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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1932-02-01 · 2 (2.1932) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
9 (1932)
Issue
2 (2.1932)
Date
1932-02-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2 Breslauer Jüdisches ©emeinöeblaff 17 Hmtlld)t BeMiladiaiigto (er 9Bnagogeaoeuefn(i :|i Religions-Anterrichts-Anstalt I. Die Schlußfeier der Anstalt findet am 20. März um ) 9' j Uhr im; F r e u n h e s a a l, Neue Graupenstraße 3/4, statt.! Die Eltern der Schüler und Schülerinnen, sowie alle Mit- : qlieder der Gemeinde sind herzlichst eingeladen. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Religions-Unterrichts-Anstalt II. Die Schlußfeier der Anstalt findet am 20. März um ll)>4 Uhr, im großen ^aale der L e s s i n g l o g e statt, l. Die Eltern der Schüler und Schülerinnen, sowie alle Mitglieder der Gemeinde sind herzlichst eingeladen. > Dev Vorstand der Synagogen-Gemeinde. ' August Johnson'sche Familienstiftung. Der Zinsertrag aus der „August Johnson'schen Familienstiftung" aus den Jahren 1930 und 1931 ist an einen männlichen Nachkommen von l;i) Sara Rosenfeld geb. Hirsch zu Wisset oder I») Joseph Hirsch zu Chodziesen! zu vergeben. ,1 Bewerber, die das 22. Lebensjahr zurückgelegt haben p müssen, wollen Gesuche unter Beifügung der öffentlichen 1 Urkunden, aus denen die direkte Abstammung , »o.ii den Genannten hervorgeht, bis zum 1. März 1932 , bei uns einreichen. Breslau, Wallstraße 9, im Dezember 1931. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. ■ Zu vermieten: j Mcnzelstraße 481 hinter dem Friebeberg, sofort Lagerräume und Keller: > } Stein ft rage 61/63, früheres Omnibusdepot, neben Friedhof Lohestraße, sofort Lagerräume aller Art, Stallungen. Futterböden: SchweidnitzerStadtgraben28 (Jugendheim), Nähe Taschenstraße, im Erdgeschoß, zum 1. 4. 1932 oder früher , drei Helle Büroräusiie (bisher Flatau 6- Hannach): i W a l l st r a ß e 5—9, kum 1. 4. 1932 geräumige Läden, l - Auskunft erteilt imser Büro Wallstraße 9 täglich (außer ' Sonnabend). Telephon: 216 11 und 216 12. Dei! Vorstand der Synagogen-Gemeinde. /' r Gräbstellen Lohestraße. Wir bringen erneut zur Kenntnis der verehrlichen Gemeindemitglieder. daß auf Friedhof Lohestraße eine neue Grabreihe, je Grabstelle zu 600 Mark, eröffnet ist. Der'Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei Todesfällen zu beachten. Wir empfehlen unseren Gemeindemitgliedern dringend, von allen Sterbesällen zunächst und sofort Herrn Veerdigungsinspektyr Neumann, Höfchen- ~ : 97, X e I c p f> o n 364 58, über alles Erforderliche Auskunft geben und wegen ihrer Ansprüche gegen B e - beraten wird, werden in voller wenn die lleberführung der escrung des Sarges durch Bcder Prioatinftitute erfolgt ist. epsember 1931. Der Vorstand der Si-nagogen-Gemeinde. stratz in Kenntnis zu setzen, der unsere Mitglieder auch st a t t u n g s v c r e i n e, Sterbekassen etc Unsere «cerdigungsgebühren Höhe erhoben, auch Leiche oder die Li st a t t u n g s v e r e i n e o Breslau, im! In unserem Lehrlingsheim. Schweidnitzer Stadtgraben 28, sind noch einige Plätze frei, die sofort besetzt werden können. Nähere Auskunft erteilt die Geschäftsstelle des Jugendheims, Wallstraße 7. Zimmer 7. ~ Zur Beachtung! Zwei neue Dohlfahrtsbriefmarken der „Deutschen Nothilsef'. 6 Rpf. -{- Aufschlag 4 Rpf., Verkaufspreis 10 Rpf. (8-Pf.-Marke mit Ueberdruck) und 12 Rpf. -- Aufschlag 3 Rpf., Verkaufspreis 15 Rpf. (15-Pf.