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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-10-01 · 10 (10.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
10 (10.1931)
Date
1931-10-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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148 Lee»lauer Jüdische» Gemeludeblaf I Nr. 10 Ober 2000 jüdische Handwerker sind dem „Zentralverband Jfidtyc «erkeraache meldet Euch noch her Handwerker Dentscblands“ angeschlossen. Kollegen nnd Frennde der Hand* lente in unserer Qeschlftsstelle Richard Kempe, Qartenstr. 82 :: Tel. 54716. Die junge Gruppe für schauspiei, spietkollektiv, teilt mit, daß sie den Bittbriejen und den Larntnellisten für inann-VorsteUt^ng völlig fern stehi. Ihre Beauftragten hättet :einen Ausweis mit Lichtbild. ine ijinte« übrigens Soziale Gruppe, Karlstraße 43. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch:! Toynbeehalle, > Uhr: Vorträge, Rezitationen. Gesangs- und Tanzvorführutfg> Eintritt inkl. Bewirtung frei. . > Wir bitten um Spenden getragener Sachen für unfe kammer.! Wir bitten um Arbeit für Wäscheausbesserin, Kunftft, Strickerin, Tischler, Tapezierer, Glaser, Schneider, -chuhmache Elektrotechniker und Buchbinder.! abends en. e Kleiderpferinnen, r, Maler, rr Buchbesprechungen Lüci e einsc ir Mar Siiefelzieher, Religionsgesellschaften und Welta Vereinigungen im Volksschulrecht. München (B. Heller), 19! Die fleißige und sehr sorgfältige Arbeit füllt eine einem jeden, der mit den Angelegenheiten des jüdischen wesens zu tun hak, fühlbar ist. Rach einer , geschichtlichen wird die Rechtslage nach der Reichsverfassung und den oder ergänzenden 'Landesgesetzen objektio.dargeskellt. Der Ber enthält sich aller Werturteile. Für den an der Sache interessif treten die Schwierigkeiten des jüdischen Unterrichtswesens, Religionsunterrichts sehr deutlich hervor. Es iss durchaus an daß Verfasser sich über die tatsächlichen Verhältnisse bei geeignet den Perfönlichkeiten eingehend informiert hat. Zwei nicht u Punkte seien berichtigt. Die Errichtung einer jüdischen Akademie ist nicht an dem Streit der religiösen Meinungen lS. 73>. Vielmehr ist es für jeden Kenner der Verhältnisse die Kosten einer Pädagogischen Akademie so groß sind, Staat imstande ist sie zu tragen. Bei dem verhältnismäßij jährlichen Bedarf an jüdischen Lehrern in Preußen ist aber t schauungsaus, die Iflnterrichts- Einkeitung änkenden asfer selbst rten Leser auch des zjuerkennen, scheinennswesentliche gogischen gescheitert klar, daß nur der Pä! a geringen än die Errichtung einer solchen Hochschule auf Staatskosten nicht zu denken. Zur-I zeit ist die Ausbildung jüdischer Volksschullehrer nur an der Päda-! gogischen Akademie in Frankfurt möglich: die Bemühungen des Landesverbandes um eine zweite Ausbildungsstätte dauern an. Zutreffend ist, daß als Religionslehrer auch Personen ohne pädagogische Vorbildung . befchästigt werden. Aber mit aller Entschiedenheit muß der Auffassung de- Verfassers (S. 73) widersprochen werden, als billige der Preußische Landesverband diesen Zustand. Der Ausfassung des Herrn Dr. Freund, auf dessen Auskunft die Meinung des Verfassers zurück geht, ist im Rat find in der Landesversammlung wie in den Ausschüssen immer widersprochen worden. Die Verbindung mit anderen Aemtern (Kantor evt. auch Schächter) ist notwendig Aber im Gegensatz zu Freund verlangen wir auch für diese Religionslehrer in den kleinen Gemeinden eine der sonstigen Lehrerbildung gleichwertige Vorbildung. — Stiefclziehers Buch kann allen, die sich über die verwickelte Rechtslage des Schulwesens Unterrichten wollen, bestens empfohlen werden. H. V. Daß es wissenschaftliche Werke in jüdisch-deutscher (sog. jiddischer) Sprache gibt, ist dem größten Teil unserer Gebildeten^ unbekannt, so stark auch neuerdings allgemein das Interesse für diese spräche und ihr Schrifttum hervorgetreten ist. Welchen Umfang in Wahrheit das wissenschaftliche jiddische Schrifttum in den letzten Jahren angenommen hat, weiß ' Dr. B. Weinryb in dem soeben erschienenen Juniheft! der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums anschaulich darzulegen. Das gleiche Heft enthält einen sehr schönen und instruktiven Artikel von Gerhard Scholem über den Einfluß des Reuplatonismus auf die deutsche Frühkabbala. Feinsinnig und klar beurteilt Lotte Barschak Neuerscheinungen auf dem Gebiete der schönen Literatur, die sich mit Juden beschäftigen. So bringt das. Heft — neben gelehrten Abhandlungen bedeutender Forscher — auch diesmal eine große Reihe von Beiträgen, zu denen jedermann' gern greifen wird. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellfchast zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von 10 Mark an diese Gesellschaft (Postfcheckkonto Paul Veit Simon, Berlin 7030) oder an einen der Vertrauensmänner sendet, welche in jedem Heft der Monatsschrift aufgeführt sind. Schluß de» redaktionellen Teile». Lindert die Wintersnot durch Kure Spende DAUERBRAND nmiwtiHiiiiHimn Telefon I SO 12 Scheitnige Nur SdieünilarstraJKT 21 T e 1 e 1 o n 411*12 ORIG. „MUSGRAVBS* wnd „GCRrwiArgerM" Chewrass Gmiluss Chessed Umischan Aweilim e. V. KrankenunterstUtzuiigs- und Minjanverein, Braslau SadowastraOe 73 / Fernruf 35680 Postscheck - Konto 70021 toimOlowiush HERRENSTR.31 u.SCHWEIDNSTR.IO-11 für jeden! Zweck direkt aus der Wasserlei Geringster Gasverbrauch. Apparat einschl. Montage ca. 60 Mk In 12 Monatsraten von je 5 tyk Näheres unverbindlich durch: Ingenieurbüro ung. ILJ, ERNST EICH WA ID i BRESLAU 2, Schwaidnitzar Stadtgn ban 23 Telefon 56206. Lflfi (Döschen in der Näscherei, Es bleibt mehr Zeit für didi dabei: Hausarbeit erfordert Zeit und Kraft. Der Waschtag im Hause erhöht die Anstrengungen, unterbindet vielleicht die Möglichkeit, sonstige notwendige Arbeiten zu verrichten. Befreien Sie sich von den Fesseln des Waschtags. Geben Sie Ihre Wäsche in die bestens empfohlene Dampf« W Sscherel Posaner Straßa 44 Blitz Farnsprachar 21342 loserafe jssttasrjss größten Erfolg BiOX-ULTRA™ ZAHNPASTA dar Zehnlrzte, macht dto 21 Km blendend well «.beeeHJct Mundgeruch. BlOX-Uttre spritzt nicht, Ist hochkonzentriert. löcto«,*Zlhne* BtOXMUNDWASSFR

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