit diesen beiden Fetten ' koscher gelingen die österlichen Speisen zu Ihrer vollsten Zufriedenheit - > TPK3—Ml Palmin koscher besteht zu vollen 100°/0 aus reinem Cocosfett. Beim Kochen,Braten, Backen —immer freuen Sie sich über seine Ausgiebigkeit und seinen reinen Geschmadc. Palmin koscher enthält keinen Tropfen Wasser — es spritzt daher nicht aus der Pfanne, das ganze verwendete Quantum wird voll ausgenötzt. ' Und dabei ist Palmin koscher so leicht verdaulich,daß es selbst dem empfindlichsten Magen ' gut bekommt. Silberwaren Silber Ist Kapitalsanlage 1 Kaufen Sie reute Tafe'silber, Leuchter, Bestecke. Löffel usw. in schönen, modernen Chippen ale-Mustern. Nie können Ihnen wieder «o billige °reise bereennet werden,jwie bei dem heutigen, billigsten Rohsilberstarid Julius Lemör gTrBERWARENFABRIK / BRESLAUS / FISCHER6ASSE11 / GEGR. ISIS Detailverkauf / Großes Lager nuf in der Fabrik / Fil. Beuthen OS., Gleiwitzer Str. Don Posencr Heimatvereinen, den Büchereien und Logen^ sowie allen aus der Provinz Posen Stammenden die Mitteilung, daß von dem bekannten Werke von Happner-Herzber?: „Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden in den Posener Landen“ nnr noch wenige vollständig« Exemplare (26 Hefte & 1.50 MIc.) zu haben sind; desgL von der erweiterten Sonderausgabe „Pos«n“ (188 S. 3.50 MIc.). — Einzelhefte (außer „Das Geld im Beutel ist nichts nttz Kauf Dir ein los bei PetersdiQtz." Lose zur ersten Klasse der 39./26S. Lotterie jetzt be- ........ c. u steilen, spSter zahlen. StaatlicheLotterie-Einnahme Dr. Peterschütz Graupenstraße 13 Telefon 20595 „Jüdische Persönlichkeiten in und aus Breslau“ ist auf 1,30 Mir. heruntenresetzt, und bei Vorausüberweisung des Betrages auf Post sch.-.Kon toi Dr. Hcpp ner-Breslau 199„7 erfolgt bei allem portofreier Zusendung. Druck und Komnissionneriag Th. Sdiatzkr A6, Breslau 5. Neue 6raupenstr. 7 Fernsprechet: 244 68/69. 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