-Marke mit Ueberdruck). Die am l. November 1931 ausgegsbenen Wohlfahrtsbriefmarken zu 8 und 15 Rpf. ohne Ueberdruck, sowie zu 25 und 50 Rpf., und die Markenheftchen und Wohlfahrtspostkarten zu 8 Rpf. wcrdxn zu den alten Verkaufspreisen ebenfalls bis 31. März d. I. w e i t e r v e r k a u f t. Die 8 Pfg.-Marke bleibt Porto für Briefe-mn Ortsverkehr. Die 15 Pfg.-Marke bleibt Porto für Briefe im Ortsverkehr, von 20 bis 250 Gramm und für 'Auslandspostkarten. Die 25 Pfg.-Marke bleibt Porto für 'Ausländsbriefe und wird Porto für Fernbriefe von 20 bis 250 Gramm: Der Vertrieb der Wohlfahrtsbr i efmarken wird bis 31. März d. I. verlängert. Die G ü l t i g k c i t s d a u c t der Marken endet erst am 31. August 1 932. Die gangbarste.Wohlfahrtsbriefmarke der Deutschen Nothilfe, die 15-Pf.-Marke, zeigt die Abbildung des Breslauer Rathauses. Uns ist damit eine nie wiederkehrende Gelegenheit gegeben^durch richtige Verwendung der „Breslauer Rathausmarke" im privaten und geschäftlichen Briefverkehr für unser schönes Breslau, für unsere schlesische Heimat zu werben. Schriftliche und telephonische Aufträge (542 69, 542 10» nimmt entgegen . Jüdisches Wohlfahrtsamt, Wallfträße 7 9, Zimmer 9. Das Jugendheim. insbesondere der Lesesaal, steht allen Breslauer Jugendlichen zur Verfügung. Der Lesefaal ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 16 bis 19 Uhr. Sonnabend in der Zeit von 16 bis 20 Ungeöffnet. (Bcöffnd: a) Geflügel-Schlachthall«, Anton ienstratze: Täglich (außer Mittwoch) vormittags von'8—10 Ilhr: Montag, Dienstag und Donnerstag von 16)4—17)4 Ilhr; Mittwoch von 16)4—18 Uhr. b) Gr f l ü g e l-S chl a ch tha l l e, Gartenstratze (Markthalle-: vormittags 8—12 Uhr. e) Geflügel.Schlachthalle, Ritterpl.atz: Donnerstag vormittags S—12 Uhr. d) Badeanstalt, Wallstratze 9: Sonntag bis Donnerstag täglich 17 I) Uhr:. Freitag 15—18 Uhr: ' Sonnabend geschlossen. Das Tauweln von Geschirr etc. findet nur.stoch Montag bis Donner», tag von 12—13 Uhr mittags statt. e) Bibliothek und Le s^ Halle, Anger. 8, Erdgeschoß: Sonntag 9)4—13)4 Uhr; Montag bis Donnerstag 18—21 Uhr: nur Lesehalle Sonnabend 11—13 Uhr. k) Gemelndearchio, Wall st ratze 7, Hof links: Montag bis Donnerstag 16)4—18 Uhr. > Austritte aus dem Judentum in der Zeit vom 16. Dezember 1931 bis 12. Januar 1932. Vertreter Fritz Glaser, Löwenberger Straße 6. Prakt. Arzt Dr. Ludwig Engel, Kaiserstraße 82, und Ehefrau >,ohanna geb. Bobifch und Kinder Peter Engel und Elisa Engel. Geh. Baurat i. R. Salo Epstein, Sadowasträße 86. Annemarie Liebermann geb. Baum, Finkenweg, Parkhotel. Berehel. Edith Koch geb. Baum, Lothringer Straße 19. Verehel. Kaufmann Recha Mieck geb. Klein, Anderssenstratzc 13. Uebertritle in das Judentum in der Zeit vom 16. Januar.bis 12. Februar 1932. 1 Frauen. Wiedereintritt in das Judentum. 'Arzt Dr. M a n f r e d, P a g e l uyd Frau Irma Pagcl geb. Lasier, Augustastraße 22. (Auf Wunsch von Herrn und Frau Dr. Pägel wirdfestgesiellt, daß der erklärte Austritt aus dem Judentum auf einem Mißverständnis der Behörde beruht.) ' ------ Zur Beachtung! tt» wird besonders darauf hingewiesen, daß der Vorstand (Ritualkommission) der Gemeinde für die rituelle Zuverlässigkeit der im Anzeigenteil de» Gemeindeblattes empfohlenen waren keine Gewähr übernimmt, soweit e» sich nicht um Geschäfte« handelt, die der Aufsicht der Gemeinde unterstellt sind. . i

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